Was ist Wirtschaftspolitik?
Ø Teilbereich der allgemeinen staatlichen Politik
Ø Politikbereich, der die Versorgung der Wirtschaftssybjekte mit Gütern beeinflusst
Was sind die Aufgaben der Wirtschaftspolitik?
Ø Festlegung des Rahmens für wirtschaftliches Handeln
Ø Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift
Ø Zielgerichtete Eingriffe in das ökonomische Geschehene einer Volkswirtschaft durch dazu legitimierte Instanzen
Wie lässt sich die Wirtschaftspolitik unterteilen?
Ø Praktische Wirtschaftspolitik
Ø Theoretische Wirtschaftspolitik
Was versteht man unter praktischer Wirtschaftspolitik?
Ø Konkrete wirtschaftspolitische Einzelnmaßnahmen und ihre institutionellen Voraussetzungen
Ø Vergleich von angestrebten Zielen mit aktueller Lage (Soll-Ist-Ziele)
Was ist das Ziel der praktischen Wirtschaftspolitik?
Ø Theorie in konkrete Wirtschaftspolitik umzusetzen
Was versteht man unter theoretischer Wirtschaftspolitik?
Ø Handeln der verschiedenen Akteure zur Erreichung bestimmter Ziele (Motive, Konsequenzen)
Ø Analyse der Wirkung der Wirtschaftspolitik
Was ist das Ziel der theoretischen Wirtschaftspolitik?
Ø Beschreibung und Erklärung von Zusammenhängen und Prognosen
Was versteht man unter Ordnungspolitik?
Ø Einflussnahme legitimierter Institutionen auf rechtliche, soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, innerhalb derer die wirtschaftlichen Prozesse stattfinden
Ø Entscheidungen bezüglich -Koordinationsmechanismen (Staat, Markt) und -Eigentumsordnung (Privat- oder Gemeinschaftseigentum)
Was ist das Ziel der Ordnungspolitik?
Ø Festlegung von Grundregeln für das VErhältnis der Wirtschaftssubjekte
Was versteht man unter Prozesspolitik?
Ø Einflussnahme legitimierter Institutionen auf wirtschaftliche Prozesse -> direkter Eingriff in das wirtschaftliche Geschehen
Ø Regulierende Beeinflussung von ökonomischen Größen innerhalb des ordnungspolitischen Rahmens
Warum ist Prozesspolitik wichtig?
Ø Relevant im Hinblick auf natürliche Monopole, externe Effekte und Informationsasymmetrie
Drei Bespiele der Ordnungspolitik?
Ø Wettbewerbsrecht
Ø Tarifrecht
Ø Geldordnung
Ø Außenwirtschaftsverfassung
Ø Markt- und Finanzverfassung
Nenne Sie drei Beispiele der Prozesspolitik
Ø Steuersätze
Ø Subventionsbeiträge
Ø Abwrackprämie
Ø Zinssätze
Ø Eingriffe in die Preisbildung bei Gesundheitsgütern
Ø Einkommensverteilung zugunsten benachteiligter Personengruppen
Was ist Finanzpolitik?
Ø Befasst sich mit den WIrkungen staatlicher Ausgaben und Einnahmen und insofern mit der öffentlichen Finanzwirtschaft
Was sind die Aufgaben der Finanzpolitik?
Ø Sicherstellung einer ordnungsgemäßen staatlichen Haushaltsführung
Ø Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit
Was sind die Träger der Finanzpolitik?
ØGebietskörperschaften (Staaten im engeren Sinn)
-> EU, Bund, Länder, Gemeinden
Ø Parafisci (Staaten im weiteren Sinn)
*Sozialfisci -> Träger der Sozialversicherungen
*Berufs-/Ständefisci -> z.B. Industrie- und Handelskammer
*Sondervermögen
*Unternehmensähnliche Einrichtungen der öffentlichen Hand -> z.B. Rundfunk- und Fernsehanstalten
Wie unterteilt man budgetwirksame Aktivitäten?
Ø öffentliche Ausgaben
Ø öffentliche Einnahmen
Was sind die Aufgaben des Staates im Sinne einer functional finance?
Ø Verteilung von Einkommen und Vermögen in Übereinstimmung mit dem, was die Gesellschaft als „fairen“ oder „gerechten“ Verteilungsstand ansieht
Ø Allokation -> Zuordnung knapper Ressourcen
Ø Stabilisierung -> Verwendung der Budgetpolitik als Mittel zur Aufrechthaltung der vier Größen des magischen Vierecks
Was sind die Merkmale eines Staates?
Ø Zwang
Ø Verantwortlichkeit
Ø Kollektive Entscheidungsfindung
Erläutern sie kurz die elementaren Merkmale des Staates
Ø Zwang -> Ausübung von wirtschaftlichem Zwang (Steuern)
Ø Verantwortlichkeit -> Verfassung und Gesetze begrenzen den Zwang -> demokratische Wahlen
Ø Kollektive Entscheidungsfindung -> Resultat kollektiver Entscheidungsfindung (z.B. Wahlen) und staatlichem Handeln (Gesetze)
Was sind die Bestandteile des "magischen Vierecks"?
Ø Preisniveaustabilität
Ø Wirtschaftswachstum
Ø Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Ø Vollbeschäftigung
Was sind Indikator und Ziel der Preisniveaustabilität?
Ø Indikator: Inflationsrate
Ø Ziel: <2%
Was sind Indikator und Ziel des Wirtschaftswachstum?
Ø Indikator: Wachstumsrate des realen BIP
Ø Ziel: Wachstumsrate von 2-4%
Was sind Indikator und Ziel des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts?
Ø Indikator: Außenbeitragsquote
Ø Außenbeitragsquote < 1,5%
Was sind Indikator und Ziel der Vollbeschäftigung?
Ø Indikator: Arbeitslosenquote
Ø Ziel: <5%
Definieren Sie den Begriff Markt
Ø Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage
Ø Gruppe potentieller Käufer bestimmt die Nachfrage eines Gutes
Ø Gruppe potentieller Verkäufer bestimmt das Angebot eines Gutes
Welche verschiedene Marktformen gibt es und wie sind diese definiert?
Ø Monopol (viele N, ein A)
Ø Oligopol (viele N, wenige A)
Ø Polypol (viele N, viele A)
Ø Oligopson (wenige N, viele A)
Ø Monopson (ein N, viele A)
Was sind die Eigenschaften eines vollkommenen Marktes mit vollständiger Konkurrenz?
Ø Einheitlicher Marktpreis im Gleichgewicht
Ø Marktakteure sind Preisnehmer und Mengenanpasser
Was versteht man unter der Annahme des vollkommenen Marktes?
Ø Alle gehandelten Güter sind völlig homogen
Ø Alle Marktteilnehmer sind vollständig informiert
Ø Individueller Nutzen und Kosten stimmen mit den gesellschaftlichen Nutzen und Kosten überein
Was versteht man unter der Pareto Superiorität?
Ø Ein Zustand α ist Pareto – superior in Bezug auf einen Zustand β, wenn keine Person in α schlechter gestellt ist als in β und mindestens eine Person in α bessergestellt ist als in β
Was versteht man unter der Pareto Effizienz?
Ø Ein Zustand α ist Pareto – effizient (Pareto- optimal), wenn es keinen zu α Pareto- superioren Zustand γ gibt, in dem eine Person bessergestellt werden kann, ohne dass eine andere Person schlechter gestellt wird
Nennen Sie die drei Marginalbedingungen des gesamtwirtschaftlichen Optimums
Ø Produktionsoptimum - Bedingung der optimalen Faktorallokation
Ø Tauschoptimum - Bedingung des optimalen Gütertausches
Ø Simultanes Tausch- und Produktionsoptimum
Erklären Sie kurz die drei Marginalbedingungen des gesamtwirtschaftlichen Optimums
Ø
1. Produktionsoptimum – Bedingung der optimalen Faktorallokation -> die Allokation der Produktionsfaktoren auf die Produktion der Güter ist dann Pareto-effizient, wenn die Grenzarte der Faktorsubstitution für sämtliche Güter identisch sind
Ø
1. Tauschoptimum – Bedingung des optimalen Gütertausches -> die Aufteilung zweier Güter auf zwei Individuen ist dann Pareto-optimal, wenn die Grenzrate der Gütersubstitution für sämtliche Individuen gleich ist
Ø Simultanes Tausch- und Produktionsoptimum -> ein simultanes Tausch- und Produktionsoptimum liegt dann vor, wenn die Grenzrate der Transformation gleich der Grenzrate der Gütersubstitution ist
Wie lautet der erste Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik?
Ø Ein Konkurrenzgleichgewicht ist unter bestimmten Bedingungen* Pareto-effizient
* -> Existenz des Makrtgleichgewichts
->Vollkommener Markt
-> Vollständige Konkurrenz
Wie heißen die vier Formen von Marktversagen?
Ø Öffentliche Güter
Ø Externe Güter
Ø Natürliche Monopole
Ø Asymmetrische Informationen
Nennen Sie den zweiten Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik
Ø Unter den Bedingungen des ersten Hauptsatzes und weiteren technischen Bedingungen* (*konvexe Haushaltspräferenzen und Produktionstechnologien) kann jede mögliche Pareto-effiente Allokation auf dem Wege vollständiger Konkurrenz erreicht werden, wenn die Anfangsausstattungen entsprechend umverteilt werden
Ist vollkommene Konkurrenz wünschenswert? Langfristig und Kurzfristig?
Ø kurzfristig -> vollständige Konkurrenz durchaus wünschenswert
Ø langfristig -> kann sich negativ auf Wachstum auswirken -> keine Gewinne, kein Anreiz -> Monopole können zur Innovationen und Wachstum beitragen
Was sind die zwei zentralen Eigenschaften öffentlicher Güter?
Ø Nicht-Ausschließbarkeit
Ø Nicht-Rivalität im Konsum
Welche weiteren Güter lassen sich aus den öffentlichen Gütern ableiten?

Was versteht man unter dem Trittbrettfahrer-Verhalten?
Ø Annahme: rationale Individuen, die strategisch handeln
Ø für den einzelnen Haushalt ist die Nicht-Beteiligung an der Bereitstellung des öffentlichen Gutes lohnend, da er von der Menge profitiert, die andere Haushalte bereitstellen und dabei keine Kosten zu tragen hat
Ø wenn sich alle Haushalte strategisch verhalten, kommt es zu keiner Bereitstellung des öffentlichen Gutes
Was sind die zwei zentralen Ziele von Präferenzaufdeckunsgmechanismen?
ØInformationsprobleme lösen
Ø Ermittlung der marginalen Zahlungsbereitschaft der Nutzer
Nennen Sie drei Präferenzaufdeckmechanismen und erklären Sie diese
Ø Befragungen
• Befragungen repräsentativer Personen potentieller Nutzergruppen
• Ökonomische Anreize fehlen, um Präferenzen exakt offen zu legen
• Fehldarstellungen in Abhängigkeit der (steuerlichen) Konsequenzen
• Inkonsistenzen
Ø „Voting by feet“ (Tiebout 1956)
• Lokale öffentliche Güter -> effiziente dezentrale Bereitstellung
• Abstimmung „mit den Füßen“ -> Bedeutet: Niederlassung der Individuen reflektiert ihre Präferenzen in Bezug auf öffentliche Güter und Steuerbelastung
• Wettbewerbssituation zwischen Gemeinden um mobile Steuerzahler
• Restriktive Annahmen (z.B. vollständige Informationen, vollständige Mobilität, keine externen Effekte etc.)
•Entscheidungsmechanismus durch „Exit-Option“ (Zu- oder Abwanderung)
Ø Clarke -Groves-Steuermechanismus
• Idee der Clarke-Steuer: Wahrheitsgemäße Präferenzoffenbarung ist, unabhängig vom Verhalten der anderen Individuen, eine dominante Strategie
• Festlegung eines Finanzierungsanteils für jedes Individuum
• Befragung der Individuen nach marginaler Zahlungsbereitschaft
• Anschaffung eines Gutes, wenn Summe der o Zahlungsbereitschaften > Anschaffungskosten
• Clarke-Steuer wird von den Individuen bezahlt, deren angegebene Zahlungsbereitschaft die bereitzustellende Menge zu ihren Gunsten verändert
➔ Steuerhöhe entspricht den Kosten, die die Änderung der Bereitstellungsentscheidung bei den anderen Individuen auslöst
Nennen Sie Vor- und Nachteile der Bereitstellung eines öffentlichen Guts durch den Staa
Ø Vorteile
*Kosten einer zusätzlichen Steuer für öffentliche Güter relativ gering
*Staat ist möglicherweise einziger möglicher Anbieter
Ø Nachteile
*"One-Size-fits-all"
*Bürokratie ist oft ineffizient
Was sind die wesentlichen Eigenschaften von externen Effekten?
Ø Ökonomische Aktivität, die sich außerhalb marktvermittelter Interdependenzbeziehungen entfaltet
Ø haben keinen Marktpreis
Ø negative oder positive externe Effekte
Ø Nutzen- bzw. Gewinnfunktion eines Akteurs A(U^A) Wird von einem anderen Akteur beeinflusst U^A = U^A(x1^A, x2^A,…xn^A, x^B)
Wie lassen sich externe Effekte unterteilen?
Ø Pekuniäre externe Effekte
Ø Technologische externe Effekte
Was sind pekuniäre externe Effekte und wie wirken sie sich auf die Allokationsfunktion des Marktes aus?
Ø Allgemeine Interdependanz zwischen ökonomischen Aktivitäten der Wirtschaftssybjekte
Ø indirekte Wirkung über den Markt
Preisrelationsänderung -> Folge von Marktbeziehungen
Ø keine ursache für Marktversagen - keine Beeinträchtigung der Allokationsfunktion des Marktes
Ø Wenn die Handlungen eines Nachfragers oder Anbieters den Marktpreis verändern (Hebammen und soz. Arbeit)
Was sind technologische externe Effekte und wie wirken sie sich auf die Allokationsfunktion des Marktes aus?
Ø Spezielle Interdependenzen zwischen ökonomischen Aktivitäten der Wirtschaftssubjekte
Ø Zusammenfassung zwischen Gewinn- und Nutzenfunktion verschiedener Akteure
Ø keine Erfassung durch den Marktmechanismus -> Marktversagen
Ø direkte Wirkung - Beeinträchtigung der Allokationsfunktion des Marktes
Ø Verursachen eine Abweichung des Marktergebnisses vom gesellschaftlich optimalen Ergebnis (Chemieunfall und brennende Häuser)
Welche Arten von "technologischen externen Effekten"können unterschieden werden?
Ø Konsum (zwischen Konsumenten)
Ø Produktion (zwischen Produzenten)
Ø Produktion/Konsum (zwischen Produzenten und Konsumenten
Definieren Sie "Internalisierung"
Ø Dem verursachenden WiSu wird ein ökonomischer Anreiz gegeben, die sozialen Kosten in das private Entscheidungskalkül einzubeziehen
Ø verschiedene Möglichkeiten:
Ø moralische Apelle
Ø Ge- und Verbote
Ø Steuern bzw. Abgaben
Ø Verhandlungen
Was sind die Ursachen für Marktmacht (Monopol)?
Ø Unteilbarkeit
Ø Sinkende Durchschnittskosten
Ø Subadditivität von Kostenfunktionen
Ø Staatliche Marktzugangsbeschränkungen
Ø Innovationsvorsprünge
Ø "Unfair" anzusehende Wettbewerbspraktiken
Warum führt Unteilbarkeit zu einem natürlichen Monopol?
Ø Kapatizität bestimmter Ressourcen (Straßen) können nur in großen Sprüngen variiert werden
Ø führt zur Konzentration auf betreffender Marktseite -> Extremfall "natürliches Monopol" -> Nachfrage kann am kostengünstigsten von einem Anbieter bedient werden
Ø insbesondere bei leitungsgebundener Versorgung (Stromnetz, Telekomunikation)
Warum führen sinkende Durchschnittskosten mit Hinblick auf Unteilbarkeit zu einem natürlichen Monopol?
Ø Vorliegen von Unteilbarkeit
Ø Durchschnittskosten nehmen für die Gütererstellung ab
Ø sinkende Durchschnittskosten -> Größenvorteil bei der Bereitstellung des Gutes
Was sind Ursachen für einen Größenvorteil?
Ø Mindesteinsatzmenge bei Produktionsfaktoren (Maschinen, Labors)
Ø Stochastische Größenersparnisse bei ansteigender Betriebsgröße (bessere Kalkulation; unwahrscheinlichere Abwichung)
Ø Lernkurveneffekt
Warum führt die Subadditivität von Kostenfunktionen mit Hinblick auf Unteilbarkeit zu einem natürlichen Monopol?
Ø Unterscheidung zwischen Ein- und Mehr-Güter-Fall
Ø Ein-Güter-Fall
*Gesamtkosten für die Produktion von Teilmengen durch verschiedene Produzenten höher als die Produktion „aus einer Hand“
* K(X^M) < K(X^a) + K(X^b) + K(X ^c) +…+ K(X ^2) à K(X^M) = Kostenfunktion; (X^M) = Gesamte produzierte Menge
*Steigende Skalenerträge (Economies of Scale) -> proportionale Vermehrung des Einsatzes aller Produktionsfaktoren führt zur überproportionalen Outputerhöhung
Ø Mehr-Güter-Fall
*Kostenvorteile im Mehr-Güter-Fall lassen sich aus Komplementaritäten in der Produktion verschiedener Güter in demselben Unternehmen herleiten -> Verbundvorteile (Economies of Scope)
*Kuppelproduktion: bei Produktion eines Gutes entsteht ein anderes
*Portfolioeffekt bei F&E: kosten für F&E auf unterschiedliche Produkte verteilen (Portfolioeffekt)
* K(A,B) < K(A,0) + K(0,B) à K(A,B)= Kostenfunktion
*Economies of Scope führen- Im Gegensatz zu Economies of Scale – nicht zwangsläufig zur Konzentration auf der Anbieterseite des Marktes
Warum führen staatliche Marktzugangsbeschränkungen zu einem natürlichen Monopol?
Ø objektive Marktzugangsbeschränkung -> Konkurrenz wird Marktzutrii versagt
Ø subjektive Marktbeschränkung -> bestimmte Voraussetzungen
Was versteht man unter konstanten Skalenerträgen?
Ø Output verdoppelt sich bei einer Verdopplung des Inputs (proportional)
Was versteht man unter abnehmenden Skalenerträgen?
Ø Output erhöht sich um weniger als das Doppelte bei der Verdopplung aller Inputs (unterproportional)
Ø steigende Durchschnittkosten
Was versteht man unter steigenden Skalenerträgen?
Ø Output erhöht sich um mehr als das Doppelte bei der Verdopplung aller Inputs (überproportional)
Ø sinkende Durchschnittskosten
Was versteht man unter "sunk costs"?
Ø verlorene/ nicht rückholbare Kosten)
Ø Aufwendungen, die für den Markteintritt erforderlich sind und bei Marktaustritt abgeschrieben werden müssen
Ø bereits angefallene Kosten, die bei einer anstehenden Entscheidung z.B. über die Weiterführung eines Projekts nicht berücksichtigt werden sollten
Welche zwei Typen von Informationsmängeln können unterschieden werden?
Ø Unkenntnis (Informationsdefizit)
* Marktakteure sind unzureichend informiert -> Informationen können jedoch beschafft werden
Ø Unsicherheit
* zukünftige Entwicklungen können nicht vollkommen gewiss prognostiziert werden
Was beschreibt der Ausdruck Adverse Selektion?
Ø Informationsasymmetrie zwischen Vertragspartnern vor Vertragsschluss
Ø Marktversagen und Verdrängung guter Qualität als Folgen
Lösungsmöglichkeiten: Signalling und Screening
Ø Beispiel: Gebrauchtwagenmarkt, Versicherungen
Was beschreibt der Ausdruck Moral Hazard?
Ø Informationsasymmetrie nach Vertragsschluss
Ø Unterscheidung in ex ante (vor Schadensfall) und ex post (nach Schadensfall= moral hazards
Ø nicht beobachtbares Verhalten einer Partei -> Anpassung des VErhaltens, ausgelöst durch das Bestehen eines Vertrages
Ø Beispiel: Markt für Versicherungen (KFZ)
Was ist die Principal-Agent-Theorie?
Ø Principal-Agent-Problem
*Agent (Auftragnehmer) wird von einem Pricipal beauftragt -> Pricipal (Auftraggeber) beauftragt eine Person, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen
*Asymmetrische Informationen zwischen zwei Parteien
*Agenten verfolgen eigene Ziele und nicht nur die ziele des Principals
Ø Asymmetrische Informationen
*Hidden action (verborgene Handlungen)
*Hidden informationen (verborgene Informationen)
*Hidden characteristics (verborgene Eigenschaften)
*Hidden intentions (verborgene Absichten)
Ø Beispiel - unternehmensiegentümer vs. Management
*jeweils eigene Zielsetzung (Maximierung des Unternehmenswert vs. Prestige)
*Abläufe im Unternehmen -> für das Management eher iensehbar als für Eigentümer
*Arbeitsaufwand der Beschäftigen -> Angestellte wissen besser als Vorgesetze, wie viel Anstrengung sie erbringen
Welche Lösungsansätze können für das Problem der Informationsasymmetrien herangezogen werden?
Ø Screening
* Selbstinformation -> Informationen über Agenten einholen
*Einschaltung von Dritten -> Einholung von Informationen, z.B. Sachverständige
Ø Signaling (Informationsübertragung)
* Aufbau von Reputation -> Erfahrungen aus Vergangenheit hinsichtlich Qualität
* Einräumen von Garantieversprechen -> Bemühung um hohe Qualität
Ø Interessenharmonisierung
* Ertragsbeteiligung -> Ertragsabhängige Honorierung des Agenten -> monetäre Anreize um Erfolge des Principals anzustreben
Was sind die Aufgaben der öffentlichen Finanzwirtschaft?
Ø Befriedigung des für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben notwendigen Bedarf an Gütern und Dienstleistungen
Ø Das Aufbringen, Verwalten und Einsetzen der dafür erforderlichen Finanzmittel
Was ist die Aufgabe der Finanzverfassung?
Ø Umschreibung des rechtlichen Rahmen, an den die staatlichen Institutionen in ihrem finanzwirtschaftlichen Verhalten gebunden sind
Welche Artikel umfassen die Finanzverfassung im engeren Sinne?
Ø Art. 104 GG bis Art. 108 GG
Was sind die Rechtsgrundlagen für den öffentlichen Haushalt?
Ø Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (StabWG) vom 08. Juni 1967
Ø Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)
Ø
Bundeshaushaltsordnung (BHO)
Ø Landesverfassungen (LV)
Ø Landeshaushaltsordnungen (LHO)
Ø Haushaltsgesetz (HG) und mit HG festgestellter Haushaltsplan
Wie viele Haushaltsgrundsätze haben Verfassungsrang und viele sind ohne?
Ø 5 mit Verfassungsrang
Ø 7 ohne Verfassungsrang
Was sind die Bedeutungen und Funktionen des Haushaltsplanes?
Ø Politische Funktion
Ø Gesamtwirtshaftliche Funktion
Ø Sozialpolitische Funktion
Ø Kontrollfunktion
Ø Finanzwirtschaftliche Funktion
Was versteht man unter der Rechtsfunktion des Haushaltsplanes?
Ø Haushaltsplan ist Anlage des jährlichen Haushaltgesetz
Ø wird durch dieses festgestellt
Ø durch die Verabschiedung des HG wird der Haushaltsplan verbindliche Grundlage für die Exekutive
Was versteht man unter der politischen Funktion des Haushaltsplanes?
Ø bei der Aufstellung des Haushaltsplans w
durch die Exekutive werdne politische Entscheidungen getroffen
Ø beinhalten Entscheodungen bezüglich der Zwecke und Höhe von Ausgaben
Ø ist der rechnerische Niederschlag des Arbeitsporgramms der Regierung
Was versteht man unter der gesamtwirtschaftlichen Funktion des Haushaltsplanes?
Ø Bei Aufstellung und Vollzug des Haushaltsplans soll den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts Rechnung getragen werden
Was versteht man unter der sozialpolitischen Funktion des Haushaltsplanes?
Ø kann als Instrument Vermögensumteilung eingesetz werden
Ø zur Korrektur der sich aus dem Marktprozess ergebenden und als ungerecht empfundenen Einkommens- und Vermögensverteilung
Was versteht man unter der Kontrollfunktion des Haushaltsplanes?
Ø dient als Instrument, um die öffentliche Haushaltswirtschaft überschaubarer, nachvollziehbarer und kontrollierbarer zu machen
Was versteht man unter der finanzwirtschaftlichen Funktion des Haushaltsplanes?
Ø bietet Überblick über Einnahmen und Ausgaben der zukünftigen Periode
Ø Feststellung, ob es zu einem Ausgleich kommt
Wie viele Phasen durchläuft der Haushaltskreislauf?
Ø 4
Wie lange dauert ein Durchlauf des Haushaltskreislaufes?
Ø ca. 3 Jahre
In welche vier Schritte gliedert sich der Budgetkreislauf grundsätzlich?
Ø Haushaltsaufstellung durch die Exekutive
Ø Haushaltsgesetzgebung durch die Legislative
Ø Haushaltsvollzug durch die Exekutive
Ø Haushaltskontrolle durch den Bundesrechnungshof
Welche Aufgabe hat die Exekutive im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Haushaltsaufstellung
Welche Aufgabe hat die Legislative im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Haushaltsgesetzgebung
Welche Aufgaben hat die Exekutive im Budgetkreislaf des Bundeshaushalts?
Ø Haushaltsvollzug
Welche Aufgabe hat der Bundesrechnungshof im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Haushaltskontrolle
Wer hat die Aufgabe der Haushaltsaufstellung im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø die Exekutive
Wer hat die Aufgabe der Haushaltsgesetzgebung im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø die Legislative
Wer hat die Aufgabe des Haushaltsvollzug im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø die Exekutive
Wer hat die Aufgabe der Haushaltskontrolle im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø der Bundesrechnungshof
Was versteht man unter der Haushaltsaufstellung im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Initiativrecht grundätzlich bei Regierung -> einzelne Initiativen des Parlaments aber möglich
Ø Grundlage: Projektion über die Entwicklung der wirtschaft und der Finanzlage z.B. vom "Arbeitskreis Steuerschätzung"
Ø Verteilung des Budgets auf die Resorts
Ø Entwurf des Haushaltes ist mit Finanzbericht bis zur ersten Sitzungswoche im September einzubringen
Was versteht man unter der Haushaltsgesetzgebung im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Grundsatz: Vorherigkeit -> Parlament sollte bis Beginn des Kalenderjahres Haushalt verabschieden
Ø Erste Lesung -> Finanzminister erörtert Plan und Situation
Ø Überweisung an den Haushaltsausschluss, Beratung und Überarbeitung
Ø Zweite und dritte Lesung -> Einzelpläne der Ressorts werden verhandelt
Ø Verabschiedung des Haushaltsplans durch das Parlament
Was versteht man unter dem Haushaltsvollzug im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø bei unvorhergesehen Ereignissen -> Abweichung möglich
Was versteht man unter der Haushaltskontrolle im Budgetkreislauf des Bundeshaushalts?
Ø Kontrolle durch den Bundesrechnungshof und Rechnungslegung durch den Finanzminister
Ø Rechtsgrundlage: Art. 114 GG
Ø Prüfung auf Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit durch unabhängige Instanz
Ø Entlastung der Bundesregierung
Definieren Sie Föderalismus
Ø Ein Struktur- und Ordganisationsprinzip von politischen Systemen, in denen selbstständige Gliedstaten zu einem übergeordneten Ganzen zusammengeschlossen sind
Ø Bund als Basis dieser Staatsorganisation
Definieren Sie Unitarismus
Ø Ein Ordganisationsprinzip eines politischen Gemeinwesens, welches sich durch eine zentralische Gewalt in einem vertikal strukturierten "Einheitsstaat" auszeichnet
Definieren Sie Dezentralismus
Ø Staatliche Aufgaben werden von den obersten Staatsorganen nur prinzipiell entschieden
Ø Vollzug wird von nachgeordneten Ebenen und Einheiten weitgehend selbstständig und mit eigenem Entscheidungsspielraum ausgeübt
Definieren Sie Zentralismus
Ø Obersten Staatsorgane entscheiden bis in das letzte Detail
Ø Nachgeordneten Ebenen und Einheiten führen Aufgaben unselbstständig und ohne Gestaltungsspielraum lediglich aus
Steht beim Föderalismus und Unitarismus die Frage nach der vertikalen Vetreilung originärer Entscheidungskompetenzen im Vordergrund?
Ø JA
Steht beim Zentralismus und Dezentralismus die Frage nach der vertikalen Vetreilung originärer Entscheidungskompetenzen im Vordergrund?
Ø NEIN
Steht beim Zentralismus und Dezentralismus die Verteilung autonomer Durchführungskompetenzne auf die unterschiedlichen staatlichen Ebenen im Vordergrund?
Ø JA
Steht beim Föderalismus und Unitarismus die Verteilung autonomer Durchführungskompetenzne auf die unterschiedlichen staatlichen Ebenen im Vordergrund?
Ø NEIN
Nennen Sie fünf Eigenschaften föderalistisch strukturierter Staatssysteme
Ø Aufteilung des Staates in territoriale Einheiten (Bundesstaaten)
Ø Aufteilung der legislativen und exekutiven Kompetenzen auf den Bund und seine nachgeordneten Einheiten (Gesetzgebung durch Bund, aber auch durch Länder)
Ø Beteiligung der nachgeordneten Einheiten an der Willensbildung (Bundesrat)
Ø Entscheidungsregelungen, die insbesondere den Schutz von Minderheiten in den Vordergrund stellen
Ø Unabhängige Gerichtsbarkeit bei Konflikten und Verfassungsfragen zwischen einzelnen Ebenen
Wo finden wir Hinweise zur föderalen Struktur Deutschlands im Grundgesetz?
Ø Artikel 20 Abs. 1 GG - Bundesstaatsprinzip
Ø Artikel 79 Abs. 3 GG - "Ewigkeitsklausel"
Ø Artikel 28 Abs. 2 GG - kommunale Selbstverwaltung
Was sind Frustrationskosten?
Ø Kosten, die durch die Nichtberücksichtigung der Präferenzen entstehen
Was ist die Besonderheit von Frustrationskosten bei einer zentralen Bereitstellung?
Ø Es wird nur eine Abstimmung durchgeführt für alle Regionen
Was versteht man unter dem Prinzip der institutionellem Kongruenz?
Ø der Kreis der politischen Entscheidungsträger deckt sich mit dem Kreis der Nutzer einer statalichen Leistung sowie dem Kreis der Kostenträger
Was versteht man unter dem Äquivalenzprinzip?
Ø Aufgabenkompetenzen sollen so zugeordnet werden, dass Skalenerträge in der Produktion öffentlicher Güter ausgenutzt und "Spillover-Effekte" internalisiert werden
Ø Übereinstimmung der Gruppen von Nutzern öffentlicher Leistungen mit der Gruppe der Kostenträger
Ø Leistung = Gegenleistung
Was besagt das Dezentralisierungstheorem nach Oates und was sind die Voraussetzungen?
Ø lokale Bereitstellung effizienter als Bereitstellung durch die höhere Ebene
Ø Voraussetzungen:
Ø Abgeschlossene geographische Teilräume
Ø Unterschiedliche Präferenzen der Bürger zwischen diesen Räumen
Ø Keine externen Effekte
Ø Konstante Grenz- und Durchschnittskosten
Erklären Sie Subadditivität
Ø Ein einzelner Produzent kann die gesamte Menge X kostengünziger herstellen, als einzelne Produzenten die einzelne Teilmengen x zusammen
Ø 𝐾(𝑋) < 𝐾1(𝑥𝑖
1) + 𝐾2(𝑥𝑖 2) +⋯+ 𝐾𝑚(𝑥𝑖 𝑚)
Ø -> Argument für die Zentralisierung einer Aufgabe
Erklären Sie Superadditivität
Ø Einzelne Produzenten können die Teilmengen x zusammen kostengünstiger herstellen als ein einzelner Produzent die Gesamtmenge X
Ø 𝐾(𝑋) > 𝐾1(𝑥𝑖1) + 𝐾2(𝑥𝑖 2) +⋯+ 𝐾𝑚(𝑥𝑖 𝑚)
Ø -> Argument für die Dezentralisierung einer Aufgabe
Spricht die Superadditivität einer Aufgabe im Staat für Dezentralisierung dieser Aufgabe?
Ø JA
Spricht die Subadditivität einer Aufgabe im Staat für Dezentralisierung dieser Aufgabe?
Ø NEIN
Spricht die Subadditivität einer Aufgabe im Staat für Dezentralisierung dieser Aufgabe?
Ø JA
Spricht die Superadditivität einer Aufgabe im Staat für Zentralisierung dieser Aufgabe?
Ø NEIN
Erklären Sie das Subsidiaritätsprinzip bezogen auf Individuen
Ø Individuen bzw. kleine Personengruppen haben sowohl das Recht als auch die Pflicht, ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich und selbstständig zu regeln
Ø Erst wenn die Leistungsfähigkeit nicht mehr zur Bedürfnisbefriedigung ausreicht, soll ein größerer und leistungsfähiger Gesellschaftsteil Hilfestellung leisten
Erklären Sie das Subsidiaritätsprinzip bezogen auf Gebietskörperschaften
Ø ist eins der föderalen Grundprinzipien
Ø Grundsätzliche Vermutung der Aufgabenwahrnehmung durch die unterste staatliche Ebene
Ø Nur bei Leistungsschwäche sollte eine übergeordnete Ebene unterstützend eingreifen
Was sind Spillover?
Ø Nutzen, Kosten und Zuständigkeiten der Bereitstellung öffentlicher Güter decken sich räumlich nicht
Was kennzeichnet Steuern?
Ø Geldleistungen, die keine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen
Ø werden von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen auferlegt
Ø kein Zusammenhang mit staatlicher Bereitstellung
Welche drei Arten von Abgaben gibt es?
Ø Steuern
Ø Beiträge
Ø Gebühren
Was kennzeichnet Beiträge?
Ø Es liegt eine Gegenleistung vor
Ø Zahlung ist unabhängig von Inanspruchnahme der Leistung
Was kennzeichnet Gebühren?
Ø Unmittelbarer Zusammenhang von Leistung und Gegenleistung
Ø z.B. Verwaltungsgebührne -> Personalausweis
Ø z.B. Benutzungsgebühren -> Bücherei
Was versteht man unter dem Steuerobjekt? Nenne Sie ein Beispiel
Ø Tatbestand, an den die jeweilige Steuerpflicht anknüpft
Beispiel:
Ø Halten eines Kraftfahrzeuges -> Kfz-Steuer
Ø Einkommenserzelung -> Einkommmenssteuer
Was versteht man unter dem Steuersubjekt?
Ø Personen oder Personengemeinschaften, die nach den Steuergesetzen eine Steuer als Steuerpflichtiger zu entrichten haben
Ø §33 Abs. 1 AO
Wer ist Steuerschuldner?
Ø Diejenige Personen, welche den Tatbestand verwirklicht, an den das Gesetz die Steuerpflicht knüpft
Ø §43 AO ivm. §§37,38 AO
Wer ist Steuerzahler?
Ø Derjenige, welcher die Steuer aufgrund einer bestehenden Steuerpflicht an das Finanzamt abführt
Wer ist Steuerdestinatar?
Ø Derjenige, welcher nach dem Willen des Gesetzgebers die Steuer wirtschaftlich tragen soll
Ø formale Inzidenz
Wer ist Steuerträger?
Ø Derjenige, der tatsächlich durch eine Steuer belastet wird bzw. der die Steuer wirtschaftlich trägt
Ø effektive Inzidenz
Was versteht mna unter Steuerüberwälzung?
Ø Abweichung von formaler und effektiver Inzidenz
Ø Steuer wird vom Steuerdestinatar auf den Steuerträger übertragen
Ø Beispiel: Grundsteuer
Was versteht man unter dem Steuergläubiger?
Ø ist die Gebietskörperschaft (Fiskalgewalt) mit der Ertragshoheit über die Aufgabe
Nennen Sie die drei Steuerkompetenzen des öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen
Ø Gesetzgebungskompetenz
Ø Ertragskompetenz
Ø Verwaltungskompetenz