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Chronologische Reihenfolge der wichtigsten Epochen

  • Renaissance 
  • Barock
  • Klassizismus
  • Impressionismus
  • Expressionismus
  • Kubismus
  • Dadaismus
  • Surrealismus

Zeitraum der

  • ​Renaissance 

1400 bis 1620

 

Es wird jedoch unterschieden zwischen:

  1. Frührenaissance (1400/20 - 1500)
  2. Hochrenaissance (1500 - 1520)
  3.  Spätrenaissance (1520 - 1620)

Zeitraum des

  • ​Barock

1600 bis 1770

Zeitraum des

  • ​Klassizismus

1760 bis 1840

Zeitraum des

  • ​Impressionismus

1860 bis 1920

Zeitraum des

  • ​Expressionismus

1905 bis 1925

Zeitraum des

  • ​Kubismus

1906 bis 1914

Zeitraum des

  • ​Dadaismus

1916 bis 1922

Zeitraum des 

  • ​Surrealismus

1922 bis 1930

Der Klassizismus

Gegenbewegung zum überladenen Barock und dem kitschigen Rokoko

 

orientierte sich stark an Idealen und Werken der römischen und griechischen Antike

 

politische Instabilität in Europa:

  • ​Französischen Revolution
  • Bauernaufstände in Spanien
  • ​der Wiener Kongress

 

-> Die Menschen sehnten sich nach Struktur und Klarheit, Ideale, welche Kunstschaffende in antiken Werken fanden und in ihren eigenen wiederbelebten


1760-1840

Der Impressionismus

 

 

von lateinisch impressio ‚Eindruck‘

  • ​Interesse am Erfassen der Flüchtigkeit eines Moments und an der Bewegung

 

  • ​Veränderung des farbigen Eindrucks (selbe Motiv wurde z.B. zu versch. Jahreszeiten gemalt)

1860 - 1920 

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Der Expressionismus

Mensch als Individuum mit all seinen Gefühlen und innerem Leben im Mittelpunkt

  • ​aus dem lateinischen expressio und bedeutet "Ausdruck".
  • innere Ausdruck der Gedanken- und Gefühlswelt
  • durch  starke Farben, Formen und Kontrasten

 

Gesellschaft:

  • ​ Protestakt gegen das Bürgertum im Deutschen Kaiserreich, die Industrialisierung und später auch gegen den Krieg
  • ​Kunst galt im Bürgertum als "Entartet"

 

1905 bis 1925

Kubismus

Aufbrechen traditioneller Gestaltungsmittel

 

Hauptcharakteristik des Kubismus:

die Verwendung von geometrischen Formen zur Darstellung von Bildelementen

 

Begriff kommt vom franz. "cube" was Würfel bedeutet

 

Unterscheidbar in Analytischen und Synthetischen Kubismus


1906 bis 1914

Dadaismus

-lehnten die traditionelle Kunst und Kultur ab

-experimentierten mit sinnlosen, zufälligen und provokanten Formen und Materialien

  • ​Der Zufall und das Chaos wurden als Handlungsstrategien verwendet
  • ​richteten sich provokant gegen die Regeln der Ästhetik und Konventionen und nannten ihre Kunst "Antikunst".
  • ​Gesellschaftskritisch (z.B. parodieren sie Bürgerliche Ideale)

1916 bis 1922

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Surrealismus

Sie waren 

  • ​gegen erstarrte Normen und Gewohnheiten
  • ​gegen Logik und Pragmatismus
  • ​und für die Gleichberechtigung.

Sie wollten eine gesellschaftliche Revolution mit den Mitteln der Kunst anzetteln.


1922 bis 1930

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Merkmale des

  • Impressionismus

Verwendung von viel Farbe

  • bevorzugt kräftige, leuchtene Farben, wie sie in der Natur vorkommen
  • Grober und kurzer Duktus

-> aus der Ferne betrachtet: 

Vermischen von Farben und Umrissen, Gegenstände wirken Verschwommen, als wären sie in Bewegung

  • Linien unnd Konkturen sind nicht mehr klar erkennbar

 

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Merkmale des

  • Barock
  • geschwungende Formen
  • Hell-Dunkelkontraste (Lichteffekte)
  • einheitliche Raumdurchflutung (Fenster)

Merkmale des Analytischen Kubismus

Analytischer Kubismus:

  • Konzentration auf die Fläche
  • Ruhigere und klarere Formen und Konturen als beim synthetischen Kubismus
  • Gleichzeitige Darstellung von mehreren Ansichten eines Objektes (Simultanität)
  • Gegenseitiges Durchdringen einzelner Formen
  • Reduktion der Farbtöne (Grau-, Braun- und Okertöne)
  • Keine klare Abgrenzung von Vorder- und Hintergrund
  • Aufhebung von Plastizität und Räumlichkeit

 

Bsp.: Braques Werk „Violine und Krug“ (1910) 

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Merkmale des Synthetischen Kubismus

Synthetischer Kubismus:

  • Collagenartige Anordnung von geometrischen Formen
  • Buntere und hellere Farben
  • Einarbeitung von neuen Materialien wie Notenpapier, Zeitungen, Sand
  • Vernachlässigung von Bildtiefe und Räumlichkeit

 

Bsp.: Juan Gris  „Fantômas" (1915)

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Merkmale des 

  • Klassizismus

Übersichtliche Kompositionen aus klassischen Grundformen wie Dreieck, Kreis, Säule und Quadrat

 

geometrische Formen, rechte Winkel, helle Farbtöne und Symmetrie.

 

  • Gegenstände stets vertikal bzw. rechtwinklig ausgerichtet
  • naturnahe Details
  • bühnenhafte Anordnung der Figuren
  • Figuren meist isoliert.

-> So wurden sie dezent in den Mittelpunkt gerückt

 

umfasst eine Vielzahl an Historienbildern sowie Porträtmalereien

  • Nicht selten fanden auch Gebäude des Klassizismus oder charakteristische Möbelstücke ihren Weg auf ein Bild.
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Motive des

  • Impressionismus

Motive:

  • Wasser mit Spiegelungen
  • Leben in der Großstadt,
  • der Freizeit,
  • der Natur und der Landschaft,
  • aber auch industrielle Neuerungen im Stadtbild und im sozialen Raum.
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Merkmale des

  • Expressionismus

Verwendung markanter Formen 

Aufhebung der klassischen Perspektiven.

 

Ausdruckssteigerung durch bunte und auffällige Farben und Kontraste:

  • Farbe-an-sich-Kontrast
  • Komplementärkontrast
  • Kalt-Warm-Kontrast
  • Quantitätskontrast
  • Qualitätskontrast
  • Simultankontrast
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Themen und Motive des

  • Expressionismus

Motive wie

  • Tiere und Naturumgebungen
  • Stadtszenen und Räumlichkeiten.

 

Themen wie

  • Leben und Tod bzw. Vergänglichkeit
  • Gefühls- und Gedankenwelt der Menschen behandelt.

 

Landschaftsmalerei, Porträtmalerei und Stilllebenmalerei.

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Dadaismus

Merkmale

  • Darstellung sinnloser Formen
  • experimentieren mit versch. Techniken und Ausdruksformen
  • Ästhetik und Schönheit standen nicht im Vordergrund
  • Arbeiten viel mit Zufallstechniken, Stilmittel, Überspitzungen und satirischer Elemente.

 

  • Verwendung von Holz- und Linoleumschnitten, Assemblagen und Collagen
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Bildmotive und Merkmale des Surrealismus

Bildinhalte:

  • Unwirkliches und Übernatürliches
  • Träume und Visionen
  • Rauschzustände
  • Wünsche, Begierden und Leiden

 

Merkmale:

  • verdrehte Perspektiven und geheimnisvolle Wesen

 

  • Dargestellte wird sehr genau und präzise gemalt. Mit klaren und voreinander abgegrenzten Formen und Farben

 

  • Kombination von nicht zusammengehörigen Elementen, was die Werke verfremdet wirken lässt und den Blick für Neues öffnet z.B. zusammenfügen von Gegenständen, Themen, Landschaften und Motiven 
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Künstler des Klassizismus

Jacques-Louis David

Jean-Auguste Dominique Ingres 

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

Anton Raphael Mengs

Claude Lorraine

Hubert Robert

Jacques-Louis David

Künstler des Imperssionismus

Claude Monet 

Auguste Renoir

Édouard Manet

Pierre-August Renoir

Fritz von Uhde 

Max Liebermann 

Lovis Corinth 

Künstler des Expressionismus

Ernst Ludwig Kirchner 

Wassily Kandinsky 

Franz Marc (malte das Blaue Pferd)

 

Künstler des Kubismus

Georges Braque 

Pablo Picasso 

Juan Gris

Fernand Leger

Jacques Lipchitz

Marcel Duchamp 

Künstler*innen des Dadaismus

Kurt Schwitters

Hannah Höch

Hans Arp

Max Ernst

Hugo Ball

Künstler*innnen des Surrealismus

Max Ernst

Frida Kahlo

René Magritte

Salvador Dalí