Welche der folgenden Dimensionen gehört nicht zu den fünf Hauptdimensionen der Organisationsstruktur? a) Konfiguration b) Digitalisierung c) Koordination d) Spezialisierung
b) Digitalisierung
Was ist ein zentrales Erkenntnisinteresse bei der Analyse der Konfiguration? a) Kostenrechnung b) Anzahl der Produktionslinien c) Mitarbeitermotivation d) Verteilung von Weisung, Koordination und Kommunikation
d) Verteilung von Weisung, Koordination und Kommunikation
Was beschreibt das Einliniensystem am besten?
a) Mehrfachunterstellung
b) Keine klare Zuordnung
c) Einheit der Auftragserteilung
d) Führung durch Komitees
c) Einheit der Auftragserteilung
Welche Aussage trifft auf das Mehrliniensystem zu?
a) Einheitliche Leitung
b) Starke Hierarchie
c) Spezialisierung der Leitungsfunktion
d) Keine Unterstellungsverhältnisse
c) Spezialisierung der Leitungsfunktion
Was ist ein Merkmal von Stabsstellen?
a) Volle Entscheidungsbefugnis
b) Trennung von Entscheidungs- und Fachkompetenz
c) Unterordnung unter Ausführungsstellen
d) Zuständigkeit für Budget
b) Trennung von Entscheidungs- und Fachkompetenz
Wie ist die Struktur einer Matrixorganisation typischerweise aufgebaut?
a) Eindimensional
b) Rein hierarchisch
c) Mehrdimensional
d) Ohne Leitungsspanne
c) Mehrdimensional
In Bezug auf die Kommunikationswege und die Auslastung von Führungskräften, welche Aussage beschreibt die Matrixorganisation im Vergleich zu den anderen Organisationskonfigurationen am treffendsten?
a) Die Matrixorganisation erfordert einen erhöhten Abstimmungsbedarf bei Entscheidungen, da sie durch mehrdimensionale Strukturen zu potenziellen Kapazitätskonflikten führt.
b) Die Matrixorganisation verringert den Kommunikationsaufwand durch die klare Einheit der Auftragserteilung und entlastet damit die Instanzen entscheidend.
c) Die Matrixorganisation vermeidet grundsätzlich die Gefahr eines „Wasserkopfs“, da sie ohne zusätzliche Führungsebenen operiert.
d) Die Matrixorganisation reduziert den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften, da Entscheidungsprozesse zentral über eine Instanz abgewickelt werden.
a) Die Matrixorganisation erfordert einen erhöhten Abstimmungsbedarf bei Entscheidungen, da sie durch mehrdimensionale Strukturen zu potenziellen Kapazitätskonflikten führt.
Welche Organisationsform ermöglicht mehrdimensionale Koordination?
a) Einliniensystem
b) Matrixorganisation
c) Stab-Linienorganisation
d) Linienorganisation
b) Matrixorganisation
Welcher Nachteil kann in Matrixorganisationen auftreten?
a) Einheitliche Leitung
b) Geringe Flexibilität
c) Hoher Zeitbedarf für Entscheidungen
d) Starke Hierarchie
c) Hoher Zeitbedarf für Entscheidungen
Was ist ein Vorteil des Einliniensystems in Bezug auf Personal?
a) Viele Mikropolitikmöglichkeiten
b) Einfache Strukturen fördern Sicherheitsgefühl
c) Keine klare Verantwortung
d) Keine Entfaltungsmöglichkeiten für Leitung
b) Einfache Strukturen fördern Sicherheitsgefühl
Warum wird funktionale und disziplinarische Weisung in manchen Fällen getrennt?
a) Wegen niedriger Produktvielfalt
b) Zur Kostenreduktion
c) Aufgrund räumlich verteilter Niederlassungen
d) Um den Kommunikationsaufwand zu erhöhen
c) Aufgrund räumlich verteilter Niederlassungen
Was ist ein Kennzeichen von Projekten im Projektmanagement?
a) Dauerhaftigkeit
b) Einfache Aufgaben
c) Interdisziplinärer Charakter
d) Klare Linienführung
c) Interdisziplinärer Charakter
Welcher Nachteil ist typisch für reines Projektmanagement?
a) Klare Zurechenbarkeit des Erfolgs
b) Schwierige Wiedereingliederung des Projektpersonals
c) Keine Ausrichtung auf Spitzenbedarf
d) Keine Spezialisierung
b) Schwierige Wiedereingliederung des Projektpersonals
Welcher Nachteil besteht beim Einfluss-Projektmanagement?
a) Konflikte belasten die Instanzen
b) Projektmanager hat uneingeschränkte Entscheidungsbefugnis
c) Geeignet für große Projekte
d) Keine organisatorischen Umstellungen nötig
a) Konflikte belasten die Instanzen
Welche Organisation bietet Projektleitern sowohl fachliche als auch disziplinarische Kompetenzen?
a) Einfluss-Projektmanagement
b) Matrix-Projektmanagement
c) Reines Projektmanagement
d) Einliniensystem
b) Matrix-Projektmanagement
Was ist eine Voraussetzung für funktionierende Matrixorganisationen?
a) Keine Kompetenzabgrenzung
b) Mehrere gleichgewichtige Dimensionen
c) Planungsgesteuerte Kapazitätszuordnung
d) Keine Planung notwendig
c) Planungsgesteuerte Kapazitätszuordnung
Welcher strategische Vorteil ergibt sich aus der funktionsübergreifenden Einordnung des Produktmanagements im Vergleich zur reinen Integration innerhalb der Marketingabteilung?
a) Eine stärkere Hierarchisierung der Produktverantwortung ermöglicht eine bessere Durchsetzungskraft gegenüber dem Vertrieb.
b) Die funktionsübergreifende Einordnung fördert die ganzheitliche Koordination von Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette, wodurch Silodenken reduziert wird.
c) Innerhalb des Marketings ist die Durchsetzung des Produktmanagements effizienter, da es dort auf weniger funktionsspezifisches Wissen angewiesen ist.
d) Eine rein marketingbezogene Integration führt in der Regel zu höherer Kundenzufriedenheit durch direkte Rückkopplung mit dem Vertrieb
b) Die funktionsübergreifende Einordnung fördert die ganzheitliche Koordination von Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette, wodurch Silodenken reduziert wird.
Welcher Nachteil betrifft Produktkomitees?
a) Abteilungsegoismus
b) Hohe Entscheidungskompetenz
c) Keine Notwendigkeit zum Konsens
d) Klare Erfolgszurechnung
a) Abteilungsegoismus
Welche Nachteile werden den Produktkomitees gegenüber Produktmanagern zugeschrieben?
a) Konzentration auf Produktprobleme, Konflikte mit Tagesgeschäft
b) Notwendigkeit zum Konsens
c) Konflikte zwischen Produktmanagement und funktionalem Management
d) Non-akzeptanz von Entscheidungen
b) Notwendigkeit zum Konsens
Was ist keine typische Maßnahme bei Delegation?
a) Zielvorgabe
b) Zuweisung von Verantwortung
c) Arbeitszeiterfassung
d) Zuweisung von Aufgaben
c) Arbeitszeiterfassung
Welche der folgenden Aussagen beschreibt am zutreffendsten ein zentrales Spannungsverhältnis zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung im Kontext dynamischer Marktumfelder?
a) In dynamischen Umwelten ist Zentralisierung vorteilhaft, da sie durch kurze Entscheidungswege besonders flexibel auf Marktveränderungen reagieren kann.
b) Die Dezentralisierung erhöht in dynamischen Umwelten die Abstimmungsprobleme, da Entscheidungen grundsätzlich zentral abgestimmt werden müssen.
c) Zentralisierung bietet in dynamischen Umfeldern Vorteile durch die Nutzung von unternehmensweiten Routinen und Reduktion individueller Handlungsspielräume.
d) Dezentralisierung erlaubt in dynamischen Umwelten eine bessere Problemnähe und schnellere Reaktion, auch wenn dies mit einem Verlust zentraler Steuerung einhergehen kann.
d) Dezentralisierung erlaubt in dynamischen Umwelten eine bessere Problemnähe und schnellere Reaktion, auch wenn dies mit einem Verlust zentraler Steuerung einhergehen kann.
Was gehört zu den Absicherungsstrategien bei Dezentralisierung?
a) Harzburger Modell
b) Skalierung
c) Matrixstruktur
d) Linienmanagement
a) Harzburger Modell
Welches der folgenden Merkmale beschreibt das Führungsverständnis des Harzburger Modells am treffendsten?
a) Entscheidungen werden ausschließlich durch zentrale Leitungsgremien getroffen, wobei Mitarbeiter keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
b) Die Mitarbeiter erhalten Aufgaben und Handlungsverantwortung, während die Führungsverantwortung bei der vorgesetzten Instanz verbleibt.
c) Ziel des Modells ist die vollständige Autonomie der Mitarbeitenden ohne Eingriffsmöglichkeiten durch die Führungsebene.
d) Die Weisungsbefugnis wird vollständig delegiert, wodurch sich die Rolle der Führung auf administrative Aufgaben beschränkt.
b) Die Mitarbeiter erhalten Aufgaben und Handlungsverantwortung, während die Führungsverantwortung bei der vorgesetzten Instanz verbleibt.
Was ist kein Instrument der Formalisierung?
a) Organigramme
b) Stellenbeschreibungen
c) Gehaltsabrechnungen
d) Richtlinien
c) Gehaltsabrechnungen
Was gehört zur Leistungsdokumentation?
a) Vorstandsbeschlüsse
b) Protokolle
c) Fragebögen für Mitarbeitergespräche
d) Emails
c) Fragebögen für Mitarbeitergespräche
Welcher methodische Zugang eignet sich am besten zur quantitativen Erfassung des Umfangs der Spezialisierung innerhalb einer Organisation?
a) Analyse der durchschnittlichen Leitungsspannen in verschiedenen Hierarchieebenen.
b) Erhebung der Anzahl unterschiedlicher Stellenbezeichnungen anhand einer vorgegebenen Liste.
c) Zählung der Kommunikationsflüsse zwischen Abteilungen mittels Netzwerkdiagrammen.
d) Ermittlung der formalen Regeln in Stellenbeschreibungen durch qualitative Interviews.
b) Erhebung der Anzahl unterschiedlicher Stellenbezeichnungen anhand einer vorgegebenen Liste.
Was erschwert die Erhebung von Koordinationsmaßen?
a) Standardisierung
b) Subjektivität
c) Rationalisierung
d) Digitalisierung
b) Subjektivität
Was beschreibt die Leitungsspanne?
a) Gehaltsspanne
b) Zeitspanne der Kontrolle
c) Anzahl der untergeordneten Stellen
d) Altersverteilung
c) Anzahl der untergeordneten Stellen
Wie kann Delegation direkt gemessen werden?
a) Zufallsbefragung
b) Leitungsspanne
c) Subjektive Einschätzung
d) Mitarbeitermotivation
b) Leitungsspanne
Was ist ein Maß für Strukturformalisierung?
a) Mündliche Weisungen
b) Existenz schriftlicher Regeln
c) Persönliche Kommunikation
d) Teamgröße
b) Existenz schriftlicher Regeln
Welche Dimension beeinflusst die Anzahl der Hierarchieebenen?
a) Formalisierung
b) Selbstabstimmung
c) Planungsintensität
d) Spezialisierung