Momentanpol
Der Momentanpol ist bei einer ebenen Bewegung eines starren Körpers derjenige Raumpunkt, um den der Körper im Moment als nur drehend angesehen und behandelt werden kann
Massenträgheitsmoment
Das Massenträgheitsmoment ist ein Maß dafür, wie sehr ein Körper sich dagegen "wehrt", in Drehung versetzt zu werden – in Analogie zur Masse, die ein Maß für den Widerstand ist, den ein Körper einer geradlinigen Beschleunigung entgegenstellt.
Normalkraft
Als Normalkraft wird eine Wechselwirkungskraft in der Kontaktzone zwischen zwei Körpern oder eine Schnittkraft in einem stabförmigen Bauteil bezeichnet. Sie steht senkrecht zur Kontaktfläche bzw. Schnittfläche. Die in Richtung des Normalenvektors wirkende Normalkraft erzeugt Druck- bzw. Zugspannungen.
Tensor
Ein Tensor ist eine multilineare Abbildung, die eine bestimmte Anzahl von Vektoren auf einen Vektor abbildet und eine universelle Eigenschaft erfüllt.
Drehimpuls
Der Drehimpuls ist eine physikalische Erhaltungsgröße. Ein System hat beispielsweise dann einen Drehimpuls, wenn es sich um seinen Massenschwerpunkt dreht, wie bspw. ein Kreisel, ein Sportler bei einer Pirouette oder ein Planetensystem.
Kreiselgleichungen
Die Euler’schen Kreiselgleichungen oder uneindeutig Euler’schen Gleichungen sind Bewegungsgleichungen für die Rotation eines starren Körpers. Es sind die Komponenten des für den Starrkörper in seinem Hauptachsensystem aufgeschriebenen Drallsatzes und stellen die wichtigste Grundgleichung der Kreiseltheorie dar.
Impuls
Der Impuls ist eine grundlegende physikalische Größe, die den mechanischen Bewegungszustand eines physikalischen Objekts charakterisiert. Der Impuls eines physikalischen Objekts ist umso größer, je schneller es sich bewegt und je größer seine Masse ist
Beschleunigung
Beschleunigung ist in der Physik die Änderung des Bewegungszustands eines Körpers. Das bedeutet, dass der Körper schneller oder langsamer wird, oder seine Bewegungsrichtung ändert. Die Beschleunigung ist, neben dem Ort und der Geschwindigkeit, eine zentrale Größe in der Kinematik, einem Teilgebiet der Mechanik.
Kinematik
Die Kinematik (altgriechisch κίνημα kinema, deutsch ‚Bewegung') ist das Gebiet der Mechanik, in dem die Bewegung von Körpern rein geometrisch mit den Größen Ort, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung beschrieben wird.
Kinetik
Denn mit Kinetik bezeichnet man in der Physik die Bewegungslehre. Genauer wird hier untersucht, wie sich Kräfte auf die Bewegungsgrößen eines Körpers, wie zum Beispiel seine Geschwindigkeit, auswirken. Der Begriff selbst stammt aus dem Griechischen. Dort bedeutet das Wort kinesis nämlich „Bewegung“.
Massenpunkt
Als Massenpunkt (auch: Punktmasse) wird in der Physik ein idealisierter Körper bezeichnet. Hierbei stellt man sich die Masse des betrachteten Körpers in seinem Schwerpunkt zentriert vor. Ziel dieser Idealisierung ist die vereinfachte Beschreibung der Bewegung eines Körpers.
Drehmoment
In der Physik versteht man unter Drehmoment die Kraft, die mithilfe eines Hebelarms auf einen Drehpunkt wirkt. Die Formel des Hebelgesetzes lautet: Drehmoment = Kraft (N) x Hebelarm (m). Die Maßeinheit, in der das Drehmoment angegeben wird, heißt Newtonmeter (Nm).
Plastischer Stoß
Beim elastischen Stoß wird kinetische Energie von Körper zu Körper weitergegeben, bleibt aber insgesamt als kinetische Energie erhalten, denn sie stoßen sich voneinander weg. Beim plastischen Stoß geht dagegen ein Teil der kinetischen Energie in innere Energie über und die Körper stoßen sich nicht voneinander ab.
Ortsvektor
Als Ortsvektor eines Punktes bezeichnet man in der Mathematik und in der Physik einen Vektor, der von einem festen Bezugspunkt zu diesem Punkt zeigt.
Differentialgleichung
Eine Differentialgleichung (DGL) ist eine Gleichung, die eine Funktion und ihre Ableitungen enthält. Die Lösung einer DGL ist also eine differenzierbare Funktion, die diese Gleichung erfüllt. Die gesuchte Funktion einer gewöhnlichen DGL hängt nur von einer Variablen ab, es kommen also keine partiellen Ableitungen vor.