Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (240)

1. Angebot und Nachfrage: 

 

Angebotsfunktion & Bestimmungsgrößen des Angebots (wovon ist die Menge abhängig?) 

qs=qs( P, t, Pf, Psf, A, Pes, Ns) - positive Steigung

 

Bestimmungsgrößen:

P... Preis des Gutes 

t... Steuern

Pf... Preise der Produktionsfaktoren und Intermediärgüter 

Psf... Preise anderer Güter, die mit d. Produktion in Verbindung stehen

A... Technologiestand

Pes... Erwartungen der Produzenten 

Ns... Anzahl der Mitbewerber 

Nachfragefunktion & Bestimmungsgrößen der Nachfrage 

qd=qd( P, I, Pj, 0, Ped, Nd) - negative Steigung 

 

Bestimmungsgrößen:

P...Preis des Gutes

I... Einkommen des Konsumenten

Pj... Preise anderer Güter, die mit der Nachfrage nach dem Gut in Beziehung stehen

0... Präferenzen der Konsumenten 

Ped... Erwartungen der Konsumenten  bzgl. künftiger Preisentwicklung

Nd... Anzahl der Konsumenten in diesem Markt 

Preisänderungen beim Gut - Kurve 

Bewegung entlang der Kurve bzw. auf der Kurve -  sowohl bei der Angebots- als auch Nachfragefunktion 

Änderung einer Bestimmungsgröße 

Verschiebung der Kurve nach links oder rechts 

 

z.B. Verbesserung der Technologie = gut = Rechtsverschiebung der Angebotskurve 

 

oder 

 

Einkommenssenkung = schlecht = weniger Nachfrage = Linksverschiebung der Nachfragekurve 

Marktgleichgewicht 

qs=qd 

 

Funktion von Angebot mit der Funktion von Nachfrage gleichsetzen

 

z.B. 

Qs= 15+5p

Qd= 50-2p

 

Qs=Qd -> 15+5p =50-2p

p= 5 

 

Qs(p=5)= 15+5*5= 40

Qd(p=5) = 50-2*5 =40 

 

Elastizität der Nachfrage 

εp = λQ/λP * P/Q oder εp= prozentuelle Mengenänderung / prozentuelle Preisänderung

 

Rechenbeispiel: Es wird eine Preisänderung von 3 auf 4 Euro und eine Veränderung der Nachfrage von 15 auf 10 Einheiten beobachtet.

 

Ep=(10−15/15)/(4−3/3)=−1.0

 

Was bedeutet es, wenn die Preiselastizität der Nachfrage -2 beträgt? 

Eine Preiserhöhung um 1% zieht eine Verringerung der Nachfrage um 2% nach sich. 

Einkommenselastizität

εI = λQ/λI * I/Q

 

Rechenbeispiel: gegeben: p=2 und I=10 und q=−3p+5*I+6

 

  1.  1 Ableitung nach I um λQ/λI zu erhalten = 5 
  2.  um Menge q zu erhalten p und I in gegebene Funktion eintragen q = -3*2 +5*10+60 = 50 
  3. Anschließend alle Ergebnisse in Einkommenselastizitätsformel eintragen εI = λQ/λI * I/Q = 5 *10/50 = 1 

 

 

 

Was bedeutet es, wenn die Einkommenselastizität 1 beträgt? 

Eine Einkommenserhöhung um 1 % zieht eine Erhöhung der Nachfrage um 1% nach sich. 

Kreuzpreiselastizität 

εPj = λQ/λPj * Pj/Q

Was bedeutet eine Kreuzspreiselastizität von 2? 

Eine Preisänderung um 1% des Gutes x, zieht eine 2% Mengenänderung nach Gut y nach sich. 

 

-> Positiv bei Substitutionsgütern

-> Negativ bei Komplementärgütern 

Was bedeutet: |ε| < 1 

inelastische Nachfrage - Preis ändert sich stärker als die Nachfrage 

Was bedeutet: |ε| > 1 

elastische Nachfrage  

Was bedeutet: |ε| = 0

vollkommen inelastische Nachfrage - vertikale Gerade 

 

- Nachfrage ist völlig unverändert und reagiert nicht auf Preisveränderungen 

 

- Es wird immer die selbe Gütermenge gekauft 

Was bedeutet: |ε| = ∞

vollkommen elastische Nachfrage - horizontale Gerade 

 

- eine minimale Preisänderung bewirkt eine unendliche Mengenänderung

 

- kommt in der Praxis nicht vor 

2. Verbraucherverhalten: 

 

Konsumgüterbündel/Warenkörbe

q= (Q1, Q2,... Qn) 

 

fest vorgegebene Anzahl an Gütern werden in Warenkörben zusammengefasst

Was gilt für die Nutzenfunktion U(q)= ℝ 

  1. U(q1) > U (q2) oder 
  2. U(q1) < U (q2) oder 
  3.  U(q1) = U (q2) 

 

Grenznutzen/ marginaler Nutzen MU 

MU = δU/δQi > 0 und  δMU/δQi < 0 

 

- Zusatznutzen durch den Konsum einer weiteren Einheit 

 

Grenznutzen ist positiv, nimmt aber mit zunehmendem Konsum ab. 

grafische Darstellung der Nutzenfunktion 

Mit Indifferenzkurven 

Grenzrate der Substitution - MRS 

MRS = Δq2/Δq1- Steigung der Indifferenzkurve

 

In welchem Maß sind zwei Güter austauschbar, ohne dass sich das Nutzenniveau ändert? 

lineare Indifferenzkurve 

perfekte Substitute - MRS konstant und unabhängig von Mengen 

 

z.B. Butter und Margarine 

rechtwinkelige Indifferenzkurve 

perfekte Komplemente - Konsum nur 1:1 sinnvoll  

 

z.B. linker und rechter Schuh 

Budgetbeschränkung (=Was kann ich mir leisten?)

q2= -(p1/p2)*q1+ I*p2

Bündel auf Tangente (Budgetbeschränkung) 

Budgetbeschränkung genau erfüllt - ganzes Einkommen geht für das eine Bündel weg 

Bündel unterhalb der Tangente

Bündel ist leistbar und vom Einkommen ist noch etwas übrig 

Bündel außerhalb der Tangente 

Bündel ist unleistbar, nicht genug Einkommen für das Bündel 

Einkommenserhöhung 

Anstieg der Budgetgeraden bleibt gleich, die Gerade verschiebt sich nach rechts. 

 

Größere Budgetmenge ist verfügbar

Preissenkung von Gut 1 q1

- Größere Budgetmenge, weil von q1 mehr leistbar. 

-Einkommen bleibt gleich hoch

- Preise sind gesunken 

- Gerade verschiebt sich nicht, wird aber breiter nach außen 

Einkommen im Zwei-Güter-Fall

I= p1*q1-p2*q2

Haushaltsoptimum - Berechnung

GRS= p1/p2

 

 

Rechenbeispiel: 

Die GRS zweier Güter beträgt für einen Konsumenten 2.5 (Absolutbetrag). Der Preis für Gut 1 beträgt 3. Gesucht: Preis von Gut 2 

 

2,5 = 3/p2 - nach p2 umformen = 1,2 

Engelkurve - Anstieg Giffengut 

negativer Anstieg - Reduziert die Nachfrage 

Engelkurve - Anstieg normales Gut 

positiver Anstieg - Anstieg erhöht die Nachfrage

kardinale Nutzenmessung 

Nutzen auf einer Skala messbar - z.B. kg 

 

MRS und MU nur hier eindeutig messbar 

ordinale Nutzenmessung

Rangordnung aufstellbar z.B. Ich esse lieber Äpfel statt Birnen 

 

nur die MRS messbar - MU über MRS herleiten 

3. Produktion und Kosten: 

 

Produktionsfunktion 

Ordnet einer gegebenen Menge an Inputs die maximal erzeugbare Menge an Outputs zu 

 

q = F(L,K) - Outputniveau= Produktionsfunktion von Kapital K und Arbeit L

Inputs 

Ressourcen, Kapital, Arbeit, Energie, Rohstoffe 

 

--> also alles was genutzt werden kann um etwas anderes zu produzieren 

Outputs

Ergebnis der Produktion 

technische Effizienz 

Zustand, bei dem eine Outputmenge mit minimalem Faktoraufwand und ohne Faktorverschwendung hergestellt wird. 

 

= max. Outputmenge für gegebene Inputmenge 

ökonomische Effizienz 

Kosteneffiziente Produktion - Produktion mit den minimalen Gesamtkosten 

fixe Inputs

Einsatzmenge nicht jederzeit anpassbar und verursacht Fixkosten. 

 

-> müssen auch entlohnt werden, wenn kein Output erzeugt wird z.B. Kapital 

variable Inputs 

Einsatzmenge jederzet anpassbar, um den Output zu erhöhen z.B. Arbeit 

Gesetz vom abnehmenden Grenzprodukt 

Der zusätzliche Output sinkt, je mehr Input eingesetzt wird. Das Grenzprodukt sinkt. 

Durchschnittsprodukt AP 

Output pro Einheit eines bestimmten Produkts 

 

APL= q/L= Gesamtproduktion q/ gesamter Arbeitskräfteeinsatz L 

Angebot

Menge eines Gutes, die Produzenten zu einem bestimmten Preis verkaufen wollen 

Nachfrage 

Menge eines Gutes, welche Konsumenten bereit sind zu kaufen 

Arbitrage 

risikolose bzw. risikoarme Gewinnerzielung durch das Ausnutzen von Preis-, Kurs- und Zinsunterschieden auf unterschiedlichen Mäkten. 

Kreuzpreiseffekt von Nachfragefunktionen 

 

--> Substitutionsgüter 

ersetzen einander direkt 

 

=> POSITIVER Kreuzpreiseffekt

 

Rechtsverschiebung der Nachfragefunktion 

Kreuzpreiseffekt von Nachfragefunktionen 

 

--> Komplementärgüter 

ergänzen sich 

 

=> NEGATIVER Kreuzpreiseffekt 

 

Linksverschiebung der Nachfragefunktion 

Intermediärgut

Güter, die zur Weiterverarbeitung hergestellt werden

Substitutionsgüter der Produktion 

Preis für Gut 1 steigt um 1% (Gut 1 ist jetzt teurer), so wird das Angebot vom Gut 2 reduziert (Gut 2 ist jetzt günstiger) 

 

-> Konsumenten kaufen jetzt lieber Gut 2, weil es billiger ist 

 

z.B. Butter und Margarine 

Komplementärgüter 

Preis für Gut 1 steigt um 1%, so wird das Angebot von Gut 1 und Gut 2 erhöht 

 

z.B. KFZ und Spritpreise 

normale Güter 

mit steigendem Einkommen werden mehr normale Güter nachgefragt 

inferiore Güter 

sinkt das Einkommen, sinkt die Nachfrage noch superioren Gütern und es wird auf inferiore Güter zurückgegriffen 

 

z.B. Discounter (inferior) und Markenprodukte (superior) 

unabhängige Güter 

Preisänderung von Gut 1 hat keinen Effekt auf die Nachfrage nach Gut 2. 

 

z.B. Spaghetti und Schuhe 

Durchschnittsprodukt der Arbeit APL 

misst die Produktivität der Arbeitskräfte eines Unternehmens im Hinblick darauf, welche Gütermenge jede Arbeitskraft im durchschnitt produziert hat. 

Grenzprodukt

Bei einer Erhöhung eines Inputs um eine Einhei produzierter zusätzlicher Output 

Grenzprodukt GPL 

zusätzlicher Output, der produziert wird, wenn der Arbeitskräfteeinsatz um eine Einheit erhöht wird 

 

GP= Δq/ΔL 

Zusammenhänge AP und GP 

 

Wann sind AP und GP gleich? 

Wenn das Durchschnittsprodukt AP seinen Maximalwert erreicht 

Zusammenhänge AP und GP 

Solange die Kurve des Grenzprodukts oberhalb der Kurve des Durchschnittsprodukts liegt, steigt das Durchschnittsprodukt. Sobald das Grenzprodukt unterhalb des Durchschnittsprodukts liegt, also ab dem Schnittpunkt der beiden Kurven, fällt das Durchschnittsprodukt.

partielle Faktorvariation 

nur ein Produktionsfaktor L wird verändert bzw. ist variabel während der Faktor K konstant bleibt 

 

Grenzrate der technischen Substitution GRTS 

Steigung der Isoquante - sie gibt an in welchem Verhältnis 2 Inputfaktoren substituierbar sind, ohne dass sich die Outputmenge ändert. 

 

GRTS= ΔK/ΔL - Änderung des Kapitaleinsatzes/ Änderung des Arbeitskräfteeinsatzes 

Isoquante

Sie stellt die zugehörige Produktionsfunktion graphisch dar und beschreibt das Austauschverhältnis der Produktionsfaktoren dieser Funktion zu einem konstanten Output. In der Mikroökonomie ist sie wichtiger Bestandteil, um das optimale Produktionsniveau von Unternehmen zu berechnen.

Abnehmende GRTS bedeutet..

Die GRTS fällt, wenn wir uns entlang einer Isoquanten nach unten bewegen - d.h. die Produktivität eines jeden Produktionsfaktors ist begrenzt 

Zusammenhang GRTS und Verhältnis der Grenzprodukte 

GPL * ΔL = - GPK * ΔK 

=> zusätzlicher Output aus erhöhtem Arbeitskräfteeinsatz = -Outputreduktion aus verringertem Kapitaleinsatz

 

GPL/GPK= - ΔK/ΔL = GRTS 

=> GRTS ist zwischen zwei Inputs gleich dem Verhältnis der physischen Grenzprodukte der Inputs. 

Produktionskosten

Summe aller expliziten und impliziten Kosten 

explizite Kosten 

entstehen für Inputs, die nicht im Eigentum den Unternehmens sind und am Markt gekauft bzw. gemietet werden müssen. 

implizite Kosten

Kosten der Verwendung eigener Ressourcen, d.h. der entgangene Ertrag alternativer Verwendungen (Opportunitätsprinzip) z.B. Zeit des Unternehmers 

Opportunitätskosten

entgangene Erträge der besten alternativen Verwendung

 

z.B. Grundstück nicht selbst verwenden, sondern verpachten 

Stückkosten

= Durchschnittskosten

Versunkene Kosten

Kosten, die unwiederbringlich verloren sind und keine ökonomische Rolle mehr spielen. ZB. Ein Tunell wird gebohrt, das Projekt wird aber abgebrochen und die Kosten sind verloren. 

variable und fixe Kosten 

variabel: vom Produktionsniveau abhängig, nur zahlbar, wenn auch wirklich produziert wurde. 

 

fix: fallen jederzeit an, auch wenn kein Output produziert wurde

Durchschnittskosten AC

Kosten pro Outputeinheit -> Stückkosten

 

AC= C/q => Kosten/ Output

 

Rechenbeispiel

vorher: q=7, C=21

nachher: q=8, C=26

 

vorher: 21/7=3

nachher: 26/8=3,25 

Grenzkosten MC

zusätzliche Kosten für eine weitere Einheit des Outputs 

 

MC= δC/δq => Veränderung Gesamtkosten/ Veränderung d. zusätzlichen Outputeinheit bzw. 1. Ableitung. 

 

oder: ΔVK/Δq = ΔTK/Δq 

 

Rechenbeispiel

vorher: q=7, C=21

nachher: q=8, C=26

 

AC= (26-21)/(8-7) = 5 

Totale Durchschnittskosten (TDK) 

Gesamtkosten/ Produktionsniveau 

--> TDK= TK/q

... durchschnittliche Kosten pro Stück 

 

TDK immer größer als VDK 

fixe Durchschnittskosten (FDK) 

Fixkosten/Produktionsniveau 

 

FDK= FK/q 

 

FK sind konstant, FDK sinken, wenn der Output steigt 

variable Durchschnittskosten (VDK) 

variable Kosten/Produktionsniveau 

 

VDK=VK/q

 

 

Arbeitskosten w

Kosten für den Arbeitseinsatz pro Stunde 

 

Beinhalten: Bruttolöhne, Zusatzleistungen, Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung 

Kostengeometrie/ kurzfristige Kostenminimierung 

mind. 1 Faktor ist fix und nur der variable Faktor wird dem Outputniveau angepasst 

Kostengleichung - kurzfr. Kostenminimierung 

C= w*L+ r*K -> mit fix gegebenem Kapital 

wL= variabel 

rK =fix

 

C...Kosten

w...Arbeitskosten/Lohnsatz

L...Arbeit

r...Abschreibungssatz+Zinssatz 

K... Kapital

Grenzkosten MC in der kurzfristigen Kostenminimierung 

MCkfr= w*(1/MP) 

 

--> Lohnsatz w / Grenzprodukt der Arbeit 

 

Sinkendes Grenzprodukt fürhrt zu steigenden Grenzkosten

langfristige Kostenminimierung 

alle Inputfaktoren sind variabel 

Kapitalnutzungskosten

Kosten je Einheit eines Investitionsgutes für eine Periode und beinhalten die Abschreibungen und Finanzierungskosten 

 

= ökonomische Abschreibung + (Zinssatz)*(Wert des Kapitals) 

Kostengleichung - langfr. Kostenminimierung 

K= -(w/r)*L+(C/r) --> Funktion C nach K umformen

 

 

 

Kostengerade - Lage 

- C/r- Ordinatenabschnitt --> je weiter oben die Gerade umso höher die Kosten - man will aber nie niedrigsten Kosten C

 

- Jeder Punkt auf der Kostengerade stellt Inputkombinationen dar, die mit Kostensumme C gerade noch angeschafft werden kann. 

 

Isokostengerade 

Graph, der alle möglichen Kombinationen von Arbeit und Kapital darstellt, die zu bestimmten Gesamtkosten gekauft werden können. 

Steigung der Isokostengerade 

ΔK/ΔL= -(w/r) 

 

-> Verhältnis des Lohnsatzes zum Mietsatz des Kapitals 

Zusammenhang zw. kurz- und langfristiger Kostenminimierung 

 

-> kurzfristig höhere Kosten 

sie sind immer höher oder zumindest gleich hoch wie die langfristigen Kosten 

 

z.B. bei einem Zusatzauftrag 

sprungfixe Kosten

Kosten, deren Höhe in bestimmten Bereichen/Intervallen der Ausbringungsmenge konstant bleibt, beim Überschreiten einer bestimmten Ausbringungsmenge jedoch sprunghaft auf ein höheres Niveau ansteigt

Skalenerträge 

Veränderung des Outputs bei proportionaler Änderung der Inputfaktoren 

 

Wird nur ein Einsatzfaktor verstärkt eingesetzt z.B. mehr Arbeitsstunden, gilt das Gesetz vom fallenden Grenzprodukt 

konstante Skalenerträge 

Output steigt proportional mit der Skalierung (Cobb-Douglas-Funktion) 

Cobb-Douglas-Funktion 

q= Lhoch alpha* K hoch 1-alpha

steigende Skalenerträge 

Output streigt überproportional mit der Skalierung

 

--> konvexe Funktion, nach unten gewölbt 

 

z.B. bessere Technologie aufgrund bestimmter Firmengröße 

sinkende Skalenerträge

Output steigt unterproportional mit der Skalierung 

 

--> konvake Funktion, nach oben gewölbt 

 

z.B. Managementprobleme und Koordinationsschwierigkeiten aufgrund bestimmter Firmengröße 

Was sind die Eigenschaften der Präferenzen der Konsumenten? 

  1. Vollständigkeit
  2. Stetigkeit
  3. Transitivität
  4. Nichtsättigung
  5. Konvexität

Vollständigkeit

Der Kosument muss immer sagen können, welches Bündel ihm lieber ist, oder ob er zwischen zwei der beiden indifferent ist. 

 

Indifferenzkurve: Kurve rechts oben ist am besten

indifferent

gleichwertig 

Stetigkeit

Eine kleine Änderung (z.B. eine geringe Änderung einer Stückzahl) darf keine strikte Präferenz umkehren - Präferenzen müssen stabil bleiben

 

Indifferenzkurve: Kurve rechts oben ist am besten

 

Transitivität

Wenn A lieber als B und B lieber als C, dann muss auch A besser als C gelten. 

 

Indifferenzkurve - Kurven schneiden einander nicht 

Nichtsättigung

Mehr ist besser als weniger - Bündel A ist besser wenn es mind. 1 Gut mehr hat als Bündel B

 

Indifferenzkurve - negative Steigung 

Konvexität

Indifferenzkurven sollen strikt konvex zum Ursprung verlaufen. 

Ungüter

Güter, die man nicht mag - diese sollte man umkehren, um normale Annahmen anwenden zu können z.B. Luftverschmutzung zu sauberer Luft 

Nutzenindex U 

Je lieber der Konsument den Warenkorb hat, umso höher der Nutzenindex. 

 

Werden zwei Warenkörbe gleich bewertet, so ist auch deren Nutzenindex gleich 

Optimaler Warenkorb

p1/p2 =GRS = (MU1/MU2) 

Substitutionseffekt SE 

Änderung des relativen Preises unter der Annahme eines konstanten Realeinkommens 

 

 Anstieg ist immer negativ- Konvexität

 Preissenkungen führen zu Nachfrageerhöhungen bzw. Preiserhöhungen führen zu Nachfragesenkungen

 

Je weniger die Kurven gekrümmt sind, umso stärker der SE (Starke Krümmung = schwacher Effekt) 

Realeinkommen

Das Realeinkommen ist ein Indikator, welcher die Kaufkraft  unter Berücksichtigung der Inflation darstellt. Es beschreibt folglich die Menge an Gütern, die man mit dem Nominaleinkommen käuflich am Markt erwerben kann.

Relativer Preis

Der relative Preis ist der Preis eines Gutes, ausgedrückt in dem Preis eines anderen Gutes. Er ist also das Verhältnis zweier Preise zueinander. Die relativen Preise beschreiben das Austauschverhältnis von Gütern untereinander.

Nominaleinkommen 

In Geld bewertetes Einkommen (z. B. Lohn, Gehalt oder Rente) ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Kaufkraft (Inflation) 

Einkommenseffekt EE 

Änderung des Realeinkommens unter der Annahme eines konstanten relativen Preises

 

bei normalen Gütern negativ 

bei inferioren Gütern positiv

 

Stärke: Je höher der Anteil der Ausgaben für das Gut an den Gesamtausgaben, umso stärker der EE 

Konsumentenrente - Definition und Berechnung 

Maß für den Vorteil, wenn Konsumenten aus einem einheitlichen Preis beim Kauf des Gutes ziehen

 

Berechnung:

KR= max. Preis den Konsument bereit wäre zu zahlen abzüglich dem tatsächlich bezahlten Preis

Bruttorente

Betrag, den man für eine gewisse Menge des Gutes zahlen würde (Konsumentenrente + tatsächliche Ausgaben)

Nettorente 

Differenz der Ausgaben und der Bruttorente - das Ergebnis ist also wieder die Konsumentenrente 

4. Vollkommene Wettbewerbe: 

 

vollkommener Wettbewerbsmarkt

 

Märkte, auf denen kein Unternehmen und kein Konsument stark genug sind, um den Marktpreis zu beeinflussen. 

Grundannahmen vollkommener Wettbewerb 

  1. Preisnehmerverhalten: UN und Konsumenten haben keinen Einfluss auf den Marktpreis
  2. Produkthomogenität: Es gibt nur einen einzigen Marktpreis - Produkte aller UN sind in einem Markt gegeneinander substituierbar. Kein UN kann seinen Preis über den Preis eines anderen UN anheben, ohne dabei einen Großteil seines Umsatzes bzw. den ganzen Umsatz zu verlieren. 
  3. freier Marktein- und austritt: Es bestehen keine Kosten, die einem UN den Eintritt in einen Markt oder das Verlasses des Marktes erschweren. 

homogene und nicht-homogene Produkte 

homogen: Produkte gegeneinander austauschbar auf dem Markt z.B. Rohstoffe

 

nicht-homogen: jedes UN hat die Möglichkeit seinen Preis über den Preis anderer UN anzuheben, ohne den gesamten Umsatz zu verlieren. z.B. Markenprodukte - hochwertiger, deswegen höherer Preis 

spezielle Kosten - Beispiel nennen

z.B. Patente, die den Markteintritt erschweren. 

 

--> das heißt entspricht keinem vollkommenen Markt

Gewinnmaximierung 

langfristige Gewinnmaximierung ist die höchste Priorität der UN. Ohne eine Gewinnmaximierung überleben UN nicht lange. 

Allgemeine Gewinnmaximierung

Gewinn = Erlöse - Kosten 

 

Zur Gewinnmaximierung wählt ein UN den Output, bei dem die Differenz (Erlös-Kosten) am größten ist. 

Erlöse - Berechnung 

E= P*q (Preis mal verkaufte/abgesetzte Menge)

 

Produktionskosten auch vom Produktionsniveau (Menge) abhängig 

 

 

Grenzerlös GE

ΔE/Δq 

 

Aus einer Steigerung des Outputs (Menge) um eine Einheit resultierende Erlösänderung  

 

=> Steigung der Erlöskurve

 

GE(q) =GK(q) 

Grenzkosten GK

ΔC/Δq

 

Kosten, die durch eine zusätzlich produzierte Einheit anfallen

 

GE(q) =GK(q)

E(q) 

Kurve, die widerspiegelt, dass das UN ein größeres Produktionsniveau nur durch die Senkung seines Preises verkaufen kann. 

 

Einfacher: Wenn UN eine große Menge verkaufen möchte, muss sie den Preis senken. 

C(q)

Gesamtkostenkurve - Die Steigung der Kurve sind die Grenzkosten des UN 

 

C(q) ist positiv wenn der Output 0 ist, da Fixkosten bestehen 

Wie verhalten sich Gewinne bei niedrigem Produktionsniveau? 

Sie sind negativ, da der Erlös zur Abdeckung der fixen und variablen Kosten nicht ausreicht. 

Was passiert mit dem Gewinn, wenn der Output steigt? 

Der Gewinn ist positiv, da sich der Erlös schneller als die Kosten erhöht

gewinnmaximierendes Produktionsniveau q* 

  • Gewinn steigt bis q*, dann steigen die Kosten schneller als der die Erlöse =Grenzerlös ist niedriger als Grenzkosten
  • Im Punkt q* sind die Grenzkosten und der Grenzerlös gleich 

Gewinnmaximierung vollkommener Markt 

 

Bedingungen für vollkommenen Wettbewerbsmarkt

  • homogenes Gut 
  • viele Anbieter und Nachfrager - kein Einfluss auf Marktpreis 
  • Markttransparenz - Marktteilnehmen kennen alle ökomonisch relevanten Aspekte, insbesondere den Preis 

Bedingung 1. Ordnung 

GEq=p -> p= GKq

 

Auf einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt muss bei Gewinnmaximierung die Outputmenge q so gewählt werden, dass der Preis den Grenzkosten entspricht. 

 

GE =GK --> gilt allgemein immer

Bedingung 2. Ordnung 

Δp-GK(q)/Δq = -ΔGK(q)/Δq => ΔGK(q)/Δq > 0 

 

Die zweite Ableitung der Gewinnfunktion muss negativ sein, damit es ein Maximum ist – aber Grenzkostenkurve ist im Gewinnmaximum ansteigend

Produzentenrente PR

Vorteil, den ein Produzent bekommt, wenn er seine Produkte zu einem einheitlichen Preis absetzt =variabler Gewinn

 

- Die PR ist höher als der Gewinn, wenn die Fixkosten positiv sind. 

Deckungsbeitrag 

Betrag, der einem Unternehmen zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht. 

 

DB= Erlös - variable Kosten 

langfristige Gewinnmaximierung 

- langfristige GK = Preis

- Je höher der Marktpreis, umso höher der Gewinn

Wettbewerbsgleichgewicht - Formel

π= E-w*L-r*K

 

π... ökonomischer Gewinn/Kapitalnutzungskosten

E...Erlöse

w*L... Arbeitskosten

r*K... Kapitalkosten 

ökonomische Nullgewinne 

Ein UN erzielt einen normalen Ertrag auf seine Investition - d.h. es ist genauso gut gestellt wie durch eine anderweitige Investition des Geldes 

ökonomische Renten

Betrag, den UN für einen Produktionsfaktor zu zahlen bereit sind, minus dem für diesen Kauf benötigten minimalen Betrag. 

Branche mit konstanten Kosten

Branche, deren langfristige Angebotskurve horizontal verläuft 

Branche mit steigenden Kosten 

Branche, deren langfr. Angebotskurve positiv geneigt ist. 

 

-> mit höherem Outputniveau steigen in der gesamten Branche die Preise der Produktionsfaktoren (z.B. Lohnanstieg, Rohstoffpreise) und damit steigen auch die Durchschnittskosten 

Branche mit sinkenden Kosten

Branche, deren langfristige Angebotskurve negativ geneigt ist.

 

-> mit höherem Outputniveau sinken in der gesamten Branche die Preise der Produktionsfaktoren (z.B. Größenvorteile nutzen und Waren billiger kaufen) und damit sinken auch die Durchschnittskosten 

pareto-effizient

durch Umverteilung von Ressourcen und Gütern bzw. durch Mehr- oder Minderproduktion von Gütern ist es nicht möglich jemanden besser zu stellen, ohne dadurch jemand anderen schlechter zu stellen

Nettowohlfahrtsgewinn bzw. Gesamtrente

Summe von Konsumentenrente und Produzentenrente

Wohlfahrt

Bedeutet, dass eine Person über genügend Ressourcen verfügt und dass günstige Rahmenbedingungen bestehen, damit sie ihr Leben möglichst frei und selbständig gestalten kann.

Vorbehaltspreis bzw. marginale Zahlungsbereitschaft

Preis, den die Konsumenten gerade noch für eine weitere Einhet zu zahlen bereit sind 

1. Wohlfahrtstheorem 

vollkommene Wettbewerbsgleichgewichte sind allgemein pareto-effizient (durch „unsichtbare Hand“ von Adam Smith – jeder Marktteilnehmer ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht also Gewinn- bzw. Nutzenmaximierung)

Marktversagen 

tritt ein, wenn Marktpreise den Marktteilnehmern nicht die richtigen Signale liefern können

 

 

Wodurch wird e. Marktversagen hervorgerufen? 

  1.  Externalitäten- Verursachung von Kosten oder Vorteilen, die nicht die Marktpreise widerspiegeln, also keine Kostenwahrheit  
  2. Informationsmangel- Marktteilnehmer sind unzureichend informiert, asymmetrische Information - z.B. Verkäufer weiß besser Bescheid als Konsument  
  3. Marktmacht - Marktteilnehmer haben Einfluss über den Marktpreis -> marginale Zahlungsbereitschaft entspricht nicht mehr den Grenzkosten z.B. Monopol 

Wohlfahrtseffekte bei staatlichen Eingriffen in einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt 

- Führen zu Wohlfahrtsverlusten bzw. weniger öko. Effizienz 

 

- Gewinn- oder Pauschalsteuern: letztendlich gehandelte Menge und Gesatrente bleiben gleich 

 

- Nutzen einer Maßnahme muss seinen Kosten gegenübergestellt werden 

Wohlfahrtseffekte staatliche Eingriffe - Höchstpreis

  • Höchstpreis liegt unter Gleichgewichtspreis
  • Konsumenten KR profitieren (A > B)
  • Produzenten PR verlieren (A und C)
  • Umverteilung von Konsument zu Produzent
  • Nettowohlfahrtsverlust: Gesamtrente sinkt (um B und C) durch geringeres Angebot ( Mengeneffekt)
  • ! nicht pareto-effizient: bei einer Besteuerung im Marktgleichgewicht ohne Höchstpreis wären alle besser gestellt
1504659362637a6a694b0067.25337789phpef718h.PNG

Wohlfahrtseffekte staatliche Eingriffe - Mindestpreis

  • Höchstpreis liegt über Gleichgewichtspreis
  • Konsumenten KR verlieren (A und C) 
  • Produzenten PR profitieren (A>B)
  • Umverteilung von Produzent zu Konsument 
  • Nettowohlfahrtsverlust: Gesamtrente sinkt (um B und C) durch geringeres Angebot ( Mengeneffekt)
  • ! nicht pareto-effizient: bei einer Besteuerung im Marktgleichgewicht ohne Höchstpreis wären alle besser gestellt
1741131609637a6a6fbe48f5.85358031phpOMJR6s.PNG

Wohlfahrtseffekte staatliche Eingriffe - Preisstützungen

  • Stützungspreis liegt über dem Gleichgewichtspreis -> dafür muss der Staat qG Einheiten kaufen-> Nachfragefunktion nach rechts 
  • Konsumenten verlieren (A und B)
  • Produzenten profitieren (A, B und D) 
  • Nettowohlfahrtsverlust:blaue Fläche ohne D muss Staat über Steuern zahlen - Preisstützung ist weniger offensichtlich als direkte Unterstützung 
1867126241637a6a7598aa76.66800860phpVP6gM4.PNG

Wohlfahrtseffekte staatliche Eingriffe - Importquoten und Zölle - vollkommene Importbeschränkungen

  • zu Weltmarktpreis pw bieten heimische Produzenten qs bei nachgefragter Menge von qd => Differenz = Importe durch Beschränkung Gleichgewicht bei q0 und po
  • Konsumenten KR verlieren (A, B und C)
  • Produzenten PR profitieren (A)
  • Nettowohlfahrtsverlust (B + C) =>Importbeschränkungen um Zeit für Umstrukturierungen zu gewinnen und Handelsbilanzdefizite auszugleichen
328155311637a6a7b4337c7.53288686phpN78CD6.PNG

Wohlfahrtseffekte staatliche Eingriffe - Importquoten und Zölle - Importkontingente

  • Staat erhöht pw auf p* mit Zoll
  • Importe verringern sich auf q’d – q’s
  • Konsumenten KR verlieren (A, B,C und D)
  • Produzenten PR profitieren (A)
  • Nettowohlfahrtsverlust bei Zolleinhebung (B + C) aber Staat hat Zolleinnahmen (D)
  • Nettowohlfahrtsverlust bei Importkontingent (B + C + D) aber Inhaber der Importlizenzen bekommen Quotenrente (D) => schlechter für Staat
445081806637a6a82256636.61841933phpXvDSeS.PNG

5. Monopol und monopolistische Konkurrenz:

 

Monopol - Bedeutung und Entstehung

- nur ein Anbieter in einer Branche und bedient die gesamte Marktnachfrage 

 

- niedrigere Preiselastizität durch schwerere Substituierbarkeit und steilere Nachfragekurve

 

-Preise nicht fix und beeinflussbar

 

- Entstehung: staatliche Monopole, Patentrecht, technologische Umstände, Heterogenität

 

 

monopolistische Konkurrenz

sehr viele, eher kleine Anbieter, die heterogene Güter erzeugen (ähnlich aber nicht ident) z.B. Autobranche

 

-Preise nicht fix und beeinflussbar

 

- höhere Preiselastizität durch leichtere Substituierbarkeit und flachere Nachfragefunktion

Gewinnmaximierung beim Monopol - Grenzerlös 

  • GE=p+(δp/δq)*q = p*[1+(1/Ep)]
  • gibt an, wie sich die gesamten Erlöse ändern, wenn eine zusätzliche Einheit produziert wird (Erlös steigt um rotes Rechteck und verringert sich um blaues Rechteck) 
  • ist immer kleiner als der Preis (da ja mehr verkauft werden soll)
  • ist kleiner als bei vollkommener Konkurrenz (da bei negativ geneigter Nachfragefunktion der Preis gesenkt werden muss, um mehr abzusetzen – bei voll. ist Nachfragefunktion unendlich elastisch bzw. horizontal wodurch keine Preissenkungen nötig sind)

Cournot'scher Punkt 

Zusammensetzung aus: 

 

-optimalem Preis p* und 

-gewinnmaximalem Output q* (Schnittpunkt GE(q) =GK(q)

Grenzerlös größer als Grenzkosten 

Produktion ausweiten bis GE=GK bei q* 

Grenzerlös kleiner als Grenzkosten

Produktion einschränken bis GE=GK bei q*

Amoroso-Robinson-Formel für Grenzerlös

Grenzerlös in Abhängigkeit von der Preiselastizität der Nachfrage Ed

 

-> Amoroso-Robinson-Formel: GE=p*(1+1/Ed)=GK

Ed=δQ/δP*P/Q

p=(IEpI/IEpI-1)*GK

Regel von der Inversen Elastizität 

Preisaufschlag auf die Grenzkosten als Prozentsatz des Preises = negativer Kehrwert der Preiselastizität der Nachfrage

 

p-GK/p= -1/Ep

Was passiert wenn die Grenzkosten steigen? (Monopol und monopolistische Konkurrenz) 

Preis steigt und Output sinkt: Linksverschiebung der Grenzkostenkurve

 

Preis kann mehr als die Grenzkosten steigen 

(Monopol und monopolistische Konkurrenz) 

 

Was geschieht wenn die Nachfrage steigt? 

Preis und Output steigen

 

Rechtsverschiebung der Nachfragefunktion

 

steigende Grenzkosten ergeben nach einer Nachfrageerhöhung einen höheren Preis

 

konstante Grenzkosten und Preiselastizität: Preis gleich, Output steigt

Womit kann die Mopolmacht gemessen werden und wie lautet die Formel? 

Lerner-Index L 

 

LI=(p-GK/p=-(1/Ed) abhängig von -(1/Ed) 

 

=% Abweichung des Preises von den Grenzkosten

 

Wert liegt zwischen 0 und 1 -> je höher, umso höher die Monopolmacht

Gründe für Monopolmacht 

  • Geringe Anzahl von Firmen (Eintrittsbarrieren) 
  • heterogene Produkte der Firmen (Produktdifferenzierung) 
  • geheime Preisabsprachen 

Rent Seeking

große Geldsummen für gesellschaftlich unproduktive Aktivitäten ausgeben z.B. Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit

6. Gesamtwirtschaftliche Kennzahlen:

 

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung VGR 

statische Erhebungen bei Haushalten und Unternehmen (zB Befragungen, Steuerstatistiken) für Errechnung statischer Kennzahlen

BIP - Bruttoinlandsprodukt 

=Summe aller Güter und Dienstleistungen, die während eines Jahres im Inland produziert und an Endnachfrage ausgeliefert wurden => Indikator für wirtschaftliche Aktivität (Wohlstandsvergleich mit BIP pro Kopf, jährliche Veränderung)

BIP Berechnungsarten

  1. BIP erfasst den Endverbrauch, der in einem bestimmten Zeitraum hergestellt wurde 
  2. BIP ist die Summe aller Mehrwerte in einem Zeitraum
  3. BIP ist die Summe aller Einkommen (Aufteilung auf Arbeits- und Kapitaleinkommen)
  4. BIP entspricht dem Wert aller Ausgaben, also der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage

Mehrwert

Im Produktionsprozess zusätzlich geschaffener Wert

Mit welchen Methoden lässt sich das BIP berechnen?

1) Entstehungsseite (Summe Endverbrauch bzw. Summe Mehrwerte)

2) Verteilungsseite (Summe aller Einkommen)

3) Verwendungsseite (Summe gesamtwirtschaftlicher Ausgaben) 

Lagerinvestition

  • unverderbliches Gut: Behandlung des Gutes, ab ob es für Lagerhaltung angekauft wäre bzw. weggeschmissen wird -> Gewinn sinkt nicht (Wert der Lagerveränderung wird Vermögen zugerechnet) -> BIP und Ausgaben steigen (Verkauf nächstes Jahr BIP sinkt)

 

  • verderbliches Gut: können nicht auf Lager gelegt werden -> Löhne steigen, Gewinn sinkt -> Gesamteinkommen und BIP konstant

Nettoinlandsprodukt NIP

BIP-Abschreibungen =NIP

Volkseinkommen oder Nationnaleinkommen

NIP- indirekte Steuern +Subventionen

Nettoeinkommen der privaten Haushalte

Nationaleinkommen-direkte Steuern inkl. Sozialversicherungsbeiträge mit Arbeitgeberanteil + Transferleisungen den Staates

Bruttonationaleinkommen BNE

Einkommen der Inländer 

 

=Erwerbs- und Vermögenseinkommen von Inländern- Erwerbs- und Vermögenseinkommen von Ausländern

Nettonationaleinkommen

=BNE-Abschreibungen

nominales BIP

Summe aller verkauften Endprodukte, bewertet zu den Preisen der gerade betrachteten Periode 

 

=nom.BIP d.J. / nom.BIP Vorjahr (*100) 

reales BIP 

Summe aller verkauften Endprodukte, ohne Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr 

 

=Menge*Preis

Preisindex bzw. BIP-Deflator

Wie viel stärker ist das nominale BIP als das reale BIP gestiegen? 

 

=nom. BIP/real.BIP 

jährliche Inflationsrate

(BIP-DEfl d.J. /BIPDefl Vorjahr)/BIPDefl Vorjahr

Kettenindexverfahren

zur Berechnung des realen BIP-Wachstums werden jeweils die Preise des Vorjahres verwendet. 

 

Ergebnis positiv= Expansions

Ergebnis negativ= Rezession 

Rezession 

Es handelt sich um eine Rezession, wenn die Wirtschaft nicht wächst, sondern schrumpft – sich also in einem Abschwung beziehungsweise Rückgang befindet. 

Inflationsrate

Rate, mit der das Preisniveau steigt 

 

π = (pt-pt-1)/pt-1

Womit ist die Inflation messbar? 

1) BIP-Deflator (vierteljährlich)

2) VPI - Verbraucherpreisindex (monatlich) 

hedonischer Preisindex

Preisindex, bei dem nicht nur der Preis, sondern auch Qualitätsänderungen der Güter berücksichtigt werden.

Arbeitslosenrate

… Messung der Anzahl der Arbeitslosen in Relation zur Anzahl der Erwerbspersonen

 

Arbeitslose/ (Arbeitslose + Beschäftigte) = Arbeitslosenrate

Mit welchen Methoden kann die Arbeitslosenrate berechnet werden? 

  • traditionelle Methode: bei AMS registrierte Arbeitslose, nur unselbstständig Beschäftigte 
  • ILO-Methode (Mikrozensus- oder EU-Methode): aktiv arbeitsuchende Arbeitslose, auch selbstständig Beschäftigte-> niedrigere Rate

Okuns Law

Wenn das BIP stark wächst, erwartet man, dass die Arbeitslosenquote zurückgeht und wenn das BIP fällt, die Arbeitslosenquote ansteigt.  

 

Darstellung: Regressionsgerade durch Punktewolke 

Phillipskurve

Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation ist negativ. 

 

Hohe Arbeitslosenquote => geringere Lohnabschlüsse => geringere Inflation 

 

Niedrige Arbeitslosenquote=> höhere Lohnforderungen => höhere Inflation 

 

Darstellung: Schleifenbildung 

Lohnquote 

Anteil der Löhne und Gehälter am BIP bzw. am Volkseinkommen – Maß für funktionale Einkommensverteilung

 

Berechnung: Lohnsumme/Volksenkommen 

Gini-Koeffizient 

Maß für personelle Einkommensverteilung (= auf Personen bezogen) unabhängig von ihrer Funktion (egal ob Arbeitnehmer oder Kapitaleigner) und ohne Aussage über Alter, Bildung, etc =Bestimmung von Einkommens- und Vermögensungleichheit

 

-> Wert zwischen 0 (gerecht) und 1 (eine Person bekommt alles) 

Export- und Importquote 

Anteil der nominellen Exporte bzw. Importe am nominellen BIP => wichtiger Indikator für Außenhandelsverflechtungen eines Landes in Ö über 50% (starker Handel innerhalb EU-Länder)

Staatsquote 

Anteil der Staatsausgaben bzw. -einnahmen am nominellen BIP 

Verschuldungsquote 

öffentliche Verschuldung am nominellen BIP

 

Folgen einer hohen Verschuldungsquote: hohe Zinszahlungen, mögliche Zahlungsunfähigkeit, mögliche Wachstumsbremse 

Maastrichtkriterien

Verschuldungsquote unter 60%

Defizitquoten

Nettodefizitquote: Verhältnis von Nettodefizit zum BIP (Maastrichtkriterium < 3 %)

 

Nettodefizit bzw. Neuverschuldung: Staatsausgaben ohne Schuldentilgung - Staatseinnahmen 

 

Bruttodefizit: staatliche Einnahmen -Ausgaben 

 

Primärdefizit: Staatsausgaben ohne Schuldentilgung und Zinszahlungen abzüglich Staatseinnahmen 

 

strukturelles Defizit: Nettodefizit bei normal ausgelasteter Wirtschaft 

 

7. Gütermarkt

 

Grundannahmen 

- alle Güter werden zu einem einzigen Gut aggregiert (egal ob Konsum- oder Investitionsgut) -> einfachere Analyse der Interdependenzen mit anderen Märkten

 

keynesianisches Konzept von John M. Keynes

kurzfristig, auf Nachfrageseite konzentriert langfristig, auf Angebotsseite konzentriert

=> Unternehmer kann nicht darauf warten, dass Normalzustand von selbst eintritt, da auf lange Sicht alle „tot“ sind

 

Man geht von Unterbeschäftigung aus

neo- oder neuklassisches Konzept von Robert Lucas

langfristig, auf Angebotsseite konzentriert 

 

=> langfristige Effekte dominieren alles durch Wachstumstrend 

 

Man geht von Vollbeschäftigung aus 

Einkommens-Ausgabengleichgewicht

Die Haushalte planen bei Vorliegen des Gleichgewichts gerade so viel Einkommen nicht zu konsumieren, wie die Unternehmen zu investieren beabsichtigen.

endogen VS exogen

Endogen: durch bzw. im Modell erklärt 

 

Exogen: nicht durch das Modell erklärt, wird vorgegeben

Konsumfunktion 

 

 

C=c0+c1*(Y-T) 

 

C...Konsum

c0... Konsum, wenn das verfügbare Einkommen im betrachteten Jahr null wäre -> muss positiv sein 

c1...Konsumneigung, marginale Konsumquote 

Y-T...verfügbares Einkommen (Y=Einkommen; T=Steuern) 

Sparfunktion 

Sp=-c0+s*(Y-T)

 

s...private Ersparis der Kosumenten

 

steigendes Einkommen führt zu zunehmender durchschnittlicher Sparquote, solange c0 positiv ist

Güternachfragefunktion

Z=c0+c1*(Y-T)+I+G

 

Z...Güternachfrage

I...Investition

G...Staatsausgaben

Y...Einkommen

T...Steuern

Gleichgewichtsbedingung - Gütermarkt 

Y=Z also Produktion Y=Nachfrage Z 

-> durch eine 45° Gerade dargestellt

 

Also gilt: Y=c0+c1*(Y-T)+I+G

=> Y=1/1-c1[c0+T+G-c1*T]

Multiplikatoreffekt 

Größe, mit der die Auswirkungen von zusätzlichen Ausgaben des Staates, der privaten Haushalte oder des Auslands sowie vermehrter Investitionsausgaben der Unternehmen auf das Volkseinkommen gemessen wird.

Sparparadoxon

besagt, dass es den Wirtschaftssubjekten in ihrer Gesamtheit nicht möglich sei, wegen erhöhter Sparbemühungen die gewohnte Höhe ihrer Einnahmen zu erhalten.

Investitionsfunktion 

I=S+(T-G) 

 

Ersparnis=Investition 

Robinson Crusoe

All das, was man investiert, spart man automatisch 

IS-Kurve

Z=C(Y-T)+I(E,r)+G

 

C(Y-T)...Konsum abhängig vom verfügbaren Einkommen abzüglich Steuern 

 

I(E,r)...Investitionen abhängig von Erwartungen und Realzinssatz

 

G...Staatsausgaben 

548641040637a6a4195b380.50902784phpkakdBT.PNG

Anstieg der IS-Kurve 

Je stärker die Reaktion der Investition auf Zinssatzänderungen (= Verschiebung von Nachfragefunktion Z) bzw. je größer der Multiplikator (= Steilheit von Nachfragefunktion Z), umso stärkerer Effekt auf Gleichgewichtseinkommen und umso flacher die IS-Kurve

Wann ist die IS-Kurve vertikal? 

Wenn Investitionen auf Zinsänderungen nicht reagieren. 

8. Finanzmärkte: 

 

Grundannahmen 

 

  1.  Finanzmärkte werden zu einem einzigen Kapitalmarkt aggregiert
  2. zwei Anlageformen: unverzinsetes Geld (liquide Mittel) und verzinstes, kurzfristiges Wertpapier 

Rendite - Was ist das und wie berechnet man diese? 

Ertrag einer Geldanlage innerhalb eines Jahres in %

 

i=100-pB/pB

 

pB...Kurs zu dem gekauft wurde 

 

Rechenbeispiel: WP zu einem Kurs von 95 gekauft 

=> (100-95)/95=0,053 =5,3% Rendite 

 

WP zu möglichst niedrigem Kurs kaufen, mit einer hohen Nominale für hohe Rendite 

Gleichgewicht am Finanzmarkt -> Wertpapiere

Bd=Bs (Wertpapiernachfrage =vorhandene WP) 

 

Gleichgewicht am Finanzmarkt -> Geld 

Md=Ms (Geldnachfrage = vorhandene Geldmenge) 

Motive für Geldhaltung

Halten von Geld= Verzicht auf Zinsen von WP d.h. Zinssatz i stellt die Opportunitätskosten dar

 

Motive

  • Transaktionsmotiv: Teil des Vermögens liquide halten für tägliche Transaktionen
  • Vorsichtsmotiv: Sicherheitspolster, falls man plötzlich nicht mehr liquide ist 
  • Spekulationsmotiv: Hoffnung auf Entwicklung eines geringeren Ankaufkurses bzw. höhere Rendite

Geldnachfrage

Md=p*Y*L(i) (-) 

 

p*Y= nominelles Einkommen

Geldangebot 

sich im Umlauf befindliche Geldmenge -> wird von der EZB gesteuert 

Geldschöpfung

Ankauf von Vermögenswerten durch die EZB, um frische Banknoten in Umlauf zu bringen und die Geldmenge zu erhöhen

Welche Möglichkeiten hat die EZB Geld zu schöpfen? 

  1. Offenmarktgeschäfte: An- und Verkauf von WP mit meist kurzer Laufzeit -> häufigste Art 
  2. Rediskontgeschäfte: An- und Verkauf von Devisen, Gold 
  3. Leitzinssatzfestlegung: Zinssatz, von dem Geschäftsbanken Geld von EZB kaufen bzw. "parken" können
  4. Quantitatives Easing: Ankauf von langfristigen Anleihen, um Geldmenge zu erhöhen und langfristig Zinssätze zu senken

Gleichgewicht am Geldmarkt 

 

Ms=p*Y+ L(i) 

 

 

Geldüberschussangebot

Md geringer als Ms

 

Anleger haben zu viele liquide Mittel

=> Entstehung Überschussnachfrage nach WP, die Kurse erhöht und Zinssatz senkt => niedrigere Opportunitätskosten und höhere Bereitschaft der Anleger zur Geldhaltung => Verringerung des Zinssatzes bis i* erreicht is

Geldüberschussnachfrage 

Md höher als Ms

 

Anleger haben zu wenig liquide Mittel

=>Entstehung Überschussangebot nach WP, das Kurse senkt und Zinssatz erhöht => höhere Opportunitätskosten und niedrigere Bereitschaft der Anleger zur Geldhaltung => Erhöhung des Zinssatzes bis i* erreicht ist

Auswirkungen auf den Gleichgewischtszinssatz

 

Wann fällt der Zinssatz? 

  1. Durch Erhöhung der Geldmenge,
  2. Senkung des Realeinkommens und
  3. Senkung des Preisniveaus

Auswirkungen auf den Gleichgewischtszinssatz

 

Wann steigt der Zinssatz? 

  1. Senkung der Geldmenge 
  2. Erhöhung des Realeinkommens 
  3. Erhöhung des Preisniveaus 

LM-Kurve 

leichgewichtsbedingung von Geldangebot und Geldnachfrage auf den Geld- und Finanzmärkten dar. 

 

Ms/p=Y*L(i) 

 

L(i)... Nominalzinssatz

 

1445460720637a7aef94dc80.89517588phpWllO72.PNG

Anstieg der LM-Kurve 

Je stärker die Reaktion der Anleger auf Zinssatzänderungen (= Verschiebung von Nachfragefunktion Md), desto stärkerer Effekt auf Gleichgewichtseinkommen und desto flacher die LM-Kurve

Wann ist die LM-Kurve vertikal? 

Wenn Anleger nicht auf Zinsänderungen reagieren 

Wann verschiebt sich die LM-Kurve nach links? 

Senkung der Geldmenge bzw. Erhöhung des Preisniveaus

Wann verschiebt sich die LM-Kurve nach rechts? 

Erhöhng der Geldmenge bzw. Senkung des Preisniveaus

9. LM-IS-Modell: 

 

Fiskalpolitik 

 

beschäftigt sich hauptsächlich damit, durch Veränderungen von Steuern und Staatsausgaben konjunkturelle Schwankungen auszugleichen.

Geldpolitik 

alle wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die eine Zentralbank ergreift, um ihre Ziele zu verwirklichen. 

Anstiegsstärke IS und LM Kurve 

IS-Kurve: 

  • Kurve flach: bei starker Reaktion der Investitionen 
  • Kurve steil: bei schwacher Reaktion der Investitionen 

 

LM-Kurve: 

  • Kurve flach: starke Reaktion auf Zinssatzänderungen und Gleichgewichtseinkommen 
  • Kurve steil: bei schwacher Reaktion auf Zinssatzänderungen und Gleichgewichtseinkommen

Lage der IS und LM Kurven

IS-Kurve: 

  • Verschiebung nach rechts -> gut für Nachfrage
  • Verschiebung nach links-> schlecht

Einflussfaktoren auf Verschiebung: Staatsausgaben, Steuern, autonomer Konsum, private Nachfrage 

 

LM-Kurve

  • Verschiebung nach rechts-> mehr Geld im Umlauf 
  • Verschiebung nach links-> weniger Geld im Umlauf

 

Einflussfaktoren auf Verschiebung: Geldmenge, Leitzinssätze bzw. Preisniveau, Geldnachfrage

expansive Fiskalpolitik 

Die expansive Fiskalpolitik soll die gesamtwirtschaftliche Nachfrage anregen und somit das Wirtschaftswachstum erhöhen bzw. das Schrumpfen der Wirtschaftsleistung verringern/verhindern

 

Verschiebung der IS-Kurve nach rechts

 

->  Erhöhung der Staatsausgaben 

-> Senkung der Steuern

-> Erhöhung der privaten Nachfragen

-> Erhöhung der Exporte

restriktive Fiskalpolitik

Die restriktive Fiskalpolitik soll die gesamtwirtschaftliche Nachfrage anregen und somit das Wirtschaftswachstum abbremsen

 

Verschiebung der IS-Kurve nach links

 

-> Senkung der Staatsausgaben 

-> Erhöhung der Steuern

->Senkung der privaten Nachfragen

-> Senkung der Exporte

expansive Geldpolitik 

Die restriktive Geldpolitik führt zu einer Verminderung der am Markt vorhandenen Geldmenge und dient dazu, eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern.

 

Verschiebung der LM-Kurve nach rechts

 

-> Erhöhung der Geldmenge 

-> Senkung der Leitzinssätze bzw. des Preisniveaus

->Geldnachfrage sinkt 

restriktive Geldpolitik 

Die restriktive Geldpolitik führt zu einer Verminderung der am Markt vorhandenen Geldmenge und dient dazu, eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern.

 

Verschiebung der LM-Kurve nach links

 

-> Senkung der Geldmenge 

-> Erhöhung der Leitzinssätze bzw. des Preisniveaus

->Geldnachfrage steigt  

Wann ist die Wirksamkeit der Fiskalpolitik am größten? 

flache LM-Kurve und steile IS-Kurve 

Wann ist die Wirksamkeit der Geldpolitik am größten? 

steile LM-Kurve und flache IS-Kurve 

Taylorregel

Nach der Taylor-Regel sollen die Zinsen steigen / erhöht werden, wenn die Inflationsrate über dem Inflationsziel (von z.B. 2 %) liegt und / oder wenn die Produktion stark ausgelastet ist; die Geldpolitik ist restriktiv.

 

i*=(r* + π*) + a * (π -π *)+b(y-yNAT/y)

 

i*...angestrebter Nominalzins

r*... Realzins im langfristigen Gleichgewicht 

π *...angestrebte Inflationsrate 

a, b... Politikparameter