Morpholgy mediates function
Morphologie durch Funktion bestimmt
systematische Kategorien
Taxa
Reihenfolge der Taxa (groß nach klein)
Domäne, Reich
Unterreich
Abteilung
Unterabteilung
Klasse
Unterklasse
Ordnung
Familie
Unterfamilie
Gattung
Art
Endung: Unterreich
-bionta
Endung: Abteilung
-phyta
Endung: Unterabteilung
-phytina
Endung: Klasse
-opsida
Endung: Unterklasse
-idae
Endung: Ordnung
-ales
Endung: Familie
-aceae
Endung: Unterfamilie
-oideae
Streptophyta
Grünalgen + Landpflanzen
Abteilungen in Grünalgen
Coleochaetoph. Zygnematoph. Charophytina
Gruppen der Moose
Lebermoose
Laubmoose
Hornmoose
Embryophyten
Moose + Landpflanzen
gemeinsame Merkmale der Streptophyten
Chlorophyll a und ß
gut entwickelte Grana in Chloroplasten
Meiose Definition und Effekte
Reifeteilung
- Reduktion von 2n auf 1n
- Umordnung des Genoms
- Umbau von Chromosomen
Definition Kernphasenwechsel
Wechsel zwischen Haplo (1n) und Diplophase (2n) des Nukleus
Definition sexuelle Fortpflanzung
Bildung neuer Individuen (=Reproduktion) durch Syngamie und Meiose
Definition Syngamie
Gametenverschmelzung: Plasmogamie dann Karyogamie, Rekombination Zygote (2n)
Definition Gameten
Hapolide Fortpflanzungszellen, sexuell differenziert: männlich, weiblich. Nur nach Fusion entwicklungsfähig
Definition Sporen
Fortpflanzungszellen, die ohne Syngamie neue Organismen hervorbringen können
Merksätze zum Generatiosnwechsel
Gametophyt bildet Gameten (durch Mitosen)
Sporophyt bildet Sporen (durch Meiose)
Für alle Pflanzen (ab Moosen) gilt: beide Generationen wechseln sich ab = intermediär/ Haplo- Diplonten
Richtig oder Falsch: Bei Moosen wechselt eine geschlechtliche Generation, das grüne Pflänzchen, mit dem aufsitzenden Sporogon (Sporophyt) ab, eine Generation, die sich ungeschlechtlich fortpflanzt
Falsch!
geschlechtliche Fortpflanzung aus 2 Prozessen: Syngamie und MeioseMeiose läuft im Sporogon ab zentraler Teilprozess der geschlechtlichen Fortpflanzung
Apomorphie
evolutive Neuheiten, die eine Stammart erworben und an die Nachkommen weitergegeben hat
Monophyla
geschlossene Abstammungsgesellschaft
Schwestergruppe
Taxa, der mehrere Arten umfasst, die eine gemeinsame Stammart haben
Bryophytina
Laubmoose
neue evolutive Entwicklungen bei Urbryophyten
- Sporenwand immer mit Sporopollein
- Gewebethallus
- dünne Cuticula aus Cutin
- Hadrom und Leptom als Vorläufer von Xylem und Phloem
- mehrzellige weibliche Gametangien
- sterile Hülle um Antheridium
- Embryonen mit Embryotheca
- Columnella als Nähr - und Speichergewebe
- Stomata
Antheridien
männliche Geschlechts/ Fortpflanzungsorgane bei Moosen
Archegonien
männliche Geschlechts/ Fortpflanzungsorgane bei Moosen
Embryotheca
Hülle um Embryo, die diesen schützt
Gonotrophie
Ernährung durch Erzeuger
Kalyptra
haubenartiger Rest des Archegoniums über den Sporenkapseln bei den Laubmoosen
Wie muss man den Entwicklungszyklus verändern, um den eines di-özischen Laubmooses darzustellen?
genetisch unterschieldiche Sporen -- Entwicklung zu männlichem oder weiblichem Gameten
monözisch
einhäusig, beide sexuell differenzierten Gamententypen werden auf dem selben Individuum produziert
diözisch
zweihäusig, jedes Individuum produziert nur Gameten eines Typs (männlich oder weiblich)
Eigenschaften Moose
Gametophyt autotroph, thallös, teils axial, Rhizoide;
Embryo; ohne Wurzeln; ohne ligninhaltige Leitbündel;
Sporophyt bald heterotroph, dauernd auf Gametophyt;
Marchantiophytina= Lebermoose
Gametophyt thallös, teils axial; Ölzellen;
teils Atemöffnungen; ohne Stomata;
Sporangien: un- o. gestielt, Klappen, Elateren, ohne Columella
Bryophytina= Laubmoose
Gametophyt folios (axial), Hadrom, Leptom; „Mittelrippe“, ohne Ölzellen;
Stomata, nur am Sporophyten;
Sporangien: gestielt, Columella, ohne Elateren, Peristom
Anthocerotophytina= Hornmoose
Gametophyt thallös, Gametangien endogen, ohne Ölzellen;
Stomata, am Sporo- und Gametophyten; 1 Chloroplast je Zelle;
Sporangien: ungestielt, hornfg., Klappen, Columella, Pseudoelateren
neue Entwicklungen Moose
Kladogramm
Vorkommen /Lebensweise der Moose
Vorwiegend Landpflanzen, weltweit; Hygrophyten
Strategie: poikilohydrisch (wechselfeucht)
Regulation der Transpiration Cuticula und Stomata Schutzschichten um Gametangien, Sporangien Polster, Rasen extreme Standorte (z.B. Moore), temperaturtolerant
Wasseraufnahme, Speicherung und Leitung Kapillarsystem zwischen Organen/Individuen Hydroiden, sonst äußere Wasserleitung
Befruchtung wasserabhängig
Sporenausbreitung anemophil
Gametophyt dominiert, haplobiontisch
vegetative Vermehrung !
Hygrophyt
Pflanzen, die an feuchte Standorte angepasst sind
poikilohydrisch
wechselfeucht
haplobiontisch
Abwechslung von halpoider und dipolider Generation
evolutive Aspekte Moose
Ursprünglich: heterophasischer GW, Gewebethallus, Sporophyt, Gametophyt, Antheridium;
Vorläufer der Moose: aquatische Grünalgen. Gemeinsame Merkmale: Chl a, Chl b, Stärke als Reservestoff
Cellulose als Zellwandpolymer, kristallin
heterophasische und -morphe GW;
Übergang zum Landleben (unvollkommen)
Neu bei Moosen: axialer Gametophyt, Cuticula, Stomata, Hadrom und Leptom, Archegonium, Gametangien immer mehrzellig mit steriler Hülle, Embryo, Embryotheca, Sporangien mit steriler Hülle, Columella;