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Unterschied



Gruppe/Team

Gruppe:



  • begrenzte Anzahl von Individuen, die miteinander in Interaktion stehen
  • einander bewusst&gewahr sind
  • sich als Gruppe verstehen&wahrnehmen
  • zb Personen die an der Haltestelle warten



Team:



  • begrenzte Anzahl von Personen, die sich auf ein Ziel gerichtet zueinander verhalten, miteinander kooperieren und kommunizieren
  • Vertrauen
  • Kooperation
  • Rollenverteilung
  • Zweck

Positivaspekte von Teams

-> ein gelungenes Team leistet mehr als die Summe seiner einzelnen Mitglieder



  • mobilisiert Ressourcen und Potenziale der einzelnen Mitglieder
  • durch Ausrichtung auf das Ziel entstehen Synergien
  • die Gesamtleistungen werden dadurch potenziert
  • Interaktion, neues lernen, Dinge anders verstehen

Allgemeine Faktoren erfolgreicher Teamarbeit

1. Ziel und Zweckorientierung



2. Rollenverteilung/Prozesse



3. Kooperation



4. Kommunikation



5. Vertrauen

Basics: Teamidentität

  • je höher desto besser funktioniert das Team
  • das Gefühl zu einem Team zu gehören
  • sich mit diesem Team verbunden fühlen
  • Ziele und Werte teilen und sich gegenseitig unterstützen

Teamidentität konkret im Rahmen von Seminaren

1. gemeinsame Ziele und Werte definieren



2. gemeinsame Aktivitäten planen



3. positives Feedback geben

Woraus setzt sich die Identität des Teams zusammen?

1) den Werten



2) den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teammitglieder



3) Rahmenbedingungen und Umfeld




Eine starke Teamidentität wirkt sich positiv auf die Identifikation der Mitglieder mit dem Team aus.

Einflussfaktoren Kohäsionskraft (=Klebekraft)

  • Summe aller Kräfte, die eine Gruppe zusammenhält
  • je höher Klebekraft, desto besser kann ich arbeiten
  • Mitglieder fühlen sich wohler, Gruppe ist stabiler
  • ist ein indirektes Maß der Aktivität und Bedeutung einer Gruppe insgesamt und für die einzelnen Gruppenmitglieder
  • -> Entscheidender Erfolgsfaktor besonders erfolgreicher Gruppen

Kohäsion


-> Merkmale, die für die Gruppenmitglieder einen Mehrwert versprechen



1) interpersonale Attraktivität der Gruppenmitglieder zueinander, zb klug, erfahren, Humor, sozialer Status



2) die persönlich empfundene Attraktivität des Teams oder dessen Aufgabe, zb vom Status her, Anreize bei Zielerreichung



3) Häufigkeit der Kommunikation innerhalb der Gruppe, zb Vertrauen/Nähe, Bindung der Mitglieder

3 Rollen-Ebenen nach Kurt Lewin (Gruppendynamik)

  • Arbeitsrollen -> Planung, Durchführung
  • sozial-emotionale Rollen -> Förderung der Zusammenarbeit
  • Rollen außerhalb der Gruppe -> Vertretung des Teams gegenüber anderen Gruppen, Beziehungen

Rollen nach Belbin

1) Handlungsorientierte Rollen


  • Macher
  • Umsetzer
  • Perfektionist


2) Kommunikationsorientierte Rollen


  • Wegbereiter
  • Teamarbeiter
  • Koordinator


3) Wissensorientierte Rollen


  • Neuerer
  • Beobachter
  • Spezialist

Grundlage für gelungene Auswahl der Teammitglieder

  • Personalentwicklung
  • regelmäßige Mitarbeitergespräche
  • Führungstraining

leitende Fragen für gelungene Auswahl der Teammitglieder

  • Persönlichkeitsebene -> Wer ist das Mitglied?
  • Erwartungsebene -> Was will das Mitglied?
  • Wissensebene -> Was weiß das Mitglied?
  • Kompetenzebene -> Was kann das Mitglied?

Teamphasenmodell von Tuckman

  • 1. Orientierungsphase (Forming) -> Wer ist das Team? Was können/wissen sie?
  • 2. Konfrontationsphase (storming) -> Aktivität ohne Struktur/Normen
  • 3. Organisationsphase (norming) -> Normen/Strukturen finden/klären
  • 4. Leistungsphase (performing) -> Hochleistung
  • 5. Auflösungsphase (adjourning) Verabschiedung


-> jedes Team durchläuft gruppendynamische Prozesse die die Leistungsfähigkeit stark schwanken lassen



  • Phasen nicht linear
  • Bewusstsein für Phasen