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Welche Untergruppen der Glucosinolate und welche Leitsubstanzen der Untergruppen kennen Sie?

Aliphatisch, Aromatisch, Indolisch

Leitsubstanzen: 

- Aliphatisch-> Sinigrin, Dehydroerucin, Glucoraphanin, Glucoiberin

- Aromatisch -> Gluconasturtiin

- Indolisch -> Glucobrassicin

 

Was sind die 3 strukturellen Charakteristika (Glucosinolate)?

- variable Seitenkette (aliphatisch/ indolisch/ aromatisch)

- ß-Thioglucose-Einheit

- sulfonierte Oxim-Einheit

 

Wie können Verluste in Lebensmittel entstehen ? (Glucosinolate)

- Kochverluste bis zu 40-90 %

- Transport- & Lagerverluste

(bei dünsten die geringsten Verluste)

Welche Metabolite werden im Gastrointestinaltrakt gebildet? (Glucosinolate)

GLS und Aglycone

 

 

 

wie könnten GLS intestinal aufgenommen werden? (Glucosinolate)

- apikal über Magenepithelzellen

- über sglt1 in dünndarm zelle

 

wie könnten Aglycone intestinal aufgenommen werden? (Glucosinolate)

- Aufnahme über Transporter

- Metabolisierung Phase 1 und 2 des Fremdstoffmetabolismus

- PgP1/ MRP2 ins Lumen oder

- MRP1 in systemathischen Kreislauf

 

Wo Metabolite Glucosinolate?

GRÖßTER TEIL DER VERBINDUNGEN INS KOLON

- Absorption im Dünndarm je nach Glucosionolat (10-70%)

- Fermentation und Absorption im Kolon

Welche Hauptklassen der Phenolsäuren kennen Sie?

Hydroxybenzoensäure

Hydroxyzimtsäure

 

Komplexe Phenole: Flavonoide, Tannine und Stilbene

Welche Leitsubstanzen kennen sie für Hydroxybenzoe- und Hydroxyzimtsäuren?

Hydroxybenzoesäure: Protocathechusäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure, Syringasäure

 

Hydroxyzimtsäure: Kaffeesäure, P-Cumarinsäure, Ferulasäure, Sinapinsäure

Was sind die 2 strukturellen Charakteristika der Phenolsäuren und welche Modifikationen können noch an der Grundstruktur erfolgen?

- Benzolring

- Seitenkette (COOH)

(bei Benzoe und Zimt)

 

Modifikationen an der Grundstruktur: 

- Veresterung, Glykolisierungsreaktionen

Wie werden Phenolsäuren metabolisiert?

Absorption im Dünndarm (je nach Phenolsäure 20-60%)

Fermentation und Absorption im Kolon

 

Late Tmax Phenolsäuren erscheinen später im Plasma als Early Tmax

dafür bleiben sie länger