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Syntax

= zusammenstellen/ zusammenordnen

  • Regeln für die Kombination von Zeichen in einem Zeichensystem
  • kann nicht ohne anbetracht der anderen Komponenten der Grammatik (Phonologie, Morphologie, Semantik) betrachtet werden aufgrund vielfältiger Beziehungen

Sätze

größte syntaktische Konstituenten

Wörter

kleinste syntaktische Konstituenten

Phrasen

Wortgruppen, die in Sätzen/ anderen Phrasen bestimmte Funktionen erfüllen; relativ vollständige, abgeschlossene Einheit

Satzglieder

Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbial, Prädikativ

distributionelle Eigenschaften

Stellungsmöglichkeit eines Wortes/ Phrase; Menge der Umgebungen (Kontexte), in denen eine sprachliche Einheit vorkommen kann; Wörter + komplexe Konstituenten haben Distributionen

Valenzeigenschaft 

bezeichnet in der Sprachwissenschaft (Linguistik) die Eigenschaft eines Wortes/ einer Wortgruppe, andere Wörter oder Satzglieder an sich zu binden, Ergänzungen zu fordern oder Leerstellen zu eröffnen und die Besetzung dieser Leerstellen zu regeln

Rektion

ein Element bestimmt das Merkmal des anderen, ohne dass es diese Merkmale (notwendigerweise) selbst trägt

Kongruenz

wenn zwei Merkmale in bestimmten Merkmalen übereinstimmen müssen

Valenz

jedes Verb hat eine bestimmte Valenz, d.h. es fordert eine bestimmte Anzahl an Argumenten (Subjekt + Objekt)

semantische Rollen

thematische Rolle = Rolle die die Art der Beteiligung am Geschehen charakterisiert

Agens

thematische Rolle des Handelnden, Verursacher eines Geschehens

Patiens

thematische Rolle, die den der Handlung unterworfenden Mitspielers bezeichnet, der einer Orts- oder Zustandsveränderung unterliegen kann

Rezipienten

thematische Rolle des Empfängers

Adressat

Adressat einer Äußerung

Experiencer

fühlt bewertet, denkt

Stimulus

Auslöser, Bezugsobjekt eines Gefühls

Pronomen "es"

worauf die NP referiert, referiert auch das Pronomen

expletives "es" als Subjekt

"es" ist ohne Bedeutungsgehalt, Subjekt ist nicht erfragbar

korrelatives "es"

nicht expletiv, hat einen semantischen Gehalt, Satzglied, nur stellvertretend für einen Nebensatz (Korrelatsatz), Satzglied ist erfragbar

echt reflexive Verben

Relfexivpronomen ist expletiv

Vorgangspassiv

(wenn vorhandenes) Akkusativ-Objekt wird zum Subjekt, mit "werden" gebildet

unpersönliches Passiv

Vorgangspassiv ohne Subjekt

Zustandspassiv

wird mit Auxiliarverb "sein" gebildet

Dativpassiv/ Rezipientenpassiv

ein Rezipient wird zum Subjekt, Bildung mit "bekommen"/ "erhalten"/ "kriegen"

Korrelativkonstruktion

scheinbar doppelt besetzte Funktion: beinhaltet Nebensatz, durch den der Inhalt präzisiert wird, kann nicht weggelassen werden

SOV-Sprache

Subjekt-Objekt-Verb-Sprache = Objekte stehen links vom Verb, Subjekte stehen links vom Objekt -> deutsch oft in Nebensätzen

Tiefenstruktur

Grundwortstellung

Oberflächenstruktur

phonetische Form

Verbbewegung

das finite Verb wird in die linke Klammer bewegt 

Topikalisierung

eine Konstituente wird ins Vorfeld bewegt

Extraposition (Nachfeldbesetzung)

eine Konstituente wird ins Nachfeld bewegt

Koordination

was sich koordinieren lässt ist eine Konstituente

Subordination

untergeordnet

selbstständige Satztypen/ Satzmodi

werden mit einer Handlungsabsicht geäußert, bilden relativ abgeschlossene eigenständige kommunikative Minimaleinheiten

Aussagesatz/ Deklarativsatz 

finites Verb an zweiter Stelle (V2)

Aufforderungssatz

finites Verb an erster Stelle (V1)

Ergänzungsfragesatz/ W-Interrogativsatz

W-Ausdruck steht im Vorfeld, restliche Struktur wie bei Aussagesätze (V1/ V2)

Wunsch- und Ausrufesätze

im Konjunktiv formuliert, nicht falsch/ wahr (V1) -> üblicherweise in einem anderen Satz eingebettet (syntaktischer Kontext nötig), können Minimaleinheiten darstellen (aber keine eigenständigen)