Substantive (deklinierbar)
- bezeichnen Gegenstände und Sachverhalte
- unveränderliches Genus
Deklination: Numerus und Kasus
- starke D.: Genitiv Sg. endet aus "s", zwei Pl.-Formen
- schwache D.: alle Kasus- und Nummerusformen enden auf "en", außer Nominativ Sg.
- gemischte D.: Sg.-Formen werden stark dekliniert, Pl.-Formen schwach
(- Feminina: im Sg. endungslos, im Pl. unterschiedlich)
Artikel (deklinierbar)
- kommen immer zusammen mit einem Substantiv vor
- zeigen das Genus an
Deklination: Genus, Kasus, Numerus
Pronomen (deklinierbar)
- stehen anstelle von Artikel und Substantiv
Deklination: Person, Genus, Numerus, Kasus
Adjektive (deklinierbar)
- bezeichnen Eigenschaften
- Genus gemäß des Substantivs, auf das es sich bezieht
Komparation: Positiv, Komparativ, Superlativ
Deklination: Genus, Kasus, Numerus
-> starke D.: Kasus wird im bestimmten Artikel angezeigt
-> schwache D.: Kasus muss im Adjektiv angezeigt werden, da es im unbestimmten Artikel nicht der Fall ist
-> Monoflexion: Kasus darf nur einmal angezeigt werden
Gebrauch von Adjektiven
attributiv: ein gutes Buch
-> nur hier wird dekliniert
prädikativ: Das Buch ist gut.
Der Abend wurde teuer.
Das Rennen bleibt spannend.
-> das Verb kann nur mit dem Adjektiv zusammen stehen
adverbial: Die Kinder schreien laut. -> Bezug aufVerb
Rita jommt sicher noch. -> Bezug auf g. Satz
Er ist schön dumm. -> Bezug auf Adjektiv
Verben (konjugierbar)
Konjugation: Person, Numerus, Tempus, Modus, Genus, Verbi
Nennform: Infinitiv
- Finite Verbformen: tragen Person- und Nummerusmerkmale
- Infinite Verbformen: Infinitiv, Partizip (Präsens/Perfekt)
- einfache Verbformen: ein Wort
- mehrteilige Verbformen: mind. zwei Wörter
Valenz
(Verben)
Festlegung der Anzahl möglicher bzw. notwendiger Ergänzungen eines Verbs (Wertigkeit)
-> 1-wärtig, 2-wärtig, 3-wärtig, 0-wärtig
Rektion
(Verben)
Bestimmung des Kasus eines abhängigen Elementes (z.B. einer Ergänzung) (Kasusforderung)
Bsp.: gedenken regiert den Nominativ und den Genitiv
Konjugationsklassen
(Verben)
3 Stammformen: Infinitiv - Präteritumstamm - Partizip Perfekt
- schwache K.: Stammvokal bleibt gleich, P + PP mit "t"
- starke K.: Stammvokal ändert sich (mind. einmal), P + PP ohne "t"
- gemischte K.: Stammvokal ändert sich, P + PP mit "t"
- unregelmäßige K.: verschiedene Stammformen
Vollverben
- können alleine das Prädikat eines Satzes bilden
Transitive vs. intransitive Verben:
-> transitive können mit einem Akk. verknüpft werden und ein persönliches Passiv bilden (z.B. malen)
-> intransitive können beides nicht (z.B. schnarchen)
Reflexive Verben:
-> dazugehöriges Subjekt uns Objekt bezeichtet identische Personen (z.B. sich beeilen, sich auskennen)
Reflexiv gebrauchte Verben:
-> können reflexiv gebraucht werden, müssen aber nicht (z.B. kämmen)
Unpersönliche Verben:
-> gar kein Subjekt, oder "es" als Subjekt (z.B. schneien)
Unselbständige Verben
Hilfsverben:
-> bilden Tempus- und Modusformen
-> brauchen die Hilfe eines zweiten Verbes, um das Pärdikat zu bilden
Modalverben:
-> drücken in Verbindung mit einem Infinitiv modale Bedeutungsaspekte aus (z.B. können, dürfen, müssen, sollen, wollen, mögen)
Kopulaverben:
-> stellen eine Beziehung zw. Subjekt und Prädikativ her (z.B. sein, werden, bleiben)
Adverbien (unflektierbar)
- bezeichnen Ort, Zeit oder Art und Weise des Geschehens
Präpositionen (unflektierbar)
- treten zusammen mit einer Nominalphrase auf, deren Kasus sie festlegen
-> anderer Kasus, andere Bedeutung
Konjunktionen/Subjunktionen (unflektierbar)
koordinierende Konjunktionen verknüpfen gleichrangioge Sätze oder Satzteile (z.B. und, oder, aber, doch)
subordinierende Konjunktionen (Subjunktionen) leiten untergeordnete Sätze ein (z.B. dass, ob, während)
Partikeln (unflektierbar)
Modalpartikeln, Fokuspartikeln, Steigerungspartikeln, Antwortpartikeln, Negationspartikeln
Interjektionen (unflektierbar)
Ausrufe
Bsp.: Pfui, Autsch, Igitt