Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (242)

Wie werden Pflanzen eingeteilt?































  • Gefäßpflanzen
= Trachaeophyten
Wie werden Pflanzen eingeteilt?























































































































































































































































































































































































  • Samenpflanzen
= Sporophyten
Wie werden Pflanzen eingeteilt?















































  • Gymnosperm
= Nacktsamer
Wie werden Pflanzen eingeteilt?































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  • Angiospermen
= Bedecktsamer
Wie werden Pflanzen eingeteilt?































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  • Monokotyledonen
= einkeimblättrige Pflanzen
Wie werden Pflanzen eingeteilt?































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  • Dikotyledonen
= zweikeimblättrige Pflanzen
Monokotylen
  • Keimblätter= eins
  • Blattadern= gewöhnlich parallel
  • Blütenteile= gewöhnlich in Vielfachen von drei
  • Anordnung der primären Leitbündel im Spross= zerstreut 




Beispiele für Monokotyle
Orchideen, Bambus, Palmen, Lilien, Reis und Mais,..
Keimblätter































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































-> Fachbegriff
Kotyledonen
Eudikotylen
  • Keimblätter= zwei
  • Blattadern= gewöhnlich netzartig
  • Blütenteile= gewöhnlich in Vielfachen von vier oder fünf
  • Anordnung der primären Leitbündel im Spross= ringförmig




Beispiele für Eudikotyle
Rosen, Bohnen, Sonnenblumen, Ahorn, Eiche, Raps und Kartoffeln
Was ist eine Pflanze?
Pflanzen sind..































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  • meist festgewachsen, nicht aktiv beweglich
  • photoautotrophe Organismen mit Plastiden (Chloroplasten)
  • aus Zellen mit Zellwänden und Vakuolen aufgebaut
  • aus einem Kormus aufgebaut (Spross, Wurzel, Blatt), wenn sie zu den Kormophyten gehören
Kormus
bezeichnet den Körper einer in die 3 Grundorgane gegliederte Pflanze































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  • Sprossachse, Blatt und Wurzel
Landgang der Pflanzen
  • Stabilisierung des Wasserhaushaltes
  • Verdunstungsschutz - Abschlussgewebe
  • Wasserversorgung - Aufnahme, Leitung und Speicherung
  • Festigungselemente, da Wasser als tragende Kraft fehlt
Thallophyten
weitgehend ungegliederter, flächiger Pflanzenkörper































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































-> Algen, Lebermoose, Flechten
Laubmoose und beblätterte Lebermoose
  • ähnliche Gliederung wie Kormophyten
  • viel einfacher gebaut, kleiner
  • oft spezieller Wasserhaushalt (Poikilohydrie)
  • spezielle Fortpflanzung
1
Blüte
774922372662265f80b1000.06501109phpEDSDEg.jpg
2
Endknospe (Spross-Scheitel)
1669369986622660099ccf7.58328525phpWwfrCi.jpg
3
Knoten
161102312566226611d93389.44388361phpS1hkKP.jpg
4
Internodium
227397366662266184f1927.10708019phpBwNbiD.jpg
5
Achselknospe
11495238986622661cf1da55.78936648phpJEcp4z.jpg
6
Endknospe des Zweiges
1496167935662266a1b4e826.04561199phpuzvRgU.jpg
7
Vegetativer Zweig
1953245141662266a64bf3d1.30196363phpx8VkdU.jpg
8, 9, 10
Blattstiel































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Blattspreite































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































= Blatt
901434951662266ab1bda24.90865040phpNWY9y8.jpg
11
Sprossachse
1399269765662266f75afaf1.41763480phpwz4smX.jpg
12
Pfahlwurzel
188475381466226702e84a28.89764458phpDBm0Oc.jpg
13
Seitenwurzeln
11840458506622672fb74493.87311388phpJnf2GH.jpg
Sprossachse: Funktionen























































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Hauptfunktionen sind...































































































































































































































































































































































































































































































































1.
Positionierung der Blätter und Blüten (Traggerüst)
Sprossachse: Funktionen































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Hauptfunktionen sind...































































































































































































































































































































































































































































































































2.
Transport von Stoffen (Wasser, Nährsalz, Zucker, andere), daher langgestreckte Gestalt, Versteifung, Transportröhren
Sprossachse: Funktionen































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Hauptfunktionen sind...































































































































































































































































































































































































































































































































3.
Verbindung von Wurzeln und Blättern
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Struktur
  • Unverholzte Achsen heißen Stängel, verholzte Stamm
  • Stängel sind in (oft verdickte) Knoten (Nodien) und Internodien gegliedert
  • an den Nodien setzen die Blätter an
  • Sprossachsen besitzen generell Blätter (im Unterschied zu Wurzeln), auch wenn diese manchmal sehr klein und unscheinbar sind
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Verzweigung
Die Verzweigung erfolgt bei den meisten Kormophyten axilliär (über Seitenknospen, die in Blattachseln stehen)
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Verzweigungstypen
  • 1. Monopodiale Verzweigung
  • 2. Sympodiale Verzweigung
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































primärer Bau bei einer dikotylen Pflanzen
Leitbündel































































































































































































































































































































































































































































































































  • Siebteil (Phloem)
  • Kambium
  • Gefäßteil (Xylem)
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































unterschiedliche Anordnung der Leitbündel































































































































































































































































































































































































































































































































-> Dikotyle
meistens lockerer Cambiumring, der das Gewebe der primären Sprossachse in Mark (innen) und Rinde (außen)
Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































unterschiedliche Anordnung der Leitbündel































































































































































































































































































































































































































































































































-> Monokotyle
es gibt keinen Cambiumring, daher auch keine Unterscheidung von Mark und Rinde
Leitbündelaufbau bei Angiospermen (Blütenpflanzen)
  • Phloem: Siebröhre, Geleitzellen, Cambium
  • Xylem: Tüpfelgefäß, Spiralgefäß, Ringgefäß, Sclerenchym




-> Leitbündel bestehen aus Xylem- und Phloemgewebe
Funktion des Xylems: Wassertransport und Ionentransport































































































































































































































































































































































































































































































































  • Transpiration= Wasserverlust der oberirdischen Pflanzenteile (Verdunstung) erzeugt Sog, der Wasser über Leitungsbahnen (Xylem) aus den Wurzeln nachzieht -> Transpirationsstrom
  • Xylem besteht bei Angiospermen aus Tracheiden und Tracheen -> Tracheen und Tracheiden sind einem Unterdruck ausgesetzt und deshalb sind ihre Wände versteift bzw. verholzt




Tracheiden
sind englumig und besitzen Querwände
Tracheen
sind weitlumige, durchgehende Röhren (schneller Wassertransport)
Funktion des Phloems: Assimilattransport































































































































































































































































































































































































































































































































  • Assimilate aus Blättern werden über das Phloem in der ganzen Pflanze verteilt
  • Transport vor allem von Zucker und Aminosäuren in wässriger Lösung, entsprechend dem Bedarf (Senken)
Assimilation
körpereigene Stoffe werden aus körperfremden Stoffen aufgebaut
Dikotyle































































































































































































































































1
Epidermis
15407264116624ef2a040ab1.29433606phplBHN5x.jpg
Dikotyle































































































































































































































































2
primäre Rinde
12332598076624ef2f4f9db0.88989801phpfKcclK.jpg
Dikotyle































































































































































































































































3
Phloem
11867547836624ef34256993.64529152phpxXpXhe.jpg
Dikotyle































































































































































































































































4
Kambium
19194361536624ef3add9956.43032920php3wn4VP.jpg
Dikotyle































































































































































































































































5
Xylem
6861097176624ef3eaa5d13.99695010php9X9dT9.jpg
Diktoyle































































































































































































































































6
Mark
636223996624ef459a4e06.39350396php1kmUax.jpg
Dikotyle































































































































































































































































7
Leitbündel
192269786624ef4b18f973.68178183phpiIgFMy.jpg
Monokotyle































































































































































































































































1
Epidermis
4099953676624efb9572db4.28667413phpn98I3h.jpg
Monokotyle































































































































































































































































2
Grundgewebe
3621623946624efbe22fc43.27084503php2ZcnCu.jpg
Monokotyle































































































































































































































































3
Leitbündel
9998509176624efc35b9b59.38024457phpnu7Amu.jpg
Monokotyle































































































































































































































































4
Xylem
15536143956624efc84f86e0.96186825phpBGEqke.jpg
Monokotyle































































































































































































































































5
Phloem
14097013686624efce8be284.70202781php9Zmouy.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































1
Epidermis
8528974666624f3f75aee80.74668904phpeW0P0K.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































2
Hypodermis
12829555646624f3fb1753a9.95718979phpw2bHEH.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































3
Parenchym
6235085346624f4008cbb18.41981097php4ihlCa.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































4
Phloem
5071872646624f40459fb68.03906384phpdOBXOt.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































5
Xylem
16692939896624f408457889.51764225php0OeQJv.jpg
geschlossen kollaterales Leitbündel einer monokotylen Pflanze































































































































































































































































6
Mark
20002481256624f40c54eb53.63382131php3m52dH.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































1
Epidermis
843899496624f412a83df7.67992834phpdwviIv.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































2
Assimilationsparenchym
2407758756624f417104c52.77868736phpPbtfk9.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































3
Rindenparenchym
13347828936624f41b4e84d8.50268926php8oSqau.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































4
Sklerenchymatische Leitbündelscheide
17138103526624f422c03259.51081774phplwGaFs.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































5
Phloem
13415012546624f426ecae36.54291283phpEYlFHT.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































6
Kambium
17095938656624f42b3a9732.61817913phpkfFZUF.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































7
Xylem
14703752086624f43103fcc6.89159309php9VAjSw.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































8
Sklerenchymatische Leitbündelscheide
17094408246624f439bfa918.10797951phpFosnbf.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze































































































































































































































































9
Markparenchym (Markhöhle)
19568550356624f43e117269.22471311phpTK3WIZ.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































1
Rindenparenchym
18331844206624f444b79928.48411093phpkRdnct.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































2
Sklerenchymatische Leitbündelscheide
4673185166624f448b04a44.35602023phpSbKMiQ.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































3
Protophloem
9760476806624f44c762411.55817694phpt3jWXR.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































4
Phloem(Siebröhren, Geleitzellen, Phloemparenchym)
9570472196624f450ee8ad9.59634889php8j6x9q.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































5
Kambium
9287267716624f454e5fc89.58512016phpwDBsBu.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































6
Xylem
5045483756624f45af08094.39055112php3v3JEt.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































7
Xylemparenchym
11227557426624f45ee41e61.99754164phpdnMIGS.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































8
Trachee
21361941936624f46614fed1.63004087phpRrJZCG.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































9
Protoxylem
395911716624f46a17fbe4.75167244phprLjTXw.jpg
offen kollaterales Leitbündel einer dikotyledonen Pflanze (Pingo)































































































































































































































































10
Sklerenchymatische Leitbündelscheide
16605927716624f46e355130.77051915phpDQqe5T.jpg
Metamorphose
besondere Formen der Grundorgane Wurzel, Sprossachse oder Blätter, die neue oder zusätzliche Funktionen erfüllen
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Modifizierte Sprossachsen dienen der:
  • Energiegewinnung
  • Vermehrung
  • Speicherung
  • Kletterhilfe
  • Abwehr
  • Anpassung an die Umwelt
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Mäusedorn (































































































































Ruscus hypoglossum































































































































)
  • kurzspross ist zum Phyllocladium umgewandelt und bildet reduzierte Blätter und Blüten aus



-> Blattersatz, Photosynthese
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Erdbeere (































































































































Fragaria































































































































)
  • oberirdische Ausläufer ausgebildet



-> vegetative Vermehrung
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Salomonssiegel































































































































(Polygonatum multiflorum)
  • Rhizom (Erdspross)



-> Überwinterung, Stoffspeicherung und vegetative Vermehrung
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Kartoffel (































































































































Solanum tuberosum)
  • Sprossknolle 



-> Überwinterung, Stoffspeicherung und vegetative Vermehrung
Metamorphose der Sprossachse















































































Weinrebe oder Passionsblume (







Passiflora







)































  • Sprossranke



-> Kletterhilfe
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Schlehe ( Prunus spinosa)
  • unverzweigte Sprossdornen 



-> Abwehr
Metamorphose der Sprossachse































































































































































































































































































































































































































































































































Kaktee mit beblätterter Hälfte
  • Ableitung einer sukkulenten Hälfte



-> Funktion: Wasserspeicherung, kleineres Oberflächen/Volumen-Verhältnis
Wurzeln...
  • verankern die Pflanze im Boden
  • nehmen Wasser und Mineralstoffe auf und leiten diese zur Sprossachse
  • werden von Spross und Blättern mit organischen Molekülen versorgt
Wurzelsysteme
  • sind meist länger als das oberirdische Sprosssystem
  • Wurzeln (Feinwurzeln) wachsen vor allem in den obersten Bodenschichten, die reich an Wasser und Nährsalzen sind
  • Heterogene (allorrhize) Wurzelsysteme bestehen aus einer Hauptwurzel (Pfahlwurzel) mit Nebenwurzeln (dikotyle Pflanzen), homogene (homorrhize) aus zahlreichen gleichartigen Wurzeln (Faserwurzelsystem) ohne Hauptwurzel (Farne, sekundär bei Monokotyle)
Struktur: Wurzel































































































































1?































































































































2?
1= Epidermis































































































































































































































































2= zentrales Leitbündel
1239267300663f311b9290e7.50505229php9OZQPB.jpg
Struktur: Wurzel































































































































3?































































































































4?
3= primäre Rinde































































































































































































































































4= Wurzelhaar
1687825450663f31222184d5.56836907phpmUd6Eo.jpg
Struktur: Wurzel































































































































5?































































































































6?
5= Protoderm































































































































































































































































6= Grundmeristem
240838916663f31282eb114.82187032phpdTMxUD.jpg
Struktur: Wurzel































































































































7?































































































































8?
7= Prokambium































































































































































































































































8= ruhendes Zentrum
740277135663f31313c72c9.66079183phpPkCcSW.jpg
Struktur: Wurzel































































































































9?































































































































10?
9= Wurzelapikalmeristem































































































































































































































































10= Wurzelhaube
1508376886663f3135a151e4.62095164phpTiO57K.jpg
Struktur: Wurzel































































































































11?































































































































12?































































































































13?
11= Differenzierungszone































































































































































































































































12= Streckungszone































































































































































































































































13= Teillungszone
511372741663f313b8863b4.71798342phpMbR9g7.jpg
Monokotyle































































































































1?































































































































2?































































































































3?
1= Epidermis































































































































































































































































2= primäre Rinde































































































































































































































































3= Endodermis































































































































1161107448663f32f0440d09.73861286phprEh61D.jpg
Monokotyle































































































































4?































































































































5?
4= Perizykel































































































































































































































































5= Phloem
175051576663f32f74f8ea8.37426936phpBm0SRM.jpg
Monokotyle































































































































6?































































































































7?
6= Xylem































































































































































































































































7= Parenchymzellen
1193234159663f330a5e5018.76504636phpFKKUlt.jpg
Dikotyle































































































































1?
1= Protostele mit kompaktem Zentralzylinder
592534051663f331849a274.32002965php5P0klO.jpg
Dikotyle































































































































2?































































































































3?
2= Epidermis































































































































































































































































3= primäre Rinde
231992685663f3320243c58.99781757phpZPlcpT.jpg
Dikotyle































































































































4?































































































































5?
4= Endodermis































































































































































































































































5= Perizykel
1265142228663f3325093288.47253537php6lTwzB.jpg
Dikotyle































































































































6?































































































































7?
6= Phloem































































































































































































































































7= Xylem































































































































564603274663f332a0c69a3.13870694phppvG3m7.jpg
Wurzelspitze: Schweresinn
  • Wurzeln haben an der Spitze eine Wurzelhaube (Calyptra) zum Schutz des Vegetationspunkt (Apikalmeristem an der Spitze) und mit Schweresinn, dahinter eine Zone mit kurzlebigen Wurzelhaaren (Stoffaufnahme)
  • Die Zellen der Wurzelspitze enthalten im unteren Beriech Amyloplasten (Stärkespeichernde Plastiden), mit deren Hilfe die Graviperzeption erfolgt
  • Reiz > Signalweiterleitung > horomonellgesteuertes Zellwachstum > Krümmung
Wurzelspitze: Schweresinn/positiver Gravitropismus
  • Auxin (IAA) wird zum Zentralzylinder vom Spross zur Wurzelspitze hinuntertransportiert
  • daraufhin gelangt es zur Wurzelrinde und der Epidermis und wird dann zur Streckungszone der Wurzel zurück transportiert, reguliert dort das Ausmaß der Zellverlängerung
  • eine horizontale Reorientierung der Wurzel wird durch die Sedimentierung stärkehaltiger Amyloplasten (Statolithen) in Zellen der Wurzelhaube detektiert
  • Folge: asymmetrische Verteilung des Auxins im unteren Teil der Wurzel, wo die Streckung gehemmt wird -> Wurzel krümmen sich nach unten
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Apikalmeristem
Sprossachse: an der Sprossspitze, geschützt von Blattanlagen (Knopse)































































































































Wurzel: hinter der eigentlichen Wurzelspitze, geschützt von Calyptra (Wurzelhaube)
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Seitenorgane
Sprossachse: seitlich axilläre Verzweigung, durch Meristemfraktionierung, Bildung von Vegetationspunkten































































































































Wurzel: endogene Entstehung der Seitenwurzeln, Neubildung von Vegetationspunkten aus Pericambium
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Blattanlagen
Sprossachse: vorhanden, zumindest als Blattnarbe erkennbar































































































































Wurzel: keine
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Leitsystem
Sprossachse: meistens kollaterale Leitbündel































































































































Wurzel: meistens radiale Leitbündel
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: zentrales Gewebe
Sprossachse: meistens Markparenchym































































































































Wurzel: meistens Xylem
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Abschlussgewebe
Sprossachse: primär= Epidermis, sekundär= Periderm, tertiär= Borke































































































































Wurzel: primär= Rhizodermis, sekundär= Exodermis, tertiär= Periderm
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Periderm
Sprossachse: Phellogen entsteht meist subepidermal in primärer Rinde als sekundäres Meristem































































































































Wurzel: Phellogen entsteht aus Pericambium (Restmeristem)
Vergleich von Sprossachse und Wurzel































































































































Struktur: Holz und Bast
Sprossachse: ähnlich aufgebaut, Cambium von Anfang an kreisförmig































































































































Wurzel: ähnlich aufgebaut, Cambium zu Beginn sternförmig
Wurzel































































































































Funktion
  • Stoffaufnahme und Transport (Nährsalzionen, Mineralien), Nitrat, Ammonium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphat, Sulfat, etc.
  • Wasseraufnahme und Transport
  • Verankerung
Funktion- Aufnahme von Nährsalzen































































































































Wurzeln
Wurzeln geben CO₂ (Zellatmung) und organische Säuren in den Boden ab
Funktion- Aufnahme von Nährsalzen































































































































Wurzeln































































































































-> 3 Phasen der Nährstoffaufnahme
  • 1. Phase: Ionenaustauschdesorption an den Bodenkolloiden
  • 2. Phase: Diffusion in den Apoplasten
  • 3. Aufnahme in den Symplasten
Beispiel: Stickstoffhaushalt































































































































Wurzeln
  • Pflanzen können N₂ nicht aus der Luft aufnehmen
  • Stickstoff wird als Nitrat oder Ammonium aus dem Boden aufgenommen
Kohäsion
Wasserstoffbrücken zwischen einzelnen Wassermolekülen, Zusammenhalt flüssigen Wassers































































































































Adhäsion
Zusammenhalt ungleicher Stoffe, hier Wasserstoffbrücken der Wassermoleküle zu den Cellulosefasern des Xylems
Funktion der Wurzel































































































































Wasseraufnahme und Transport































































































































-> Blatt
Wasserabgabe































































































































Transpiration durch die Blätter
Funktion der Wurzel































































































































Wasseraufnahme und Transport































































































































-> Spross
Wassertransport































































































































Massenströmung im Spross
Funktion der Wurzel































































































































Wasseraufnahme und Transport































































































































-> Wurzeln
Wasseraufnahme durch die Wurzeln
Funktion: Wasseraufnahme
  • Transpiration= Wasserabgabe oberirdischer Pflanzenteile in Form von Wasserdampf an die Luft
  • Voraussetzung für die Wasseraufnahme, -abgabe ist eine Differenz des Wasserpotentials (psi)
  • Wassermoleküle diffundieren vom Ort positiveren zum Ort negativeren Wasserpotentials
osmotisches Potential
gelöste Substanzen erniedrigen das Wasserpotential; negativ oder Null
Druckpotential
ist ein mechanischer Druck, der zusätzlich zum atmosphärischen Druck auf Wasser wirkt; Auswirkung des Druckes auf die Zellwand; immer positiv
Funktion: Wasseraufnahme/Wasserpotentiale
  • nutzbar für Pflanze ist nur das Kapillarwasser des Bodens
  • das Quellungswasser, das die Hydrathüllen der Bodenkolloiden bildet steht wegen des hohen Matrixpotentials praktisch nicht zur Verfügung
  • Wassermoleküle diffundieren vom Ort positiveren zum Ort negativeren Wasserpotentials
Apoplast (apoplastischer Raum)
Anteil des Extrazellularraums, in dem Wassermoleküle und darin gelöste Ionen u.a. niedermolekulare Substanzen ungehindert diffundieren können































































































































-> Zellwände und Interzellularen
Symplast (symplatsicher Raum)
Gesamtheit des Cytoplasmatischen Raums von durch Plasmodesmen verbundenen lebenden Zellen
Apoplastischer Transport
max. bis zur Endodermis (Caspary-Streifen!) -> keine selektive Ionenaufnahme, sondern passive Strömung und Diffusion
Symplastischer Transport
nur nach Durchtritt durch das Plasmalemma -> selektive Ionenaufnahme (aktiver, kontrollierter Prozess)
Transmembraner Transport
Transport von dem Apoplast in den Symplast oder umgekehrt, über eine Membran
Wurzelmetamorphosen































































































































Funktionen
Kletterhilfe z.B. Efeu, Vanilla































































































































Wasseraufnahme































































































































vegetative Vermehrung































































































































Speicherung z.B. Möhre, Zuckerrübe































































































































Stützorgan z.B. Bäume des tropischen Regenwaldes
Wurzelmetamorphosen: Speicher
  • Wurzeln sind bei mehrjährigen Pflanzen oft Speicherorgane
  • Anpassung an temporär ungünstigen Bedingungen
Wurzel-Pilz-Symbiosen: Mykorrhiza
  • Wirtspflanze versorgt Pilz mit Zucker
  • Pilz vergrößert Oberfläche der Wurzel und liefert Wasser und Mineralstoffe, u.a. Phosphat
Wurzelsymbiosen































































































































drei Haupttypen von Mykorrhiza































































































































2.
Ektomykorrhiza
Wurzelsymbiosen































































































































drei Haupttypen von Mykorrhiza































































































































3.
Endomykorrhiza
Besonderheiten ungestielter Blätter (z.B. bei Gräsern)
  • Blätter, die ohne Blattstiel direkt mit der Sprossachse verbunden sind
  • oft bilden ungestielte Blätter eine Hülle um die Sprossachse (Blattscheide)
  • Monokotyledonen: Poaceae, Liliaceae
1= Blattspreite































































































































2= Ligula
1607946391663f50e09dfb92.33571799phpfKIWRn.jpg
3= Blattscheide































































































































4= Knoten
150907319663f50e646ef03.62792171php4Pt85k.jpg
1= Oberblatt































































































































2= Unterblatt































































































































3= Blattspitze
1497936326663f51a12c65b8.49334512phpmPi6JD.jpg
4= Blattspreite (Lamina)































































































































5= Blattstiel (Petiolus)
1512910664663f51a4d32de1.52791887phpO1cmdL.jpg
6= Blattgrund































































































































7= Nebenblatt (Stipel)
2138351765663f51a8d56825.04777895php5GQil4.jpg
Äußere Blattstruktur































































einfach oder zusammengesetzt
  • einfach -> Blatt
  • in Blattachseln entspringen Seitenknospen
  • zusammengesetzt -> Blättchen
  • in Blättchenachseln entspringen keine Seitenknospen
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































1?































1= Cuticula mit Cuticularfalten
381408442664098c8c44323.23054252phpifBYyB.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































2?































3?
2= Bündelscheide































3= Xylem
2111130871664098d5f00302.86565204phpZsRUx9.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































4?































5?
4= Phloem































5= untere Epidermis
1685540551664098da43aa27.23492657phpfD19x8.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































6?































7?
6= Cuticula































7= Hinterhof
363270147664098e6218556.84050596phpxZSHEm.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































8?































9?
8= Zentralhof































9= Vorhof
1320029183664098ea814d52.56094541php8dOzb5.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































10?































11?
10= substomatärer Hohlraum































11= Schließzelle
309590938664098f267f3d6.74752090phpNz2B2S.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































12?































13?
12= Cuticularhörnchen































13= obere Epidermis
380537526664098f8092719.02486681phpOPHgJu.jpg
Anatomie des Laubblattes































-> Blatt von















Helleborus niger































14?































15?
14= Palisadenparenchym































15= Schwammparenchym
10042708866409909ebdf40.19869382phpcedxYZ.jpg
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Cuticula mit Cuticularfalten
Cutin, lammeraler Bau, oft aufgelagerte Wachsschicht, zusammenhängendes Häutchen, Verdunstungsschutz
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































obere Epidermis
ohne Interzellularen, keine Chloroplasten, Epidermishaare (Trichome), Wachsablagerung, Stomata nur bei Hydrophyten
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Palisadenparenchym
Photosynthese; 4/5 der Chloroplasten, 9/10 der Lichtabsorption
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Schwammparenchym
Photosynthese; 1/5 der Chloroplasten, 1/10 der Lichtabsorption, Interzellulare für Gasaustausch, Speicherung
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Untere Epidermis mit Cuticula und Spaltöffnung
Epidermishaare, Wachsabscheidung
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Phloem
Aufnahme und Transport von Assimilaten; liegt im Blattleitbündel Richtung Blattunterseite
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Xylem
Transport von Wasser und Nährelementen; liegt im Blattleitbündel Richtung Blattoberseite, denn es liegt im Stengelleitbündel innen, Richtung Mark
Funktion der verschiedenen Blattgewebe































Bündelscheide
ohne Interzellularen, Transport zwischen Mesophyll und Leitbündel
Blatt-Typen































Oberseite
adaxaxial
Blatt-Typen































Unterseite
abaxial
Blatt-Typen































Ober- und Unterseite
gehen aus entsprechenden Seiten der Blattanlage hervor
Blatt-Typen































bifazial
oben Palisadenschicht, unten Schwammparenchym































z.B. Christrose
Blatt-Typen































äquifacial
Ober- und Unterseite sind gleich gestaltet, an allen Seitenpalisadenparenchym































z.B. Nadelblatt der Kiefer
Blatt-Typen































unifacial
stark reduzierte Oberseite, die Blattoberfläche wird von der morphologischen Unterseite gebildet































z.B. Küchenzwiebel
Hauptfunktionen der Blätter































1-4
  • 1. CO₂-Fixierung und Assimilation
  • 2. Photosynthese und Energiegewinnung unter Lichtnutzung (daher flächige Gestalt)
  • 3. Transpiration
  • 4. Speicher
Blatt Funktion: Photosynthese und CO₂-Assimilation































Lichtreaktion
  • werden von Molekülen in den Thylakoidmembranen ausgeführt
  • Wandeln Lichtenergie in die chemische Energie von ATP und NADPH um
  • Spalten H₂O und geben O₂ an die Atmosphäre ab
Blatt Funktion: Photosynthese und CO₂-Assimilation































Reaktion des Calvin-Zyklus
  • Finden im Stroma statt
  • Wandeln CO₂ mithilfe von ATP und NADPH in den Zucker G3P um
  • Führen ADP; anorganisches Phosphat und NADP⁺ wieder den Lichtreaktionen zu
Blattmetamorhosen: Speicherblätter































-> Zwiebel (Bulbus)































-> Keimblätter als Speicher
  • ein häufig unterirdisches Überdauerungsorgan aus einem gestauchten Sproßachsenabschnitt mit fleischigem, nähstoffhaltigen Blättern
  • Keimblätter als Speicher: z.B: Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbse, Sojabohne, Erdnuss) und Bäume (Eiche, Walnuss, Rosskastanie)
Blattmetamorphosen































Erbse (















Pisum sativum)
Ranken einer Erbse zum Anklammern
Blattmetamorphosen































Dach-Hauswurz
Sukkulente Blätter der Dach-Hauswurz
Blattmetamorphosen































Kalanchoe
Brutblatt bei Kalanchoe bildet aus Adventivknospen "Brutpflänzchen", die vom Blatt abfallen
Blattmetamorphosen































Mittagsblume (















Carpobrotus sp.)
Speicherblätter der Mittagsblume zur Wasserspeicherung
Blattmetamorphosen































Weihnachtsstern (















Euphorbia pulcherrima















)
Hochblätter (Brakteen) zum Anlocken von Bestäubern beim Weihnachtsstern
Blattmetamorphosen: Blattdornen
  • Blattdornen z.B. Cactaceae, Robinie -> zur Abwehr
  • Sprossdornen z.B. Schlehe, Weißdorn
  • Stacheln: aus Epidermiszellen oder prim. Rinde z.B. bei Rosen
Dornen
sind zu stechendem Elementen umgewandelte Pflanzenorgane (Achsen, Blätter) oder Teile davon
Stacheln
sind dagegen Emergenzen (vielzellige Auswüchse der Epidermis + subepidermales Gewebe
Blattanatomie bei Xerophyten (pflanzen an trockenen Standorten)















1?















2?
1= Cuticula















2= Blattnerv
5031698756648ee5b460878.75935808php8a0EYO.jpg
Blattanatomie bei Xerophyten















3?















4?
3= obere multiple Epidermis















4=erweiterte Bündelscheide
16570686076648ee622f8588.88004096phpIgDsDn.jpg
Blattanatomie bei Xerophyten















5?















6?
5= Palisadenparenchym















6= Schwammparenchym
12031780386648ee67511916.68015320phpP5tqFL.jpg
Blattanatomie bei Xerophyten















7?















8?
7= untere multiple Epidermis















8= Trichom
9262254036648ee6b3d2fd9.34787883phpchz6cL.jpg
Blattanatomie bei Xerophyten















9?















10?
9= Schließzelle















10= Bündelscheide
1787646506648ee6f8da529.58384866phpy9xLiO.jpg
Blattanatomie bei Hydrophyten -> Pflanzen, ganz o. teilweise im Wasser















1?















2?
1= Palisadenparenchym















2=Trichosklereide
4241557046648ef3e388d64.95679355phpyPVso4.jpg
Blattanatomie bei Hydrophyten -> Pflanzen, ganz o. teilweise im Wasser















3?















4?
3= obere Epidermis















4= Blattader
208619746648ef4403a8f7.49975371phpkK6Kn4.jpg
Blattanatomie bei Hydrophyten -> Pflanzen, ganz o. teilweise im Wasser















5?















6?
5= Stoma















6= Schwammparenchym
3603542066648ef49690e56.26004311phpmm8uqK.jpg
Blattanatomie bei Hydrophyten -> Pflanzen, ganz o. teilweise im Wasser







7?







8?
7= Trichom







8= Interzellulare
1520001696648f24d9390f5.97778591phpNcXU9z.jpg
Blattanatomie bei Hydrophyten -> Pflanzen, ganz o. teilweise im Wasser







9?







10?
9= untere Epidermis







10= Bündelscheide
12390515586648f24912eba6.28278866phpmj0htF.jpg
Wichtiges bei Xerophyten







(5)
  • Wachs, dicke Cuticula
  • Mehrschichtige Epidermis
  • Palisadenparenchym
  • Spaltöffnung in epidermalen Höhlen
  • Haare
Wichtiges bei Hydrophyten







(3)
  • große Interzellulare und Stomata an der Blattoberseite
  • Epidermis unten geschlossen
  • viel Luft damit Pflanze Photosynthese betreiben kann
Mesophyten
Pflanzen auf Standorten, die weder zu feucht noch zu trocken sind
Hydrophyten
Pflanzen die ganz oder teilweise im Wasser sind
Unterwasserblätter
  • keine Stomata
  • Epidermiszellen mit Chloroplasten und dünner Cuticula
  • wenig Festigungsgewebe
  • dünne vergrößerte stark zerschlitzte Spreite für bessere Aufnahme von Gas aus dem Wasser
  • Mesophyll reich an Interzellularen -> Auftrieb
Schwimmblätter
Stomata auf der Blattoberseite
Hygrophyten







Definition und Merkmale (4)
Pflanzen an feuchten Standorten bei ständig guter Wasserzufuhr







  • dünne Blattspreite
  • lebende Haare
  • Stomata über der Epidermisoberfläche
  • Hydathoden: Verbesserung der Transpiration
Xerophyten
Pflanzen an trockenen ariden Standorten
Merkmale Xerophyten (6)
  • verbesserter Transpirationsschutz durch eingesenkte Stomata
  • Reduktion der verdunstenden Oberfläche zum Gesamtvolumen
  • Haare
  • multiple Epidermen
  • Hypodermis
  • Erhöhung der Stabilität durch Vermehrung des Sclerenchyms, Epidermis und Hypodermis mit dicken Zellwänden
Pflanzengewebe







lassen sich in drei funktionelle Gewebesysteme gliedern
Abschluss-, Grund-, und Leitgewebe
Gewebe
eine Gruppe von Zellen mit gemeinsamer Funktion
Einfache Gewebe
bestehen aus einem Zelltypen







bsp.: Parenchym, Kollenchym, Sklerenchym
Komplexe Gewebe
bestehen aus verschiedene Zelltypen







bsp.: Mischung aus Parenchym, Sklerenchym und wasserleitenden Zellen
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Abschlussgewebe







Gewebe: Epidermis















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Parenchymzellen und modifizierte Parenchymzellen







Vorkommen der Zelltypen: Äußere Zellschicht der gesamten Jungpflanze







Hauptfunktion der Zelltypen: Schutz; Verhinderung des Wasserverlusts
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Abschlussgewebe







Gewebe: Periderm















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Kork- und Parenchymzellen







Vorkommen der Zelltypen: Äußere Zellschicht der ganzen holzigen Pflanze







Hauptfunktion der Zelltypen: Schutz
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Grundgewebe







Gewebe: Parenchym















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Parenchymzellen







Vorkommen der Zelltypen: In der gesamten Pflanze







Hauptfunktion der Zelltypen: Photosynthese, Assimilation, Stoffspeicherung, Flexibler Halt für den Pflanzenkörper
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Abschlussgewebe







Gewebe: Kollenchym















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Kollenchymzellen







Vorkommen der Zelltypen: Unter der Sprossachsenepi-dermis; nahe dem Leitgewebe; entlang der Adern in einigen Blättern







Hauptfunktion der Zelltypen: Festigkeit
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Abschlussgewebe







Gewebe: Sklerenchym















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Fasern und Sklereidzellen







Vorkommen der Zelltypen (Fasern): In der gesamten Pfanze







Vorkommen der Zelltypen (Sklereidzellen): Über die gesamte Pflanze







Hauptfunktion der Zelltypen (Fasern): Festigkeit







Hauptfunktion der Zelltypen (Sklereidzellen): Festigkeit und Schutz
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Leitgewebe







Gewebe: Xylem















Zelltypen?







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Tracheide und Gefäßelement (Tracheen)







Vorkommen der Zelltypen (Tracheide): Xylem von Angio- und Gymnospermen







Vorkommen der Zelltypen (Gefäßelement (Tracheen)): Xylem von Angiospermen







Hauptfunktion der Zelltypen (Tracheide und Gefäßelement (Tracheen)): Leitung von Wasser und gelösten Mineralien; Festigkeit
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Leitgewebe







Gewebe: Phloem















Zelltypen? (Siebröh. und Geleit.)







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Siebröhrenelement und Geleitzellen







Vorkommen der Zelltypen: Phloem von Angiospermen







Hauptfunktion der Zelltypen (Siebröhrenelemente): Leitung von organischen Stoffen (Assimilaten)







Hauptfunktion der Zelltypen (Geleitzellen): Stoffwechselunterstützung von Siebröhrenelementen
Pflanzliche Gewebe







Gewebesystem: Leitgewebe







Gewebe: Phloem















Zelltypen? (Siebz. und Proteinr.)







Vorkommen der Zelltypen?







Hauptfunktion der Zelltypen?
Zelltypen: Siebzelle und Proteinreiche Zellen







Vorkommen der Zelltypen: Phloem von Gymnospermen







Hauptfunktion der Zelltypen (Siebzelle): Leitung von organischen Stoffen (Assimilaten)







Hauptfunktion der Zelltypen (Proteinreiche Zellen): Stoffwechselunterstützung von Siebzellen
Grundgewebe: Parenchym







(4)
  • 1. besteht meist aus großen isodiametrischen (gleiche Verteilung in ihren Seiten) Zellen ohne Wandverdickungen. Stabilität wird erreicht durch hohen Innendruck (Turgor) der Zellen, "Hydroskelett", mit Mantel aus weniger dehnbaren Zellen
  • 2. oft mit lufterfüllten Zellzwischenräumen (Interzellularen)
  • 3. das Parenchym ist das am wenigsten spezialisierte Gewebe des Pflanzenkörpers
  • 4. kommt in der gesamten Pflanze vor
Grundgewebe: Typen von Parenchym







-> Unterscheidung nach Funktionen







(4)
  • 1. Chlorenchym (Mesophyll): Palisadenparenchym und Schwammparenchym: Photosynthese= Assimilationsparenchym
  • 2. Speicherparenchym: Vorratshaltung von organischen Speicherstoffen (z.B. Speicherorganen Rüben, Zwiebeln,..)
  • 3. Hydrenchym: Wasserspeicherung bei Sukkulenten (z.B. Kakteen)
  • 4. Aerenchym: Durchlüftungsgewebe mit sehr großen Zellzwischenräumen (Interzellularen)
Grundgewebe: Parenchym/Chlorenchym



1?



2?
1= Cuticula



2= obere Epidermis
1669749302664c26c51a4057.97224325phpRv9A7H.jpg
Grundgewebe: Parenchym/Chlorenchym



3?



4?
3= Palisadenparenchym



4= Tracheide
1582529746664c26cd466ed9.84474704phpjsnVXv.jpg
Grundgewebe: Parenchym/Chlorenchym



5?



6?
5= Schwammparenchym



6= Schwammparenchym
70156439664c26d2e4f193.56255829php0Q3UKA.jpg
Grundgewebe: Parenchym/Chlorenchym



7?



8?
7= untere Epidermis



8= Leitbündel
334568945664c26dcc61719.86213600phplnt2hR.jpg
Grundgewebe: Parenchym/Chlorenchym



9?



10?
9= Stomata



10= Cuticula
2035989625664c26e31fa0e2.83255234phpRBXAQ9.jpg
Grundgewebe: Hydrenchym/Wasserspeicherparenchym



-> Aloe Vera Blatt



Was besitzen die Zellen?
Zellen besitzen sehr große Vakuolen, die der Wasserspeicherung dienen
Grundgewebe= Festigungsgewebe



-> Festigungsgewebe= Voraussetzung für das Leben an Land



(6 Merkmale)
  • 1. variabler Verdunstungsschutz (Stomata)
  • 2. Statischer Verdunstungsschutz (Cutiucla)
  • 3. druckfestes, kapillares Leitsystem (Xylem)
  • 4. effektive Leitgewebe
  • 5. effiziente Wurzeln
  • 6. vakuolisierte, variable turgeszente Zellen (Wasserpotential)
Grundgewebe= Festigungsgewebe



Funktion?



  • 1. Kollenchym?
  • 2. Sklerenchym?
Funktion= Aufrechterhaltung der Gestalt (bei Landpflanzen), wichtig besonders bei schwankender Wasserversorgung (Hydoskelett nicht verlässlich); Elastizität



  • 1. Kollenchym: Festigungsgewebe wachsender Pflanzenteile, lebend, Zellwandverdickung
  • 2. Sklerenchym= Festigungsgewebe nicht mehr wachsender Pflanzenteile, meist verholzte und tote Zellen, oft langgestreckt, starke Wandverdickungen
Grundgewebe: Festigungsgewebe



-> Kollenchym (6)
  • biegen, ohne zu brechen; Bereitstellung eines flexiblen Halt
  • unter der Sprossachsenepidermis, nahe dem Leitgewebe, entlang der Adern in einigen Blättern
  • Primärwand mit Celluloseauflagerungen
  • Ecken- oder Plattenkollenchym
  • lebend
  • eher in jungen, wachsenden Pflanzenteilen

-> z.B. die Blattadern bei Spinat
Grundgewebe: Plattenkollenchym
  • Verdickung der tangentialen Zellwände, d.h. parallel zum Umfang
  • bietet noch mehr Stabilität als das Eckenkollenchym
Grundgewebe: Sklerenchymzellen (6)
  • Sekundärwand, oft mit Lignin verstärkt
  • mechanischer Halt, starr, verholzt, Festigkeit, Schutz
  • abgestorbene Zellen
  • isodiametrische Zellen= Steinzellen= Sklereide z.B. in Birnen
  • längliche prosenchymatische Zellen= Fasern im Phloem des Sprosses z.B. von Baumrinde
  • in ausdifferenzierten (ausgewachsenen) Pflanzenteilen
Grundgewebe: Festigungsgewebe



-> Sklerenchym bzw. Sklerenchymfasern
Sklerenchymfasern:



  • besitzen apikal-intrusives Wachstum. d.h. schieben sich zwischen anderen Zellen hindurch
  • können viel größer werden im Gegensatz zu normalen Zellen (mehrere Cm)
  • Sklerenchymfasern des Spargels -> Hartfasern sind biegstabil
Langstrecken-Transport im Xylem und Phloem



(3 Merkmale)
  • langgestreckte Zellen
  • zu Leitbündeln gruppiert
  • sich durch die Pflanze ziehend
Langstrecken-Transport im Xylem und Phloem



-> Xylem
  • "von unten nach oben"
  • Wasser
  • Mineralstoffe (K⁺, NO₃⁻)
  • andere N-Verbindungen
Langstrecken-Transport im Xylem und Phloem



-> Phloem
  • "von oben nach unten"
  • Photosyntheseprodukte (Zucker, Aminosäuren)
  • Ionen z.B. K⁺
Kollenchym vs Sklerenchym



-> lebende Zellen



auf wen trifft das zu?
Kollenchym
Kollenchym vs Sklerenchym



-> abgestorbene Zellen



auf wen trifft das zu?
Sklerenchym
Kollenchym vs Sklerenchym



-> Sekundärwand, gleichmäßige Verdickung



auf wen trifft das zu?
Sklerenchym
Kollenchym vs Sklerenchym



-> Primärwand, ungleichmäßige Verdickung



auf wen trifft das zu?
Kollenchym
Kollenchym vs Sklerenchym



-> wachsen



auf wen trifft das zu?
Kollenchym
Kollenchym vs Sklerenchym



-> ausdifferenziert



auf wen trifft das zu?
Sklerenchym
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Blatt

1?

2?
1= Mesophyll

2= primäres Xylem
739975923664c7680a2d552.41506863phpgURLYS.jpg
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Blatt

3?

4?

5?
3= Leitbündel

4= Epidermis

5= primäres Phloem
448394198664c768760de98.07924334php2FQ4tM.jpg
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Sprossachse

1?

2?
1= Epidermis

2= primäre Rinde
1311624726664c771c39b206.91404581phpRgjd2S.jpg
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Sprossachse
3= Leitbündel

4= primäres Xylem

5= primäres Phloem
435246235664c772832bcf2.14487921php2NQLWN.jpg
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Wurzel
1= Epidermis
2= primäre Rinde
1049910362664c78865c0200.62924011phpyiB5Of.jpg
Lage des primären Leitgewebes bei Dicotylen

-> Wurzel
3= primäres Xylem
4= primäres Phloem
275093704664c788a130da1.40783520phprkK9XC.jpg
Leitgewebe: Phloem
Angiospermen
Siebröhrenglied
-> Leitung von org. Stoffen (Assimilate)
Geleitzellen
-> Stoffwechselunterstützung der Siebröhrenglieder
Leitgewebe: Phloem
Gymnospermen
Siebzellen
-> Leitung von org. Stoffen (Assimilate)
Proteinreiche Zellen (Strasburger-Zellen)
-> Stoffwechselunterstützung der Siebzellen
Phloem: Transportmechanismus
  • Siebröhre ist ein symplastisches Kontinuum, in Gänze von Plasmalemma umgeben
  • hier herrschen die Gesetze der Osmose
  • zu schnell für eine einfache Diffusion
  • der Phloemtransport ist ein Massenstrom
Leitgewebe: Xylem
1. Gefäßelemente (Tracheen):
  • Xylem von Angiospermen (+paar Gymnospermen)
  • Leitung von Wasser und gelösten Mineralien; Festigkeit
2.Tracheiden:
  • Xylem von Angiospermen und Gymnospermen
  • Leitung von Wasser und gelösten Mineralien; Festigkeit
1.
975644474664c823c5e6516.19617755phpzEkJdu.jpg