
Anforderungen und Aufgaben Lehrkräfte (KMK 2000 in Rothland 2013)
Unterrichten
Erziehen
Beurteilen
Beraten
Weiterentwicklung eigener Kompetenzen
Weiterentwicklung der eigenen Schule
Merkmale von Unterrichtsqualität nach Helmke (Helmke 2010!)
Klassenführung
Klarheit, Verständlichkeit, Strukturiertheit
Konsolidierung, Üben
Aktivierung
Motivation
Lernförderliches Klima
Schülerorientierung
Umgang mit Heterogenität
Angebotsvielfalt
Kompetenzorientierung
Antinomien des Lehrerberufes (Helsper in Rothland 2013)
Nähe Distanz Antinomie
A. von Person und Sache (universelles Wissen vs. Lebensweltbezug)
A. von Einheitlichkeit und Differenz (gleich behandeln, aber differenzieren)
A. von Organisation und Interaktion (Planung vs. ungeregelte, individuelle Interaktion)
A. von Autonomie und Heteronomie (Erziehung zur Autonomie durch Zwang)
Lehrerrolle nach Rothland 2013
Summe der öffentlichen Verhaltenserwartungen unterschiedlicher Bezugsgruppen an Lehrkräfte
Bild des Lehrerberufs in der Öffentlichkeit (Rothland 2013)
negative Berichterstattung: arbeiten wenig, verdienen viel und sind viel krank
in vielen Berufen fortschreitende Spezialisierung, bei LK eher gegenläufig
schlechtes Image geht in Berufskultur der Lehrer ein
Resilienz (nach Eckert, Ebert, Sieland in Rothland 2013)
bezeichnet die Fähigkeit einer Person oder Gruppe, mit belastenden Lebensumständen erfolgreich umzugehen und daraus weitere Bewältigungskompetenzen zu entwickeln
Qualitätsdimensionen nach Brägger und Posse in Rothland 2013
Gesundheit, Wohlbefinden
Leistung
Prozesse / Strukturen
Emotionsarbeit (nach Eckert, Ebert, Sieland in Rothland 2013)
stimmungsunabhängiges Zeigen von erforderlichen oder geforderten Emotionen im Dienste des Auftrags oder der Organisation
Leistungsvoraussetzungen (nach Eckert, Ebert, Sieland in Rothland 2013)
Gesamtheit aller personalen, sozialen, organisationalen, gesellschaftlichen und ökologischen Bedingungsfaktoren, die für die Erfüllung der Anforderungen relevant sind