gelingender Schulanfang (Liebers)
soziale Integration
positives Selbstkonzept
überdauernde Lernfreude und Anstrengungsbereitschaft
Wohlbefinden in der neuen Rolle als Schüler:in
grundlegende Kompetenzen für das Weiterlernen
Unterrichtskonzepte (Wiater)
1. direkte Steuerung (lernziel- oder kompetenzorientiert, lehrgangsorientert, wissensorientiert)
2. indirekte Steuerung (offener Unterricht --> Eigenverantwortlichkeit, metakognitve Kompetenzen, Handlungskompetenzen, Selbststätigkeit)
3. kooperative Steuerung (Analyse- und Fragekompetenz, Strategien der Wissensnutzung)
KMK - Empfehlung für Schulanfang
- alle Kinder können in die Schule ohne Schulfähigkeitstest
- Aufnahme von Kindern nicht schulpfl. Alter bei Voraussetzungen
- individuelle Förderung --> sodass kein sonderpäd. Förderbedarf notwendig wird
flexible Schuleingangsphase (Bayern)
flexible Verweildauer
jahrgangsgemischte Klassen
Leistungserhebung
veränderte Schuleingangphase (Hacker)
1. Schulvorbereitungsjahr
2. Schulaufnahmeuntersuchung
3. jede GS hat eigenes Konzept
4. individuelle Förderung
5. Anfangsunterricht aus 1. und 2.Klasse
veränderte SEP - Warum?
Optimierung des Übergangs
kind- und entwicklungsorienterter
Bedarf der Expertise verschiedener Akteure
ausgeweitete pers., sächl., räuml. Ressourcen
Herausforderung zw. Kita und Grundschule (Kowalski, Liebers)
Kooperation auf Augenhöhe
allgemeine Kooperationsschwierigkeiten
trad, rechtl., regionale Zuordnung
fehlendes Wissen über geeignete Maßnahmen
pädagogische Prinzipien (Knörzer et al)
1. sich willkommen fühlen
2. aktive Lernzeit und freie Arbeit von Anfang an
3. Unterordnung Regeln und persönliche Individualität
4. genügend Lernzeit
5. Fehler entmutigen nicht, sind Hilfen
6. Wohlfühlraum Schule und Klassenraum, regt zum Lernen an
Schulfähigkeit (Kammermeyer)
1. Schulreifetheorie
2. Eigenschaftstheorie
3. Lerntheorie
4. Systemtheorie
Leitideen für theoretisch und empirisch begründete Schuleingangsdiagnostik (Prengel, Liebers, Geiling)
1. Anerkennung
2. Arbeitshypothesen
3. Stufenmodell Schriftspracherwerb und Zahlenbegriffserwerb
4. Kind-Umfeld-Diagnose
5. didaktische Diagnostik
6. Berücksichtigung der Interessen
7. Förderung zur Selbstevaluation
Rahmenmodell Schuleingangsdiagnostik (nach RTI von Liebers, Seifert)
1. universelle Präventionsebene
- für alle Kinder
- Förderung in Entwicklungsbereichen, Lernkompetenz, grundlegende Kulturtechniken
--> formative Assessment (Liebers, Schmidt)
- Diagnostik + Didaktik
- Anknüpfen an Könnensstand der SuS, Anpassung der Lehr-Lernszenarien
- regelmäßige Überprüfung, Rückmeldung
2. selektiv
- einzelne SuS mit Auffälligkeiten
- individuelle Förderung in Entwicklungsbereichen
- Erprobung spez. Fähigkeiten
- Reduzierung von Lernschwierigkeite
3. indiziert
- SuS mit manifesten Auffälligkeiten
- Verhinderung von Schwierigkeiten in anderen Lernbereichen
- zielgerichtete, individuelle Förderung
KILIA - Studie (Kammmermeyer, Martschinke)
- Leistungsunterschiede Anfang und Ende --> vorschulische Förderung, Lernvoraussetzungen sichern
- konstruktivistischer Unterricht
- Zsmhang zwischen Leistung und Selbstkonzept durch Freiheitsspielräume
--> Entkopplung
Spiel (Einsiedler)
intrinsisch motiviert
meist mit positiven Emotionen verbunden
auf Prozess eher als auf Ergebnis gerichtet
im Sinne eines so tun als ob
Gründe für Spiel (Petillon)
für Übergang zwischen Kita und GS
motivierendere Lernsituation
erfolgreiche, spielerische Weise um Wissen zu vermitteln, Erschließung der Welt
Kreativität und Phantasie
Bewegungsspielräume
Einbindungsmöglichkeiten Spiel (Petillon)
1. Brücken und Vermittlungsfunktion zw. Kita und GS
2. Erholungsfunktion
3. in versch. Lernbereichen einsetzbar
4. in Diagnostik, Förderung und Differenzierung
Qualitätsmerkmale (Prengel, Liebers)
responsive, verlässsliche Beziehung zwischen SuS und LuL
respektvoller Umgang der SuS
mehrperspektivistischer Leistungsbegriff --> individuelle Leistungsbewertung
individuelle Didaktik, didaktisches Material welches Individualität zulässt
- kooperativ
- kommunikativ
- koexistent
- subsidär
Assessment for Learning
Niveaustufen Kooperation (Gräsel)
Austausch
Arbeitsteilige Kooperation
Ko-Konstruktion
kritisch-konstruktive Didaktik (Klafki)
Grundbestimmung
1. Bildungsfragen sind Gesellschaftsfragen
2. 3 Grundfähigkeiten
- Selbstbestimmung
- Mitbestimmung
- Solidarität
3. Bildung für alle, im Medium des Allgemeinen
Allgemeinbildung
Förderung in den Entwicklungsbereichen
Einführung in geistige Grundrichtung
Schlüsselprobleme
Erziehungs- und Bildungsauftrag (Sächsisches Kultusministerium)
Fremdsprachen. Kulturtechniken, Umweltbewusstsein, Verantwortung für sich und andere, Kommunikation, Medienbildung
Unterrichtsstörungen (Lohmann)
verbales Störverhalten
mangelnder Lerneifer
motorische Unruhe
aggressives Verhalten
Claasroom-Management (Haag und Brosig)
Kommunikation
Regulation
Organisation
Klassenführung (Kounin)
Allgegenwärtigkeit und Überlappung
Reibungslosigkeit und Schwung
Gruppenfokus
programmierte Überdrussvermeidung
Einzelarbeit abwechslungsreich
guter Unterricht (Hattie)
Lehrerfeedback
regelmäßige Leistungsüberprüfung
direkte Instruktion
vorschulische Förderung
guter Unterricht (Helmke)
Claasroom Management
lernförderliches Klima
Aktivierung
Sicherung
Strukturierung
Wirkungsorientierung
Motivierung
Schülerorientierung
Methodenvielfalt
Umgang mit Heterogenität
Berliner Modell (Otto, Heimann, Schulz)
.
Inklusion (KMK)
Kinder mit und ohne Behinderung lernen in einer Klasse mit Ziel der grundlegenden Bildung
egalitäre Differenz (Prengel)
Heterogenität als Verschiedenheit ohne Hierarchisierung wahrnehmen
Binnendifferenzierung (Inckemann)
auf Heterogenität der Klasse eingehen, innerhalb der Klasse differenzieren
Reaktionen auf Heterogenität (Weinert)
1. passiv - ignorieren
2. substitutiv - SuS passen sich dem Unterricht an
3. aktiv - Unterricht passt sich den SuS an
4. proaktiv - individuelle Förderung
Kompetenzerwerb (Lersch)
fachliche Kompetenzen (vertikal - Wissen, horizontal - Können)
überfachliche Kompetenzen (lateral - Schlüsselqualifikationen)
selbstregulative Kompetenzen (reflektiv - Normen und Werte)
Antinomien (Helsper)
Organsiation und Interaktion
Person und Sache
Einheitlichkeit und Differenz
Nähe und Distanz
Autonomie und Heteronomie
Leistungsermittlung und -bewertung (Comenius Institut)
Leistungsermittlung
- quantitavie Erfassung von Leistung
Leistungsbewertung
- qualitative, interpretierende Bewertung
kindgemäßer Unterricht (Schorch)
alterspezifische Merkmale (körperlich, intellektuell-kognitiv, sozial, Arbeitsverhalten)
Vorwissen
Unterrichtsgrundsätze (Veranschaulichung, Motivierung, Individualisierung, Lebensnähe...)
Unterrichts- und Schulgestaltung (räumlich, zeitlich, Wohlbefinden)
Theorie des Kapitals (Bordieu)
ökonomische Kapital (finanziell)
kulturelle Kapital
- institutionell (Abschlüsse)
- inkorporiert (aufgenommenes Wissen)
- objektiviert (Besitztümer)
soziale Kapital
Modelle Heterogenität
Exklusion
Separation
Integration
Inklusion
proximale und distale H-Faktoren (Trautmann und Wischer)
proximal (näher mit Schulleistung verbunden) - Vorwissen, Intellekt
distal - Migration, Alter, Herkunft
sächsisches Schulgesetz zu Übergang
Eltern entscheiden über Bildungsweg
Schule gibt Empfehlung
bei Bedarf schriftliche Leistungserhebung der Schulaufsichtsbehörde
Modell der Genese von Bildungsentscheidungen (Maaz et al)
kulturelle Kapital (Bourdieu)
primäre (Erziehung, Austattung und Förderung) und sekundäre (Bildungsentscheidungen der Eltern) Herkunftsfaktoren .
KMK Empfehlung für Übergang
GS und WS arbeiten zusammen
fachliche Kompetenzen und allgemeine Fähigkeiten zählen
Wille und Neigung des Kindes beachten
Maßnahmen gegen Unterrichtsstörungen (Lohmann)
breite Aktivierung
Unterrichtsfluss
Stopp- und Präsenzsignale
Regeln
Erziehung und erziehender Unterricht
Matthes und Glöckel
- verantwortungsvolles Handeln
- sittliche und moralische Werteerziehung
Herbart
- Erziehung und Unterricht
- Inhalten mit erzieherischem Aspekt
offener Unterricht (Peschel)
Lernen --> problemlösend, handlungsorientiert, entdeckend, selbstverantwortlich
Differenzierung und Individualisierung
(nach Wiater Vorteile)
gelingender Übergang (Griebel und Niesel)
erfolgreich, wenn sich das Kind
- emotional
- psychisch
- phyisch
- intellektuell angemessen in Schule präsentiert
fühlt sich wohl, bewältigt Anforderungen, nutzt Bildungsinhalte optimal
Diagnoseverfahren für den Anfangsunterricht
ILeA (Brandenburg) - Kompetenzen für Mathe und Deutsch, psychosoziale Gesamtsituation
KEKS - Kompetenzen in Kindergarten und Grundschule
Schuleingangsdiagnostik (Verfahren/Arten)
traditionelle Schulfähigkeitstests
Kieler Einschulungsverfahren
informelle Verfahren
subjekt- und handlungsorientiert
spezifische Fähigkeiten
- Bielefelder Screening (BISC), phonologische Bewusstheit, Sprachdiagnostik
- Osnabrücker Test zu Zahlenbegriffsentw (OTZ)
Dimensionen von Heterogenität
Lehr/Lernforschung (proximal)
- statisch Messbares: fachliche Kenntnisse, Intelligenz
sozial-erkenntnistheoretische Forschun (distal)
- Unterscheidungsmerkmale sind soziale Konstruktionen
- nicht neutral
didaktische Analyse (Klafki)
Gegenwartsbedeutung
Zukunftsbedeutung
exemplarische Bedeutung
thematische Strukturierung
Zugänglichkeit
Überprüfbarkeit
Grundsätze der KMK/JMK (Übergang Kita + GS)
Bildung beginnt ab Geburt
Anschlussfähigkeit durch Kooperation
Gestaltung nach kind- und entwicklungsorientierten Aspekten
Orientierung an individuellen Ressourcen
Kontinuität und Diskontinuität