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Sachanalyse

= fachwissenschaftliche Beschreibund des Unterrichtsgegenstandes

  • dient Aufarbeitung der eigenen Fachkompetenz

 

= Grundlage für weitere methodische und didaktische Überlegungen und Entscheidungen

 

  • WIE:
    • Sachbücher, Internet, Lexika, didaktische Handreichungen, Zeitschriften
  • WARUM: 
    • fachkompetente LK können Unterricht besser gestalten (Unterrichtsgespräche, Erklärungen, Arbeitsaufträge)
    • LK ist ausgeglichener
    • LK hat mehr Zeit für methodische Überlegungen

Didaktische Analyse 

KLAFKI, 1985

5 Grundfragen

  1. Exemplarische Bedeutung
  2. Gegenwartsbedeutung
  3. Zukunftbedeutung
  4. Sachstruktur des Inhalts
  5. Zugänglichkeit

 

-->dienen der Begründung des Unterrichtsinhalts

Lehrplan

= gesetzliche Grundlage, inhaltliche Grundlage, Strukturgeber, Evaluationsinstrument

 

Aufbau:

  • allgemeine Ziele der Schule
  • Ziele und Aufgaben des Faches
  • Ziele und Aufgaben der Klassenstufe
  • konkrete Ziele und Aufgaben mit Zeitrahmen

Eigenschaften von Lernzielen

Jedes Ziel besitzt eine 

  • inhaltsbezogene Komponente (Was soll gelernt werden?)
  • verhaltensbezogene Komponente (Wie soll mit dem Gelernten umgegenangen werden?)

 

Unterscheidung in...

  • kognitive Lernziele (Denken, Wissen, Kenntnisse, intellektuelle Fähigkeiten)
  • affektive Lernziele (Werthaltung, Bereitschaft etwas zu tun)
  • psychomotorische/pragmatische Lernziele (handwerkliche/technische Fähigkeiten)

Stufung von Lernzielen

(Lernzieltaxonomien)

  1. Reproduktion (Wissen)
  2. Reorganisation (verstehen)
  3. Transfer (Anwenden)
  4. Problemlösen

Arten von Lernzielen

  • differenzierte Ziele für Schülergruppen
  • Mindestziele
  • Mindestziele und weiterführende Ziele
  • Mindestziele und individuelle Ziele

Unterrichtsmethoden

= Wege des Lehrens und Lernens

  • Sozialformen (Frontal, Gruppe, Partner, Einzelarbeit)
  • Kommunikationsformen (Vortrag, gespräch, Frage - Antwort)
  • Aktionsformen (darbieten, gemeinsam erarbeiten, Lernen durch Spielen, selbstorganisiertes Lernen)
  • Artikulationsformen (Gliederung, Ablauf des Lehr-Lern-Prozesses)

Prinzip der Passung

ESSLINGER-HINZ et. al 2013

= Methoden müssen zu den Personen, Zielen und schulischen Voraussetzungen passen

Methodendiskussion

  • Wie und mit welchem Aufwand wird Thema eingeführt?
  • Wie werden Lernende für das Thema gewonnen?
  • Wie erfolgt konkrete Auseinandersetzung mit dem Thema?
  • Wann und auf welche Weise lassen sich Ergebnisse festhalten?
  • Wie kann das Gelernte angewandt werden?

Mindestvorgaben zur Verlaufsplanung

  • Zeit
  • Unterrichtsphase
  • L-S-Interaktion (Handlungsvorhaben)
  • Sozialform
  • Methoden
  • Medien, Materialien

Qualitätskriterien für die Verlaufsplanung

  • Vollständigkeit
  • Handhabbarkeit
  • Flexibilität

innere Differenzierung kann erfolgen durch...

  • Inhalte, Ziele, Aufgabenarten
  • Unterrichtsformen, Methoden, Sozialformen
  • Lernorte, Lernumgebungen
  • Medien, Materialien
  • Lerntempo
  • Lehrerzuwendung