Durchschnittlicher Fortschritt
Gewusst0
Nicht gewusst0
Noch nicht gestartet18

Empfohlene Karteikarten-Sets

Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (18)

Gegenstand der Graphematik

  • Grundannahmen des Schriftsystems und die Regeln für ihre Verknüpfung 

Segmentale Graphematik

  • Verschriftung von Lauten 

Silbengraphematik

  • Verschriftung von Silben 

Lexikalische Graphematik

  • Verschriftung von Morphemen 

Graphematik

  • Beschreibung des Schriftsystems
  • Welche theoretisch-möglichen Schreibarten gibt es, um ihre Lautung darzustellen 

Orthographie

  • legt fest, welche der möglichen Schreibungen die richtige sein soll
  • Normierung des Schriftsystems 
  • Teilbereich der Graphematik

Graphem

  • kleinstes bedeutungsunterscheidenes Segment des Schriftsystems 
  • Graphem <a> 
  • haben keine eigene Bedeutung 
  • Minimalpaartest: Bus -  Busch 
  • gehört zur Langue - abstrakt 

Buchstabe 

  • Schriftzeichen einer Alphabetschrift 

Graph

  • schriftliche Realisierung eines abstrakten Graphems 
  • Graph <a>
  • gehört zur Parole

Allograph

  • schreibtechnische Varianten eines Graphems 

Prinzipien der Rechtschreibung

  • 1. Phonetisches Prinzip
  • 2. Phonemprinzip
  • 3. Silbenprinzip
  • 4. Wort-/Morphem-/Stammprinzip
  • 5. Syntaktisches Prinzip
  • 6. Historische Prinzip
  • 7. Pragmatische Prinzip
  • Prinzipien der Rechtschreibung sind unsystematisch  
  • können Schreibungen nicht voraus sagen, sondern nur bestehende Wörter erklären 
    • werden nicht immer angewendet 
    • es gibt Ausnahmen 

Phonetisches Prinzip

  • jedem Phon soll genau ein Graphem entsprechen 
  • wird in Lautschrift (IPA) verwendet 

Phonemprinzip

  • jedem Phon entspricht ein Graphem 
  • nicht alle Wörter können nach dem Prinzip geschrieben werden 
  • wird in deutscher Sprache angewendet 

Silbenprinzip

  • Silbengelenk = Konsonant, der gleichzeitig am  ER einer Silbe und am AR der Folgesilbe steht 
    • werdeb durch Verdoppelung des Konsonantenzeichens dargestellt 
    • wenn das Schriftzeichen des Silbengelenkes bereits aus mehreren Buchstaben besteht , sollen wir nicht noch mal verdoppeln
  • Worttrennung basiert auf dem Silbenprinzip

Wort-/Morphem-/Stammprinzip

  • morphologische Verwandtschaft der Wörter in Schrift werden angezeigt  
  • morphologisch verwandte Wörter sollen gleich geschrieben werden, auch wenn man sie unterschiedlich ausspricht 
  • 1) Ignorierung der Auslautverhärtung 
    • Rad [...t] wg. Räder 
    • Burg [...k] wg. Burgen
  • 2) Umlautschreibung 
    • Räder wg. Rad 
  • 3) -ig im ER 
    • König wg. Könige 
  • Ausnahmen: z.B. brennen  vs. Brand; voll vs. füllen, älter vs. alt 
  • Unterscheidungsschreibung: Umkehrung des Stammprinzips --> zwei Wörter klingen gleich, aber sind morphologisch nicht verwandt und werden deshalb unterschiedlich geschrieben (z.B. leeren vs. lehren; Lied vs.  Lid)

Syntaktisches Prinzip

  • grammatische Informationen werden durch die Schreibung angezeigt 
  • Groß-und Kleinschreibung
  • Getrennt- und  Zusammenschreibung 
  • Zeichensetzung 

Historisches Prinzip

  • in unserer heutigen Schrift gibt es immer noch historische Schreibweisen, obwohl das nicht nötig wäre
  • Aussprache ändert sich, aber nicht die Schreibung

Pragmatisches Prinzip

  • z.B. höfliches Sie vs. du, sie, ihr