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Was ist soziale Kognition?

Frage: Wie gelangen Menschn zu ihrer subjektiven Konstruktion der sozialen Realität?

Was ist Attribution?

Frage: Nach welchen Prinzipien entwickeln Menschen erklärungen für ihr eigenes Verhalten und das Verhalten anderer?

Maner Experiment

Männer (heterosexuell) interpretieren nach Liebesfilmen (wecken eines Bedürfnisses) schneller sexuelle Erregung bei neutralen Frauengesichtern

Stereotyp

 sozial geteilte Überzeugung bezüglich Attribute, Eigenchaften, Verhaltensweisen hinsichtlich mitglieder einer sich ähnelnden Gruppe und Mitglieder von unterscheidenden Gruppen

Experimentelles Beispiel von Duncan 

2 Videos. in einem schubst ein weißer einen schwarzen im anderen umgekehrt. 

Bei weißen schubsern wurde das Verhalten situativ erklärt bei schwarzen Schubsern geht man eher von aggressivem Verhalten und seiner Persönlichkeitseigenschaften aus. 

Kategoriesierung kann auch negative Auswirkungen und falsche Schussfolgerungen in Bezug des Assoziierten Stereotypen führen.

Videospiel von Correl und Kollegen

Es wurde der Einfluss der Hautfarbe untersucht im Zusammenhang mit der Entscheidung auf die Zielperson zu schießen. Teilnehmen sollten auf bewaffnete schießen und auf unbewaffnete nicht zu schießen.

 

implizite negative Stereotype hatten Einfluss auf die Entscheidungen der Versuchsperson. 

Was macht die soziale Kognitionsforschung

Der prozess des  Erwerbs der Organistaion und Anwendung von Wissen über sich selbst und die soz. Welt. Konkret beinhaltet dieser Prozess

a.) mentale Repräsentation über sich selbst, über andere und über soz. Beziehung zu erstellen und im Gedächtnis zu speichern.

b.) Diese mentale Repräsentaion flexibel anzuwenden um Urteile zu bilden und Entscheidungen zu treffen. 

Was ist mentale Repräsentation?

Wissenstrukturen, die Menschen konstruieren im Gedächtnis speichern und abrufen und in unterschiedlicher Weise verwenden können. 

Unterschiedliche Typen von Wissensrepräsentation Tabelle 3.1 seite 55

       

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Wann sind Stimuli besonders salient?

a.) soziale Bedeutsamkeit

b.) im Vergleich zu anderen Stimuli im soz. Kontext relativ selten

Bsp. Angehöriger einer Minorität im Vergleich zu Agehöriger einer Majorität

 

-> Konsequenz für weitere Informationsverarbeitung

Warum ist Aufmerksamkeit selektiv?

Weil sie begrenzt ist

Simons und Chabris Versuch

Gorillakostüm-Experiment

Enkodierung

Der Prozess der einen äußeren Stimulus in eine kognitive Repräsentation überführt, die dann im Gedächtnis gespeichert wird. Externer Stimulus wird in Beziehung mit vorhandenem Wissen gesetzt, wodurch er einen Sinn erhält.

Setzt vorrasu, dass im Gedächtnis gespeichertes Wissen, welches für Interpretation relevant ist leicht zugänglich ist und abgerufen werden kann.

Cohen Kellner Bibliothekar Experiment

Versuchspersonen konnten sich Informationen die zu den Stereotypen passten besser merken. (Bibliothekarin: Wein, Geschichtsbuch) (Kellnerin: Bier, Liebesroman)

Zugänglichkeit

bezieht sich darauf, wie leicht ein best. Inhalt aus dem Gedächtnis abgerufen werden kann --> schnell abrufbare Inhalte werden als leicht zugänglich bezeichnet. 

Prime= ein Reiz, der die Zugänglichkeit eines Gedächtnisinhalts erhöht bzw. zur Aktivierung eines bestimmten Inhalts führt, ohne dass er der Person selbst bewusst ist. 

Systematisierung

Hauptfunktion der Kategorisierung im Hinblick auf Zielorientiertes Handeln. Unterschiede fallen unter den Tisch zugunsten der Ähnlichkeit

Wozu dient Kategorisierung

erlaubt es aus dem bereits gespeicherten Wissen über Mitglieder der Kategorie auf Eigenschaft und Merkmale des Stimulus zu schließen, die nicht unmittelbar beobachten wurden oder können. Ohne diese Inferenz müsste man immer wieder in einem aufwändigen Prozess seine Eigenschaften und Qualitäten neu speichern.

Bargh et al. Experiment

Nach den Aufgaben wird gemessen wie lange die VP brauch um zum Aufzug zu kommen. --> brauchen länger bei Altersstereotypen

 

-> schwache Effekte und sehr kurzlebig, schwer replizierbar, begrenzt generalisierbar

Idealtypische Sequenz der soz. Informationsverarbeitung S. 60 

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Welche 3 Aspekte der Informationsverarbeitung gibt es?

1. Zusammenspiel von Stimulus und Vorwissen

2. Die Menge der verarbeitende Informationen

3. Relatives Verhältnis von automatischen und kontrollierten Verarbeitungsprozessen

Welche Quellen der Informationsverarbeitung gibt es?

1. Input aus der sozialen Welt

2. Input in Form von bereits vorhandenem Wissen

Welcher Informationsverarbeitungsprozess lief bei den Versuchspersonen bei  dem Versuch von Duncan als der Schwarze den weißen geschubst hat?

Top-down-Prozesse/ konzeptgesteuerte Verarbeitung:

vorhandenes Wissen wird über Kategorien herangezogen

 

Welcher Informationsverarbeitungsprozess lief bei den versuchspersonen bei dem versuch von Duncan als der Weiße den SChwarzen schubste?

stärkere Datengesteuerte Verarbeitung/ Bottom-up-Prozesse

--> man hat sich eher auf die soziale Situation konzentriert als auf Persönlichkeitseigenschaften 

Was sind Heuristiken?

subjektive Entscheidungshilfe im Sinne einer Faustregel

Wie ist die kognitive Heuristik definiert?

Als kognitive Entscheidungshilfe (Faustregel)

--> um Urteile und Entscheidungen zu treffen auf grundlage geringem kognitivem  Aufwand  weniger Informationen

Was ist eine Verfügbarkeitsheuristik?

Bei der Einschätzung von Häufigkeiten oder Auftretenswahrscheinlichkeiten von Ereignissen --> bestimmt durch den Grad der Zugänglichkeit von Informationen im Gedächtnis

Bsp:Bittet man eine Person den Ausländeranteil einzuschätzen, wird sie einen höheren Anteil angeben: wenn ihr viele Personen der Kategorie einfallen und schnell einfallen

--> gilt auch für emotionsauslösende Ereignisse, dann können Fehleinschätzungen resultierenV

Welche zwei Faktoren bedingen ob die Urteilsbildung auf systematischer oder auf heuristischer Informationsverarbeitung beruht?

- Verabeitungskapazität und Verarbeitungsmotivation 

--> Wenn hohe verabeitungsmotivation dann eher systematische Informationsverarbeitung & hohe Motivation durch persönliche Relevanz

Wodurch zeichnen sich automatische Prozesse aus?

verbrauchen wenig Ressourcen, müssen nicht kontrolliert werden und laufen unterhalb der Bewusstseinsschwelle ab

 

Wodurch zeichnen sich kontrollierte Prozesse aus? 

benötigen erhebliche kognitive REssourcen,  wird aktiv reguliert und (teilweise bewusst gesteuert)

Was ist das Kontinuum-Modell?

von Susan Fiske und Steven Neuberg

Eindrucksbildung beginnt stets mit automatischer Kategorisierung eines Fremden, auf Grundlage leicht beobachtbarer Merkmale: Hautfarbe, Geschlecht

Was definiert die Eindrucksbildung?

Infolge automatischer Kategorisierung erfolgt eine unbewusste Kategorisierung und Assoziierung stereotypischer Eigenschaften

--> wenn die Motivation zur kontrollierten Informationsverarbeitung vorhanden ist eine eigenschaftsbasierte oder individualisierte Informationsverarbeitung möglich. Somit verarbeitet die Person Schritt für Schritt die individuellen Eigenschaften und Merkmale der Zielperson und berücksichtigt diese bei der Eindrucksbildung--> somit stellen kategoriale Informationen nur noch einen Aspekt der vielen individuellen Charakteristika da, die in den gesamteindruck der Zielperson miteinfließen

(zB Colin ein 25 jähriger schwarzer Psychologiestudent der Hunde mag und Politik)

Wie kann man das Kontinuum-Modell von Fiske und Neuberg noch bezeichnen und warum?

als Duale-Proszess-Modelle

da sie zwei deutliche(distinkt) Arten der sozialen Informationsverarbeitung unterscheiden

--> automatisch vs kontrolliert

Wie werden die Motive bei der Informationsverarbeitung gesteuert?

1) Selektion von Information

2) die Art und Weise wie Informationen verarbeitet werden

--> Menschen streben nach Selbsterkenntniss, psychologische Konsistenz und positve Selbstbewertung

erkenntnisbezogene Motive

Der Mensch strebt nach einem möglichst akuraten Bild von sich und seiner sozialen Umwelt, außer wenn Informationen im Konflikt stehen mit anderen Motiven

konsistenzbezogene Motive

Die Wahrnehmung verletzt subjektiv-logischer bze psychologischerUnvereinbarkeiten zwischen zwei oder mehreren thematisch relevanten Kognitionen das Motiv nach kognitiver Konsistenz.

Was bedeutet kognitive Dissonanz? (Festinger)

unangenehmer Zustand innerer Anspannung ausgelöst durch widersprüchliche Kognitionen

Wie versuchen Menschen den Zustand kognititver Dissonanz zu vermeiden?

Indem sie Informationen suchen, die bereits mit bestehenden Einstellungen und Meinungen im Einvernehmen stehen und Informationen, die dies nicht tun, vernachlässigen

 

--> spielt auch bei der Aufrechterhaltung von Stereotypen eine Rolle

Welchen Einfluss haben selbstwertbezogene Motive auf das Duncanschen Experiment?

-Da Menschen bestrebt sind das eigene Selbstwertgefühl zu schützen bzw zu steigern, suchen sie aktiv Informationen, die ihr Selbstwertgefühl steigern oder vermeiden informationen die dieses bedrohen.

- Ein Teil des Selbstwertgefühls wird aus der zugehörigkeit vzu sozialen Gruppen bezogen.

-Daher kategorisieren Menschen das Verhalten ihrer eigener Gruppe möglichst positiv um auch ihr positives Selbstbild aufrecht zu erhalten

Prospect Theory (Tversky & Kahneman)

nach den Autoren würde ein normativ rationales Individuum sich mathematischer/ statistischer Rationalität bedienen für eine Entscheidungsfindung --> allerdings kommt es zu einer Abweichung im Entscheidungsverhalten eines Menschen, die als Verzerrung (bias) bezeichnet wird

Was ist das Invarianzprinzip?

bezeichnet (mathematisch) eine Größe, die unter einer gegebenen Problemstellung immer gleich bleibt.

Bsp: 1 rote Murmel 9 weiße Murmeln oder 10 rote Murmeln und 90 weiße Murmeln

 

--> menschliches Entscheidungsverhalten weicht von einem Entscheidungsverhalten nach dem Invarianzprinzip ab

Gibt es Unterschiede im verhalten eines Menschen bezüglich Verlust und Gewinn?

-Wenn Menschen einen Gewinn erwarten, bevorzugen sie eher risikoloses Verhalten, sie entschieden sich für die sichere Option

- Menschen die in Situationen von einem Verlust ausgehen, neigen eher zu riskantem Verhalten

 

 

 

Wann weichen laut Tversky & Kahneman Menschen von einem rationalen Entscheidungsverhalten ab?

1. Wahrscheinlichkeitseinschätzung

2. Referenzpunkt

3. Rahmung der Entscheidung

Wie funktioniert Wahrscheinlichkeitseinschätzung beim Menschen?

kleine Wahrscheinlichkeiten werden überschätzt und große Wahrscheinlichkeiten eher unterschätzt

--> nur bei absoluter Sicherheit oder unmöglichen Ereignissen entscheiden Menschen rational

Was ist der Referenzpunkt bei Entscheidungen?

 

Bitte Bild auf S67 ergänzen

Menschen bewerten in Relation zu einem Ausgangspunkt

s-förmige Nutzenfunktion von Verlust und Gewinn

--> Gewinne und Verluste unterscheiden sich auch in ihrem Anstiegsverhalten

Wodurch wird die Rahmung der Entscheidung beeinflusst?

Wie Menschen Entscheidungen rahmen hängt ab von: Kultur, Gewohnheiten und weiteren Einflüssen

 

meist werden Entscheidungen aufgrund von Heuristiken getroffen

menschliches Entscheidungsverhalten ist nicht rational 

Was Ist die Represäntativitätsheuristik?

und welche Schwachstellen hat sie am Beispiel von Tom?

Menschen betrachten Merkmale eines zu klassifizierenden Gegenstandes und schätzen ab für welcher Bereich dieser Typisch ist.

Beispiel: Anzug + Interesse für Geld = Bankangestellter

 

- Aus statistischer Sicht ist es wahrscheinlicher, dass Tom ein Handwerker ist, weil es mehr Handwerker als Bankangestellte gibt.

 

Wann wird die Ankerheuristik und Anpassungsheuristik angewendet?

Wenn Menschen Quantitäten abschätzen sollen.

 

Was bedeutet Auslassungsverzerrung? (omission bias)

Die Tendenz eine Handlung zu vermeiden, die potentiell schaden könnte, aber viel wahrscheinlicher größeren Schaden abwendet.

Welche Kritik äußerte Gigerenzer & Selten am Ansatz von Tversky& Kahneman?

 

-Begrenzte Rationalität

1) Enge Normen: Verhalten nach K&T nur im Einklang mit statistischen und mathematischen Denken --> a)nicht sinnvolll da lediglich für ein Einzelfall & kann somit mit statistischen Methoden nicht richtig erfasst werden b) Entscheidungen stehen in einem Kontext welcher selbst Verhalten und des Verhaltens Rationalität definiert

 

2) zugrunde liegende Prozesse: Nach T&K werden nur wage Heuristiken als erklärungen für Entscheidungen angegeben.

--> Außerdem kritisieren sie am Beispiel von Tom eine unklare Aufgabenstellung

 

-  Beschränkte Verarbeitungskapazitäten: Mensch ist nicht in der Lage bei jeder Entscheidung mathematisch abzuwägen ( s.h Alltag) --> nicht immer sind ausreichende Ressourcen & Kapazitäten da

 

 

Was besagt die Ansrpuchs-Anpassungs-Theorie? ( aspiration-adaption-theory)

Entscheidungsverhalten ist stark vom Anspruchslevel (aspiration level ) beeinflusst.

Bsp Das Anspruchslevel beim -Autokauf ist wesentlich größer als beim Kauf von orangen.

 

--> Das Anspruchslevel ist flexibel und variiert je nach Situation

Was lässt sich zusammenfassend über die Rationalität der menschlichen Entscheidungsfähigkeit sagen?

a) welche Bedeutung wird der Umwelt für den Entscheidungsprozess zugesprochen

b) was in dieser Umwelt als Optimum erreicht werden soll

Warum ist nach Damasio Emotionen wichtig für Entscheidungen?

Ohne Emotionen wären wir nicht fähig uns zu entscheiden

Wie ist laut sozialpsychologischer Forschung Emotion definiert?

- gibt keine einheitliche Definition

- als Arbeitsdefintion wird folgende These von William James herangezogen: Emotion = Das Fühlen einer körperlichen Veränderung als Reaktion auf die 'Wahrnehmung eines erregenden Ereignisses

Wie lässt sich nach Bless der Begriff der Stimmung definieren?

Stimmung in Abgrenzung zur Emotion?  a) Gefühlszustände von geringer Intensität b) nicht auf ein Objekt gerichtet c)Ursache der Stimmung liegt icht im Auzfmerksamkeitsfokus

d) Stimmungen ziehen keine bestimmte REaktionen im Verhalten, Emotionen und Kognitionen nach sich

e) Stimmungen sind informativ für die allgemeine Qualität des eigenen Zustandes

Worin besteht der Unterschied in der kognitiven Leistung von schlecht und gut gestimmten Personen? (Bless, Mackie & Schwarz)

gut gestimmte Personen erbringen weniger kognitive Leistungen, sind unkritischer bei Argumenten als schlecht gestimmte Personen.

--> aber: gut gestimmte Menschen sind kreativer und erlebn häufiger Flow und sind motivierter --> gut gestimmte Personen sind besser im Problemlösen

 

Was ist der Flow?

Freudiges reflexionsfreies Aufgehen in glatt laufender Tätigkeit, die trotz hoher Beanspruchung ständig unter Kontrolle ist.

Welche Prozessstrategien entscheidet das Affect Infusion Model in sozialen Situationen? (Joseph Forgas? und was sagt das AIM vorher?

a) direkter Abruf eines bereits existierenden Verhaltens

b) motivierte Verarbeitung für ein bereits gesetztes Ziel

c) Anwendung einer Heuristik

d) substantielle generative Verarbeitung

 

sagt vorher: wann Affekte besonders viel Auswirkungen auf unser De

nken und Handeln in sozialen Situationen haben

Die Wirkung von trauriger und freudiger Stimmung Forgas. S.76 Abbildung

!

S 77 Tabelle 3.2 reinbringen

.

Wie wird der Attributionsstil definiert?

Als Attributionsstil wird die relative zeitstabile Tendenz einer Person verstanden, über verschieden Situationen hinweg bestimmte Erklärungsmuster zu verwenden

depressive Menschen --> pessimistischer Attributionsstil

Was sind spezifische Konsequenzen?

Spezifische Konsequenzen sind solche, die ausschließlich mit einer bestimmten Handlungsalternative, nicht jedoch mit anderen möglichen Handlungen einhergehen. (Prinzip der nicht-gemeinsame Effekte)

 

Bsp: wenn sich eine Zielperson für einen Job mit längsten Arbeitszeiten und schwierigsten Klienten entscheidet, würde man dieser Person ein hohes persönliches Interesse an ihrer beruflichen Tätigkeit und hoher Idealismus zuschrieben.

Was besagt das Kovariationsprinzip?

besagt, dass ein beobachteter Effekt derjenigen Ursache zugeschrieben wird  ( Perosn, Stimulus oder Umstände)mit der er über die Zeit hinweg kovariiert.

Welche drei Arten von Attributionen unterscheidet kelley?

- Personenattributionen ( die Ursachen liegen in der beobachteten person)

- Stimulusattributionen ( Ursachen liegt in der Eigenschaften eines REizes bzw in der Umgebung)

- Umständeattributionen: Die Ursache liegt an spezifischen Umständen zu bestimmten Zeitpunkten.

Um nach dem Kovariationsprinzip Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu analysieren, ziehen Menschen Informationen aus drei unterschiedlichen Quellen

Konsensusinformationen: resultieren aus Beobachtungen der Reaktion anderer Personen auf den Stimulus (Bsp:  Konsensus hoch, wenn viele Schüler Lars drangsalieren)

 

Distinktheitsinformationen: resulitieren aus Beobachtungen des Verhaltens der Person in anderen Situationen ( Distinktheit hoch wenn Tim außer Lars keinen seiner Mitschüler drangsaliert

 

Konsistenzinformationen: resultieren aus Beobachtungen des relevanten Verhaltens über die Zeit. Bsp Konsistenz hoch, wenn Tim lars zu verschiedenen Zeitpunkten wiederholt drangsaliert.

Welcher Prozess wird als Konfigurationsprinzip bezeichnet?

Menschen greifen in Situationen wo ihnen Informationen nur unvollständig vorliegen (oder Zeit und Motivation fehlt) auf kausale Schemata zurück, um auf anderer Weise zu kausalen Schlussfolgerungen zu gelangen

Wie wird Kausale Schemata definiert?

Wissensstrukturen, in denen durch Erfahrung gewonnene abstrakte Annahmen darüber repräsentiert sind, welche Ursachenfaktoren für bestimmte Arten von Ereignisse verantwortlich sind bzw wie diese Ursachenfaktoren zusammenspielen

Zwischen welchen zwei Arten von kausalen Schemata unterscheidet Kelley?

- Ergänzungsschemata:

 solche die zur Ergänzung unvollständiger Informationen dienen

- solche die explizite Annahmen über die möglichen und wahrscheinlichen Ursachen machen

 

Welche Verzerrungen im Attributionsprozess wurden identifiziert?

Korrespondenzverzerrung:  Beobachter neigen dazu, das Verhalten eines Handelnden eher auf interne als externe Faktoren zurückzuführen --> Ursachen für Verhalten wird eher Disposition, Motiven zugeschrieben, als den Umständen der Situation

--> kollektivistische erzogene Kulturen neigen eher dazu Verhalten eines Handelnden external zuzuschreiben

 

Akteur-Beobachter-Divergenz: Menschen neigen dazu ihr eigenes Handeln stärker auf externe sitationen zurückzuführen als auf internale

Grund der Verzerrung: unterschiedliche Ausrichtung der Aufmerksamkeit bei der Verhaltensbeobachtung (Storms)

--> Akteur-Beobachter_Divergenz kann umgekehrt werden, wenn man dem Handelnden das Geschehen aus der Perspektive eines Beobachters zeigt und umgekehrt

 

- Selbstwertdienliche Attributionsverzerrungen: Um Selbstwertgefühl zu schützem, führen Menschen die eigenen Misserfolge eher auf exteren Faktoren zurückgeführt.

--> --> Dweck und Kollegen konnten Zeigen, dass es auch geschlechterspezifische Unterschiede gab: Jungs tendierten eher dazu ihre Misserfolge auf mangelnde Anstrengung (extern) zurückzuführen

Was ist die top-dpwn / konzeptgesteuerte Verarbeitung?

Verarbeitung sozialer Informationen wird überwiegend von Vorwissen oder Erwartungen des Wahrnehmenden gesteuert

Was ist die bottom-up / datengesteuerte informationsverarbeitung?

Informationsverarbeitung wird durch die merkmale des Stimulus oder der Situation determiniert