Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (13)

Nenne Beispiele für phytoöstrogene
  • genistein
  • daidzein
Was ist wichtig bei Betrachtung der bioverfügbarkeitskurve
Matrix der Lebensmittel ist entscheidend

Phenolsäuren haben eine schnellere und effizientere Aufnahme (kaffeesäure HCA, protoctechusäure HBA)
Wie viel Glucosinolate werden pro Tag aufgenommen? Schätzwert (mg/Tag)
< 50mg/Tag
Vorkommen
Glucosinolate = Untergruppe der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe
  • Glucosinolate fast ausschließlich in Familie Brassicaceae (krezblütler)














  • Gattung: brassica (Kohl)
  • Art: Brassica oleracea (gemüsekohl)
  • Sorte:
Brassica oleracea var. botrytis (Blumenkohl)













Brassica oleracea convar. Botrytis (Brokkoli)
Struktur und gehalte
  • ca. 200 verschiedene Glucosinolate in Pflanzen
  • wild und Kulturpflanzen (brassicaceae)













  • aufgrund Struktur (SH Gruppen) Schutz vor oxidativem Stress 













  • wachstumsregulatoren (binden an vitA Rezeptoren)
  • Synthese nimmt mit Reife ab!!!









G
Welches System der glucosinolate schützt vor fraßschutz
Fraßschutz der senfölglycoside wird durch das
GLS-Myrosinase (TGG)-System gesichert

  • Enzym mit Thioglucosidase Aktivität


Hydrolytische Abspaltung von Glucose durch Myrosinase











  • Myrosinasen Aktivität jedoch nicht in allen Pflanzen gleich 












Einfluss: pH-Optimum, substratspezifität, temperaturabhängigkeit, Ascorbinsäure
3 strukturelle Merkmale der glucosinolate
ẞ-Thioglucose-Einheit
Sulfonierte Oxim-Einheit
Variable Seitenkette (hier liegt der Unterschied, Rest ist gleich)


Ohne glucoseeinheit: Isothiocyanate (Metaboliten)
Nenne Glucosinate und ihre Gruppe
  • Aliphatisch:

Leitsubstanzen: Alanin, Methiotin









Sinigrin, glucoraphanin, glucoiberin, dehydroerucin
  • Aromatisch:
Phenylalanin






Gluconasturtiin

  • Indole:

Tryptophan
  • 









Glucobrassicin


Verschiedene Aminosäuren als Grundlage (Brokkoli-tryptophan)
Verarbeitung und Verluste
  • Brassica Gemüse nach Verarbeitung alimentär aufgenommen
  • Transport und lagerverluste
  • kochverluste bis zu 40% Inaktivierung myrosinase
  • geringster Verlust beim dünsten
Wo werden glucosinolate absorbiert?
Im Dünndarm
Je nach GLS (10-70%)

Dann:

  • Fermentation im Kolon
  • Und weitere Absorption im Kolon
Was passiert nach absorbation
ß-Thioglucosidasen (myrosinasen) metabolisieren glucosinolate (glucoraphanin) zu aglyconen die zu sulforaphan-konjugaten modifiziert werden

Hydrolytische Abspaltung von Glucose durch myrosinase

Über MRP1 in systemischer Kreislauf

Kolon wichtiger
193298305562b454a585eb64.74682812phpFtvfsG.jpg
Nennen sie die sulforaphan-konjugate
Aus Glucoraphanin (4 MSB) wird durch Myrosinase
L-Sulforaphane

Weiter Metabolisierung zu
  • L-Sulforaphane Glutathione
  • L-Sulforaphane N-Acetyl-L-Cysteine
  • L-Sulforaphane-L-Cysteine










4 MSB= 4-methylsulphinylbutyl
Nachweis im Plasma, unterschiede
Glucoraphanin wird schneller aber in niedrigerer Dosis im Plasma nachgewiesen, als sulforaphane und ihre Metaboliten