BayEUG:
Inhalte Art. 52
1. Leistungsbeurteilung ist verpflichtend
2. Die Anforderungen müssen angemessen sein
3. Es gilt das Gebot der Transparenz und Nachvollziehbarkeit
4. Leistungsbeurteilung dient auch (und vor allem) der Förderung
BayEUG:
Welche Vorteile hat die Festlegung auf 6 Notenstufen?
Beutel (2001):
Einstellungen zu Zeugnissen

Beutel (2001):
Informationsgehalt von Zeugnissen

Beutel (2001):
Orientierungswert von Zeugnissen

Beutel (2001):
Merkmale des Beurteilenden, die sich auf die Qualität der Beurteilungen auswirken können
Freire, Paolo:
Problem der Schule
Schule zu wenig „real life problems“
Illich, Ivan:
Definition Schule und Forderungen
Grundannahmen: Schule produziert Chancenungleicheit, Leistungsmessung orientiert sich an Methoden zur Reproduktion der Gesellschaft
Forderungen: Lebenslanges Lernen und Zugang zu Bildungsressourcen ohne Leistungsdruck,
Lernnetzwerke („Lernen miteinander und voneinander“)
Ingenkamp/Lissmann (2005):
Zusammenhang Lehrer, Schüler und Rahmenbedingungen
--> Verwendung von individuellen und kriterialen Bezugsnormen

Oelkers:
Welche Probleme gibt es heute mit der Leistungsmessung?
Welche Probleme gibt es heute mit der Leistungsmessung?
Rosemann/Bielski (2001):
Gestalten von Leistungsmessungen - Kontrollierte Subjektivität
• Voraussetzungen:
– Einsicht in die Subjektivität der Bewertung
– Bewusstmachung der Prozesse interpersonaler Wahrnehmung
zwischen Lehrkraft und Schülerinnen/Schülern
– Bewusstmachung derer Auswirkungen auf die
Leistungsbewertung
• Vorteile einer kriteriumsorientierten Leistungsbewertung nutzen
• Trennung zwischen Leistungsverhalten und Person des Schülers
• Bewusstmachung der Unmöglichkeit der Diagnose von
Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmalen der Schüler
Trennung zwischen Beschreibung des Schülerverhaltens und seiner
Bewertung/Interpretation!
--> Kontrollierte Subjektivität gewährleistet nicht automatisch Objektivität!
Schlömerkemper (2002):
Pädagogischer Leistungsbegriff
Statt Outputorientierung für außerschulische Allokationszwecke ist Leistung vielmehr
- Die Entfaltung der eigenen Individualität
- Die Entstehung von Mündigkeit und Selbstbeständigkeit
- Die Erschließung der Möglichkeiten für den Einzelnen und
- Das Produktive Mitgestalten unserer Gesellschaft
Vygotsky (1978):
Warum Ziffernzeugnis?
--> Liefert Feedback:

Vygotsky (1978):
Funktionen der Ziffernnoten
· Berichtsfunktion
· Disziplinierungsfunktion
· Selektionsfunktion
· Feedbackfunktion