Altmann/Fiebiger/Müller (2005):
Mediation
Mediation
Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, in dem ein neutraler Dritter ohne eigentliche Entscheidungsgewalt versucht, sich im Streit befindenden Personen auf den Weg zur Einigung zu helfen, ohne Lösungsvorschläge vorzugeben.
Dietrich (1983):
Beratung
„Beratung ist in ihrem Kern jene Form interventiven und präventiven helfenden Beziehung, in der ein
Berater mittels sprachlicher Kommunikation und auf der Grundlage anregender und stützender
Methoden innerhalb eines vergleichweise kurzen Zeitraums versucht, bei einem desorientieren,
inadäquat belasteten oder entlasteten Klienten auf kognitiv-emotionaler Einsicht fundierten
Lernprozess in Gang zu bringen, in dessen Verlauf seiner Selbsthilfebereitschaft, seine
Steuerungsfähigkeit und seine Handlungskompetenzen verbessert werden können.“
Henning/Keller (1993):
Unterrichten - Beraten - Therapieren: Abgrenzungen und Überschneidungen
Unterrichten – Beraten – Therapieren: Abgrenzungen und Überschneidungen
Gemeinsamkeit Beratung und Psychotherapie:
Anlass für beide Maßnahmen ist ein Hilfesuch eines Klienten

Lexexakt online (2007):
Schlichtung
Schlichtung
Eine Schlichtung versucht, eine Einigung zwischen Streitenden zu erzielen. Ein Schlichter wird hierbei vermittelnd tätig, indem er Vorschläge zur Lösung vorgibt, jedoch keinen verbindlichen Schiedsspruch ausspricht.
Lexikon der Psychologie (2001):
Supervision
Supervision ist die Bearbeitung von Schwierigkeiten und Problemen, die sich aus der beruflichen Interaktion ergeben: sie begleitet Einzelne, Teams, Gruppen und Organisationen. Ziel ist es, eine Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Tätigkeitsfeld, aber auch der persönlichen Ressourcen zu erreichen.
Müller/Fohrbrodt:
Elemente der Beratung
Elemente der Beratung:
1. Einstieg in die Problemberatung
· Ist meine Unzufriedenheit in dieser Situation so groß, dass ich sie aktiv bearbeiten will?
2. Spontane Definition des Problems
· Mit welchen beobachtbaren Tatbeständen kann man das Problem beschreiben?
· Welche körperlichen Anzeichen (Zittern, Schwitzen usw.) kann ich beobachten, die auf das Problem hindeuten?
· Seit wann besteht das Problem?
· Wer ist alles betroffen?
· Worauf hat das Problem Auswirkungen?
3. Emotionale Definition des Problems
· Wie fühle ich mich in dieser Situation?
· Welche Befürchtungen erwachsen mir aus dieser Situation?
4. Ursächliche Definition des Problems
· Wie erkläre ich mir das Zustandekommen des Problems?
· Wie erkläre ich mir mein Verhalten und das Verhalten der anderen am Problem Beteiligten?
· Wie sind meine Hypothesen über das Zustandekommen der Situation qualitativ zu beurteilen?
5. Zielsetzung
· Was möchte ich erreichen in Bezug auf das Problem?
o In der Sache (bezüglich Interessen, Werten, Fakten)?
o In der Beziehung?
o Für mich, für die anderen Beteiligten?
6. Perspektivenwechsel
· Wie sieht die Problemsituation aus der Perspektive der anderen am Problem Beteiligten aus?
· Welche Hypothesen über die Entstehung des Problems haben die anderen am Problem Beteiligten?
· Welche Zielsetzungen haben die anderen am Problem Beteiligten?
7. Maßnahmen
a. Planung
· Welche Maßnahmen habe ich bisher zur Bearbeitung des Problems eingesetzt?
· Welche Maßnahmen habe ich bisher zur Bearbeitung des Problems ungeeignet verworfen?
· Welche weiteren Maßnahmen kommen überhaupt in Betracht?
· Welche Maßnahmen stehen mit meinen Zielen im Einklang?
· Welche Maßnahmen kann ich realisieren?
· Welche Maßnahmen will ich realisieren?
b. Durchführung
8. Ergebnisbewertung
· Welche Maßnahme wird vermutlich welche Folgen haben, kurzfristig, mittelfristig, langfristig?
· Berücksichtigt das Maßnahmenbündel die wichtigsten Ziele angemessen?
· Werde ich mit dem Ergebnis meiner Problembearbeitung zufrieden sein?
· Werde ich in der Sache erreichen bzw. habe ich erreicht, was ich angestrebt habe?
· Werde ich mit dem Verlauf und des Stil der Problembearbeitung zufrieden sein bzw. bin ich zufrieden?
· Werden die anderen am Problem Beteiligten mit dem Ergebnis und dem Stil der Problembearbeitung zufrieden sein bzw. sind sie zufrieden?
Psychologisches Wörterbuch (1994):
Kriesenintervention
Krisenintervention ist eine akute psychotherapeutische Einflussnahme von außen auf eine bedrohliche und krisenhafte Situation, deren Prinzipien sofortiges Eingreifen, aktives Handeln, Behandlung der gegenwärtigen Problematik und Einbeziehung der Umwelt sind.
Psychologisches Wörterbuch (1992):
(Psycho)Therapie
Die Psychotherapie ist die Behandlung von allein oder vorwiegend psychischer oder psychosomatisch bedingter Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen durch verschiedene Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation in einem längeren Zeitraum.
Sonneck (2000):
Interventionskonzept für akute Krisensituationen
Beziehung aufbauen
Erfassen der Situation
Linderung der schweren Symptomatik
Leute einbeziehen, die unterstützen
Ansatz zur Problembewältigung finden