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Energieformen

  • chemische Energie (Zuckermoleküle)
  • kinetische Energie
  • Wärmeenergie
  • Strahlungsenergie

freie Enthalpie

  • Delta G
  • Zustandsgröße in der Thermodynamik

Berechnung freie Enthalpie

ΔG = ΔH – ΔS*T

ΔH

Änderung der System-Enthalpie

ΔS

Änderung der System-Entropie

spontan ablaufende Prozesse

nur Prozesse mit negativem ΔG

Auswirkung spontan ablaufender Prozesse

senken die freie Enthaloie des Systems, in dem sie ablaufen

ΔG < 0

ΔG0

in biologischen Systemen

  • pH = 7
  • c = 1 Mol/L
  • alle Komponenten werden in einer c von 1 Mol/L betrachtet, außer Protonen, dort pH7
  • muss negativ sein

Beispiele für Änderungen an Enthalpien

  • Bewegung infolge Schwerkraftwirkung
  • Diffusion (dann hoher Grad an Entropie)
  • Chemische Reaktion (zB Zuckermolekül wird in einfachere, energieärmere Stoffe zerlegt)

exergone Reaktion

  • hohe freie Anfangsenthalpie
  • Freisetzung von Energie
  • wenn ΔG<0
  • Reaktion läuft freiwillig ab

endergone Reaktion

  • niedrige freie Anfangsenthalpie
  • Energie wird hineingesteckt
  • wenn ΔG>0

Bestandteile ATP

  • Adenin (organ. Base)
  • Ribose
  • 3 Phosphorsäurereste

Anhydrid-Bindung

Verbindung einer Phosphorsäure über ein Sauerstoffmolekül mit einer 2. Phosphorsäure

  • bei Spaltung jeweils Freisetzung von ca. ΔG0 = -30,5 kJ/Mol

Hydrolyse von ATP

ATP + H2O = ADP + P, liefert freie Enthalpie

allgemeine Summenformel Kohlenhydrate

CnH2nOn

Summenformel Hexose (zB Glukose)

C6H12O6

Triose (Aldose)

C3H6O3

 

Glycerinaldeyhd

Triose (Ketose)

Dihydroxyaceton (direktes Abbauprodukt des Traubenzuckers)

Pentose (Aldose)

Ribose (Bestandteil der DNA)

Pentose (Ketose)

Ribulose (Stoffwechselzwischenprodukt bei FS)

Hexose (Aldose)

Glucose (Traubenzucker) oder Galactosr, beides Energiequellen für Lebewesen

Hexose (Ketose)

Fructose (Energiequelle für Lebewesen)

Aldehydgruppen

C=O Doppelbindung am C-1 Atom

Ketogruppen

C=O Doppelbindung am C-2 Atom

Isomerie

organische Substanzen mit gleicher Summenformel, aber unterschiedlicher räumlicher Struktur

Strukturisomere

= Konstitutionsisomerie

 

  • unterschieden sich im Muster der kovalenten Bindung

Geometrische Isomere

= cis/trans isomere

 

  • unterscheiden sich in der Anordnung der Substitutionen an C-C doppelt gebundenen Kohlenstoffatomen

cis-Isomer

die beiden X-Substituenten (=die größeren Substituenten) befinden sich auf derselben Seite

trans-Isomer

die beiden X-Substituenten befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten

Maltose (Disaccharid)

aus zwei Glucose-Molekülen unter Abspaltung von H2O; Bindung über C Atom an den C-1 und O des C-4

  • (1,4)-glycosidische Bindung
  • energiereich, kann bei Spaltung Energie freisetzen
  • =Malzzucker

Saccharose (Disaccharid)

aus Glucose und Fructose, Verbindung an C-1 Atom der Glucose und dem O-Atom am C-2 der Fructose

  • (1-2)-glycosidische CH2OH-Bindung
  • unter Abspaltung von H2O
  • =Rohrzucker
  • Achtung: Fructose ist zwar eine Hexose, bildet aber nur einen fünfgliedrigen Kohlenstoffring aus

Anomerien

Ausbildung eines weiteren Chiralitätszentrums:

 

alpha-D-Glukose: OH-Gruppe am C-1 zeigt nach unten

beta-D-Glukose: OH-Gruppe am C-1 zeigt nach oben

  • sind ineinander überführbar

Polysaccharid: Stärke

  • pflanzlich
  • Erscheinungsformen: unverzweigte Amylose, verzweigtes Amylopectin
  • an jedem 30. Glukose-Molekül

Amylopectin

Form der pflanzlichen Stärke, reines Glucose-Polymer!!!

Polysaccharid: Glycogen

  • tierisch
  • stärker verzweigt als Amylopectin
  • an jedem 10. Glucosemolekül
  • Anlagerung in Form dichter Gruppen von Körnern in Leber- und Muskelzellen
  • sind reine Glucose-Verbindungen

Polymere der Glucose

  • Anomerien bei alpha- und beta-D-Glucose
  • Stärke: 1-4-Verknüpfung von alpha-Glucoseresten
    • alle Monosaccharid-Reste weisen dieselbe Orientierung auf
  • Cellulose: 1-4-Verknüpfung von Beta-Glukoseresten
    • jeder zweite Glucoserest steht auf dem Kopf (relativ zum benachbarten Rest)

Cellulose

  • besitzt alternierend angeordnete OH-Gruppen
  • parallel liegende Cellulose-Moleküle werden durch WSBB zwischen den Hydroxylgruppen an den C-Atomen 3 und 6 der Glukoseereste verbunden
  • ein Cellulosemolekül = unverzweigtes Polymer aus Beta-D-Glukoseresten
  • ca 80 Cellulosemoleküle lagern sich zu einer Mikrofibrille an
  • Mikorfibrille stellt Hauptstrukturelement einer pflanzl. Zellwand dar

unpolare AS (9)

Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Prolin

Besonderheit Glycin

nur hier keine Spiegelbildiosmerie

unpolare AS Eigenschaften

  • tragen Amino- und Säuregruppe, daher unpolar da keine Ladung
  • AS-Gruppe immer am C-" des benachbarten H-Atoms
  • unpolare Reste

polare AS (6)

Serin, Threonin, Cystein, Tyrosin, Asparagin, Glutamin

isoelektrischer Punkt

pH-Wert , an dem AS nach außen hin elektrisch neutral sind

  • kann bei Zwitterionen oder Ampholyten der Fall sein

Zwitterionen

Moleküle, die mind. eine pos und eine neg. Ladung tragen

 

  • zB AS und Proteine
  • nach außen hin neutral geladen
  • funktionelle Gruppen sind typischerweise Säure- oder Basegruppen
  • Säuregruppe: negativ geladen, Aminogruppe: positiv geladen

Berechnung IEP

pKs1 + pKs2 / 2

 

Löslichkeit ist hier am geringsten

elektrisch geladene AS

Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin, Arginin, Histidin

sauer reagierende elektrisch geladene AS

Asparaginsäure, Glutaminsäure

basisch reagierende elektrisch geladene AS

Lysin, Histidin, Arginin

Anzahl AS bei Peptid

<100 AS

Bildung einer Polypeptidkette

Kondensation der Carboxylgruppe des einen AS-Moleküls mit ser Aminogruppe des anderen AS-Moleküls

  • Peptidbindung: C (OH) bindet an (H) N
  • unter Abspaltung von H2O
  • konsekutive Bildung, beginnend mit N-Terminus

Mesomere Grenzstruktur der Peptidbindung

Bindungsabstand C-N

 

Einfachbindung: 0,149 nm (nicht bei AS)

Doppelbindung: 0,127 nm (nicht bei AS)

Peptidbindung: 0,132 nm

Primärstruktur AS

  • = Abfolge der AS
  • charakteristische Sequenz bestimmter AS
  • Festlegung durch die ihr zugrunde liegenden Erbinformation

Endung von Peptiden

Aminoterminus (Beginn): letzte AS mit freier N-Stelle

Carboxyterminus: letzte AS mit freier C-Stelle

Sekundärstruktur

  • Aufteilung in Alpha-Helix oder Beta-Faltblattstruktur, abhängig vom Rest
  • Alpha-Helix: gewunden, an jedem vierten AS-Rest miteinander verknüpft
  • Beta-Faltblatt: 2 oder mehrere Bereiche der Kette sind Seite an Seite zueinander ausgerichtet & durch WSBB verbunden
    • können parallel oder antiparallel ausgerichtet sein
    • bilden kernbereiche vieler globulärer Proteine
  • sind durch Wiederholung eines Musters gekennzeichnet

Tertiärstruktur

Beachtung weiterer Bindungen:

  • VDW-Kräfte
  • WSBB zwischen polaren Seitenketten
  • Ionenbindungen zwischen ungleichnamig geladenen Seitenbindungen
  • Disulfidbrücken (kovalente Bindung, zwischen zwei N-Atomen von zwei Cysteinresten)

 

Iminosäure

Prolin, führt zu Knicken in der Sekundärstruktur

US Sekundär- und Tertiärstruktur

Sekundär: überwiegend Bindungen zw. Gerüstbestandteilen

Tertiärstruktur: gesamte Raumstruktur einer Polypeptidkette --> nicht kovalente Bindungen (WSBB, VDW, ionische, hydrophobe Bindungen) und kovalente WW

hydrophobe WW

In der Tertiärstruktur

  • es ist energetisch günstig, wenn sich unpolare Gruppen zusammenlagern und damit die Gesamtoberfläche zum polaren Lösungsmittel reduzieren
  • --> geordnete Solvathülle aus Wasser wird kleiner, das Volumen für die ungeordnete Bewegung des Wassers jedoch höher
  • =entropischer Effekt

Quartärstruktur

zwei oder mehr Polypeptidketten, die sich zu einem funktionellen Makromolekül zusammenlagern

  • = multimeres Protein
  • Monomere werden nur durch nicht kovalente WW zusammengehalten
  • zB Collagen

essentielle AS (9)

  • Histidin
  • Leucin
  • Isoleucin
  • Lysin
  • Valin
  • Methionin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Phenylalanin

Speicherdichte für Energie

Fettsäuren: 38 kJ/mol

Kohlenhydrate: 17 kJ7mol + 2g H2O/g Kohlenhydrat

 

 

Gespeicherte Energiemenge in einem Menschen (männlich, 70 kg)

  • Triglyceride: 400.000 kJ
  • Proteine: 100.000 kJ
  • Glykogen: 2.500 kJ
  • Glucose: 160 kJ

molekulare Bausteine eines Fettmoleküls

1 Mol Glycerin + drei Fettsäuremoleküle

Esterbindung

Säure + Alkohol

Grund für den Knick in einem der Phosphorreste bei Phosphorlipiden

Cis-konfigurierte Doppelbindung

Cholesterin

  • = Steroid
  • Ausgangsverbindung für Synthese anderer Steroide, zB Geschlechtshormone
  • unterscheiden sich in den funktionellen Gruppen & dem Sättigunsgrad der Ringe
  • wichtig f. Membranstabilität

Auswirkungen von Cholesterin in einer tierischen Zellmembran

bei mittleren Temperaturen:

  • Herabsetzung von Fluidität, indem die lateralen Bewegungen der Phosphorsäurereste gehemmt werden

 

bei niedrigen Temperaturen:

  • Verhinderung der Verfestigung der Membran durch Störung der Ausbildung einer regelmäßigen Packung der Phospholipidmoleküle

Chylomikronen

wasserlösliche Fettkügelchen, werden von Triglyceriden, Phospholipiden, Cholesterin und einerm Protein in der Epithelzelle gebildet

4 Typen von Lipoproteinen

  • Chylomikronen
    • in Darmmucose gebildet
  • VLDL
    • in Leber gebildet
  • LDL
    • entsteht in Blut aus VLDL
  • HDL
    • in Leber gebildet