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Nennen Sie Vor- und Nachteile der Paketvermittlung im Vergleich zur Leitungsvermittlung!

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Wie funktioniert die Leitungsvermittlung? ➕

  • Reservierung von Ressourcen für eine Verbindung (z.B Telefon) | ****schlecht
  • Verbindungsaufbau ist nötig!
  • Aufteilung der gesamten Übertragungskapazität in “Stücke”
    • nach Frequenzbereich (Fernseher z.b Ein Kanal eine Frequenz)
    • nach Zeitanteil
  • Feste Zuordnung der Stücke zu Benutzern
  • Garantierte Performance (”Schaltkreis”)
  • Exklusive Nutzung von Übertragungskapazität und Vermittlungskapazität

Wodurch kann die Übermittlung von Paketen verzögert werden („Verzögerungsarten“)?

  • Verarbeitungsverzögerung (”nodal processing”)
    • Prüfung auf Bitfehler
    • Routing-Entscheidung über Ausgangsleitung
  • Warteschlangenverzögerung (”queueing”)
    • ​​​​​​​Wartezeit im Puffer vor der Ausgangsleitung
    • Hängt stark von Verkehrslast im Router ab
  • Übertragungsverzögerung (”transmission delay”)
    • ​​​​​​​​​​​​​​Zeit, die für das Senden der Bits benötigt wird
    • R=Übertragungskapazität (”Bandbreite”) der Leitung in [bit/s]
    • L=Paketgröße [bit]
    • Übertragungsverzögerung eines Paktes = L/R [s]
  • Ausbreitungverzögerung (”propagation delay”)
    • Laufzeit eines Bits
    • d = Länge der physikalischen Leitung bzw. Entfernung [m]
    • v = Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium ~2*108 [m/s]
    • Ausbreitungsverzögerung eines Bits = d/v [s]​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

Wieso können Pakete im Internet „verloren gehen“?

  • Einzelne Bits werden verfälscht empfangen
    • z.B. bei geringer Signalstärke im WLAN
    • der Empfänger muss dies erkennen (→ Protokolldienst) und das verfälschte Paket verwerfen
  • Puffer-Überlauf
    • Warteschlange von einer Leitung hat endlich viele Pufferplätze
    • Wenn alle Pufferplätze belegt sind, werden neu ankommende Pakete verworfen

Was versteht man unter „Durchsatz“ einer Ende-zu-Ende-Verbindung?

  • Menge an Daten, die innerhalb eines Zeitraums übertragen werden [Bit/Zeiteinheit].

die Übertragungskapazität ist in der Regel geringer als theoretisch möglich.