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Was sind die Grundvorstellungen der Addition?

- Vereinigen: 2 Mengen werden zu einer Menge zusammengeführt

- Veränden: 1 Menge wird durch Hinzufügen von Objekten verändert

- Ergänzen/ Ausgleichen: 2 Mengen werden durch Hinzufügen von Objekten auf die selbe Anzahl gebracht

- Vergleichen: 2 Mengen werden bzgl. der Anzahl ihrer Objekte miteinander verglichen

Nenne ein Beispiel für Vereinigen.

 

Aufgabe: 3+4 mit Gummibärchen

3+4
Paul hat 3 Gummibärchen. Lea hat 4 Gummibärchen. Wie viele haben beide zusammen?

Nenne ein Beispiel für Verändern.

 

Aufgabe: 3+4 mit Gummibärchen

3+4

Paul hat 3 Gummibärchen. Lea gibt ihm 4. Wie viele hat Paul jetzt?

 

Nenne ein Beispiel für Ergänzen/ Ausgleichen.

 

Aufgabe: 3+4 mit Gummibärchen

3+4

Paul hat 3 Gummibärchen. Lea hat 7 Gummibärchen. Wie viele Gummibärchen muss Paul sich noch nehmen, damit er genauso viele hat, wie Lea?

Nenne ein Beispiel für Vergleichen.

 

Aufgabe: 3+4 mit Gummibärchen

3+4

Paul hat Gummibärchen, Lea hat 7 Gummibärchen. Wie viele hat Lea mehr als Paul?

Was sind Grundvorstellungen der Subtraktion?

- Teil-Ganzes: 1 Menge wird in 2 Teilmengen aufgeteilt

- Verändern: 1 Menge wird duch Abziehen von Elementen verändert

- Ergänzen/ Ausgleichen: 2 Mengen werden durch Abziehen von Objekten einer Menge auf die gleiche Anzahl gebracht.

- Vergleichen: 2 Mengen werden bzgl. der Anzahl ihrer Objekte miteinander verglichen

Nenne ein Beispiel für Teil-Ganzes.

 

Aufgabe: 7-3 mit Gummibärchen

Paul und Lea haben zusammen 7 Gummibärchen. Paul hat 3, wie viele hat Lea?

 

Nenne ein Beispiel für Verändern (Subtraktion)

 

Aufgabe: 7-3 mit Gummibärchen

Paul hat 7 Gummibärchen. Er gibt Lea 3 ab. Wie viele hat er jetzt?

Nenne ein Beispeil für Ergänzen/ Ausgleichen (Subtraktion)

 

Aufgabe: 7-3 mit Gummibärchen

Paul hat 7 Gummibärchen. Lea hat 3. Wie viele muss Paul essen, damit er nur noch so viele hat wie Lea?

Nenne ein Beispiel für Vergleichen (Subtraktion)

 

Aufgabe: 7-3 mit Gummibärchen

Paul hat 7 Gummibärchen, Lea hat 3. Wie viele Gummibärchen hat Lea weniger als Paul?

Was sollte beachtet werden, wenn Addition und Subtraktion in der Schule eingeführt werden?

- parallel einführen und thematisieren, damit Strukturen zwischen Aufgaben und Operationen deutlich werden

- mit Material stützen, um Kindern Vorgänge zu verdeutlichen

- verschiedenen Grundvorstellungen thematisieren und von Kindern deuten lassen

Welche Hauptstrategien (informelle Strategien) der Addition und Subtraktion gibt es?

  1. Zählstrategie
  • Addition
    • Auszählen
    • Auszählen in Schritten
    • vom größeren Summanden aus weiter zählen
    • vom größeren Summanden aus weiter zählen in Schritten
  • Subtratkion
    • Rückwärtszählen 
  • Nachteile: 
    • es entwickelt sich zählende Strategie, welche Fehleranfällig ist und bei großen Aufgaben sehr aufwendig
    • Kinder erkennen keine Strukturen

 

2. Rechenstrategien

  • Tauschaufgabe (nur Addition) 
    • 3+4=4+3
    • Kommutativität
  • Schrittweise über die 10
    • 7+5=7+4+5 
    • Assoziativgesetzt
    • Zahlzerlegungen thematisieren
  • verliebte Zahlen
    • Zahlzerlegungen der 10
  • Verdopplungs-/Halbierungsaufgaben
    • 4+4, 5+5
  • Nachbaraufgaben
    • 1 größer/ kleiner als Nachbaraufgaben, Verliebte Zahlen etc.
  • Umkehraufgabe
    • 7-5= --> 5+2=7
    • Gebrauch von Aufgaben machen, die Kinder schon kennen
  • Ergänzen
    • 7-5 --> 5+_=7
  • Vereinfachen
    • 13+4 --> 12+5
    • 16-7 --> 15-6
  • Analogieaufgaben
    • 13+4= 3+4+10

 

3. Automatisiertes Wissen

Was sind die Grundvorstellungen der Multiplikation?

  • Zeitlich-sukzessiv:
    • mehrmalige Wiederholung der gleichen Handlung
    • dynamische Sicht
    • Verkettung von Handlungen
    • nah an Sprache dran
  • Räumlich-Simultan
    • Gesamtmenge wird räumlich-simultan dargestellt
    • statische Sicht
    • Strukturen der Mulitplikation werden deutlich
  • Kombinatorischer Kontext
    • Kombi aus den beiden anderen Vorstellungen
    • Kreuzprodukt
    • Elemente aus Mengen A und B werden zu allen möglichen geordneten Paaren zusammengesetzt

 

Nenne ein Beispiel für zeitlich-sukzessiv.

 

Aufgabe: 3*4

Paul geht jeden Tag 4 Brötchen kaufen. Wie viele Brötchen hat er nach 3 Tagen gekauft?

 

Nenne ein Beispiel für räumlich simultan.

 

Aufgabe 3*4

Paul hat ein neues Regal. Es hat 3 Reihen mit jeweils 4 Fächern. Wie viele Fächer hat das gesamte Regal?

Nenne ein Beispiel für das Kreuzprodukt.

 

Aufgabe 3*4

Paul backt Plätzchen. Er hat 3 verschiedene Formen: Kreis, Herz und Stern. Außerdem hat er 4 verschiedene Toppings und  möchte so viele verschiedene Plätzchen kreieren, wie es geht? Wie viele verschiedene Plätzchen hat Paul am Ende?

Was sind die Grundvorstellungen der Division?

  • Verteilen
    • Gegeben: Grundmenge x, Teilmengenanzahl y
    • gesucht: Anzahl der Elemente in Teilmenge z
    • Aufgabe: x:y=z
  • Aufteilen
    • gegeben: Grundmenge x, Anzahl der Elemte in Teilmenge: z
    • gesucht: Teilmengenanzahl
    • Aufgabe: x:z=y
    • Aufgabe:

Nenne ein Beispiel für das Verteilen.

 

Aufgabe: 18:3

Paul und seine 2 Freunde haben 18 Bonbons. Wie viele Bonbons bekommt jeder, wenn sie die Bonbons gleichmäßig verteilen?

Nenne ein Beispeil für das Aufteilen.

 

Aufgabe: 18:3

Paul hat 18 Bonbons. Er möchte jeden Tag 3 davon essen. Nach wie vielen Tagen sind die Bonbons weg?

Was sollte bei der Einführung von Multiplikation und Division in der Schule beachtet werden?

- parallel thematisieren, um Strukturen und Beziehungen zu verdeutlichen 

- Vorkenntnisse der Kinder bestimmen und darauf aufbauen

- Weg vom zählenden Rechenen

Was sind informelle Strategien der Multiplikation und der Division?

  • Mulitplikation
    • Auszählen an modellierten Material 
    • wiederholte Addition
    • rhytmisches Zählen
    • schrittweises zählen
    • einfache multiplikative Rechnungen nutzen
  • Division
    • wiederholte Addition
    • wiederholte Subtraktion
    • Material modellieren und dann auszählen
    • Rückgriff auf Multiplikation

Welche Probleme kann es beim Aufbau der Grundvorstellungen geben und was sind mögliche Gründe dafür?

 

  • Probleme
    • kein Nutzen von Rechenregeln, die die Aufgabe vereinfachen würden
    • kein Rückgriff auf ähnliche Aufgaben
  • Ursachen
    • Beziehung zwischen Operationen ist nicht klar
      • Keine Vernetzung
    • Unterricht ist zu kleinschrittig