Grad , in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt
Qualität ist die realisierte Beschaffenheit einer Einheit bezüglich der Qualitätsforderung
Was sind inhärente Merkmale
Inhärent bedeutet einer Einheit innewohnend, insbesondere als ständiges Merkmal. Damit sind objektiv messbare Merkmale wie z. B. Länge, Breite, Gewicht, Materialspezifikationen gemeint
Welche drei Aforderungsarten an Merkmalen gibt es?
festgelegt (vertraglich vereinbart)
vorausgesetzt (Stand der Technik)
verpflichtend (Normen, Standards)
Nenne interessierte Parteien
Kunden
Lieferanten
Arbeitnehmer
Aktionäre
Gesetze, richtlinien, Normen (staatlich und international)
Nenne die Schritte der Problemanalyse bei der Problemlösungsmethode
Problembeschriebung
Ursachenanalyse
Nenne die Schritte der Lösungsfindung bei der Problemlösungsmethode
Lösungssuche
Lösungsbewertung
Nenne die Schritte der Maßnahmenumsetzung bei der Problemlösungsmethode
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenbewertung
Nenne Management-Prinzipien als Kernelemente der Qualitätsphilosophie nach Deming
1. Schaffe einen feststehenden Unternehmenszweck in Richtung auf eine ständige Verbesserung von Produkt und Dienstleistung. 2. Wende die neue Philosophie an, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen. 3. Beende die Notwendigkeit und Abhängigkeit von Vollkontrollen, um Qualität zu erreichen. 4. Beende die Praxis, Geschäfte auf Basis des niedrigsten Preises zu machen. 5. Suche ständig nach Ursachen von Problemen, um alle Systeme in Produktion und Dienstleistung sowie alle anderen Aktivitäten im Unternehmen beständig und immer wieder zu verbessern (Ständige Verbesserung). 6. Schaffe moderne Methoden des Trainings und des Wiederholtrainings direkt am Arbeitsplatz und für die Arbeitsaufgabe. 7. Setze moderne Führungsmethoden ein, die sich darauf konzentrieren, den Menschen (und Maschinen) zu helfen, ihre Arbeit besser auszuführen. 8. Fördere effektive, gegenseitige Kommunikation sowie andere Mittel, um die Atmosphäre der Furcht innerhalb des gesamten Unternehmens zu beseitigen. 9. Begrenze die Abgrenzung der einzelnen Bereiche voneinander. 10. Beseitige den Gebrauch von Aufrufen, Plakaten und Ermahnungen. 11. Beseitige Leistungsvorgaben, die zahlenmäßige Quoten (Standards) und Ziele für die Werker festlegen. 12. Beseitige alle Hindernisse, die den Werkern und den Vorgesetzten das Recht nehmen, auf ihre Arbeit stolz zu sein. 13. Schaffe ein durchgreifendes Ausbildungsprogramm und ermuntere zur Selbstverbesserung für jeden einzelnen. 14. Definiere deutlich die dauerhafte Verpflichtung des Top- Managements zur ständigen Verbesserung von Qualität und Produktivität.
Wofür steht FMEA
Fehler Möglichkeits- und Einfluß Analyse
Nenne Ziele der FMEA
Identifizierung kritischer Komponenten und Schwachstellen
frühzeitiges Erkennen und Lokalisieren von Fehlern an Produkten
Abschätzung und Quantifizierung von Risiken
Anwendung und Weitergabe von Wissen und Erfahrungen
Nenne Vorteile durch Qaulity Function Deployment (QFD)
Verbesserung der Qualität
vorausschauende Vermeidung von Fehlentwicklungen
Basis für Prozess-, Prüf- und Arbeitspläne
Kosten und Wettbewerbsvorteile
weniger Entwicklungsschritte
geringe Schnittstellenverluste durch Kooperation/Teamarbeit
Führungsinstrument zur Förderung der Unternehmensziele
leichtere Dokumentation durch übersichtlichere Ergebnisse
Möglichkeit der Einbeziehung der QFD-Methodik in eine Strategie (z. B. TQM)
Beschrifte
Beschrifte
Nenne die Arbeitsschritte bei der QFD Durchführung
1. Erfassen der Kundenanfoderungen 2. Geichten der Kundenanforderungen 3. Wettbewerbsanalyse der Erfüllung der Anforderungen aus Kundensicht 4. Ableiten der technischen Merkmale 5. Aufzeigen der Interdependenzen zwischen technischen Merkmalen 6. Erstellen einer Beziehungsmatrix 7. Qualifizieren der technischen Spezifikationen 8. Wettbewerbsanalyse von Ausprägungen der technischen Merkmale aus Herstellersicht 9. Bewerten technischer Merkmale: erfüllen sie die Kundenbedürfnisse?
Was bedeutet poka-yoke
poka = Unachsamkeiten yoke = vermeiden
Was ist das Ziel von poka-yoke
Bereitstellung spezieller Vorrichtungen um Personen con fehleranfälligen Aufgaben zu entlasten
Was zeichnet eine gute poka-Yoke Lösung aus
einen geringen Aufwand in Relation zum erzielten Nutzen
die Bevorzugung einfacher Maßnahmen
die Bevorzugung schnell umsetzbarer Maßnahmen und
die Beteiligung der betroffenen Werker an der Herleitung der Lösung.
Welche Auslösemechanismen gibt es bei poka-yoke
Kontaktmethode (Abweichung v. geometrischen Kenngrößen)
Fixwertmethode (Abweichung der Anzahl der Arbeitsschritte)
Erfassung des kurzzeitigen Streuverhalten des Bearbeitungsergebnisses einer Maschine unter möglichst gleichbleibenden Randbedingungen
Was ist das Ziel der Prozessfähigkeit
Erfassung des langfristigen Streuverhaltens des Bearbeitungsergebnisses einer Maschine unter realen Prozessbedingungen
Unter welchen Randbedingungen bestimmt man die Maschinenfähigkeit
betriebswarme Maschine
ein Werkzeug
eine Rohteilcharge
keine äußeren Störeinflüsse
Abnahme meist beim Maschinenhersteller
Unter welchen Randbedingungen bestimmt man die Prozessfähigkeit
reale Prozessbedingungen
reales Prozessumfeld
Abnahme meist beim Maschinenanwender
Beschreibe die Vorgangsweise zur Bestimmung der Maschinenfähigkeit
min. 50 Teile hintereinander fertigen
Merkmale messen und ergebnis in Urwertkarten festhalten
Ergebnis auf Stabilität prüfen
Standardabweichung und Mittelwert berechnen
Fähigkeitsindizes C_m und C_mk bestimmen
Beschreibe die Vorgangsweise zur Bestimmung der Prozessfähigkeit
Über eine oder mehrere Schichten min. 20 Stichproben à 5 Teilen aus der laufenden Produktion entnehmen
Merkmale messen und in einer Regelkarte festhalten
besondere Störeinflüsse auf der Regelkarte vermerken
Standardabweichung und Mittelwert je Stichprobe berechnen
Fähigkeitsindizes C_p und C_pk bestimmen
Beschrifte den Strukturierten Ablauf beim Nachweis der Prozessfähigkeit
In welcher Phase des Produktionsprozesses wird eine Maschinenfähigkeitsuntersuchung durchgeführt
Musterserie
In welcher Phase des Produktionsprozesses wird eine Prozessfähigkeitsuntersuchung durchgeführt
Null-Serie und Pilot-Serie
In welcher Phase des Produktionsprozesses wird eine statistische Prozessregelung durchgeführt
Serie
Nenne Vorteile von Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) und Prozeßfähigkeitsuntersuchung (PFU)
Bildung aktueller Grundlagen zur Auswahl eines Fertigungsprozesses in der Produktionsplanung
Gewinnung einer Datenbasis zur Risikoabschätzung bei der Durchführung einer FMEA
Veranlassung vorbeugender Instandhaltungsmaßnahmen durch die langfristige Beobachtung oder Veränderung von Prozeßfähigkeitsindizes
Ermittlung von Informationen für die Maschinenplanung beim Kauf neuer Einrichtungen
Bestätigung von Verbesserungsmaßnahmen an Prozeß und Maschinen
Was ist das Ziel einer Statistischen Versuchsplanung (Design of Experiment/DoE)
Ziel ist es, die benötigten Informationen über diese Parameter mit minimalem Aufwand zu beschaffen, statistisch abzusichern und die Parameter auf optimale Werte einzustellen.
Nenne Einflussgrößen im Design of Experiment
qunatitativ (Temperatur eines Lötbades)
qualitativ (Maschinen einer Maschinengruppe)
systematisch (unzulänglichkeiten von Apparatur und Methode)
zufällig (steuerbare o. nicht steuerbare Störeinflüsse)
Nenne die Einsatzgebiete von Stichprobenprüfungen und an welchen Merkmalen diese durchgeführt werden können
Eingangsprüfung
Zwischenprüfung
Endprüfung
teuren Prüfverfahren
zerstörenden Prüfverfahren
Prüfung anhand qualitativer Merkmale
Prüfung anhand quantitative Merkmale
Beschrifte den Ablauf einer reduzierten Einfachstichprobenprüfung
Nenne die vier Schritte des PDCA Zyklus nach Demmung
Plan Do Check Act
Nenne die elemantaren Werkzeuge zur Fehlererfassung
Flussdiagramm
Histogramm
Fehlersammelkarte
Regelkarten
Nenne die elemantaren Werkzeuge zur Fehleranalyse
Korrelationsdiagramm
5x Warum
Paretoanalyse
Ishikawa-Diagramm
Regelkarten
Nenne die elemantaren Werkzeuge zur Lösungsfindung
Verwandschaftsdiagramm
Brainstorming/Brainwriting
Nenne die elemantaren Werkzeuge zur Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen
Nutzwertanalyse
Portfolio
Ampelcharts
Was sind KVP teams
Gruppen von 5-7
unter Anleitung eines Moderators
Untersuchen in vereinbarter Zeiteine konkret beschriebene Aufgabenstellung
Erarbeiten Lösungsvorschläge und setzen diese um
Nenne die 7 Arten der Verschwendung
1. Verschwendung durch Überproduktion 2. Verschwendung durch Wartezeiten 3. Verschwendung durch unnötige Transportwege und -zeiten 4. Verschwendung durch unzureichende Arbeitsprozesse 5. Verschwendung durch hohe Bestände 6. Verschwendung durch Bewegung 7. Verschwendung durch Produktionsfehler
Im ersten Schritt werden alle Dinge, die sich am Arbeitsplatz befinden, unter die Lupe genommen. Unnötige und veraltete Dinge (Arbeitsmittel, Werkzeuge, Unterlagen, Geräte etc.) werden aussortiert. Sie kommen zum Müll, ins Archiv oder zur Wiederverwertung.
Die verbliebenen Arbeitsmaterialien und Hilfsmittel werden nun übersichtlich und ergonomisch angeordnet.
Beschreibe Seiso (Sauberkeit am Arbeitsplatz)
Alle Mitarbeiter sind für die Sauberkeit am Arbeitsplatz verantwortlich. Bei Bedarf werden Zuständigkeiten definiert und an Ort und Stelle veröffentlicht.
Beschreibe Seiketsi (Standards schaffen)
Regeln und Standards sind wichtig, damit Ordnung, Sauberkeit und Verbesserungen auf Dauer existieren können. Auch für die Sicherheit sind Standards von Bedeutung, wie zum Beispiel das Tragen von Schutzkleidung.Ein Standard dient dazu, um etwas auf die beste, einfachste und sicherste Art und Weise zu tun.
Beschreibe Shitsuke (Standards einhalten und ständig verbessern)
Hier ist Selbstdisziplin gefragt. Die definierten Standards müssen eingehalten und bei Bedarf verbessert bzw. neu definiert werden. Der Fokus aller Mitarbeiter soll auf die ständige Verbesserung des Arbeitsumfeldes gerichtet sein.
Was das
Flussdiagramm
Welche Bedeutumgen haben die Symbole im Flussdiagramm
1. Beschriebung des Input und Output eines Prozesses 2. Darstellung einer Aufgabe/Tätigkeit im Prozess 3. Beschriebung eines unterprogramms. Mehrere Ein- und Ausgänge möglich 4. Beschreibung einer maschinellen oder manuellen Ein-/Ausgabe 5. Prozesschritt bei dem eine Entscheidung (ja/Nein) zu treffen ist 6. Drücken Abfolge aus, Pfeilrichtung die Reihenfolge 7. Unterbrechung bzw. Weiterführung im Diagramm (buchstabe oder Zahl möglich)
Was das
Pareto Diagramm
Was das
Korrelationsdiagramm
Was das
5x Warum Methode
Was das
Ishikawa-Diagramm
Was das
Verwandschaftsdiiagramm (metaplantechnik)
Was das
Nutzwertanalyse
paarweiser Vergleich
Definiere den Begriff Normung
planmässige, durch die interessierten Kreise gemeinschaftlich im Konsens durchgeführte Vereinheitlichung von materiellen und immateriellen Gegenständen zum Nutzen der Allgemeinheit. (DIN 820-3:2014)
Nenne wichtige Normen der ISO 9000 ff
ISO 9000:2015 ISO 9001:2015 ISO 9004:2009 ISO 19011:2011 ISO 17021:2011
Was ist Bestandteil der ISO 9000:2015
QMS - Grundlagen der Begriffe
Was ist Bestandteil der ISO 9001:2015
QMS - Anforderungen
Was ist Bestandteil der ISO 9004:2009
Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation - Ein Managementansatz
Was ist Bestandteil der ISO 19011:2011
Leitfaden zur Auditierung von MAnagementsystemen
Was ist Bestandteil der ISO 17021:2011
Konformitätsbewertung - Anforderungen an Stellen, die Managementsysteme auditieren und zertifizieren
Nenne die 7 Grundsätze des Qualitätsmanagements
1 Kundenorientierung: Der Hauptschwerpunkt des Qualitätsmanagements liegt in der Erfüllung der Kundenanforderungen und dem Bestreben, die Kundenerwartungen zu übertreffen.
2 Führung: Führungskräfte auf allen Ebenen schaffen die Übereinstimmung von Zweck und Ausrichtung sowie Bedingungen, unter denen Personen sich für die Erreichung der Qualitätsziele der Organisation Engagieren.
3 Einbeziehung der Personen: Auf allen Ebenen machen Personen das Wesen einer Organisation aus, und ihre vollständige Einbeziehung ermöglicht, ihre Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation einzusetzen.
4 Prozessorientierter Ansatz: Beständige und vorhersehbare Ergebnisse werden wirksamer und effizienter erzielt, wenn Tätigkeiten als zusammenhängende Prozesse, die als kohärentes System funktionieren, verstanden, geführt und gesteuert werden.
5 Verbesserung: Erfolgreiche Organisationen legen fortlaufend einen Schwerpunkt auf Verbesserung.
6 Faktengestützte Entscheidungsfindung: Entscheidungen auf Grundlage der Analyse und Auswertung von Daten und Informationen führen wahrscheinlich eher zu den gewünschten Ergebnissen.
7 Beziehungsmanagement: Für nachhaltigen Erfolg führen und steuern Organisationen ihre Beziehungen mit relevanten interessierten Parteien, z. B. Anbietern.
Beschrifte
Was gehört zum Kontext der Organisation (ISO 9001:2015)
4.1 Verstehen der Organisation und ihres Kontexts 4.2 Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien 4.3 Festlegung des Anwendungbereiches des QM-Systems 4.4 Qualitätsmanagement und dessen Prozesse
Was gehört zur Führung (ISO 9001:2015)
5.1 Führung und Verpflichtungen 5.2 Qualitätspolitik 5.3 Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse der Organisation
Was gehört zur Planung (ISO 9001:2015)
6.1 Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen 6.2 Qualitätsziele und Planung zu deren Erreichung 6.3 Planung von Änderungen
8.1 Betriebliche Planung und Steuerung 8.2 Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen 8.3 Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen 8.4 Kontrolle von extern bereitgestellten Produkten und Dienstleistungen 8.5 Produktion und Dienstleistungserbringung 8.6 Freigabe von Produkten und Dienstleistungen 8.7 Steuerung nichtkonformer Ergebnisse
Was gehört zur Bewertung der Leistung (ISO 9001:2015)
Nenne Beschreibungshorizont, Anwendungshorizon und Inhalte vom QM-Handbuch
ganzes Unternehmen
Intern: Unternehmensleitung, Abteilungsleitungextern: Auf Anforderung
Grundsätze, Aufbau- und Ablauforganisation, betriebsweite Zusammenhänge, Verantwortungen und BefugnisseVerweis auf mitgeltende Unterlagen
Nenne Beschreibungshorizont, Anwendungshorizon und Inhalte vom (QM-)Verfahrensanweisungen, Organisationsrichtlinien
Teilbereiche, Abteilung
Nur Intern: Abteilung
detaillierte Beschreibung von Teilgebieten des QM-Systemsenthält organisatorisches und fachliches Know-How des Unternehmens
Nenne Beschreibungshorizont, Anwendungshorizon und Inhalte vom Arbeitsanweisungen, Prüfanweisungen, etc.
Sachgebiet, Arbeitsplatz
Nur intern: Tätigkeit
Festlegung von Einzeltätigkeiten, Detailanweisungen sowohl auftragsneutral als auch auftragsgebundenenthält fachliches Know-How
nenne die 10 Hauptabschnitte der ISO 9001
1. Anwendungsbereich 2. Normative Verweisungen 3. Begriffe 4. Kontext der Organisation 5. Führung 6. Planung 7. Unterstützung 8. Betrieb 9. Bewertung der Leistung 10. Verbesserung
Nenne die 2 Anhänge der ISO 9001
A Erläuterung der neuen Struktur, Terminologie und Konzepte
B Andere Internationale Normen des ISO/TC 176 zu Qualitätsmanagementsystemen
Was für dokumentierte Informationen gibt es bei der ISO 9001
Vorgabedokumente Nachweisdokumente
Was sind Vorgabedokumente
Sie geben vor, was oder wie Abläufe oder Arbeiten zu erledigen sind und womit.
Was sind Nachweisdokumente
e Sie entstehen im Tagesablauf durch Aufzeichnungen und Eintragungen in Formblätter, Datenbanken etc.
Beschrifte
Definiere Audit
systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu bestimmen, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind. (DIN EN ISO 9000:2015)
Definiere Korrekturmaßnahme
Maßnahme zum Beseitigen der Ursache einer Nichtkonformität und zum Verhindern des erneuten Auftretens. (DIN EN ISO 9000:2015)
Welche Qualitätsaudits gibt es
Systemaudit
Prozessaudit
Produktaudit
Beschreibe, nenne Ziele und Grundlagen vom Systemaudit
Beschreibung
Beurteilung der Elemente eines Managementsystems bezüglich Existenz und Effizienz
Ziel
Feststellen, ob das System dem geforderten Zustand entspricht
Grundlagen
dem System zugrunde liegende Normen
Systemdokumentation
Aufzeichnungen
Beschreibe, nenne Ziele und Grundlagen vom Prozessaudit
Beschreibung
Überprüfung einzelner Verfahren und Prozesse auf einhaltung und Zweckmäßigkeit
Ziel
Feststellen, inwiewit der Prozess das geforderte Ergebnis zuverlässig liefert
Grundlagen
Fertigungs- und Prüfpläne
Qualifikation des Personals
Wartungsnachweise für die Infrastruktur
Beschreibe, nenne Ziele und Grundlagen vom Produktaudit
Beschreibung
Untersuchung von Produkten auf Übereinstimmung mit den geforderten Qualitätsmerkmalen
Ziel
Bewertung der Produktqualität
Grundlagen
Zeichnungen
Tabellen
Produktspezifikationen
nenne Systemaudits
internes Audit ("first party audit")
Lieferantenaudit ("second party audit")
Zertifizierungsaudit("third party audit")
Beschreibe, nenne Aufgaben vom internen Audit
Beschreibung
wird intern in einer Organisation, oft mit eigenem Personal, aber immer in eigener Verantwortung ausgeführt
Aufgaben
Erkennen von Verbesserungspotenzialen
Schulung der Mitarbeiter
Grundlage der Managementbewertung
Beschreibe, nenne Aufgaben vom Lieferantenaudit
Beschreibung
wird bei einem Lieferanten durch oder im Auftrag eines Kunden ausgeführt, beinhaltet produktspezifische Aspekte
Aufgaben
Bewertung der Qualitäts- und Lieferfähigkeit des Lieferanten
Beschreibe, nenne Aufgaben vom Zertifizierungsuaudit
Beschreibung
wird bei einer Organisation durch eine von der Lieferkette unabhängige Zertifizierungsstelle ausgeführt
Aufgaben
Überprüfung der Übereinstimmung des Systems mit der zugrunde liegenden Norm
Erlangung eines Zertifikates dazu
Beschrifte
Nenne Normen für Managementsysteme
DIN EN ISO 14001 DIN EN ISO 22000 DIN EN ISO/IEC 27001 DIN EN ISO 45001 DIN EN ISO 50001
Festlegung einer Politik durch die Unternehmensführung sowie die Ableitung messbarer Zielsetzungen, untersetzt mit Programmen, diese zu erreichen,
Dokumentation der Aufbauorganisation mit Regelung von Verantwortungen und Befugnissen,
Erkennen und Dokumentieren von Prozessen und deren Wechselwirkungen,
Messen von Prozessen und Ergebnissen mithilfe von Kennzahlen,
Verfahren zur Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen (neu: dokumentierter Information),
Durchführung interner Audits und Managementbewertungen, • Schulungen der Mitarbeiter,
Verwirklichung eines Verbesserungsprozesses.
Nenne Vorteile integrierter Managementsysteme
einheitliche Dokumentation für mehrere Aufgabenbereiche,
geringerer Dokumentationsaufwand,
aufeinander abgestimmte Strategie, Politik, Ziele, Prozesse und mitgeltende Unterlagen,
nutzergerechte Anwendung in der täglichen Arbeit,
Erfüllung zusammenhängender Forderungen mit geringerem Aufwand.
Welche Anforderungen an den Freigabeprozess gibt es
1. Designaufzeichnungen und Dokumente über technische Änderungen 2. Technische Freigabe 3. Design-FMEA und Prozess-FMEA 4. Prozessflussdiagramme 5. Messergebnisse sowie Aufzeichnungen über Material- und Leistungstests 6. Untersuchung der Kurzzeitfähigkeit der Prozesse 7. Analyse von Messsystemen (MSA, Measurement System Analysis) 8. Dokumentation eines qualifizierten Labors 9. Kontroll- und Prüfplan 10. Teilevorlage-Bestätigung (Part Submission Warrant) 11. Bericht zur Freigabe des Aussehens (Appearance Approval Report –AAR) 12. Checkliste „Forderungen an verfahrenstechnische Produkte“ 13. Muster-Serienteile und Referenzmuster 14. spezifische Prüfmittel 15. kundenspezifische Forderungen
Nenne Aufgaben der Prüfplanung
Identifikation der erforderlichen Prüfprozesse über den gesamten Produktentstehungsprozess und ihre Anwendung zum Konformitätsnachweis
Festlegen der Abfolge der Prüfprozesse unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen
Festlegen der erforderlichen Kriterien und Methoden, um die wirksame Durchführung und die Lenkung dieser Prüfprozesse sicherzustellen
Bereitstellen von Ressourcen und Informationen, die zur Durchführung und Überwachung der Prüfungen benötigt werden
Überwachen und Analysieren der Prüfprozesse (Prüfprozess- und Prüfmittelüberwachung).
Beschrifte
Was gehört zurm Festlegen der Kenneichnung der Prüfmerkmale (VDI 2619)
Markieren des Merkmals in den technischen Unterlagen
Eintrag in eine Liste
Eingabe in Datenverwaltung
Kombination daraus
Wann besteht ein Prüfmerkmalzwang (VDI 2619)
Zwang gegeben, wenn
Festlegung in der Zeichnung
Nachweispflicht
Kundenforderung
sonstige Forderung
Welche Enscheidungskriterien gibt es um einen Prüfmerkmalzwang festzustellen (VDI 2619)