Prävention Perspektiven
Prävention kann nach verschiedenen Perspektiven differenziert werden:
zeitlicher Ansatz 1
Tod
Pflegebedürftigkeit
klinische Phase Klinische Manifestation (Symptom)
präklinische Phase
präklinische Schwelle
zeitlicher Ansatz 2
Tod
Pflegebedürftigkeit
klinische Phase Klinische Manifestation (Symptom)
präklinische Phase
präklinische Schwelle
Primärprävention =
Primärprävention umfasst alle spezifischen Aktivitäten vor Eintritt einer fassbaren biologischen Schädigung zur Vermeidung auslösender oder vorhandener Teilursachen (Risikofaktoren).
Ziel Primärprävention
Senkung von:
Beispiel: mehr Bewegung, um Inzidenzsenkung von Herzinfarkt in der Gesamtbevölkerung & Individuum senken
zeitlicher Ansatz Primärprävention
Sekundärprävention =
Umfasst alle Maßnahmen zur Entdeckung klinisch symptomloser Krankheitsfrühstadien und ihre erfolgreiche Frühtherapie.
Bezeichnet zudem die Verhinderung eines Wiedereintritts eines Krankheitsereignisses nach behandelter Ersterkrankung.
Ziel Sekundärprävention
Verhinderung:
Beispiel:
1. Krebserkrankungen >> Screening + Maßnahme(Verhinderung der Verschlimmerung durch Entdeckung von Krebsvorstufen/-frühstadien und deren Entfernung)
2. Kardiovaskuläre Erkrankungen >> Lebensstiländerung siehe Aktivitäten zur Primärprävention (Ziel Rezidivprophylaxe von erstmaligem Ereignis (Herzinfarkt, Schlaganfall)
zeitlicher Ansatz Sekundärprävention
Tertiärprävention =
(Vertiefend: Brandes)
Umfasst im weiteren Sinne die positive Einflussnahme auf eine symptomatische manifeste Erkrankung
Ziel Tertiärprävention
zeitlicher Ansatz Tertiärprävention
Quartärprävention
Umfasst den Schutz vor Überdiagnostik, Übertherapie und Medikalisierung.
Zielgurppen
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