AK
Was versteht man unter NCDs?
=non-communicable diseases
->nicht übertragbare Erkrankungen
->chronische Lebenssstil- und altersbedingte Erkrankungen
->chronisch, häufig tödlich, Prävalenz steigend, überwiegend vermeidbar
-Herzkreislauf-Erkrankungen
-Diabetes Mellitus
-Demenz
-Krebs
-Chronische Atemwegserkrankungen (COPD)
AK
Was ist primäre, sekundäre und tertiäre Prävention? +am Beispiel Schlaganfall und Diabetes mellitus Typ 2 erläutern
Primärprävention:
-Vorbeugung von Krankheiten und Risikofaktoren
-bevor eine Schädigung oder Krankheit eintritt
-richtet sich an gesunde Menschen
-Maßnahmen: Aufklärung und Vermeidung von Risikofaktoren, Gesundheitsförderung, Impfung, Unfallverhütung
->Gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil zur Vermeidung von Bluthochdruck, Übergewicht und anderen Risikofaktoren
Sekundärprävention
-Früherkennung bzw. Verhinderung der Progredienz der Erkrankung
-Risikofaktoren frühzeitig erkennen
-Verlauf einer Krankheit soll nicht verschlimmert oder chronisch werden
-richtet sich an Patient*innen, die selbst etwas dazu beitragen möchten, um wieder gesund zu werden
-Maßnahmen: Krankheitsfrüherkennung (z.b. Neugeborenenscreening), Aufdecken symptomloser Erkrankungen bei vermeintlich Gesunden, individuelle Gesundheitsrisikoanalyse
->Behandlung und Lebensstiländerung bei diagnostiziertem Bluthochdruck, Übergewicht zur Vermeidung des Schlaganfalls, manifesten Diabetes mellitus Typ 2
Tertiärprävention
-Verhinderung der Progredienz oder des Einstritts von Komplikationen bei einer bereits manifesten Erkrankung
-bei chronischen Erkrankungen verhindern von Verschlimmerung oder eines Rezidivs
-richtet sich an Patient*innen, die selbst etwas dazu beitragen möchten wieder gesund zu werden oder den erzielten Geusndheitszustand zu erhalten
-Maßnahmen: individuelle Gesundheitsrisikoanalyse, Gesundheitsförderung, Rehabilitation/Kuren, medizinische/medikamentöse Betreuung
->Behandlung von Bluthochdruck nach Schlaganfall
->Reduzieren von Übergewicht und Verbesserung der Blutglucosekontrolle durch Ernährung und Bewegung bei diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2 zur Vermeidung von Komplikationen
AK
Was ist das odds ratio und welche Bedeutung haben seine Werte?
Die odds ratio wird verwendet, um zu beschreiben wie viel höher oder niedriger die Chancen sind mit Risikofaktoren zu erkranken.
Wert=1 =gleiches Quotenverhältnis
Wert>1 = Chancen sind größer zu erkranken
Wert<1 = Chancen sind kleiner zu erkranken
AK
Welche Vorurteile gegenüber Primärprävention gibt es?
-mit Vorschriften behaftet
-nicht effektiv
-messbare Effekte nur nach langer Zeit möglich
-Uneinigkeiten unter Expert*innen
-evidenzbasierte wissentschaftliche Belege fehlen oder sind widersprüchlich
-komplexe Zusammenhänge und Störfaktoren
AK
Welche Manifestationen von Atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen gibt es?
Durchblutungsstörungen
-der Beine: periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVk)
-des Herzens: KHK, Herzinfarkt und Angina Pectoris
-der Bauchgefäße: Angina Abdominalis, Darminfarkt
-des Gehirns: Schlaganfall, dementielle Veränderungen durch Ablösung arteriosklerotischer Plaques
Aneurysma
AK
Welche Folgen kann Arteriosklerose haben?
-Mangeldurchblutung (Ischämie)
->Infarkt
-Gefäßverschluss (Thrombose, Embolie)
->Schlaganfall
AK
Welche Studiendesigns zur Identifizierung von beeinflussbarne Risiko- und Präventionsfaktoren gibt es?
Beobachtungsstudien
-Deskriptive Studien
->Fallbeschreibungen
->Querschnittstudien
Analytische Studien
->Fall-Kontroll-Studien
->Kohortenstudien
=>möglicherweise anfällig für Störfaktoren
Experimentelle Studien
-randomisiert kontrollierte Studien
->Doppelblind
->Placebo kontrolliert
=>Goldstandard in Prävention und Therapie
AK
Was ist in Industrieländern die häufigste Todesursache?
Kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD)
1. KHK
2. Schlaganfall
AK
Welche Risikofaktoren für Atherosklerose gibt es?
-hohe Serumcholesterinwerte
-Rauchen
-Hyperhomocysteinämie z.B. bei Folsäuremangel
->evtl. Marker für Lebensstil
-Hyperglykämie
AK
Wie sollte die Ernährung bei Dyslipoproteinämie aussehen?
-Cholesterolzufuhr auf 300mg/Tag reduzieren
-30-35% der Energie aus Fettzufuhr
-10% der Energie n-6 und n-3 FS
-10-15% der Energie MUFA
-<10% der Energie gesättigte FS
-<10% der Energie Mono- und Disaccharide
AK
Welche beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Riikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt es?
Nicht-beeinflussbar
-Alter
-Geschlecht
-Erbfaktoren
Beeinflussbar
-Stress
-Bewegungsmangel
-Rauchen
-Dyslipidämien
-Diabetes mellitus
-Bluthochdruck
-Übergewicht
AK
Was sind Ursachen für das metabolische Syndrom?
-genetische Prädisposition, Alter, männliches Geschlecht
-Stress, Rauchen, Alkoholabusus, Ernährungswandel
-metabolische Veränderungen durch Überernährung und Bewegungsmangel
->Lipidakkumulation in Leber und Muskulatur, viszerales Fettgewebe
->Adipozytokine, Hyperinsulinämie, Insulinresistenz der Leber
=>polygenetische Grundlage in Wechselwirkung mit äußeren adipogenen Faktoren
Welche Erkrankungen haben Lebensmittelhygiene, Nährstoffmangel und Nährstoffüberangebot als Ursache?
Lebensmittelhygiene
-Lebensmittelinfektionen/Intoxikationen, Allergien
Nährstoffmangel
-Beri-Beri, Eisenmangelanämie, Marasmus
Nährstoffüberangebot
-Her-Kreislauf-Erkrankungen, Metabolisches Syndrom, Gicht
Welche Maßnahmen umfasst die Prävention und wozu dient sie?
-dient der Ausschaltung von Risikofaktoren
-umfasst alle Aktivitäten und Maßnahmen, die Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen vermeiden, minimieren oder verzögern; persönliche Verantwortung und den Lebensstil; Auseinandersetzung mit der Familienanamnese; medizinische Möglichkeiten zur Früherkennung
Was ist das relative Risiko (RR)?
-gibt die Wahrscheinlichkeit an bei Vorhandensein von Risikofaktoren zu erkranken
Was sind Grenzen und Hemmnisse bei der Prävention von NCD?
-Prävention ist kein "Produkt"
-Lebensstil ist viel mehr abhängig von EIgeninitiative und Eigenverantwortung als von öffentlichen Gesundheitsdiensten
-Medizin dominiert im Gesundheitswesen Entwicklungen und Diskussionen
-biomedizinische Fortschritte haben Prävention nachrangig erscheinen lassen
-mangelnde gesellschaftliche und politische Wertschätzung
Welche Vorteile bietet die Prävention?
-viele Erkrankungen beginnen lange bevor erste Krankheitszeichen auftreten
-bei gesundheitlichen Risiken und Krankheiten im familiären Umfeld sind Lebensstil und Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig
-das persönliche Wohlbefinden und die Wahrscheinlichkeit vital, beschwerdefrei und mit Lebensqualität älter zu werden, kann gesteigert werden
-das Gesundheitssystem profitiert
Welche Ansätze der Prävention gibt es?
Verhaltensprävention
-individuelles Gesundheitsverhalten einzelner Personen
Verhältnisprävention
-Einbeziehung von Arbeits- und Lebensverhältnissen
-Verfügbarkeit von gesunden Lebensmitteln/ Bewegungsmöglichkeiten
-Lebensmittelkennzeichnung
-Politische Maßnahmen zur Reduzierung von Risikofaktoren
Was ist das metabolische Syndrom?
Symptomkomplex aus:
-viszeraler Adipositas (BMI>30 kg/m²)
-Hypertonie (>140/90 mmHG)
-Fettstoffwechselstörung (>150mg/dl Triglyceride oder <35mg/dl HDL)
-Insulinresistenz
Wie werden Prädiabetes und Diabetes diagnostiziert?
über den HbA1c Wert oder mithilfe der Nüchternglucose
Was sind die Therapieziele bei der Therapie der Insulinsensitivität/ gestörten Glucosetoleranz/ Diabetes mellitus Typ 2?
-Gewichtsreduktion von 5% bzw. 10% bei einem BMI von 25-30 bzw. über 30 innerhalb eines Jahres
->führt zur Verbesserung der Insulinsensitivität und damit zu verbesserten Nüchternglucosespiegeln
-Blutzuckerspiegel senken
->Nüchternplasmaglucose <100mg/dL
Was sind die Therapieziele bei Dyslipoproteinämien?
-Triglyceride <150mg/dL
-Gesamtcholesterin <200mg/dL
-HDL> 50mg/dL bzw. >40mg/dL
-LDL/HDL Verhältnis <4; bei Diabetiker*innen <2,5
Was ist die häufigste Variante der Dyslipoproteinämie?
Hypercholesterinämie
->1/3 der Deutschen betroffen
Welche Lebensstilveränderungen wirken sich positiv auf den Triglycerid- und Cholesterinspiegel aus?
-Senkung der Zufuhr von Trans- und gesättigten FS
-Erhöhung der Ballaststoffzufuhr
-Senkung des Körpergewichts bei Übergewicht
-Senkung der Cholesterinaufnahme
-Steigerung der körperlichen Aktivität
-Senkung des Alkoholkonsums
-Senkung der Kohlenhydratzufuhr
-Steigerung der Zufuhr an ungesättigten- und mehrfach ungesättigten FS
-Rauchen aufhören
Welcher Blutdruck wird als optimal eingestuft?
120/80 mmHg
->systolisch/diastolisch
Was sind die Therapieziele bei Hypertonie?
-Blutdruck senken auf <140/90 mmHg
-Salz reduzieren, Alkohol reduzieren, Bewegung, Rauchen einstellen
-Gewichtsnormalisierung
Wie ist der Zusammenhang zwischen dem metabolischen Syndrom und dem Sterberisiko durch CVD?
-deutlich höhere Todesrate bei Vorhandensein vom metabolischen Syndrom
-je mehr Komponenten des metabolischen Syndroms vorhanden sind, desto höher das Mortalitätsrisiko
Wie ist die Epidemiologie und Prävalenz von CVD?
-Männer sind häufiger betroffen
-hohes Rezidivrisiko bei Überlebenden
-Prävalenz von Risikofaktoren ist steigend
-mehr als 4 Mio. Todesfälle in Europa/Jahr
Wodurch kommt die Verminderung der koronar bedingten Letalität zustande?
-Verbesserung der Behandlung
-Veränderung/Verbesserung der Behandlung von Risikofaktoren
Welche Ursachen können atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen haben?
-Hyperlipidämie
-Hypertonie
-Rauchen
-Diabetes mellitus
-Hyperhomozysteinämie
-Alter
-Genetik
-männliches Geschlecht
-Übergewicht
-Infektionen
Was ist Atherosklerose?
-Verdickung der Intima durch fibröse Einlagerungen
-Einengung des Lumens, Thrombusbildung, Blutungen
Wie ist die Pathophysiologie der Arteriosklerose?
-Primärereignis: Endothelverletzung z.B. durch hohen Blutdruck
-Lipid- und LDL-Aufnahme in die Intima (Gefäßinnenwand), Adhäsion von Monozyten und Thrombozytenaggregation
-Monozyten werden in Intima zu Makrophagen und setzen O2-Radikale frei
-Radikale schädigen das Endothel und machen Stickstoffmonoxid unwirksam (NO relaxiert die Gefäßmuskulatur normalerweise)
-Radikale oxidieren das LDL und es kommt zu Proliferation
-oxidiertes LDL wird nicht mehr vom ApoB100 Rezeptor erkannt sondern nur noch vom Scavenger Rezeptor der Makrophagen
-Makrophagen nehmen unreguliert oxidiertes LDL auf und werden zu Schaumzellen
-Einwanderung und Proliferation von Myozyten in die Intima durch Monozyten und Thrombozyten
-Verminderung der Vasodilatation und Auftreten von Spasmus
-Myozyten nehmen oxidiertes LDL auf und werden ebenfalls zu Schaumzellen
-cholesterinreiche Plaque wird gebildet durch Schaumzellen
-Lumen wird durch Spasmus und Plaque immer kleiner und es kann zu einer Ischämie (Mangeldurchblutung) mit einem Infarkt (Absterben von Gewebe durch UNterversorgung mit Blut) als Folge kommen
-gebildete Thromben können das Gefäß weiter verengen oder sich lösen und an anderer Stelle ein kleineres Gefäß verstopfen (Embolie)
Wie entstehen Aneurysmen?
Mediaschäden z.B. durch Hypertonie
->Ruptur
->Nicht-arteriosklerotisch bedingt
Welche Anzeichen bzw. Beschwerden gibt es bei KHK?
-Schmerzen hinter dem Brustbein, die häufig austrahlen
-Engegefühl in der Brust
-Luftnot, Kurzatmigkeit, Atemnot
-Schweißausbrüche
-Übelkeit
-ein Gefühl der Lebensbedrohung
->meist vermehrt bei körperlicher Anstrengung oder Stress
->KHK kann zu Herzinfarkt führen
Wie wird KHK diagnostiziert?
-Anamnese
-Bildgebende Verfahren
-EKG
-Biomarker im Blut
Welcher ist der häufigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Niereninsuffizienz?
Hypertonie
->1/3 der Deutschen leidet an Bluthochdruck
Wie kann die Risikobestimmung für CVD erfolgen?
mittels Scores, die verschiedene Risikofaktoren mit einbeziehen
Wann haben Menschen ein sehr hohes oder hohes kardiovaskuläres Gesamtrisiko?
-gesicherter CVD
-Diabetes mellitus Typ 1 oder 2
-sehr hohe individuelle Risikofaktoren
-chronische Nierenerkrankung
->Berechnung mittels score nicht notwendig
Welche Faktoren werden in der relative risk chart mit einbezogen?
-Alter
-Rauchen
-Blutdruck
-Cholesterinwerte
Welche Umsetzungsempfehlungen gibt die DGE zur Prävention von CVD?
-Verringerung des Verzehrs tierischer Nahrungsfette
-vermehrt Vollkorn, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag
-fettarme Varianten von Milch- oder Fleischprodukten
-vermehrte Aufnahme von pflanzlichen Ölen mit einem hohen Anteil an alpha-Linolensäure
-günstiges Verhältnis von alpha-Linolensäure zu Linolsäure
-vermehrter Verzehr von fettreichem Fisch mit langkettigen n-3-FS
-unter 10% der Energie aus gesättigten FS
-unter 1% der Energie aus trans-FS
-unter 5g Salz/Tag
-30-45g BS/Tag
-je 200g Obst und Gemüse/Tag
-Fisch 2 Mal/Woche
-max. 20g bzw 10g Alkohol/Tag
Wie werden die Risikofaktoren für CVD medikamentös behandelt?
-Blutdrucksenkung
->ACE-Hemmer, Betablocker, Sartane
-LDL-Cholesterinsenkung
->Statine
-Triglyceridsenkung
->Statine, Fibrate
-Thrombozytenaggregationshemmung
->Acetylsalicylsäure (ASS)
Welche sind die häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und welche die tödlichsten?
Häufig:
-Frauen: Brust, Darm Lunge
-Männer: Prostata, Lunge Darm
Tödlich:
-Frauen: Brust, Lunge, Darm
-Männer: Lunge, Darm, Prostata
AK
Was ist die EPIC Studie?
-Ziel: Überprüfung von Zusammenhängen zwischen Lebensweisen und chronischen Erkrankungen und Krebs
-prospektive Kohortenstudie
-in 10 westlichen Ländern
-Baseline Daten: Lifestyle und Ernährung, Anthropometrische Daten, Krankheitsgeschichte
AK
Was sind die Ergebnisse der EPIC Studie?
-Rauchen und übermäßiges viszerales Fett sind wichtige Risikofaktoren für Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Diabetes mellitus Typ 2
-Alkoholkonsum erhöht das Risiko für einige Kreberkrankungen
-Risiko von Darmkrebs kann durch Ballaststoffe und Fisch gesenkt werden
-möglicherweise kann das Risiko für Magenkrebs durch Ballaststoffe aus Getreide gesenkt werden
-rotes und verarbeitetes Fleisch erhöht das Risiko für Darm- und Magenkrebs
-Verbindungen, die bei zu heißem Braten oder Grillen von Fleisch und Fisch entstehen, sind möglicherweise krebsfördernd
Welche Faktoren erhöhen und welche senken das Risiko für eine Krebserkrankung?
Erhöhen:
-Alkohol
-rotes/ verarbeitetes Fleisch
-Salz und gesalzene Produkte
-Beta-Carotin Supplemente
-Übergewicht und Adipositas
Senken:
-Obst und Gemüse
-Ballaststoffe
-Milchprodukte
-Bewegung
-Stillen
Weshalb ist Fleisch ein Risikofaktor für Krebserkrankungen?
-Nitrosamine
->in gepökelten Fleisch- und Wurstwaren
->verursachen DNA-Schäden
-Hämeisen
->katalysiert die Nitrosaminbildung bei der Verdauung
->Radikalfreisetzung, LIpidperoxidation, Aldehyde/Ketone
-fettreich
->vermehrte Bildung von Gallensäuren
->besitzen tumorpromovierende Eigenschaften, wirken lokal im Darm
-Übergewicht
->Fleischverzehr und Übergewicht korrelieren positiv
=>Empfehlung DGE 300-600g/Woche, möglichst aber verzichten
Weshalb ist Alkohol ein Risikofaktor für Krebserkrankungen?
-Acetaldehyd
->verursacht DNA-Schäden
-reaktive Sauerstoffspezies (ROS)
->führen zu Entzündungen/Zellschäden
-Leberzirrhose
->durch Zellschäden über Leberentzündung und Fibrose
-Retinolsäure
->Abbau führt zu verstärkter Zellteilung und Inhibition der Apoptose
-Östrogen
->Ethanol verändert Östrogenspiegel