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Definition: Institution

beinhaltet verschiedene Erwartungsstrukturen, Beeinflusst handeln der Akteure über Wirkungskanäle, langfristig stabile Elemente der organisationalen Umwelt

Wirkungskanäle von Institutionen

- regulativ: Regeln, Standards,... (Sanktionen bei Abweichung)

- normativ: Normen, Werte,... ( Rollenvorstellungen, Kleidung,...)

- kognitiv: Selbstverständlichkeit, Gewissheit (Soziale Wirklichkeit - oft unhinterfragt)

Definition: Institutionelle Logik 

Handlungsleitend und Identitätsstiftend, durch verschiedene Referenzsysteme, manifestieren sich symbolisch (Gewaltentrennung) oder materiel (Reisepass)

Bestimmte Regeln die in bestimmten Feldern gelten

 

institutionelle Pluralität: mehrere Logiken in Feld handlungsrelevant (Regelfall) -> unproblematisch

 

Institutionelle Komplexität: mehrere, sich wiedersprechende, Logiken in Feld handlungsrelevant

Bsp.: Institutionelle Logik

 

Bekannter bittet um Geld

Marktlogik:

Bitte: Angebot für Geschätft

Rolle: Kreditgeber/-nehmner

Gegenleistung: Zinsen

Basis: Kreditwürdigkeit

 

Gemeinschaftslogik: 

Bitte: Bitte um Hilfe in Notsituation

Rolle: Freunde

Gegenleistung: Keine

Basis: Loyalität

 

 

Definition: Legitimität

durch Ausgleich von Erwartungen, notwendig für langfr. Existenzberechtigung -> essentielle Ressource

Domänen der Umwelt

- Branche: Organisation mit substitierbaren Produkten

 

- Population: Veränderung / Entwicklung ganzer Org.- Spezies

 

- Nationalstaaten/ Supranationale Staatenverbände: multinationale Org. mit eigenen Regeln, Gesetzen,...

 

- Profession: professionelle Vereinigung innerhalb/außerhalb von Org. 

 

- Stakeholder: Interessen- u. Anspruchsgruppen

 

Feld

Konzept des Feldes

wichtige Form organisationaler Umwelt, strukturiert durch interaktion, klar definierte Machtstrukturen, "Teil eines Ganzen"

 

Institutionelles Feld: kulturelle/symbolische Aspekte, geteiltes Weltverständnis

 

Organisationales Feld: Netzwerkbeziehungen, nicht immer gemeinsames Weltverständnis

Definition: Isomorphie

konsequenz institutioneller Einbettung, tendenz zur Ähnlichkeit, lösen Probleme oft ähnlich trotz individueller Entscheidungen, mimetische Prozesse zur Unsicherheitsbewältigung (kognitive Säule)

Gründe: Immitation, Zwang, normativer Druck

 

Nicht immer Trend zu Isomorphie -> Bricolage

Gründe für Isomorphie

Zwang: bsp Gesetzgebung

 

Mimetische Prozesse: zur Unsicherheitsbewältigung, nachahmen

 

Normativer Druck: Professionalisierung, ähnliche Lösungsansätze (formalisierte Uniausbildung)

Reaktionen auf institutionelle Erwartungen

- Erdulden: Gewöhnen, Immitieren,...

- Kompromiss: Ausgleichen, Verhandeln,...

- Vermeiden: Puffern, Fliehen,...

- Trotzen: Herausfordern, Angreifen,...

- Manipulieren: Beeinflussen, Steuern,.. 

Definition: Bricolage

neuartige Kombi vorhandener Elemente

 

Definition: Corporate Social Responsibility

Tradition der Sozialpartnerschaft, immer bedeutender, gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen

Definition: Entkopplung

formale Struktur ≠ tatsächlicher Ablauf

= Organisationales (re)agieren in institutioneller Umwelt

 

Entkopplung Struktur u. Verhalten = symbolische Akzeptanz der Normen ohne Umsetzung -> institutionelle Scheinheiligkeit

 

Entkopplung Mittel u. Zweck= Bruch erhofftes Ergebnis und Verhalten -> ständige Reform, hoher Ressourcenbedarf

Organisationale/institutionelle Scheinheiligkeit

Entkopplung von Struktur und Verhalten -> symbolische Akzeptanz der Normen ohne Umsetzung

Charakteristika: Organisation

- Stellung im Feld

- Organisationskultur

- Machtverhältnisse

- Identität

 

Definition: Hybride Organisationen

vorallem NGO/NPO

mehrere Logiken Gleichzeitig -> entweer strukturelll ausdifferenziert (verschiedene Abteilungen ) oder gemsicht (innerhalb Struktur)

Ziele der Personalentwicklung.

 

1) Organistionssicht

2) Mitarbeitersicht

1) Organisationssicht

  • Steigerung Wettbewerbsfähigkeit, Employer Brading
  • erhöhte Flexibilität 
  • qualifizierter Beschäftigungsstamm
  • Steigerung der MA-zufriedenheit

 

2) MA-Sicht

  • Motivationssteigerung
  • Selbstverwirklichungschancen
  • Verbesserung d. fachlichen Qualifikation
  • Arbeitsplatzsicherheit
  • Steigerung Employability (Attraktivität am Arbeitsmarkt)
  • verbesserte Karieremöglichkeiten in Organisation

Kernbereiche der Personalentwicklung

- Bildung (Berufsausbildung/Karrieremanagement)

- Förderung (betrieblich Weiterbildung, Onboarding)

- Organisationsentwicklung ( Teamentwicklung, Gesundheitsförderung,..)

Personalentwicklungsprozess

trägt enorm zu Unternehmenserfolg bei, iterativer (sich wiederholender) Prozess, 

 

5 Phasen: 

  1. Bedarfsanalyse - Soll Ist Vergleich Anforderungsprofil und MA
  2. Planung der Ziele
  3. Gestaltung der Maßnahmen - innhaltlich, zeitlich, methodisch, sachlich
  4. Realisierung der Maßnahmen 
  5. Evalierung 

Ziele der systematischen Personaleinführung

 

1) Organistionssicht

2) Mitarbeitersicht

1) Organisationssicht:

  • MA kennt Stelle/Aufgaben
  • MA entwickelt Loyalität
  • MA übernimmt Normen u. Werte

 

2) MA-Sicht:

  • Wissen was erwartet
  • entwickelt Gefühl, dass Anforderungen gewachsen
  • Normen/ Werte der Organisation entsprechen eigenem Wertesystem

Personaleinführung

tätigkeitsbezogene/fachliche Einarbeitung

-> formaler Qualifizierungsprozess

Ziel: rasche  Aufgabenerfüllung

Sozialisation

Integration in Organisation/Arbeitsgruppe

kulturelle Einarbeitung

-> individueller Sozialisationsprozess

Ziel: Übernahme zentraler Normen

Einflussfaktoren auf fachliche und soziale Integration

 

1) Organisation

2) Mitarbeiter

1) Organisation

  • realistische Rekrutierung
  • Besonderheit d. Aufgaben
  • Sozialisationstaktiken

 

2) Mitarbeiter

  • persönlche Merkmale
  • proaktives Verhalten

Onboarding Checkliste

Onboarding = einführen neuer MA in Unternehmen

 

Checkliste gibt "Plan" für vorgehen vor. 

z.B. 8 Wochen vor Beginn - Infomaterial zuschicken

4 Wochen vor Beginn - Arbeitsvertrag unterzeichen, Mailadresse anlegen.,...

2 Wochen vor Beginn - Arbeitsplatz einrichten 

etc.........

 Definition:Onboarding

Einführung neuer Beschäftigter

erstes Jahr sehr hohe Fluktuatin, sehr hohe direkte und indirekte Kosten

Maßnahmen der Personaleinführung 

- realistische/ extensive Info-politik

- unterstützung durch Bezugsperson

- Einführungsprogramme (Infos, Checklisten, Veranstaltungen,...)

Pate vs. Mentor

Pate = selbe hierarchische Stufe

 

Mentor = hierarschich höher gestellt 

Betriebliche Weiterbildung

alle Aktivitäten zur Erhaltung /Steigerung der Fähigkeiten und Kenntnisse -> Kernaktivität der Personalentwicklung

Maßnahmen/Arten von Weiterbildungen 

  • on the Job = job rotation, selbstgesteuertes Lernen
  • off the Job = Vortrag, Fallstudie, Gruppenarbeit, Rollenspiele
  • Technologiegestütztes Lernen: E-Learning

 

Ziele von Weiterbildungen

 

1) Organisationssicht

2) Mitarbeitersicht

1) Organisationssicht:

-> investition in Humankapitaldas Kosten reduzieren und spätere ERträge auslösen soll

  • Qualifikationsbereitstellung (anspassungsleistungen)
  • Motivations-/ Identifikationsfunktion
  • erhöhtes Flexibilitätspotential
  • positive Imageeffekte
  • Beitrag zu org.Strategie

 

2) MA-Sicht:

  • Sicherung berufliches Fortkommen
  • Wertsteigerung der eigenen Person
  •  erhöhte Jobchancen
  • finanzielle Verbesserung

 

Qualifiktionen nach Conardi

Fähigkeiten: angeborene, geistige/körperliche Grundstrukturen -> zum Teil veränderbar

 

Fertigkeiten: gezielt koordinierte Handlungen, durch Übung/lernen, bewusst zugänglich

 

Kenntnisse: erworbene Infos über Schverhalte /Begrifflichkeiten

Inhalte von Weiterbildungen - Qualifikationen Arten

Fachqualifikationen: eng mit beruflichen Aufgaben verbunden

 

Schlüssequalifikationen: eignung für viele Positionen zu gleichen Zeitpunkt

Qualifikation vs. Kompetenz

Qualifikation = erworbenes Wissen, erlernte Fähigkeiten, idealtypische Verhaltensmuster

 

Kompetenz = praktisch eingesetztes Wissen/Können, eingesetzte Fertigkeiten

Kopmetenzarten nach Erpenbeck

Personale Kompetenzen: Selbstvertrauen, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit,..

 

Sozial-kommunikative-Kompatenzen: Teamfähigkeit, Kooperation, Empathie,...

 

Fachlich-Methodische-Kompetenzen: strukturierte Arbeitsweise, Zielorientiert, Zeitmanagement, Stressresistenz...

 

Aktivitätsbezogene Kompetenzen

interne- vs. externe Weiterbildung

 

-> je 3 Vor- und Nachteile

intene Weiterbildung:

+ bessere Berücksichtigung Bedürfnisse, Voraussetzungen,...

+ Praxisnähe und konkreter Problembezug

+ niedrige Hürden für Transfersicherung 

 

- hohe Infrastukturkosten 

- eingeschränkte Professionalität

- Betriebsblindheit gefördert 

 

externe Weiterbildung

+ Branchenunabhängiges Wissen, meist Spezialisten

+ Kostenvorteil wenn Vorhaltekosten in Unternehmen entfallen

+ erwiterte Problemsicht und Benchamrking

 

- Kaum Einfluss auf Programmplanung / durchführung

- Lernziele ≠ betrieblicher Bedarf

- Schwierigkeiten beim Transfer

(4) Ebenen der Evaluierung 

1) reaction - Zufriedenheit -> Teilnehmerbefragung

 -> Wie wars?

 

2) learning - Lernerfolg -> Wissen- u. Leistungstests

-> Was gelernt?

 

3) behavior - Transfererfolg -> Selbst- u. Fremdeinschätzungsfragebogen

-> War Weiterbildung Sinnvoll?

 

4) results - Unternehmenserfolg

 

Reaction, learning, behavior -> Lernperspektive Unternhemensperspektive

 

 

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Bewegungsrichtungen nach Schein

vertikal-hierarchisch = rangmäßige Hierarchie

Funktional-zirkulär = funktionsmäßiger Arbeitswechsel (Job rotation)

Zentripetale Karriere = Annäherung an Machtzentrum

 

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Laufbahnmodelle

Führungslaufbahn:

= Linenen-/ Leistungs-/ Managementlaufbahn

vertikaler Aufstieg in Positionsgefüge 

 

Fachlaufbahn:

hoher Anteil Fachufgaben, wenig Personalverantwortung -> für Hochqualifizierte Führungskräfte für die keine Position frei/geeignet oder die nicht will 

horizontale und vertikale Fachlaufbahn

-> schaffung zweiter Hierarchie mit speziellen Titeln, Symbolen,...

Herausheben Fachkräfte als Spezialisten

 

Projektlaufbahn:

-> horizontaler Aufstieg

eigene Hierarchie neben Führungslaufbahn, übernahme von Projektfunktionen, steigende Bedeutung

Schwierigkeit = Trennung fachlicher- u. disziplinarischer Unterstellung

 

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Definition: individuelles Karrieremanagement

kooperativ oder unabhängig von Arbeitgeber Karriereplanung, Mitgestaltung immer Bedeutsamer -> Karrieremuster der multiplen Veränderung lösen zunehmend lineare Karriereverläufe ab

 Definition: Patchwork Karriere 

= boundaryless Careers

= Ergebnis flexibilisierter Personalpolitik

Karriereerfolg

 

Definitionen und Determinanten

subjektiver Karriereerfolg: Dimension für persönlcihe Zufriedenheit

 

objektiver Karriererfolg: auch von außen angewandte Erfolgskriterien (Einkommen, Statussymbol, geführte MA)

 

Beeinflusst durch:

  • individuelle Determinanten: Karrieremotive, Fähigkeiten, Alter, Geschlecht
  • soziale Determinanten: Bildungsniveau, Freundeskreis, Herkunft
  • ökonomische Dertminanten: Wirtschaftslage, politische Situation, Berufskultur,...

 

 

Personalabbau vs. Trennung

Abbau = durch Abbau der MA-Anzahl, ohne MA betreffenden Grund

 

Trennung = Kündigung, Grund durch MA

Arten der Personalfreisetzung 

  • quantitative Freisetzung = Trennung, Personenabbau
  • zeitliche Freisetzung = Reduzierung d. Arbeitszeit
  • örtliche Freisetzung = Veränderung d. Arbeitsortes
  • qualitative Freisetzung = Veränderung Tätigkeit/ Position

 

Definition: Personalabbau

quantitative Verringerung durch externe Personalfreisetzung 

-> outplacement, fluktuation, vorzeitige Pensionierung, Kündigung,...

Definition: Personalfreisetzung

inkludiert Alternativen des Personalabbaus

= Arbeitszeitverkürzung, Versetzung

Begleitende Maßnahmen zu Personalabbau

Trennungsgespräche = Entscheidung an MA mitgeteilt

Austrittsgespräche = planungs / vorbereitungs- Gespräch

Outplacement = hilfe zur Beruflichen neuorientierung

Definition: Motivation 

Form/ Richtung /Dauer des Verhaltens

Definition: Motiv 

Ursache für Verhalten

 

Crowding- out Effekt 

äußerliche Anreize können primäre intrinsiche Motive überlagern /verdrängen

 

Bedürfnisshierarchie

physiologische Bedürfnisse - Sicherheitsbedürfnisse - soziale Bedürfnisse - Ich- Bedürfnisse

Motivatoren u. Hygienefaktoren 

Motivatoren = Zufriedenheit vs. Nicht Zufriedenheit

Hygienefaktoren = Unzufriedenheit vs. nicht Unzufriedenheit

Definition: Equity-Theorie

Personen streben faire Gegenleistung in sozialem Tauschprozess an

Definition: Erwartungs-Valenz-Theorie

Erwarteter Nutzen = Wahrscheinlichkeit x Nutzen

SMART Ziele

Spezifisch

Messbar

Anspruchsvoll aber Erreichbar

Relevant

Terminiert

Definition: Performance Management

= kontinuierlicher Prozess bei dem Leistungen identifiziert, gemessen, entwickelt und auf strat. Ziele der Organisation ausgerichtet werden

HR-Cycle

siehe Grafik Foliensatz

Definition: Personalbeurteilung

= Leistungsbeurteilung = Regelbeurteilung

geplante, formalisierte, regelm. Bewertung von MA im hinblick auf Anforderungen durch explizit beauftragten Beurteiler

-> Basis sozialer Wahrnehmungsprozesse im Alltag

 

Ebenen der Personalbeurteilung

  • Day-to-Day Beurteilung = spontan, nicht formalisiert, Feedback v. Person o. aus Arbeit selbst
  • Leistungsbeurteilung = Regelbeurteilung , formalisiert
  • Potentialbeurteilung = zukunftsbezogen, Eigenschaften , Prognosen wie Anforderungen bewältigt, Fokus auf Persönlichkeitsmerkmale

Ziele der Personalbeurteilung

 

1) Organisational

2) Individuell

1) Organisational

  • personalpolitische Ziele (Planung/Kontrolle von Personalentscheidungen)
  • führungspolitische Ziele ( Fördern durch Ziele / Feedback)

 

2) Individuell

  • Leistungsziele
  • Kooperationsziele (erhöhte Partizipation)
  • Karriereziele 
  • Einkommensziele (Leistungsgerechte Vergütung)
  • Informations- u. Beratungsziele

Quellen der Personalbeurteilung

  • Mitarbeiterbeurteilung /Abwärtsbeurteilung: durch Vorgesetzten , gute Infobasis, Rollenkonflikte Möglich
  • Vorgesetztenbeurteilung/ Aufwärtsbeurteilung: durch Untergebene, bessere Einschätzung aber Führung nur Teil der Leistung
  • Gleichgestelltenbeurteilung/ Seitwärtsbeurteilung: kooperationsverhalten einschätzbar aber Gefahr von Konkurrenz
  • Selbstbeurteilung: breite Infobasis, keine Nachteile

360° Feedback

meist Führungskräfte, multiperspektivische Beurteilung

Feedback zu persönlichen Merkmalen, Verhaltensmustern, Führungssstil

-> meist anonym

Feedback in Personalentwicklungsmaßnahmen eingebettet

Kriterien der Personalbeurteilung 

  • Leistungsergebnisse: leicht messbar, objektiv -> Zustandekommen der Leistung unbeachtet 
  • Leistungsverhalten: direkt beobachtbar, für Feedback geeignet-> ausreichend Konkretisierung wichtig
  • Eigenschaften: geringe Akzeptanz, subjektiv, nicht beobachtbar -> für Potentialbeurteilung geeignet

Beurteilungsfehler

  • Halo-Effekt : ein Merkmal überstrahlt anderes 
  • Milde/strenge Fehler = Verschieben Mittelwert richtung positives/negatives Ende
  • Tendenz zur Mitte/zu den Extremen
  • erster Eindruck: überlagert spätere Infos
  • Neuheitseffekt: aktuellste Info überlagert Rest
  • Kontrasteffekt: ø Leistung besser/schlecter wenn zuvor anderes Extrem
  • Pygmalioneffekt: MA werden so wie man es von Ihnen erwartet
  • Klebereffekt: MA die lange nicht befördert tendenziell schlechter Beurteilt
  • Hierachieeffekt: je höher oben desto besser beurteilt
  • Nikolauseffekt: MA strengt sich vor Beurteilung besonders an
  • Wegloben/Schlechtmachen: milde/strenge Beurteilung um MA loszuwerden/zu behalten

Verfahren der Personalbeurteilung

  • Freie Beurteilung
  • Rangordnungsverfahren: Summarische ROV, Paarvergleich, Verfahren der erzwungenen Verteilung
  • Kennzeichnungsverfahren: Checklistenverfahren, Zwangswahlverfahren, Methode der kritischen Ereignisse
  • Einstufungsverfahren: Eigenschaftsorientiert, Aufgabenorientiert, Verhaltensorientiert ( VerhaltensERWARTUNGSskalen vs. VerhaltensBEOBACHTUNGSskalen)

Funktionen Mitarbeitergespräch

  • Infoaustausch
  • Feedback
  • Zielsetzung
  • Leistungs- u. Potentialbeurteilung
  • Förderung u. Entwicklung

Phasen des Mitarbeitergesprächs

  1. Vorbereitung: Einladen, Ziele festlegen,...
  2. Durchführung: 
  • Kontakt: Smalltalk, positiv
  • Info: Ziele, Ablauf
  • Argumentation: Inhalte austauschen
  • Beschluss: Ergebniss und weiteres Vorgehen
  • Abschluss: angemessen/ positiv

3. Nachbereitung: Gesprächsevaluation, Beschlussumsetzung,...

Bedeutung der Entlohnung

 

1) Organisation

2) Arbeitnehmer

1) Organisation: 

  • Kosten
  • Verhaltensbeeinflussung

 

2) Arbeitnehmer:

  • Existenzsicherung
  • Status

Arten von Lohngerechtigkeit

  • relative Lohngerechtigkeit: Verteilung Gewine auf Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital -> Basis: gesamtwirtschaftliche Entwicklung, ethische Überlegung

 

  • absolute Lohngerechtigkeit: Verteilung Gesamtlohnsumme auf Arbeitnehmer -> Basis: Gerechtigkeit, Lohnspanne

Kriterien für Lohngerechtigkeit

  • Anforderungsgerecht -> verscheiden Schwer
  • Leistungsgerecht -.> nach Leistungshöhe
  • Marktgerecht -> nach Kanppheit der Qualifikation
  • Sozialgerecht -> Ausgleich außerbetriebl. Belastung durch Sozialleistungen
  • Qualifikationsgerecht -> untercsheidlich angebotene Wualifikation unterescheidlich entlohnt

Zusammensetzung individueller Lohn

  1. Grundlohn -> Grundlohnsatz nach arbeitsspezifischen Anforderungen
  2. Leistungsanteil -> Lohnform u. Leistungsbeurteilung, personenspezifisch
  3. sonstige Zulagen -> Arbeitsmarkt, soziale Faktoren

Genfer Schema

  • Können: Fachkenntnisse, Ausbildung, Erfahrung, körperl. Fähigkeiten
  • Belastung: Nachdenken, Belastung v. Sinnen/Muskeln/Nerven
  • Verantwortung: für Betriebsmittel/ Personen/ Sicherheit/ Gesundheit
  • Umgebungseinflüsse: Lärm, Nässe, Kälte, Hitze, Schmutz, Unfalllgefahr,...

Anforderungsarten nach REFA

fast wie genfer Schema

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Lohnformen

  • Zeitlohn (reiner Zeitlohn, Zeitlohn mit Leistungszulagen)
  • Leistungslohn (Akkordlohn, Prämienlohn)
  • Sonstige Lohnformen (Pensumlohn, Provision,Gratifikation)

Zeitlohn

feste Vergütung für Zeiteinheit, mittelbare Beziehung zwischen Entgelt u.  erwarteter Leistung -> sinnvoll wennn Sorgfälltig, Gefährlich, genau, kein Einfluss auf Leistungsmenge, Zeitstudien unmöglich

einfach Lohnabrechnung aber kein Anreiz zu kurzfr. Leistungssteigerung

Betrieb trägt Risiko der Minderleistung alleine

Prämienlohn

Gesamtlohn = Zeitlohn + leistungsbezogene Prämie

Bei nicht akkordfähigen Arbieten

Motivationswirkung aber größerer Aufwand bei Lohnverrechnung

Qualifikationslohn

Grundlohn durch Qualifikation bestimmt

 

Gewinnbeteiligung

Verteilungsfähigker Gewinn (Bilanzgewinn :Korrekturfaktoren) aufgeteilt auf Kapital und Arbeit (steuerneutrale Verteilung ) - in Arbeit noch weiterverteilt ( Individualverteilung)

Freiwillige Sozialleistungen

 

(je 3 Bsp.)

1) Vorsorgeleistungen:

betriebl. Altersvorsorge

Versicherungen

kostenlose Vorsorgeuntersuchung

 

2) Geldleistungen:

Gratifikationen (zusätzliches Geld Weihnachten, Jubiläum,...)

freiw. Urlaubsgeld

Fahrtkostenzuschuss

 

3) Sachleistungen:

Zusatzurlaub

Firmenwagen

Deputate

Kleidung

Büroausstattung

 

4) Serviceleistungen:

Kinderbetreuung

Fitness

Cafetaria

Bildungsangebote

Definition: Cafetaria-System

aus Wahlangebot können Wahlberechtigte entsprechend vorgegebenem Wahlsystem bei periodischen Gelegenheiten verscheidene Entgeltbestandteile u. Firmenleistungen navh individuellen Bedürfnissen auswählen

 

Man unterscheidet:

das Wahlbudget

die Wahloptionen

Vergabeformen

Cafetaria-System Wahlbudget

  • Entgelterhöhung
  • Neustrukturierung der Entgelte

-> Spielraum bei Führungskräften am größten

Cafetaria-System Wahloptionen

  • Barzahlung
  • Urlaub
  • Versicherungen
  • Erfolgsbeteiligungen
  • Arbeitgeberdarlehn
  • Sachleistungen

Cafetaria-System Vergabeformen

  • Kernblock + Wahlblock
  • Volle Wahlfreiheit (Buffet)
  • Vorgegebene Pakete (Alternativmenüs)

Definition: Gruppe

3-20 Mitglieder, Zusammenhalt (wir-Gefühl), voneinander abhängig

Arten von Gruppen

  • Crews: zeitlich Befristet, standardisierte Aufgaben
  • Fließbandgruppe: zeitlich unbefristet, standadisierte Aufgaben
  • Projektgruppen: Taskforces, zeitlich befristet, offene Aufgaben erledigen dann auflösen
  • Workteams: zeitlich unbefristet, offene Aufgaben

Typen von Gruppenarbeiten

  • additiv: aus allen erbrachten Einzelleistungen
  • kompensatorisch: Durchschnitt der Leistungen
  • Konjunktive: jeder muss positiv abschließen
  • Disjunktiv: eine einzige Leistung kann zu Ergebnis führen

Rollen in Gruppen

Handlungsorientiert: Macher, Umsetzer, Perfektionist

Kommunikationsorientiert: Koordinator, Teamarbeiter

Wissensorientiert: Erfinder, Beobachter, Spezialist

Funktionen in Gruppen

  • Ziele definieren
  • Selbstdarstellung
  • Diagnose

Entwicklungsphasen von Gruppen

  • Forming (unsicherheit/unklarheit)
  • Storming (Spannung / Kräftemessen)
  • Norming (steigende Kohäsion/ Vertrauen)
  • Performin (hohe Produktivität, stabile Strukturen)
  • Adjourning (abschiedsschmerz)

Definition: Führung

Zielorientierte, soziale Einflussnahme zur Erfüllung gemeinschaftlicher Aufgaben der Organisation

Vergleich Führungsanspruch und Führungserwartung

Begründung der Führung

Menschen wollen geführt werden

Hierarchie = universelles soziales Prinzip -> soziale Rangordnung

Führung ist funktional -> Effizienzargument

Machgrundlagen nach French u. Raven

Macht = möglichkeit seinen Willen einem Anderen aufzuzwingen

 

  • Belohnung -> kalkulation
  • Bestrafung -> Angst/Zwang
  • Legitimation -> internalisierung (verinnerlichen der Werte)
  • Vorbildwirkung -> Identifikation
  • Expertenmacht -> Identifikation
  • Information -> Identifikation

Manager vs. Leader

Manager: Steuerung über Regeln, operativ, Kurzfristig

-> Macht Dinge richtig

 

Leader: Beeinflusst, strategisch, langfristig

-> Macht die richtigen Dinge

Erfolgsmodelle der Führung

  • universelle Eigenschaftstheorien
  • situative Eigenschaftsstheorien
  • universelle Verhaltenstheorien
  • situative Verhaltenstheorien

 

universell: Situation egal, immer EIN richtiger Weg

situativ: Erfolg von Anpassungsfähigkeit abhängig

Eigenschaftstheorie:  relativ stabile Persönlichkeitsmuster die Erfolg beeinflussen

Verhaltenstheorie: Schwerpunkt auf Verhalten der Führenden

 

Universelle Verhaltenstheorien

  • Iowa Studie
  • Ohio State Studie
  • Transaktionale vs. Transformale Führung
  • Charismatisches Führungsverhalten

 

Universelle Eigenschaftstheorien

  • Das Big-Five-Modell
  • Intelligenz und Führung
  • Geschlecht und Führung

 

-> ältestes und am besten nachvollziehbares Konzept

Situative Verhaltenstheorie

  • Situative Reifegradtheorie
  • Weg-Ziel-Theorie
  • Leader-Member-Exchange Theorie

Situative Eigenschaftstheorie

  • Beziehungs- vs. Aufgabenorientierte Führug

Eigenschaften und Führungserfolg

  • Selbstvertrauen, Ambition, Integrität
  • Verlässlichkeit, Energieniveau, Leistungsbereitschaft
  • Dominanz, Beeinflussungsmotivation

Das Big-Five-Modell

persönlichkeiten durch 5 unabhängige Faktoren unterschieden

  1. Emotionale Stabilität- Stressresitenz, Umgang mit negativem
  2. Extraversion - Auftreten
  3.  Offenheit - Interesse an Neuem
  4. Verträglichkeit - Hilfsbereitschaft, Vertrauen,...
  5. Gewissenhaftigkeit - Planung, Selbstdisziplin

 

 universelle Eigenschaftstheorie

 

-> Persönlcihkeit wichtiger als Intelligenz

-> Führungskräfte suchen aus wer Ihnen ähnelt

GLOBE Führungsideale

Führungsdimensionen:

  • Integrität - vertrauenswürdig, ehrlich, gerecht
  • Inspiration - positiv, ermutigend
  • Leistungsorientiert - bei sich selbst und anderen
  • Vision - vorausschauend, planend
  • Teamintegration - informiert, kommuniziert, koordiniert
  • Entschlossenheit - entscheidungsfreudig
  • Administrative Kompetenz - administrationstalent, organisiert
  • Diplomatie - Problemlöser, effektiver Verhandlungsführer, Mediator

IOWA-Studie von Lewin

= Untersuchung zur Auswirkung unterschiedlicher Führungsverhalten

Führungsverhalten:

  • autoritär
  • demokratisch
  • laissenz-faire

 

-> universelle Verhaltenstheorie

demokratisches Führungsverhalten

  • Ziele als Ergebnis von Gruppenentscheidungen
  • Vorgehensweise in Gruppen festgelegt - F hilft
  • Arbeitseinteilung /Gruppenwahl durch Gruppe (G) selbst
  • F sucht nach objektiven Maßstäben der Kritik
  • F versucht am Gruppenprozess teilzuhaben

 

-> entspannte, freundschaftliche Athmossphäre,

-> hohe Teamkohäsion

-> hohes Arbeitsinteresse, orginellere Produkte

autoritäres Führungsverhalten

  • Folgeschritte unklar, Vorgaben durch Führenden, 
  • Führender (F) bildet Arbeitsgruppen und verteilt arbeit
  • F lobt/tadelt persönlich
  • nimmt nicht am Arbeitsprozess teil

 

-> hohe Spannung, Feindseeligkeit

-> unterwürfiges, gehorsames MA-Verhalten

-> hohe Arbeitsintensität bei Abwesenheit d. Leiters

laissenz-faires Führungsverhalten

  • völlige Freiheit, minimale Führungsbeteiligung
  • F stellt Arbeitsmaterial zur Verfügung und liefert auf Wunsch Info
  • keine Intervention des F
  • Einzelne, spontane Kommentare
  • keine Steuerung /Beurteilung der Gruppenarbeit

 

-> kein Interesse an Aufgabe

-> geringe Kohäsion

-> geringe Zufriedenheit

Ohio-State-Leadership Quadrant

misst MA-orientierung und Aufgabenorientierung

-> meist Gruppen mit MA-Orientierung erfogreicher -> schneidet überall besser ab außer bei der Gruppenleistung

Transformationale- vs. Transaktionale Führungsdimensionen (7)

Transformationale Fürhung:

  1. Charisma (Vorstellungen/Visionen)
  2. Inspirierende Motivation (Symbole zur Zielverdeutlichung)
  3. intellektuelle Stimmulierung
  4. individuelle Wertschätzung

 

Transaktionale Führung: (man wird bezahlt für das was man macht)

5. Bedingte Verstärkung (geht in Kooperation nicht unter)

6. MBE (ist mit meiner Leistung zufrieden solange wie immer)

 

Nicht-Führung:

7. Laissenz-faire (nur schwer erreichbar wenn Problem)

 

-> Transformationale Führung zu mehr Zufriedenheit und besseren Outputs -> absteigende Reihenfolge der Dimensionen

Charismatische Führung

-> Mahatma Ghandi

 

Führungsperson/-Verhalten wirkt auf Selbstkonzept der Geführten und entfalltet somit motivationale Wirkung  und als Ergebis für die MA somit eine Leistungssteigerung und zunehmendes Commitment

Positive Auswirkungen charismatischer Führung

  • stärkere Identifikation mit Zielen
  • einsatz für höhere Ziele/ individuelle Nutzenmaximierung
  • erhöhter Selbstwert
  • internalisierung neuer Werte
  • Ziele/Arbeitsinhalte werden Teil des Selbstkonzepts

Kritik an charismatischer Führung

  • romatisierung der Einflusschancen von Führung
  • läuft aktuellem Management zuwieder (verflachen der Hierarchie)
  • Dysfunktionale Konsequenzen ( Identitätsverlust, Einheitskultur verhindert Innovation, Narzismus, unrealistische Visionen)

Situative Reifegradtheorie

R1: Tellig = Autoritativer Sil

-> MA können u. wollen keine Verantwortung

 

R2: Selling = Integrationsstil 

-> MA wollen, können aber noch keine Verantwortung übernehmen 

 

R3: Participating = Partizipationsstil

-> Ma können, wollen aber keine Verantwortung übernehmen

 

R4: Delegating = Delegationsstil 

-> MA können und wollen Verantwortung übernehmen

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