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3 Merkmale für Kindheit
1. Kindheit umfasst in der Literatur in etwa das Alter vom 4 bis zum 12 Lebensjahr (Frühe Kindheit 0-3; Pre-Teens 12-14)

2. Kindheit wird generell ein eigener Status eingeräumt und grundsätzlich vom Erwachsenen unterschieden

3. Kindheit wird nicht nur durch physische und psychische Veränderungen bestimmt, sondern
auch kulturell definiert (galten im Mittelalter als kleine Erwachsene)
Daum beschreibt "Belastungsformen" für Kinder in der Krippe. Nenne diese und beschreibe, woran man eine gelungene Auseinandersetzung des Kindes mit dem Getrenntsein laut Wiener erkennen kanneingewöhnungs
Belastungsfaktoren
1. Trennungserfahrung von vertrauten Personen
2. Lange Betreuungszeit
3. Große Gruppen (viele Kinder)
4. Wechselnde Betreuungspersonen
5. Anpassung an Gruppenalltag

Gelungene Auseinandersetzung mit getrenntsein
1. Bei der Stressbewältigung und der Regulation von starken Gefühlen feinfühlig begleitet, sodasss es die zeit in der Krippe als angenehm erlebt
2. Krippe als Ort wahrnimmt, an dem Menschen und Gegenstände seine Interesse an Entdeckung wecken, Neugierde erlaubt
3. Begegnungen mit anderen Kindern und Erwachsenen als einen lebendigen sozialen Austausch erlebt und aktiv mitgestaltet
Eingewöhnung nach dem "Berliner Eingewöhnungsmodell" erläutern und begründen, warum Eingewöhnung wichtig ist
Eingewöhnungsphase wichtig:

-Nicht zu schnell von ihren Bezugspersonen wegreißen
- Kinder sollen sich langsam an neues Umfeld gewöhnen
- Neue Bezugspersonen kennenlernen
- zu schnelles trennen kann zu hohem Stress führen und zukünftig zu Vertrauens und Trennungsängsten führen
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Nenne und erkläre den Ursprung der Piker-Pädagogik, die Grundprinzipien und sei in der Lage den Ansatz der "beziehungsvollen Pflege" zu beschreiben
Bereits in den 1940er Jahren hat die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler pädagogische Prinzipien entwickelt. 1946 gründete sie ein Kinderheim in Budapest und ermöglichte den Kindern eine Betreuungsform und Entwicklungsbedingungen, die den Begleiterscheinungen eines langen Heimaufenthaltes entgegenwirken und gegen traumatisierende Erfahrungen eine gesunde und heilende Wirkung hatten. Ihre Pädagogik geht von dem Bild des kompletten Kindes aus, das für seine eigenen Entwicklung 3 Grundlagen braucht:
1. Zeit, sich frei zu bewegen und selbstständig zu spielen, liebevoll gepflegt zu werden und ungeteilte Achtung und Aufmerksamkeit zu bekommen
2. Raum für die selbstständige Entwicklung seiner Bewegung und seines Spielens
Vertrauen durch eine respektvollen Dialog mit seinen Bezugspersonen besonders in körperlichen Versorgung und Pflege
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Knapp 7 Aspekte, die Behr für die "Die pädagogische Praxis mit Kindern bis 3 Jahren" bedeutsam macht beschreiben
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4 Aspekte was zur Bildung in der Kindheit gehört
1. Alle Formen von institutioneller Erziehung und Bildung von Kindern wie Krippe oder Kindergarten
2. Aufwachsen in Familien
3. Struktur von sozialen und lebensweltlichen Umgebung von Kindern, wie Erlebnis- und Spielmöglichkeiten im sozialen Umfeld der Kinder
4. Die gesellschaftlich-kulturelle Sicherung von Bildungsprozessen
Welche 3 Entwicklungen sind mit der Einführung des Begriffs "Kindheitspädagogik" verbunden
1. Vereinheitlichung des Studienbezeichnung
2. Vereinheitlichung der Berufsbezeichnung
(Verleihung staatlicher Anerkennung)
3. Kumulierung und Etablierung fachlicher, theoretischer und empirischer Perspektiven unter dem Fachbegriff Kindheitspädagogik
Knapp 4 bis 5 Aspekte der Entwicklung im Zusammenhang dazustellen (Text Neuß/Kähler)
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Die 4 Handlungsfelder der KiPäd dazustellen die Helm/Schwertfeger hervorheben und kurz erläutern
1. Förderung und Beratung von Familien
2. Klassische Handlungsfeld der Kindertagesbetreuung
3. Erzieherische Hilfe
4. Kindheitspädagogische Aus- und Weiterbildung von Fachberatung
5 Aspekte professionellen Handelns von Erzieherinnen nach Pasternack zu benennen
1. Reflexion
2. Kooperation
3. Professionalisierung
4. Empathie
4. Ethik und Werte
Professionelles Wissen, Wahrnehmen und Habitus erläutern
1. Fachspezifisches Wissen als auch allgemeine Bildungsniveau der Erzieher

Professionelles Wahrnehmen
Fähigkeit der Erzieher, Bildungsprozesse, also Fragestellungen und Interessen, Themen und Motive Erkenntnisse und Erklärungen, von Kindern wahrzunehmen, (theoretisch) zu erklären und zu dokumentieren. Ebenso gehört dazu, Nöte, Probleme und Behinderungen der Kinder, also krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und auch zu dokumentieren und erläutern

Professioneller Habitus
Grundhaltung gegenüber denkender und das, was daraus für die eigenen Rollenbestimmung folgt. 2 zentrale Momente: Orientierung, die Autonomie des Kindes zu stärken, dabei auf Vertrauen zu setzen
Unter Verwendung von Fachbegriffen wie "Träger der freien Jugendhilfe" zu erklären, was "Kinder- und Jugendhilfe" ist. Ziele, verschiedenen Leistungen und Formen der Hilfe eingehen.
"Kinder- und Jugendhilfe" ist ein System sozialer Dienstleistungen, das durch das SGB VIII geregelt ist.
Ziel: die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern, Benachteiligung zu vermeiden oder abzubauen, Eltern bei der Erziehung zu unterstützen, Gefahren für das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu verhindern sowie positive Lebensbedingungen zu schaffen

"Träger der freien Jugendhilfe" sind Organisationen wie Initiativen, Vereine oder Stiftungen, die neben den Jugendämtern Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe erbringen. Die Vielfalt der Träger soll unterschiedliche Wertorientierungen und Methoden gewährleisten
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Seien Sie in der Lage die "Aufgaben" der KuJ zu nennen und in welchem § diese zu finden sind
§1 Absatz 3 SGB VIII
Recht auf Erziehung, Elternverantowrtung, Jugendhilfe

§4 Absatz 1 SGB VIII
Regelung des Subsidaritätsprinzip

§42 Absatz 1 SGB VIII
Inobhutnahme von Kindern in akuten Gefährdungslagen

§8a Absatz 2
Mitwirkung in familiengerichtlichen Verfahren
"Wächteramt" erklären (rechtliche Basis, Zuständigkeit und Ziel)
"Wächteramt" bezieht sich auf die Verpflichtung der KuJ, als "Wächter" über das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu fungieren. Rechte und Interessen von jungen Menschen schützen und sicherzustellen, dass sie in einer förderlichen Umgebung aufwachsen.

Rechtliche Basis SGB VIII verankert. Insbesondere §42 und 8a Absatz 2, Inobhutnahme von Kindern in Gefährdungslagen und Mitwirkung in familiengerichtlichen Verfahren.

Zuständigkeit: Jugendämter

Ziel: Sicherstellung des Wohl und die Rechte zu gewährleisten, Schutz vor Gefahren, Förderung einer positiven Entwicklung, sowie Mitwirkung in rechtlichen Verfahren, um die Interessen der Jungen Menschen zu gewährleisten.
Zusammenarbeit öffentlicher und der freien Jugendhilfe knapp erklären. Begriff Subsidaritätsprinzip erklären und rechtliche Grundlage
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Grafik "Jugendhilfe im Kräftespiel" aufzuzeichnen und insbesondere die Begriffe "Leistungsbringer, Leistungsberechtigte und Leistungsgewährer" knapp an einem Beispiel erklären.
Leistungsbringer: Ein Jugendverband, der Jugendfreizeit anbietet.
Der Leistungsbringer ist die Organisation oder Institute, die die konkrete Leistung im Rahmen der KuJ erbringen.

Leistungsberechtigte: Ein minderjähriger Jugendlicher aus einer sozial benachteiligten Familie.
Die Leistungsberechtigten sind die Personen, die Anspruch auf Leistungen der Jugendhilfe haben.

Leistungsgewährer: Das örtliche Jugendamt.
Der Leistungsgewährer ist die Institution, die die Leistung genehmigt und finanziert.
Beispiel: Das Jugendamt ist der Leistungsgewährer, da es die Freizeitaktivität für den Jugendverband finanziell unterstützt, um den benachteiligten Jugendlichen die teilhabe zu ermöglichen
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Was ist der Jugendhilfeausschuss? Welche Aufgaben hat er? Wie setzt er sich zusammen?
Der Jha ist ein Gremium auf kommunaler Ebene, das im Rahmen der KuJ in D. Tätig ist. Geregelt sind seine Aufgaben im SGB VIII.

1. Beratung: Der Ausschuss berät über alle Angelegenheiten der Jh und Jugendpflege, die von Bedeutung für die Gemeinde oder den Landkreis sind
2. Mitwirkung: Er wirkt bei allen das Jugendamt betreffenden Angelegenheiten der JH mit, insbesondere bei der Planung, der Entwicklung und dem Ausbau der Jugendhilfe
3. Beschlüsse: Der Jha kann Empfehlungen an den Gemeinderat oder Kreistag aussprechen und ist in bestimmten Angelegenheiten, wie der Erstellung des Jugendhilfeplans, beschlussfähig
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Dimensionen des Wohlbefindens von Kindern im 14. Kinder- und Jugendbericht. Alle 8 nennen und 3 dieser Dimensionen für die frühe Kindheitsphase unter Verwendung von Fachtermini knapp zu erläutern
Dimensionen des Wohlbefindens
1. Körperliche Gesundheit
2. Emotionale und soziale Entwicklung
3. Bildung und kognitive Entwicklung
4. Beteiligung und Partizipation
5. Lebensstandard und materielle Ressourcen
6. Sicherheit und Schutz
7. Freizeit und Erholung
8. Partnerschaftliche und familiäre Beziehungen
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Das Jugendamt ist berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen, wenn...
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Nennen sie 4 Gefährdungsarten von Kinderwohlgefährdung. Welche beiden Kombinationen von Gefährdungen kommen am Häufigsten vor?
Gefährdungsarten
1. Psychische Gewalt
2. Körperlicher Missbrauch
3. Vernachlässigung
4. Sexuelle Gewalt

Kombinationen
1. Psychische Gewalt/Missbrauch + Vernachlässigung
2. Psychische Gewalt/Missbrauch + Körperlicher Missbrauch
Was ist bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung als Fachkraft zu tun? Nennen sie 5 Aspekte in der richtigen Reihenfolge.
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Nennen und erläutern Sie kurz die 6 in der Vorlesung genannten Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe.
1. Prävention
2. Alltagsorientierung/Lebensweltorientierung
3. Integration/ Inklusion
4. Partizipation
5. Subsidarität
6.Systemisches Denken
Erläutern sie knapp "Elementardidaktik"
Didaktik ist ein Teilgebiet der Pädagogik. Während "Elementarpädagogik" der umfassendere Begriff ist, weil er das Nachdenken über Erziehungsprobleme, Erziehungstheorie sowie rechtliche Bedingungen des Feldes uvam. Einschließt, konzentriert sich Elementardidaktik auf das Wissen über die Organisation, Konzeption und praktische Umsetzung von Lernprozessen in Kitas und Krippen. Sie beschäftigt sich also mit praktischen und theoretischen fragen organisierter Lernprozesse.
Erläutern Sie 3 klassische Spannungsfelder an je einem eigenen Beispiel.
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Erläutern Sie die 4 Ebenen didaktischen Denkens und Handelns knapp
Handlungsebene: Die konkrete Arbeit mit Kindern: geplante pädagogische Angebote (Morgenkreis , Waldtag etc.) oder um spontan erstandene Lernsituationen. Herausforderung: komplexe und unvorhersehbare Situationen angemessen umgehen.

Reflexionsebene: Analyse und Planung von pädagogischen Aktivitäten.

Konzeptebene: Annahmen grundlegender didaktischer Strukturen, Elementardidaktischer Überlegungen können das pädagogische Handeln von Erzieherinnen und ihrer Gruppen nicht nur erklären, sondern auch anleiten. Pädagogische Schwerpunkte der Einrichtung wichtige Rolle.

Theorieebene: Fragt nach grundlegenden Annahmen u. Vorstellungen, wie und was Kinder lernen.
Erläutere 4 didaktische Prinzipien im Elementarbereich an einem praktischen Beispiel
Selbsttätigkeit: Kinder werden ermutigt, selbsttätig die Welt, das soziale Miteinander und sich selbst zu erkunden. Setzen sich selbst mit Gesuchten Herausforderungen auseinander. Selbsttätigkeit wird durch das Ausbalancieren von Emotionen begleitet.
Bsp.: alleine Schuhe anziehen und binden

Ganzheitlichkeit: Lernen mit allen Sinnen Bsp.: Zusammen Backen

Spielerisches Lernen: spielen ist zweckfrei und ohne äußere zwänge

Inklusion
Erläutern und begründen Sie, welcher "Didaktischen Praktiken zur Reflexion von kindlichen Lernprozessen" beitragen können
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Seien Sie in der Lage, das "Didaktische Sehen und Denken" an einem Beispiel kurz zu erläutern und eine "didaktische Überschrift zu finden
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In eigenen Worten Familienzentrum beschrieben
Fz sind Einrichtungen, die in einem sozialen Umfeld passgenau unterstützende und bildungsfördernde Angebote für Kinder und ihre Familien bereithalten, vermitteln oder bündeln. Begegnungs-, Bildungs-, Unterstützungs-, und Erfahrungsorte, die an nachbarschaftliche Lebenszusammenhänge anknüpfen, Elterliche Erziehungskompetenzen stärken, soziale Netzwerke unterstützen und so nachhaltig die kindliche Entwicklung und das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen fördern. Verstehen sich als Koordinationszentrem für alle fragen und Lösungen, die Familien betreffen. Stetige Optimierung der familiären Lebensqualitäten gemessen an gesellschaftlichen und familiären Entwicklungen.
Seien Sie in der Lage anhand von 3 ausgewählten Angeboten eines Fz die Ziele und Arbeitsprinzipien eines Fz zu verdeutlichen
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. In der Position des Bundesverbands der Familienzentrale BVdFZ e.V. werden Merkmale
beschrieben (A-E), inwiefern sich Familienzentren von qualitätsvollen
Kindertageseinrichtungen unterscheiden. Seien Sie in der Lage drei Merkmale zu nennen und
zu erläutern.
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. Sozialraumorientierung ist ein zentrales Prinzip der Familienzentralen. Dazu ist eine
Sozialraumanalyse sinnvoll. Nennen sie 6 Fragen, die bei der Sozialraumanalyse hilfreich sein
können (Wege zum FamZentrum NRW; S. 37)
1. wo stehen Hochhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser?
2. Sind sie alt, nur, gepflegt, verwohnt?
3. Wo bestimmen parkende Autos die Straßen?
4. gibt es Gärten, Grünflächen?
5. Wie ist der öffentliche Nahverkehr?
6. Wie viele Einwohner hat ein Bezirk?
Seien Sie in der Lage 5 Entwicklungsschritte (Gießener Rahmenkonzept) zum Fz knapp zu beschreiben.
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