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Zu den nicht-fiskalischen Zielen staatlicher Finanzpolitik zählen nach einer häufig verwendeten Einteilung des Ökonomen Richard A. Musgrave:

 

a)      Allokationsziel, Gewinnziel, Verteilungsziel

b)      Konjunkturziel, Umsatzziel, Beschäftigungsziel

c)      Allokationsziel, Distributionsziel, Stabilitätsziel

d)     
Allokationsziel, Distributionsziel, Preisniveauziel

 

c

Welche Aussage ist in Hinblick auf die elementaren Merkmale des Staates nicht korrekt?

 

a)      Staatliche Institutionen zeichnen sich im Gegensatz zu privaten Institutionen durch den Grundsatz der Gemeinwohlorientierung und Verantwortlichkeit aus.

b)      Staatliche Institutionen können Zwang ausüben.

c)      Staatliche Institutionen grenzen sich durch das Kriterium der kollektiven Entscheidungsfindung von privaten Institutionen ab.

d)      Staatliche Institutionen verfügen über deutlich höhere Finanzmittel als private Institutionen. 

d

Fiskalpolitik ist Teil der…

 

a)      Strukturpolitik.

b)      Geldpolitik.

c)      Konjunkturpolitik.

d)      Bildungspolitik.   

c

Zu den klassischen Beispielen sektoraler Wirtschaftspolitik zählt nicht… 

 

a)      die Wachstumspolitik.

b)      die Verkehrspolitik.

c)      die Industriepolitik.

d)      die Agrarpolitik.

a

Ordnungspolitik ist gekennzeichnet durch folgende Aussage(n):

 

a)      Schaffung und Wahrung der Funktionsfähigkeit einer Volkswirtschaft

b)      Festlegung von Grundregeln für das Verhältnis der Wirtschaftssubjekte untereinander

c)      Zielgerichtete Koordination der wirtschaftlichen Aktivitäten

d)      Alle Aussagen sind richtig.

d

Womit befasst sich die Finanzpolitik?

 

a)      Mit den Wirkungen staatlicher Ausgaben und staatlicher Einnahmen.

b)      Mit der Analyse von Finanzmarktinstrumenten.

c)      Mit den Wirkungen von Entscheidungen von Zentralbanken.

d)      Keine der Antworten ist richtig.

a

Was sind im finanzpolitischen Sinne keine unmittelbaren staatlichen Ausgaben?

 

a)      Anschaffung einer Schultafel

b)      Auszahlung von Kindergeld

c)      Übernahme einer Bürgschaft durch die öffentliche Hand 

d)      Bezahlung einer Lehrerin 

c

Die Deutsche Bahn AG…

a)      gehört zum Staat im weiteren Sinn, da sie zu den sogenannten Berufsfisci gehört.

b)      gehört zum Staat im engeren Sinn, da sie dem Bund gehört.

c)      gehört zum Staat im weiteren Sinn, da sie ein Sondervermögen des Bundes darstellt.

d)      gehört zum Staat im weiteren Sinn, da sie ein öffentliches Unternehmen in privatrechtlicher Form ist.

d

Die Autobahnmaut gehört zu welcher Kategorie öffentlicher Einnahmen?

 

a)      Steuern

b)      Gebühren und Beiträge

b)      Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit

c)      Kreditaufnahme

b

Die Staatsquote ist…

 

a)      das Verhältnis von Erwerbstätigen im öffentlichen Sektor zu Erwerbstätigen im privaten Sektor.

b)      das Verhältnis von staatlichen Ausgaben zu staatlichen Einnahmen.

c)      das Verhältnis von staatlichen Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt.

d)      im Gesetz festgelegt. 

c

Welche der folgenden Aktivitäten ist eine nicht-budgetäre Aktivität des Staates?

 

a)      Erhebung der Hundesteuer

b)      Ausstellung eines Reisepasses gegen eine Gebühr

c)      Räum-und Streupflicht für Hauseigentümer

d)      Ausgaben für die Straßenreinigung

c

Im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 wird in §1 das sogenannte

„gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht“ beschrieben, wobei maßgeblich die gleichzeitige Verwirklichung der wirtschaftlichen Hauptziele des „magischen Vierecks“ ist. Diese wirtschaftlichen Hauptziele sind:

 

a)      Preisniveaustabilität, ausgeglichener Staatshaushalt, Wirtschaftswachstum,

Vollbeschäftigung

 

b)      Preisniveaustabilität, niedrige Staatsquote, Wirtschaftswachstum,

Vollbeschäftigung

 

c)      Preisniveaustabilität, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Wirtschaftswachstum,

Vollbeschäftigung

 

d)Preisniveaustabilität, Steuersenkung, Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung 

c

Die Regierung beschließt eine Erhöhung der Biersteuer. Welche der folgenden Aussagen ist in diesem Zusammenhang zutreffend?

 

a)      Es handelt sich im finanzpolitischen Sinne um ein Beispiel für Ordnungspolitik.

b)      Es handelt sich im finanzpolitischen Sinne um ein Beispiel für Prozesspolitik.

c)      Es handelt sich im finanzpolitischen Sinne weder um ein Beispiel für Ordnungspolitik noch für Prozesspolitik.

d)      Es handelt sich im finanzpolitischen Sinne sowohl um ein Beispiel für Ordnungspolitik als auch für Prozesspolitik. 

b

Welche der folgenden Aussagen gibt die Lucas-Kritik inhaltlich korrekt wider?

 

a)      Wirtschaftspolitische Maßnahmen können zu Erwartungsänderungen führen, die ihrerseits die strukturellen Parameter des Erwartungsmodells verändern, auf dessen Grundlage der Einsatz der wirtschaftspolitischen Maßnahmen  erfolgte. Dies hat zur Folge, dass die angestrebten Zielwerte verfehlt werden können. 

b)      Die Strukturparameter des Erklärungsmodells sind nicht invariant gegenüber dem Einsatz wirtschaftspolitischer Instrumente, weshalb es keinesfalls zu einer unerwarteten Veränderung dieser infolge des Einsatzes wirtschaftspolitischer Instrumente kommen kann.

c)      Die Strukturparameter des Erklärungsmodells sind konstant und führen deshalb zu den angestrebten Zielwerten der wirtschaftspolitischen Maßnahmen.

d)      Wirtschaftspolitische Ziele können durch den optimalen Einsatz wirtschaftspolitischer Instrumente nur dann erreicht werden, wenn eine eindeutige Handlungsanweisung für rationale Wirtschaftspolitik existiert.

a

Welche Frage bildet den Kern des Werturteilsstreits in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften?

 

a)      Kann die Gültigkeit bestimmter wirtschaftspolitischer Maßnahmen durch Forschung bewiesen werden?

b)      Kann die Gültigkeit bestimmter positiver Modelle durch Forschung bewiesen werden?

c)      Kann die Gültigkeit bestimmter normativer Ziele durch Forschung bewiesen werden?

d)      Kann die Gültigkeit bestimmter quantitativer Methoden durch Forschung bewiesen werden. 

c

Was versteht man unter der staatsinternen Effizienz?

 

a)      Sie ist eine abgeleitete Aufgabe der öffentlichen Finanzwirtschaft, wobei der Aufbau, die Organisation und die Koordination des organisatorischen Ablaufs innerhalb der öffentlichen Finanzwirtschaft im Vordergrund stehen.

b)      Sie ist ein vorgegebenes Ziel der öffentlichen Finanzwirtschaft, wobei die Unterstützung einer effizienten Allokation innerhalb der Volkswirtschaft im Vordergrund steht.

c)      Sie ist eine abgeleitete Aufgabe der öffentlichen Finanzwirtschaft, wobei die Effizienzwirkung der Steuerpolitik im Vordergrund steht.

d)      Keine der Antworten ist richtig.

a

Die Nutzenfunktion zeigt…

 

a)      …an, wie ein Marktsystem funktioniert.

b)      …einen funktionalen Zusammenhang von Gütern und Nutzen an.

c)      …das Verhältnis von Kosten und Nutzen an. 
d) …einen funktionalen Zusammenhang von Preisen und Nutzen an. 

b

Gehen Sie von einem Markt aus, auf dem es viele Anbieter und nur einen Nachfrager gibt. Wie wird diese Marktform üblicherweise bezeichnet.

 

a)      Monopson

b)      Monokrom

c)      Monopol

d)      Monophon

a

Welche der folgenden Aussagen gibt keine der zentralen Annahmen im Modell des vollkommenen Marktes wieder?

 

a)      In der Produktion bestehen keine Unteilbarkeiten.

b)      Jeder Marktteilnehmer zahlt einen individuellen Preis für eine Mengeneinheit des Gutes X. 

c)      Die gehandelten Güter sind völlig homogen.

d)      Alle Marktteilnehmer sind vollständig informiert.

b

Welche der folgenden Aussagen definiert den Grenznutzen eines Haushaltes?  

 

a)      Nutzenzuwachs durch den Verkauf einer steigenden Menge des Gutes X

b)      Nutzenzuwachs durch den Verkauf einer sinkenden Menge des Gutes X

c)      Nutzenzuwachs durch die Produktion einer zusätzlichen Einheit des Gutes X

d)      Nutzenzuwachs durch den Konsum einer zusätzlichen Einheit des Gutes X

d

Der erste Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik besagt, dass ein Konkurrenzgleichgewicht…

 

a) …niemals Pareto-effizient ist.

b)      …immer Pareto-effizient ist.

c)      …unter einer Bedingung Pareto-effizient ist.

d)      …unter bestimmten Bedingungen Pareto-effizient ist.

d

Die Indifferenzkurve ist…

 

a)      …der geometrische Ort aller Mengenkombinationen zweier Güter, die aus Sicht des Individuums den gleichen Nutzen stiften. 

b)      …der geometrische Ort von Individuen, die Güter konsumieren.

c)      …der geometrische Ort, bei dem Produzenten hinsichtlich Einsatzfaktoren indifferent sind.

d)      …der geometrische Ort aller Mengenkombinationen zweier Güter, die aus Sicht des Individuums unterschiedliche Nutzen stiften. 

a

Die subjektive Wertschätzung, die ein Individuum zeigt, wenn es auf eine Einheit eines Gutes verzichtet, um ein anderes Gut zu erhalten und dabei der Gesamtnutzen konstant bleibt, wird ausgedrückt durch…

 

a)      …die Grenzrate der Transformation.

b)      …die Grenzrate der Substitution.

c)      …das Verhältnis von Mengen zweier Güter zueinander.

d)      …die Grenzrate der Faktorsubstitution. 

b

Welche der folgenden Aussagen ist korrekt?

 

a)      Eine Pareto-effiziente Allokation kann als eine Allokation beschrieben werden, bei der alle Tauschvorteile ausgeschöpft sind.

b)      Eine Pareto-effiziente Allokation kann als eine Allokation beschrieben werden, bei der irgendeine Person besser gestellt werden kann, ohne eine andere Person schlechter zu stellen.

c)      Eine Pareto-effiziente Allokation kann als eine Allokation beschrieben werden, bei der sich zwei Individuen durch Tausch besser stellen können.  

d)      Eine Pareto-effiziente Allokation kann als eine Allokation beschrieben werden, bei der es eine Möglichkeit gibt, alle betroffenen Personen besser zu stellen. 

a

Eine Situation, in der die identischen marginalen Zahlungsbereitschaften zweier Haushalte

A und B für ein Gut X kleiner sind als dessen Grenzkosten, ist…

 

a)      …nicht Pareto-effizient, da die Haushalte nicht mehr bereit sind, die Kosten der letzten produzierten Einheit zu tragen. 

b)      …Pareto-effizient, da die Haushalte bereit sind für einen Nutzenzugewinn mehr zu zahlen als andere.

c)      …Pareto-effizient, da die Haushalte bereit sind, das Gut zu höheren Kosten zu kaufen, als vom Anbieter verlangt.

d)      …nicht Pareto-effizient, da die Haushalte und Produzenten des Gutes sich bereits in einem Konkurrenzgleichgewicht befinden. 

a

Öffentliche Güter sind ökonomisch betrachtet Güter, …

 

a)      …die durch die öffentliche Hand bereitgestellt werden.

b)      …die von öffentlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

c)      …bei denen das Ausschlussprinzip und das Prinzip der Rivalität nicht gelten.

d)      …bei denen öffentliche Unternehmen um die Nutzung rivalisieren. 

 

c

Die Straßenlaternen in der Obernstraße sind ein öffentliches Gut, weil…

 

a)      …sie sich in einer öffentlichen Fußgängerzone befinden.

b)      …keiner von ihrer Nutzung ausgeschlossen werden kann.

c)      …die Bürger abends um das Licht der Laternen rivalisieren.

d)      …sie durch Steuergelder finanziert wurden. 

b

Die Bestände des Bauflossen-Thun sind weltweit rückläufig. Fischvorkommen dieser Art sind…

 

a)      …ein privates Gut, weil die Fischer um sie rivalisieren.

b)      …ein öffentliches Gut, weil das Meer für alle Bürger zugänglich ist.

c)       …ein Klubgut, weil Fischerei durch die erforderliche Anschaffung von Booten kostspielig ist.

d)      …ein Allmendegut, da es zur Übernutzung kommen kann. 

d

Warum kommt es bei der privaten Bereitstellung eines öffentlichen Gutes zu einem ineffizient niedrigen Bereitstellungsniveau?

 

a)      Bei dezentralen Entscheidungen maximieren die Haushalte unabhängig voneinander ihren Nutzen.

b)      Bei dezentralen Entscheidungen maximieren die Haushalte ihren gemeinsamen Nutzen.

c)      Die Haushalte berücksichtigen, dass auch andere von der Bereitstellung des öffentlichen Gutes profitieren.

d)      Die Haushalte verhalten sich rational und kooperieren miteinander. 

a

Wie erfolgt die graphische Ermittlung der optimalen Bereitstellung von öffentlichen Gütern?

 

a)      Durch die horizontale Aggregation der marginalen Zahlungsbereitschaften der Haushalte.

b)      Durch die vertikale Aggregation der marginalen Zahlungsbereitschaften der Haushalte.

c)      Durch ein Verschieben der marginalen Zahlungsbereitschaften der Haushalte.

d)      Keine der Antworten ist richtig. 

b

Welches sind die zentralen Ziele von Präferenzaufdeckungsmechanismen?

 

a)      Die Präferenzen der Haushalte einander anzupassen.

b)      Die marginalen Zahlungsbereitschaften der Haushalte erhöhen.

c)      Haushalten die Entscheidungen über die Finanzierung öffentlicher Güter abnehmen.

d)      Informationsprobleme lösen und die marginale Zahlungsbereitschaft ermitteln. 

d

Wodurch offenbaren Individuen in dem von Tiebout (1956) beschriebenen Menchanismus „Voting by feet“ ihre Präferenzen?

 

a)      Durch ihre Schuhwahl.

b)      Durch ihre Wohnsitzwahl.

c)      Durch Festlegung ihres Finanzierungsanteils.

d)      Durch Festlegung der allgemeinen Steuerhöhe. 

b

Der Staat kann das Trittbrettfahrerproblem ökonomisch überwinden, indem…

 

a)      …er die Trittbrettfahrer vom Konsum öffentlicher Güter ausschließt.

b)      …er über das Angebot eines öffentlichen Gutes abstimmen lässt.

c)      …er die Trittbrettfahrer dazu zwingt, ihre marginalen Zahlungsbereitschaften zu überwinden.

d)      Alle Aussagen sind falsch. 

d

Welche der folgenden Aussagen in Bezug auf den Clarke-Groves-Steuermechanismus ist wahr?

 

a)      Ein Gut wird angeschafft, sobald die Summe der marginalen Zahlungsbereitschaften größer ist als die Anschaffungskosten.

b)      Die Steuerhöhe entspricht den Kosten, die die Änderung der

Bereitstellungsentscheidung bei den anderen Individuen auslöst.

c)      Die Clarke-Steuer wird von den Individuen bezahlt, deren angegebene

Zahlungsbereitschaft die bereitzustellende Menge zu ihren Gunsten verändert.

d) Alle Aussagen sind korrekt.

d

Welche Aussage ist richtig?

 

a)      Bei öffentlichen Gütern konsumieren die Haushalte unterschiedliche Mengen zu gleichen Preisen.

b)      Bei öffentlichen Gütern konsumieren die Haushalte unterschiedliche Mengen zu unterschiedlichen Preisen.

c)      Bei öffentlichen Gütern konsumieren die Haushalte gleiche Mengen zu unterschiedlichen Preisen.

d)      Bei öffentlichen Gütern müssen keine Preise berücksichtigt werden.

c

Welche Aussage ist nicht korrekt im Hinblick auf einen externen Effekt?

 

a)      Ein externer Effekt ist eine ökonomische Aktivität, die sich außerhalb marktvermittelter Interdependenzbeziehungen entfaltet.

b)      Externe Effekte lassen sich in pekuniäre und technologische externe Effekte unterteilen.

c)     
Es gibt positive und negative externe Effekte.

 

d)      Externe Effekte haben immer einen Marktpreis.

d

Externe Effekte sind gekennzeichnet durch folgende Aussage(n).

 

a)      Pekuniäre externe Effekte haben eine direkte Wirkung.

b)      Pekuniäre externe Effekte führen zu Marktversagen.

c)      Technologische externe Effekte haben eine indirekte Wirkung. 

d)      Technologische externe Effekte sind Ausdruck spezieller Interdependenzen zwischen ökonomischen Aktivitäten und Wirtschaftssubjekten.

d

Welche Arten von technologischen externen Effekten können unterschieden werden?

a)      In der Produktion zwischen Produzenten.

b)      Im Konsum zwischen Konsumenten.

c)      Sowohl in der Produktion als auch im Konsum zwischen Produzenten und Konsumenten.

d)      Alle Aussagen sind korrekt.

d

Was ist ein Beispiel für einen negativen externen Effekt der zwischen Produzenten entsteht?

 

a)      In einer Wohnsiedlung werden Gartenabfälle verbrannt. Andere Bewohner werden beeinträchtigt.

b)      Bewohner leiten Abwässer ungeklärt in den Fluss. Die Fischzucht muss den Betrieb aufgeben.

c)      Ein Kohlekraftwerk leitet Abwässer in Fluss. Das Fangergebnis der Flussfischer verschlechtert sich.

d)      Ein Unternehmen betreibt überdurchschnittlich viel Grundlagenforschung. Andere Unternehmen profitieren davon.

c

Was ist ein Beispiel für einen positiven externen Effekt der zwischen Konsumenten entsteht?

 

a)      Ein Lederfabrikant leitet Abwässer in einen Fluss. Die daraus resultierenden Gewinneinbußen der Gastwirtschaft flussabwärts werden jedoch erstattet.

b)      Ausländische Lastkraftwagen benutzen die deutschen Autobahnen, entrichten jedoch dafür eine Gebühr.

c)      Durch die Arbeit von Landwirten wird das Landschaftsbild verbessert. Besucher profitieren davon.

d)      Ein Hobby-Gärtner pflanzt Blumen. Der Ertrag des Hobby-Imkers im benachbarten Garten steigt.

d

Welche Internalisierungsmöglichkeit ist nicht korrekt?

 

a)      Ge- und Verbote

b)      Zwangsenteignung 

c)      Steuern bzw. Abgaben

d)      Staatliche Bereitstellung 

b

Welche Aussage trifft zu? Technologische externe Effekte…

 

a)      … werden durch den Marktmechanismus erfasst.

b)      … beeinträchtigen die Allokationsfunktion des Marktes.

c)      … beeinträchtigen die Allokationsfunktion des Marktes nicht.

d)      … sind allgemeine Interdependenzen zwischen ökonomischen Aktivitäten der Wirtschaftssubjekte. 

b

Welche Aussage trifft zu? Pekuniäre externe Effekte…

 

a)      ... sind spezielle Interdependenzen zwischen ökonomischen Aktivitäten der Wirtschaftssubjekte.

b)      … haben eine direkte Wirkung.

c)      … beeinträchtigen die Allokationsfunktion des Marktes.

d)      … haben eine indirekte Wirkung über den Markt.

d

Welche der folgenden Situationen beschreiben einen technologischen externen Effekt?

 

a)      Eine Umgehungsstraße wird gebaut und eine Tankstelle an der alten

Durchfahrtsstraße eines Ortes muss aufgrund nachlassender Nachfrage schließen.

b)      Der Fluglärm eines Regionalflughafens beeinträchtigt die Gesundheit der Anwohner.

c)      Ein Staudamm wird gebaut und der sich bildende Stausee wird zum

Erholungsgebiet, weshalb Gasthöfe in der Region positiv profitieren.

d)      Durch die Erfindung von Streaming-Portalen geht der Absatz von DVD´s zurück, weshalb DVD-Hersteller u.a. auch Arbeitskräfte entlassen müssen.

b

Welche Aussage hinsichtlich Preis- und Mengeneffekte infolge negativer technologischer externer Effekte ist korrekt? 

 

a)      Die privaten Grenzkosten des Schädigers sind höher als die sozialen Grenzkosten. 

b)      Die vom Geschädigten bereitgestellte Menge fällt infolge der Schädigung höher aus.

c)      Ein negativer externer Effekt kann Auswirkungen auf Menge und Preis des bereitgestellten Gutes haben. 

d)      Ein negativer externer Effekt hat Auswirkungen auf die Menge, jedoch nicht auf den Preis.

c

Was ist ein Beispiel für einen positiven externen Effekt zwischen Konsumenten?

 

a)      Ein Hobby-Gärtner pflanzt Blumen, sodass der Ertrag des benachbarten Imkers steigt. Der Imker beteiligt sich dabei hälftig an den Kosten des Hobby-Gärtners.

b)      Ein Lederfabrikant leitet Abwässer in einen Fluss. Flussabwärts ist eine Gastwirtschaft die durch die Wasserverschmutzung Gewinneinbußen erleidet.  Diese werden jedoch durch den Lederfabrikanten erstattet. 

c)      Ein privater Hauseigentümer renoviert ausschließlich auf eigene Kosten die Außenfassade seines Gebäudes, was auch die Bewohner anderer Häuser erfreut, da hierdurch ihr Umfeld verschönert wird.

d)      Sofern Landwirte durch ihre Tätigkeit zur Pflege der Natur oder zur Erhaltung eines allgemein gewünschten Landschaftsbildes beitragen, können auch andere in der betreffenden Region ansässige Bewohner ohne Entgelt aus dieser Tätigkeit einen Nutzen ziehen.

c

Welche Aussage trifft für die Pigou-Lösung zu?

 

a)      Die Pigou-Steuer besteuert die Verursacher externer Kosten, sodass die sozialen und privaten Grenzkosten bei der gesamtwirtschaftlich optimalen Ausbringungsmenge identisch sind.

b)      Eine Pigou-Steuer lässt sich nur auf die Internalisierung negativer externer Effekte anwenden.

c)      Die Pigou-Steuer wirkt im Gegensatz zu der Lump-sum-Steuer effizienzmindernd. 

d)      Entspricht der Pigou-Steuersatz pro Mengeneinheit der Differenz zwischen privaten und sozialen Grenzkosten im Optimum, kommt es zu einer Überversorgung des Gutes.

a

Welche Aussage ist nicht korrekt im Hinblick auf das COASE-Theorem?

 

a)      Eine Grundannahme des Theorems ist die Existenz von Transaktionskosten bei der Verhandlung zwischen den Akteuren.

b)      Eine Grundannahme des Theorems ist die Nicht-Existenz von Transaktionskosten bei der Verhandlung zwischen den Akteuren.

c)      Die Definition von Eigentumsrechten führt zu einer Pareto-effizienten Allokation, unabhängig davon, wem die Eigentumsrechte zugeordnet wurden.

d)      Alle Aussagen sind nicht korrekt.

a

Durchschnittskosten sind …

 

a)      … die Kosten, die bei der Produktion qualitativ durchschnittlicher Güter entstehen.

b)      … die Produktionskosten pro gesamter Ausbringungsmenge.

c)      … die Kosten, die in einer Woche im Durchschnitt entstehen.

d)      … die Produktionskosten pro zusätzlicher Mengeneinheit bei durchschnittlicher Qualität.

 

b

Was ist keine Ursache für Marktmacht?

 

a)     Unteilbarkeiten

b)     Staatliche Marktzugangsbeschränkungen

c)      Innovationsvorsprünge

d)     „Fair“ anzusehende Wettbewerbspraktiken 

d

Welche dieser Aussagen zum Thema Unteilbarkeiten ist korrekt?

 

a)      Güter und Produktionsfaktoren sind beliebig teilbar.

b)      Kapazität bestimmter Ressourcen können nur in geringen Sprüngen variiert werden.

c)      Nachfrage kann am kostengünstigsten von mehreren Anbietern bedient werden.

d)      Durchschnittskosten für die Gütererstellung nehmen ab.

d

Was ist kein Grund für Größenvorteile bei der Bereitstellung eines Gutes?

 

a)      Lernkurveneffekt.

b)      Stochastische Größenersparnisse.

c)      Mindesteinsatzmengen bei Produktionsfaktoren.

d)      Subventionen.

d

Was ist eine subadditive Kostenfunktion im Ein-Güter-Fall?

 

a)      K (XM) > K(Xa) + K(Xb) + … + K(Xz)

b)      K (XM) < K(Xa) + K(Xb) + … + K(Xz)

c)      K (XM) = K(Xa) + K(Xb) + … + K(Xz)

d)      K (XM) ≥ K(Xa) + K(Xb) + … + K(Xz)

b

Was ist eine subadditive Kostenfunktion im Mehr-Güter-Fall? 

a)      K (A,B) > K(A,0) + K(0,B)

b)      K (A,B) ≥ K(A,0) + K(0,B)

c)      K (A,B) = K(A,0) + K(0,B)

d)      K (A,B) < K(A,0) + K(0,B)

d

Was sind Grenzkosten?

 

a)      Derjenige Teil der Gesamtkosten, der anfällt wenn eine gewisse Produktionsgrenze überschritten wird.

b)      Diejenigen Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Mengeneinheit eines Gutes entstehen.

c)      Die Produktionskosten pro gesamter Ausbringungsmenge.

d)      Derjenige Teil der Gesamtkosten, der unabhängig von der Produktionshöhe anfällt.

b

Was ist ein Grenzerlös?

 

a)      Das Produkt aus der Multiplikation von Preis und Menge.

b)      Der Erlöszuwachs, der sich aus einer zusätzlichen Mengeneinheit ergibt.

c)      Diejenigen Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Mengeneinheit eines Gutes entstehen.

d)      Der höchstmögliche Erlös je Mengeneinheit.

 

b

Nach welcher Regel wird der Gewinn unter vollständiger Konkurrenz maximiert?

 

a) Preis = Grenzerlös

b)      Preis = Fixkosten

c)      Preis = Durchschnittskosten

d)      Preis = Grenzkosten

d

Wie nennt man die Preisbildung im natürlichen Monopol?

 

a)      Bertrand-Preisbildung

b)      Nash-Preisbildung

c)      Ramsey-Preisbildung

d)      Cournot-Preisbildung

d

Welche der folgenden Aussagen hinsichtlich Skalenerträge ist nicht korrekt?

 

a)      Bei konstanten Skalenerträgen erhöht ich der Output proportional zum Input.

b)      Bei steigenden Skalenerträgen wächst der Output überproportional mit dem Faktoreinsatzniveau.

c)      Bei abnehmenden Skalenerträgen ist eine geringere Menge an Ressourcen notwendig um eine Steigerung des Outputs zu erreichen.

d)      Skalenerträge geben die Änderung des Outputs an, wenn alle Inputfaktoren um denselben Faktor erhöht werden.

c

Was sind sog. sunk costs?

 

a)      Die Kosten, die bei der Produktion unterdurchschnittlicher Güter entstehen.

b)      Sunk costs sind reversibel. 

c)      Produktionsfaktoren, die für den Markteintritt erforderlich sind und bei Marktaustritt abgeschrieben werden müssen.

d)      Konstante Kosten, unabhängig von der Produktionsmenge.

c

Was ist eine Konsumentenrente?

a)      Der Vorteil, den sowohl Konsument als auch Produzent insgesamt auf dem Markt erzielen.

b)      Die Differenz zwischen dem Preis, zu dem ein Anbieter gerade noch bereit ist, ein Gut anzubieten und dem Marktpreis.

c)      Die Differenz zwischen der maximalen Zahlungsbereitschaft der Konsumenten und dem Marktpreis.

d)      Die Differenz zwischen der durchschnittlichen Zahlungsbereitschaft der Konsumenten und dem Marktpreis.

c

Welche Aussage über die Wohlfahrtseffekte bei Cournot-Preisbildung eines Monopolisten ist nicht korrekt?

a)      Der Monopolist kann die Nachfragekurve in sein Kalkül mit einbeziehen.

b)      Die angebotene Menge fällt höher aus als bei Wettbewerb.

c)      Die angebotene Menge fällt geringer aus als bei Wettbewerb.

d)      Es entsteht ein Wohlfahrtsverlust.

b

Gegeben sei die Nachfrage p(x) = 100 - 4x und die Kostenfunktion K(x) = 50 + 20x (GK = 20), welche der folgenden Aussagen trifft zu?

 

a)      Die optimale Menge bei vollständiger Konkurrenz beträgt 40.

b)      Die optimale Menge bei vollständiger Konkurrenz beträgt 20.

c)      Der optimale Preis bei vollständiger Konkurrenz beträgt 40.

d)      Der optimale Preis bei vollständiger Konkurrenz beträgt 60.

b

Die Gewinnmaximierungsbedingung des Monopolisten lautet -4x2 + 80x -50, welche der folgenden Aussagen trifft zu?

 

a)      Die optimale Menge des Monopolisten beträgt 40.

b)      Die optimale Menge des Monopolisten beträgt 30.

c)      Die optimale Menge des Monopolisten beträgt 20.

d)      Die optimale Menge des Monopolisten beträgt 10.

d

Welche Aussage hinsichtlich natürlicher Monopole ist nicht korrekt.

 

a)      Die Stabilität eines natürlichen Monopols hängt von ihrem Kostenverlauf ab. Bei einem Anstieg der nachgefragten Menge kann es durchaus dazu kommen, dass die Menge kostengünstiger durch zwei Anbieter bereitgestellt werden kann. 

b)      In einem natürlichen Monopol ergibt sich die gewinnmaximale Ausbringungsmenge dort, wo die Grenzkosten gleich dem Grenzerlös sind.

c)      Cournot-Preise liegen in allen Fällen auf einem höheren als dem zur Deckung der Durchschnittskosten notwendigen Niveau.

d)      Im Vergleich zur vollständigen Konkurrenz ist der Preis und die bereitgestellte Menge des Monopolisten zu hoch.

d

Der Zeitraum für die mittelfristige Finanzplanung umfasst…

 

a)      das vergangene und aktuelle Haushaltsjahr sowie weitere 2 Planungsjahre.

b)      das vergangene und aktuelle Haushaltsjahr sowie weitere 3 Planungsjahre.

c)      das aktuelle und folgende Haushaltsjahr sowie weitere 2 Planungsjahre.

d)      das aktuelle und folgende Haushaltsjahr sowie weitere 3 Planungsjahre. 

 

d

Art. 109 Abs. 1 GG besagt, dass Bund und Länder…

 

a)     Das Recht der Gesetzgebung haben.

b)     In ihrer Haushaltswirtschaft selbstständig und voneinander unabhängig sind.

c)      Entscheidungen unter Berücksichtigung der Finanzmittel treffen müssen.

d)     Keine hauswirtschaftliche Autonomie besitzen.

b

Welche Funktionen können dem Haushaltsplan nicht zugeschrieben werden?

a)      Finanzwirtschaftliche Funktion

b)      Sozialpolitische Funktion

c)      Kontrollfunktion

d)      Energetische Funktion

d

Welcher der folgenden Haushaltsgrundsätze unterliegt dem Verfassungsrang?

 

a)      Fälligkeitsprinzip

b)      Bepackungsverbot  

c)       Bruttoprinzip

d)      Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

b

Welche der untergeordneten Dimensionen bilden den „Haushaltsgrundsatz der Spezialität“?

 

a)      Sachliche, Räumliche und Zeitliche Spezialität

b)      Sektorale, Regionale und Strukturelle Spezialität

c)      Quantitative, Qualitative und Zeitliche Spezialität

d)      Ideologische, Normative und Ontologische Spezialität

c

Welche Rechtsgrundlage findet für den öffentlichen Haushalt keine Berücksichtigung?

 

a)      Landeshaushaltsordnungen (LHO)

b)      Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)

c)      Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages

d)      Landesverfassungen (LV)

c

Wer ist bezüglich seines finanzwirtschaftlichen Verhaltens an den rechtlichen Rahmen der „Finanzverfassung“ gebunden?

 

a)      Staatliche Institutionen

b)      Ausschließlich Institutionen auf kommunaler Ebene

c)      Privatwirtschaftliche Organisationen ohne Erwerbscharakter

d)      Der Begriff der „Finanzverfassung“ existiert gar nicht.

a

Welchem Haushaltsgrundsatz mit Verfassungsrang entspricht Art. 110 Abs. 2 Satz 1 GG: „Der Haushaltsplan wird für ein oder mehrere Rechnungsjahre, nach Jahren getrennt, vor Beginn des ersten Rechnungsjahres durch das Haushaltsgesetzt festgestellt“?

 

a)      Einheit und Vollständigkeit

b)      Haushaltsausgleich

c)      Jährlichkeit

d)      Vorherigkeit

c

Welche Antwort beschreibt nicht das „Subsidiaritätsprinzip“ als föderales Grundprinzip in Bezug auf Gebietskörperschaften?

 

a)      Grundsätzliche Vermutung der Aufgabenwahrnehmung durch die unterste staatliche Ebene

b)      Unterstützender Eingriff einer übergeordneten Einheit bei Leistungsschwäche

c)      Anwendung ökonomischer Kriterien zum Nachweis einer sinnvollen Übernahme

d)      Stetiger Eingriff der übergeordneten Einheit bei Aufgabenwahrnehmung

d

Welche der folgenden Antworten beschreibt keine Eigenschaft der Bundesrepublik Deutschland als ein föderalistisch strukturierter Staat?

 

a)      Uneingeschränkte Souveränität aller Gebietskörperschaften

b)      Aufteilung in territoriale Einheiten

c)      Unabhängige Gerichtsbarkeiten zwischen den Ebenen

d)      Aufteilung der Kompetenzen im Bereich der Gewaltenteilung

a

Welche der folgenden Antworten bietet ein Beispiel für sog. „Costs Spillover“?

 

a)      Museum und Theater

b)      Kommunale Infrastruktur

c)      Umweltbelastungen

d)      Den Begriff „Costs Spillover“ gibt es nicht.

c

Im Rahmen des Mehrebenenföderalismus nicht zu berücksichtigen ist/sind…

 

a)      …regionale Präferenzunterschiede.

b)      …eine unitaristische Ausrichtung.

c)      …vorhandene Skaleneffekte.

d)      …Kontrahierungsmöglichkeiten.

b

Ein Beispiel für ein nationales öffentliches Gut (gemäß der Reichweite des Nutzens) ist/sind…

a)      …Rechtstaatlichkeit.

b)      …Umweltschutz.

c)      …Straßenbeleuchtung.

d)      …Landstraßen.

a

Welche der folgenden Antwortmöglichkeiten beschreibt die Rolle der obersten Staatsorgane im Dezentralismus?

 

a)      Weitgehend selbstständiger Vollzug der staatlichen Funktionen

b)      Vollständige Begrenzung des Entscheidungsspielraums nachgeordneter Ebenen

c)      Prinzipielle Entscheidung über staatliche Funktionen

d)      Detaillierte, alleinige Entscheidung über staatliche Funktionen

c

Der Begriff des „Unitarismus“ ist definiert als…

 

a)      …Struktur- und Organisationsprinzip von politischen Systemen, in denen selbstständige Gliedstaaten zu einem übergeordneten Ganzen zusammengeschlossen sind.

b)      …Organisationsprinzip eines politischen Gemeinwesens, welches sich durch eine zentralistische Gewalt in einem vertikal strukturierten „Einheitsstaat“ auszeichnet.

c)      Organisationsprinzip eines politischen Gemeinwesens, welches sich durch eine zentralistische Gewalt in einem horizontal strukturierten „Einheitsstaat“ auszeichnet.

d)      Verteilungsmechanismus (autonomer) Durchführungskompetenzen auf unterschiedliche staatliche Ebenen.

b

Welche der folgenden Antwortmöglichkeiten ist dem Verständnis der Superadditivität zuzuordnen?

 

a)      Argument für die Zentralisierung einer Aufgabe

b)      Einzelne Produzenten können die Teilmengen x zusammen nicht kostengünstiger herstellen, als ein einzelner Produzent die Gesamtmenge X.

c)      Ein einzelner Produzent kann die Gesamtmenge X kostengünstiger herstellen, als einzelne Produzenten die einzelnen Teilmengen x zusammen.

d)      K(X) >K1 (xi1) + K2 (xi2) + … + Km (xim)

d

Welche der folgenden Aussagen bezüglich sogenannter „Spillover-Effekte“ ist zutreffend?

 

a)      Wenn sich Zuständigkeiten mit der räumlichen Nutzung eines öffentlichen Gutes decken, treten interregionale Externalitäten (Spillover) auf.

b)      Wenn ein öffentliches Gut in Region A bereitgestellt wird, dessen Nutzung jedoch auch Bürgern der Region B möglich ist, liegt aus Sicht der Bürger in Region A ein „Spillout“ vor.

c)      Wenn ein öffentliches Gut in Region A bereitgestellt wird, dessen Nutzung jedoch auch Bürgern der Region B möglich ist, liegt aus Sicht der Bürger in Region B ein „Spillout“ vor.

d)      Wenn sich Zuständigkeiten nicht mehr mit der räumlichen Nutzung eines öffentlichen Gutes decken, treten intraregionale Externalitäten (Spillover) auf.

b

Wenn eine Zahlung unabhängig von der Inanspruchnahme eines vorliegenden Leistungsangebotes zu tätigen ist, ist dieses ein Merkmal für…

 

a)      … eine Steuer.

b)      …einen Beitrag.

c)      …Abgaben.

d)      …eine Gebühr.

b

Welche Antwort trifft nicht auf die Definition von Steuern nach §3 Abs. 1 AO zu?

 

a)      Steuern sind Naturalleistungen.

b)      Steuern werden von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen auferlegt.

c)      Die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.

d)      Steuern stellen keine Gegenleistung für eine besondere Leistung dar.

a

Wer oder was wird als „Steuerdestinatar“ bezeichnet?

 

a)      Derjenige, der durch eine Steuer wirtschaftlich belastet wird.

b)      Derjenige, der nach dem Willen des Gesetzgebers die Steuer wirtschaftlich tragen soll.

c)      Derjenige, der die Ertragshoheit über die Abgabe innehat.

d)    Der Tatbestand, an den die jeweilige Steuerpflicht knüpft.

b

Welche der folgenden Antwortmöglichkeiten gehört nicht zu den „Steuerkompetenzen“?

 

a)   Ertragskompetenz

b)      Durchführungskompetenz

c)      Verwaltungskompetenz

d)      Gesetzgebungskompetenz

b

Welche Antwort in Bezug auf den „Steuertarif“ ist falsch?

 

a)      Der Steuertarif beschreibt die vollständige und eindeutige Zuordnung von Steuerbetrag und Bemessungsgrundlage.

b)      Der Steuertarif bestimmt zum Beispiel einen festen Betrag pro Besteuerungseinheit.

c)      Der Steuertarif bezieht sich stets auf mengenmäßige Bemessungsgrundlagen.

d)      Der Steuertarif kann einen Prozentsatz pro Besteuerungseinheit vorsehen.

c

Was beschreibt den „Freibetrag“?

 

a)      Das Verhältnis von Steuerbetrag und Bemessungsgrundlage.

b)      Einen Teil der Bemessungsgrundlage, der vorerst steuerfrei bleibt.

c)      Betrag, der im Rahmen der Ermittlung der Bemessungsgrundlage abgezogen wird.

d)      Besteuerung der gesamten Bemessungsgrundlage bei Überschreiten eines Betrags.

c

Welche dieser Theorien ist keine Staatsverschuldungstheorie? 

 

a)      Keynesianischer Ansatz 

b)      Ricardianischer Ansatz 

c)      Neoklassischer Ansatz 

d)      Smith‘scher Ansatz 

 

d

Welche Aussage hinsichtlich des Keynesianischen Ansatzes ist nicht korrekt?

 

a)      Es handelt sich um eine kurzfristige Sichtweise. 

b)      Die staatliche Nachfrage dient der Stimulation der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. 

c)      Es handelt sich um ein Mehrperiodenmodell.

d)      Die Fiskalpolitik hat eine zentrale Bedeutung zur Steuerung von gesamtwirtschaftlichen Größen. 

c

Welche Aussage stimmt nicht? Die neoklassische Theorie der Staatsverschuldung…

 

a)      …enthält eine entscheidungstheoretische Fundierung des Verhaltens aller Akteure.

b)      …begegnet der intertemporalen Problematik der Verschuldung mit einem Einperiodenmodell.

c)      …beschreibt den Rückgang der gesamtwirtschaftlicher Ersparnis als Folge eines erhöhten Konsums in der Gegenwart mit Hilfe von Verdrängungsszenarien für zukünftige Generationen.

d)     … Unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Volkswirtschaften. 

b

Welche Aussage ist korrekt? Das DOMAR-Modell…

 

a)      …erklärt die Langzeitfolgen von restriktiver Geldpolitik.

b)      …dient der Analyse von finanzwirtschaftlichen Langzeitfolgen einer einmalig öffentlichen Neuverschuldung. 

c)      … stellt einen empirischen Zusammenhang zwischen der Verschuldungsrate und der Arbeitslosenquote fest.

d)      …dient der Analyse von finanzwirtschaftlichen Langzeitfolgen einer dauerhaften öffentlichen Neuverschuldung.

d

Welche Folgen haben die Verdrängungsszenarien der neoklassischen Theorie der Staatsverschuldung? 

 

a)      Ein geringes Wachstum und gestiegener Zins in einer geschlossenen Volkswirtschaft sowie ein später anfallender Schuldendienst in einer offenen Volkswirtschaft.

b)      Ein hohes Wachstum und einen niedrigen Zins im Falle einer offenen Volkswirtschaft.

c)      Eine Entschuldung im Ausland im Falle einer offenen Volkswirtschaft.

d)      Eine erhöhte inländisches Wachstum Falle einer geschlossenen Volkswirtschaft.

a