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Landpflanzen, Embryophyten
  • vielzeller
  • echtes Gewebe; Abschlussgewebe: Epidermis mit Cuticula --> meist Atemöffnungen in Epidermis für Gasaustausch; z.T. Festigungs- und Leitgewebe
  • Generationswechsel: dominanter Gametophyt (n) bei Moosen, dominanter Sporophyt (2n) bei Gefäßpflanzen
  • embryo = junger Sporophyt
  • vielzellige Gametangien bzw. Sporangien mit steriler Hülle
Moose, Bryophyten
  • flächiger Thallus, kein Kormus (keine echte Achse)
  • Diplo-Haplonten: dominanter Gametophyt (n) --> auf ihm wachsender Sporophyt (2n) mit Sporangium mit Isosporen
  • sexuell: Gametangien auf Gametangienträgern gebildet; im Archegonium Eizelle gebildet; im Antheridium Spermatozoiden
  • Befruchtung der Eizelle im Archegonium
  • auf feuchtes (Mikro)Klima geschränkt
Lebermoose, Haptophyta
  • flächiger, lappiger Thallus
  • einfach gebaute Atemöffnungen
  • sexuell: Archegonien und Antheridien auf Gametangienträgern
  • asexuell: Brutbecher bilden Brutkörper
Laubmoose, Bryophyta (ca. 9.500 Arten)
  • Thallus in Cauloid, Phylloid, Rhizoid
  • gestielte Sporangien mit Deckel; bilden (echte) Spaltöffnungen
  • bildet einfaches Leitgewebe aus
Hornmoose, Anthocerotophyta
  • lappiger Thallus
  • bilden (echte) Spaltöffnungen
  • kein Leitgewebe
  • Sporophyt meist langlebig
  • langes, schmales Sporangium das sich mit zwei Klappen öffnet
Bärlappengewächse, Lycopodiaceae
  • Mikrophylle: kleine Laubblätter
  • Sporophylle: Blätter, die Sporangien tragen endständige, aufrechte Sporophyllstände
  • Sporen alle gleich groß = isopor
Moosfarngewächse, Selaginellaceae
  • Bau wie Lycopodiaceae
  • unterschiedliche Sporentypen = heterospor --> in Mikrosporangien entstehen Mikrosporen; in Megasporangien entstehen Megasporen
Farnpflanzen, Pteridophyten
  • Haplo-Diplonten: selbständiger, dominanter Sporophyt (2n); untergeordneter, kurzlebiger Gametophyt (n)
  • Isoporen aber auch schon Heterosporie
  • Befruchtung durch Spermatozoide (von Wasser abhängig)
Gefäßpflanzen, Tracheophyta
  • Festigungs- und Leitgewebe: Xylem und Phloem --> ermöglicht größere Wuchshöhe
  • Kormus: (echte) Achse, Blatt, Wurzel
  • Generationswechsel: dominanter Sporophyt (2n)
  • Gametophyt zunehmend reduziert
  • Heterosporie
Echte Farne, Filicophyta (ca. 11.000 Arten)
  • Achse als Rhizom; große Blätter (= "Wedel")
  • Sporangien auf Blätter gebildet = Sporotrophophylle
  • Sori (Sporangienhaufen): geschützt durch Indusium
  • isopsor
  • Gametophyt ist Prothallium: Archegonien und Antheridien gemeinsam auf Prothallium; Gametophyt kurzlebig
Schachtelhalme, Equisetophyta
  • wirtelige Achsenverzweigung
  • Mikrophylle: keine Laubblätter
  • tischchenförmige Sporophylle
  • keulenförmige, endständige Sporophyllstände
  • isospor
Samenpflanzen, Spermatophyta (ca. 300.000 Arten)
  • Sporophyt dominant
  • Heteosporie: Mikro- und Megasporen
  • im Pollensack nach Meiose Pollenkörper gebildet, Samenanlage enthält nach Meiose gebildete haploide Megaspore im Megasporangium
  • Gametophyt stark reduziert, im Pollenkorn bzw. Megaspore gebildet
  • Bestäubung: Übertragung des Pollens vom Pollensack zur Samenanlage (bzw. Fruchtblatt) --> Zoogamie
  • Schutz für Embryo durch Testa; Ernährung durch Endosperm
Nacktsamer, Gymnospermen (ca. 700 Arten)
  • paraphyletisch; meist holzige Pflanzen
  • Fortpflanzungsorgane ohne spezielle Hüllblätter; eingeschlechtig: männl./weibl. räuml. getrennt; einhäusig (monözisch), zweihäusig (diözisch)
  • männliche Gameten: (begeißelte) Spermatozoide, Spermazellen; ohne Geißel
  • Samenanlagen frei auf Achsen od. Blättern
  • Bestäubung meist durch Wind
  • reife Samen "nackt" - keine Früchte!
Koniferen, Coniferophyta (ca. 600 Arten)
  • überwiegend Holzige; nadelförmige od. schuppenförmige Blätter (wichtiges Element borealer Vegetation)
  • überwiegend monözisch, aber auch diözisch
  • windbestäubt (anemophil)
Koniferen, Coniferophyta (2)
  • männliche Zapfen mit zahlreichen Staubblättern mit je zwei Pollensäcken (Meiose im Pollensack) --> haploide Pollenkörner; auf Samenanlage bildet Pollenkorn Pollenschlauch --> Spermazellen ohne Geißeln
  • weibl. Zapfen: Samenschuppen mit zwei Samenanlagen --> nach Meiose entsteht haploide Megaspore und in ihr Megagametophyt mit Archegonien die Eizellen enthalten; nach Befruchtung aus Samenanlage --> Samen --> von Wind ausgebreitet
Palmfarne, Cycadophyta
  • tropisch-subtropisch
  • Achsen/Stamm: unverzweigt; Laubblätter gefiedert
  • Mikro- und Megasporophile in Zapfen
  • zweihäusig/diözisch: tierbestäubt/zoophil
  • männliche Gameten: noch (begeißelte) Spermatozoiden
Bedecktsamer, Angiospermen (ca. 300.000 Arten)
  • monophyletische Gruppe; krautige und holzige Pflanzen
  • Pollenkörner im Pollensack gebildet, auf Staubblatt (Stamen); ausschließlich Spermazellen
  • Samenanlagen sind eingeschlossen im Fruchtblatt
  • Blätter umgeben von Blütenhüllblättern (meist Zwitterblüten aber auch eingeschlechtlich)
  • Bestäubung überwiegend durch Tiere; sekundär durch Wind
  • reife Samen mit Fruchtblatt bilden Frucht
monokotyle Angiospermen
  • Blütenblätter meist 3-zählig
  • einheitliche Blütenhülle mit Perigonblättern/Tepalen
  • Laubblätter parallelnervig
  • ein Keimblatt (oft in Testa) --> kein sek. Dickenwachstum
  • Wurzelsystem homorhiz (keine Hauptwurzel)
  • Gefäßbündel in der Achse zerstreut angeordnet
dikotyle Angiospermen
  • Blütenblätter meist (4- od.) 5-zählig
  • Blütenhülle meist mit Kelchblättern/Sepalen und Kronblättern/Petalen
  • Laubblätter netznervig
  • zwei Keimblätter
  • Wurzelsystem allorhiz (mit Hauptwurzel)
  • Gefäßbündel in der Achse ringförmig angeordnet
Eudikotyledonen/Eudikotyle
  • zwei Keimblätter
  • netznervige Laubblätter; Gefäßbündel ringförmig --> sekundäres Dickenwachstum
  • Allorhizie
  • häufig 5-zählige Zwitterblüten mit Kelch und Krone