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Supply Chain Planning Matrix

-Fristigkeiten

  1. Strategische Planung
  2. Taktische Planung
  3. Operative Plaung

Supply Chain Planning Matrix

-Planungsaufgaben

Planungsaufgaben

  • Strategische Netzwerkplanung
  • Nachfrageplanung
  • Produktionsprogrammplanung
  • Materialbedarfplanung
  • Produktionsplaung & -steuerung
  • Transport- & Distributionsplanung
  • Order Management

Supply Chain Planning Matrix

-Stufen der Wertschöpfungskette

  1. Beschaffung
  2. Produktion
  3. Distribution
  4. Absatz

Supply Chain Planning Matrix

-Einordung der Planungsaufgaben nach ihrer Fristigkeit und Stude der Wertschöpfungskette

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Strategische Planung

  • Langfristiger Planungshorizont
  • Betrachtung von Absatzpotentialen, Jahreszielen und Produktstrategien
  • Nutzung von ökonometrischen Modellen zur Beschreibung der Zusammenhänge von, z.B. Marktindikatoren oder Daten des Absatzes/Marketings

Taktische Planung

  • Mittelfristiger Planungshorizont
  • Betrachtung des Absatzes nach Produkt, Region und Vertriebsweg. Keine weitere Vertiefung wie Varianten oder Optionen)
  • Aufnahme erklärender Faktoren für die Prognoseerstellung, z.B. Faktoren des Marketing-Mix wie Werbung/Preis

Operative Planung

  • Kurzfristiger Planungshorizont
  • Einsatz von Automatismen, die auf Basis historischer Daten für die Zukunft planen
  • in Einzelfällen: Zusätzliche Analyse der Zeitreihen durch den Anwender

A. Strategische Netzwerkplanung

  • Unterstützungbei der Konfiguration der Wertschöpfungskette
  • Entscheidung über Positionierung von Produktionsstätten und Distributionszentren
  • Planung von Kapazitätsauf-, bzw. -abbau
  • Zielsystem:
    • Kostenminimierung
    • Gewninnmaximierung
  • Darüber hinaus werden alle wichtigen Strukturen für die strategische Ausrichtung der SC geschaffen

B. Nachfrageplanung

  • Aufgabe: Zukünftige Absatzverkaufszahlen so exakt wie möglich voraussagen
  • Neben dem Einsatz statistischer Prognoseverfahren werden auf andere Verfahren wie "What-if" Analysen oder Expertenwissen eingesetzt.
  • Aggregation der Ergebnisse für nachfolgende Planungsaufgaben zu 3 Dimensionen
    1. Produktdimension
    2. Raumdimension
    3. Zeitdimension

C. Produktionsprogrammplanung

  • Aufgabe: Vorliegende Kundenaufträge und prognostizierter Bedarf gewinnmaximal bedienen
  • Individuelle Ausgestaltung des Produktionsprogramms der Produktionsstätten
  • Aufnahme der Bestände der Distibutionszentrem in die Planung
  • Entscheidungsvariablen: Produktions-, Lager-, Fremdbezugs- und Transportmengen aller Standorte
  • Nebenbedingung: Kapazitätsangebot

D. Materialbedarfsplanung

  • Grundlage sind die Daten aus der Produktionsprogrammplanung
  • Entscheidung ob Primärbedarf in Eigenfertigung hergestellt wird, oder über Fremdbezug gedeckt wird
  • Ermittlung des Sekundärbedarfs aus dem Primärbedarf

E. Produktionsplanung & -steuerung

  • Grundlage sind die Ergebnisse aus der Produktionsprogrammplanung
  • Ziel: Gernerierung detaillierter Produktionspläne, die mit dem Ablaufplan vereinbar sind
  • Hauptbestandteile:
    1. Losgrößenplanung
    2. Ablaufplanung

F. Distributions- und Transportplanung

  • Entscheidung über Lieferfrequenzen, Liefermengen und Wahl des Transportträgers
  • Distributionsplanung unterscheidet Transporte in:
    • Beschaffungstransporte
    • Liefertransporte
  • Kurzfristige Transportplanung elegt die Zeitpunkte der Transporte fest und ordnet die tatsächlichen Liefermengen den Transportträgern zu

G. Order Management

  • Grundlagen: Mittelfristige Produktionsplanung und Nachfrageplanung
  • Problem: Ermittlete Bedarfsmengen sind prognostizierte, kundenanonyme und noch nicht eingegangene Aufträge
  • Aufgabe: Zuweisung der eingegangenen Aufträge auf die geplanten Produktionsmengen
  • Bei Autragsannahme:
    • Festlegung des genauen Liefertermin unter Berücksichtigung der Produktions- und Ressourcenverfügbarkeit
    • Bei Lager-/Lieferengpässen werden Ersatzmenegen aus alternativen Lagerstandorten bezogen und an den Kunden geliefert

Strategische Vorhersagen

-Leitfrage

Wie müssen wir unsere Strategie ausgestaltuen um die Nachfrage bedienen zu können?

--> Langfristige Ausrichtung

Taktische Vorhersage

-Leitfrage

Wieviel A muss nächste Woche produziert werden?

Wann muss B wieder aufgestockt werden?

--> Kurz- bis mittelfristige Ausrichtung

Demand Management

Koordination und Kontrolle alles Ursachen der Nachfrage mit dem Ziel einer effizienten SC und rechtzeitiger Lieferung der Produkte

Abhängige Nachfrage

Nachfrage nach einen Produkt/Dienstleistung, die durch Nachfrage nach einem anderen Produkt/Dienstleistung entsteht.

Z.B. Verkauf von 100 Dreirädern. --> Abhängige Nachfrage nach 100 Vorder- und 200 Hinterrädern

Unabhängige Nachfrage

Nachfrage die nicht aus einer anderen Nachfrage abgeleitet werden kann.

Z.B. Wie viele Dreiräder muss das Unternehmen kaufen?

Basistypen der Vorhersage

  • Zeitreihenanalyse --> Vorhersage auf Basis historischer Daten
  • Kausale Zusammenhänge --> Prognose, dass Nachfrage durch unabhängige Faktoren (Frühindikatoren) erklärt werden kann. Muss eindeutig sein!
  • Qualitative Analysen --> Subjektive Beurteilung, basierend auf Schätzungen und Meinungen. Vor allem bei neuen Produkten/Regionen/Märkten nützlich wenn Unternehmen noch keine Daten/Erfahrungen vorliegen