Was versteht man unter VWL (Volkswirtschaftslehre?)
Mikroökonomie
Homo Oeconomicus
Ein theoretisches Konstrukt, um wirtschaftliches Verhalten zu analysieren.
Modelltypische Bedingungen:
Beispiel: Studienplatzwahl
Nutzenmaximierung: U = aI + bK - cS - dC
Nutzenmaximierung Formel
Die Formel für die Nutzenmaximierung lautet:
U = aI + bK - cS - dC
1.positive Einflüsse (+aI, +bK)
2.negative Einflüsse (-cS, -dC)
Das Ziel der Nutzenmaximierung ist es, U durch geeignete Wahl der Variablen I, K, S und C zu maximieren.
Um den Nutzen U zu maximieren, könnte man die Einflussfaktoren folgendermaßen steuern:
1.Erhöhung der positiven Faktoren (I,K):
2.Reduktion der negativen Faktoren (S,C):
Mathematischer Ansatz:
Falls die Variablen I, K, S und C von Entscheidungen abhängen (z.B. I (x), S (x), ...), kann man Optimierungsverfahren anwenden:
z.B. I + K < B , C < verfügbares Einkommen
Durch Langrange-Optimierung oder andere Methoden kann man die optimalen Werte der Variablen berechnen, um den Nutzen zu maximieren.
Beispiel aus der Praxis:
In der Wirtschaft könnte diese Formel eine Entscheidungssituation eines Konsumenten beschreiben, der seinen Nutzen maximiert:
Der Konsument möchte die Kombination finden, bei der er den maximalen Nutzen erzielt, gegeben seiner Einschränkungen wie Einkommen oder Zeit.
Homo Oeconomicus = grundlegendes Wirtschaftsmodell
Homo Oeconomicus ist ein theoretisches Modell, das wirtschaftliches Verhalten analysiert.
Wesentliche Eigenschaften des Homo Oeconomicus:
Vorteile des Modells:
Nachteile des Modells:
Kritik an den Annahmen des Modells:
Kosten-Nutzen-Analyse
Wissenschaftliche Modelle
Optimierung
Marginalanalyse
Anwendungsbeispiel: Wohnungssuche
Märkte
ein Markt besteht aus Käufern und Verkäufern, die eine Ware oder Dienstleistungen handeln
Marktpreis
der Preis, zu dem alle Käufer und Verkäufer einer Ware oder Dienstleistungen handeln
vollkommener Wettbewerb
ein Markt, in dem alle Verkäufer identische Güter anbieten und keiner Einzelner den Marktpreis beeinflussen kann
Preisnehmer
Käufer und Verkäufer in einem Markt mit vollkommenem Wettbewerb, die den Marktpreis akzeptieren müssen
reale Märkte
die meisten Märkte sind nicht perfekt wettbewerbsfähig, z.B. durch Monopole oder Oligopole