Produkt
ein Bündel von Eigenschaften, das auf die Schaffung von Kundennutzen (jedweder Art) abzielt.
Substanzieller Produktbegriff
bezieht sich auf Kernprodukt als Bündel von physikalisch-technischen Eigenschaften. Im Mittelpunkt steht die Befriedigung funktionaler Kundenbedürfnisse durch physische Produktmerkmale.
Erweiterter Produktbegriff
Versteht unter Produkt ein Leistungspaket aus physischen Produkten und/oder physischen Leistungen, durch die die umfassende Befriedigung funktionaler Kundenbedürfnisse angestrebt sind.
Generischer Produktbegriff
Umfasst sämtliche immaterielle und materielle Produktfacetten, aus denen Kundennutzen resultieren kann. Neben funktionalen Nutzen werden auch andere Nutzenkategorien wie z.B. der emotionale oder soziale Nutzen berücksichtigt.
Produktmanagement
umfasst alle Tatbestände, die sich auf die marktgerechte (an Kundenbedürfnissen orientierte) Gestaltung bestehender und zukünftiger Produkte unter Berücksichtigung unternehmerischer Zielsetzungen beziehen.
Marktneuheit
neue oder merklich verbesserte Produkte, die ein Unternehmen als erster Anbieter auf dem Markt eingeführt hat.
Innovation
Jedes Produkt, das als neu wahrgenommen wird
Diffusion
Ausbreitung von Innovationen im Markt im Zeitablauf.
Produktprogramm/Sortiment
Gesamtheit der zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Unternehmen angebotenen Produkte.
Marke
stellt eine im Bewusstsein des Kunden verankerte Vorstellung dar, die das Angebot eines Unternehmens von Wettbewerbsangeboten differenziert.
Markenpositionierung
Im Rahmen der Markenpositionierung geht es um die Gestaltung des Markenkerns, d.h. den Inhalt bzw. das Versprechen einer Marke.
Markenarchitektur
Darunter versteht man die Anordnung aller Marken eines Unternehmens, durch die die Rolle der Marken und ihre Beziehungen untereinander festgelegt werden.
Markenerfolg
umfasst den Erfolg einer Marke im Hinblick auf potenzialbezogene, markterfolgsbezogene sowie wirtschaftliche Erfolgsgrößen.
Preis
Zahl der Geldeinheiten, die ein Käufer für eine Mengeneinheit des Produktes oder der Dienstleistung entrichten muss.
Preispolitik
umfasst alle Entscheidungen im Hinblick auf das vom Kunden für ein Produkt zu entrichtendes Entgelt (Preis).
Preiselastizität des Absatzes
Maß für die Stärke der Wirkung des Preises p auf den Absatz x. Sie gibt das Verhältnis der relativen Änderung des Absatzes zu der sie verursachenden Änderung des Preises an.
Preisschwellen
Preise, bei denen sich die Preisbeurteilung durch den Kunden sprunghaft verändert.
Absolute Preisschwellen
stellen die Ober- und Untergrenzen des Bereichs der vom Kunden als akzeptabel beurteilten Preise dar, außerhalb derer das Produkt nicht gekaut wird.
Relative Preisschwellen
beziehen sich auf die Bewertung der Preise innerhalb des akzeptierten Preisbereichs. -> Vereinfachung der Preiswahrnehmung durch Orientierung an Wahrnehmungskategorien.
Referenzpreis
Preis, den der Kunde bei der Beurteilung anderer Preise als Vergleichsmaßstab heranzieht.
Externer Referenzpreis
bildet sich in bestimmter Kaufsituation auf Basis der beobachtbaren Preise in der Kaufumgebung (gleichartige Produkte)
Interner Referenzpreis
bildet sich auf Basis von im Gedächtnis gespeicherten Preiskonzepten (z.B. früher bezahlte Preise)
Kommunikationspolitik
die planmäßige Gestaltung und Übermittlung von Informationen, die die Adressaten der Kommunikation im Bereich Wissen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen im Sinne der Unternehmensziele beeinflussen sollen.
Budgetierung
Prozess, der die Höhe der Gesamtaufwendungen für die Kommunikation in einer Planperiode festlegt.
Budgetallokation
befasst sich mit der Verteilung eines gegebenen Kommunikationsbudgets
Printwerbung
Werbung in gedruckten Medien wie Zeitungen, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften sowie sonstigen Printmedien (z.B. Supplements).
Außenwerbung
Werbung, die im öffentlichen Raum platziert wird. Die wichtigsten Ausprägungen sind die Plakatwerbung und die Verkehrsmittelwerbung.
Online-Werbung
Werbemaßnahmen, die mittels Websiten im Internet durchgeführt werden.
Personalisierung
Unter Personalisierung bzw. zielgerichtetem Targeting werden jegliche Formen von Online-Marketingmaßnahmen verstanden, die ein Werbetreibender auf Basis persönlicher Informationen über den Online-Nutzer durchführt, und die dadurch gezielt auf den Nutzer zugeschnitten sind.
Direktmarketing
Marketingbezogene Aktivitäten, die sich einstufiger (direkter) Kommunikation bedienen, um Zielgruppen in Einzelabsprache gezielt zu erreichen. (Werbebriefe, Werbepostkarten, Postsendungen, Faxe, Mails)
Verkaufsförderung (Sales Promotion)
Zeitlich befristete Maßnahmen mit Aktionscharakter, die andere Marketingmaßnahmen unterstützen und den Absatz bei Händlern bzw. Endkunden fördern sollen.
Public Relations
Das Aufgabenfeld Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) umfasst die planmäßige Gestaltung der Beziehungen zwischen dem Unternehmen und verschiedenen öffentlichen Zielgruppen mit dem Ziel, diese im Sinne der Unternehmensinteressen zu beeinflussen.
Guerilla Marketing
Kunst, den von der Werbung übersättigten Konsumenten größtmögliche Aufmerksamkeit durch unkonventionelles bzw. originelles Marketing zu entlocken.
Messe
Eine zeitlich und örtlich festgelegte Veranstaltung, bei der sich mehrere Anbieter den Zielgruppen präsentieren.
Event
Ein organisiertes Ereignis, bei dem den Zielgruppen etwas Interessantes geboten wird.
Sponsoring
Sämtliche Aktivitäten zur Förderung von Personen oder Organisationen in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt oder Medien, die einen Beitrag zur Erreichung der Kommunikationsziele leisten sollen.
Product Placement
Werbewirksame Integration von Produkten in den Handlungsablauf diverser Medienprogramme.
Vertriebssystem
stellt die institutionelle und strukturelle Grundlage der Vertriebspolitik dar. (Vertriebsorgane und Vertriebswege)
Vertriebsorgane
alle unternehmensinternen oder -externen Personen, Abteilungen oder Institutionen, die die Vertriebsaktivitäten für Produkte des Unternehmens am Markt direkt durchführen oder unterstützen. Hierzu gehören die unternehmensinternen Vertriebsabteilungen und unternehmensexterne Vertriebspartner.
Vertriebsweg
Weg, auf dem Angebotsprogramm eines Herstellers an die Nachfrager gelangt. (direkt oder indirekt)