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Biopsychosoziales Modell

Bietet ein ganzheitliches Krankheitsverständnis an, das eine theoretische Beziehung zwischen Körper und Geist herstellt. Das Kernelement sind die autoregulativen Kompetenzen des menschlichen Systems zur Bewältigung beliebiger Störungen


Besteht aus 1) Psychische Dimensionen: Denken, Fühlen, Handeln und 2) biologische Aspekte: Körperfunktionen und Strukturen sowie 3) Soziale und ökologische Umwelt der Menschen

Systemtheorie

Forschungsgegenstand der Systemtheorie ist die Gesellschaft. Die Aufgabe der Systemtheorie ist es, theoretische Grundlagen und Begriffe sowie Analyseinstrumente zur Beschreibung der sozialen Wirklichkeit bereitzustellen

Klinische Psychologie

Beschäftigt sich mit psychogenetische erklärbaren krankhaften seelischen Vorgängen

Psychotherapie

Behandlung von Krankheiten durch Gespräche oder übende Verfahren

Grundvoraussetzung Diagnose psychische Erkrankung

Leidensdruck des Klienten (subjektive Wahrnehmung) oder/und Einschränkung seiner psychosozialen Funktionsfähigkeit

Psychiatrie

Teilgebiet der Medizin -> befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention der seelischen Krankheiten des Menschen einschließlich Forschung und Lehre

Neurologie

Die Lehre von den Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems (z.B. Alzheimer, MS, Epilepsie)

Psychosoziale Medizin

Befasst sich mit psychosozialen Aspekten, die mit jedem Zustand von Krankheit und Gesundheit einhergehen, basierend auf dem Ansatz des Biopsychosozialen Modells -> interdisziplinäre Zusammenarbeit

Sozialpsychiatrie

Zusammenarbeit zwischen Psychiatern und anderen relevanten Berufsgruppen um eine besser fachärztliche Versorgung von psychiatrisch kranken Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen mit einem multiprofessionellen Team

Psychosomatik

Medizinisches Fachgebiet das Krankheiten umfasst, die vorrangig durch psychosoziale und psychosomatische Faktoren mit bedingt bzw. geprägt werden -> Fokus auf Interaktion Körper und Psyche (z.B. Neurodermitis, Asthma, Essstörungen)

Medizinische Psychologie

Anwendungsorientiertes Fachgebiet der Psychologie im Medizinstudium

Unterschiede Klinische Psychologie vs. Psychotherapie

Klinische Psychologie: (eher wissenschaftlich)

  • beratende Funktion
  • in Richtung stützender Psychotherapie mit der Aufgabe eine bessere Bewältigung psychischer oder somatischer Beeinträchtigungen
  • Stabilisierende Wirkung

Psychotherapie: (eher Anwendungsfach)

  • Arbeit mit verschiedene psychotherapeutischen Methoden in verschiedenen Richtungen
  • Verdrängte und unbewusste Faktoren bewusst machen, neue Lernerfahrungen ermöglichen -> aufdeckend
  • Destabilisierung

Unterschiede Neurologie vs. Psychiatrie

Neurologie = Hardware, behandelt Erkrankungen des Nervensystems

Psychiatrie = Software -> therapiert Neurotransmitterstörungen die emotionale oder psychische Probleme mit sich bringen