Was sind Determinanten?
Rahmenbedingungen (gesetzlich, Sozial, gesundheitlich, Sicherheitsvorschriften, Steuern etc.)
- Marktbedingungen (Wettbewerb, Wettbewerbsrecht)
- Finanzierungsmöglichkeiten (Business Angels, Venture Capital, Zugang zu Fremdkapital)
Unternehmen)
GEM - Welche typenklassen gibt es?
TEA (total early stage entrepreneurial activity)
Nascent Entrepreneurial Activity -> (Gründungen mit einem Alter von unter 3 Monaten)
New business Owneer -> (Gründungen mit einem Alter zwischen 3 Monaten und 3,5 Jahren)
Established -> (Gründungen mit einem Alter von mehr als 3,5 Jahren)
GEM - was ist das?
GEM - Einordnung der betrachteten Volkswirtschaften
Unterscheidung nach Entwicklungsstand
Factor-driven -> befindet sich im Entwicklungszustand, es geht darum, die nötigen Produktionsfaktoren zur Verfügung gestellt zu bekommen (Iran, Uganda)
Efficiency-driven -> höhere Wettbewerbsfähigkeit, Industrialisierung fortgeschritten, Bsp: China, Tunesien - Faktorenbeschaffung ist kein Problem mehr , es würd sich um die effiziente einsetzung gekümmert
Innovation-driven -> (Schwerpunkt auf wissensbasierter Wirtschaft, weit entwickelter Bildungsstandard, z.B. Deutschland, USA) - höchster entwicklungsstand einer VW
Entrepreneurship Indicators Programme (EIP)
unterscheidet Indikatoren, die die Determinanten, die Gründungseffizienz (Entrepreneural Performance) und den Einfluss (Impact) des Entrepreneurships in unterschiedlichen Ländern beschreiben. Wird von OECD herausgegeben
Fakt
Innovationen, die in einer Boomphase vorgenommen werden, entwickeln ihre Wirkung erst mit
Verzögerung in der darauf folgenden Abschwungphase.
Fakt
Die inkonsistente Datenlage in vielen Ländern macht einen internationalen Vergleich zum Stand
des Entrepreneurships quasi unmöglich.
Fakt
Das "Entrepreneurship Indicators Programme" der OECD untersucht Indikatoren für Gründungseffizienz ("Entrepreneurial Performance") und für den Einfluß ("Impact") des
Entrepreneurships in unterschiedlichen Ländern.
Fakt
Die Entrepreneurshipforschung arbeitet weltweit einen insgesamt starken und weiter zunehmenden Einfluss der Schulbildung für die Wahrnehmung und Durchführung von
Gründungen heraus.
Fakt
Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) unterscheidet nach dem Entwicklungsstand „factor-driven", „efficiency driven" und „innovation-driven" Volkswirtschaften.
Fakt
Die Untersuchungen des GEM unterscheiden nach dem Motiv der Gründung zwischen
„opportunity"- und „Necessity"-Gründern.
Fakt
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezeichnet in ihren Analysen für deutsche Gründer bürokratische Hürden ,hohe Belastungen für das familiäre Umfeld und das finanzielle Risiko als
die größten Hürden für eine Gründung.
Für den internationalen Vergleich werden das EIP durch die OECD und den GEM durch verschiedene Universitäten veröffentlicht
Ergebnisse EIP (OECD)
- Erschwerter Zugang zu Kapital
- Härtere Marktbedingungen
- Kleinst- und kleine Unternehmen existenzlos - Weltweite Gründungsrate sinkt
- Wirkt positiv auf die Haltung ggü. ES
- Junge Menschen denken optimistisch über
Gründung
- Enormer genderbezogener GAP bei Einkommen - Schulausbildung wird wichtiger
Für den internationalen Vergleich werden das EIP durch die OECD und den GEM durch verschiedene Universitäten veröffentlicht
Ergebnisse GEM
Starke Abhängigkeit der Gründungswahrnehmung von der Entwicklungsstufe der VWL je niedriger desto mehr ES
Starke Abhängigkeit der Gründungstätigkeit vom BSP pro Kopf und der Entwicklungsstufe der VWL
Altersstruktur der Gründer 35-44 Jahre
Große Gender-Abhängigkeit v.a. regional
Rolle der Migranten nimmt zu
OECD - Enterpreneurship Indicator Programm
EntrepreneurshipinDeutschland–KfW
Einteilung im Gründungsmonitor
Einteilung im Gründungsmonitor:
- Neugründungen
- Übernahme bereits bestehender Unternehmen - Beteiligung an bestehenden Unternehmen
- Vollerwerbsgründer
- Nebenerwerbsgründer
- Chancengründer
- Gründer in freien Berufen
Gründe für die negative Entwicklung der Anzahl von Gründungen
Nenne die wesentlichen volkswirtschaftlichen Fragen und Erkenntnisse im Bereich der Gründungsforschung:
Beschreibe den Untersuchungsansatz der global entrepreneurship monitor GEM
Welche positiven und negativen Einflussfaktoren werden im Zusammenhang mit der Gründungs-und Innovationstätigkeit in Deutschland genannt?
Positive Einflussfaktoren:
Negative Einflussfaktoren:
Welche volkswirtschaftstheoretischen Funktionen werden Entrepreneurship nachgesagt?
Entrepreneurship wird in der Volkswirtschaftstheorie hauptsächlich mit der Schaffung von Wachstum und Beschäftigung in Verbindung gebracht. Es wird angenommen, dass Unternehmer durch die Einführung neuer Produkte, Prozesse und Märkte dazu beitragen, die Produktivität zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft zu verbessern. Es wird auch davon ausgegangen, dass Entrepreneurship Innovationen fördert und die soziale Mobilität erhöht, indem es Menschen ermöglicht, ihre eigenen Unternehmen zu gründen und ihre Karriere selbst in die Hand zu nehmen. – Alokationseffekte – Innovationseffekte – Wachstums- und Wohlfahrtsefffekte – Beschäftigungseffekte – Mesoökonomische Effekte
International vergleichende Modelle
In der international vergleichenden Entrepreneurship-Forschung werden verschiedene Modelle verwendet, um die Entrepreneurship-Aktivitäten und -Ergebnisse in verschiedenen Ländern zu untersuchen und zu vergleichen. Einige der bekanntesten Modelle sind:
Das "Global Entrepreneurship Monitor"-Modell: Dieses Modell ist ein jährliches internationales Vergleichsprojekt, das Entrepreneurship-Aktivitäten und -Ergebnisse in mehreren Ländern misst und vergleicht. Es sammelt Daten über Unternehmertum von Einzelpersonen und Unternehmen und bietet einen umfassenden Überblick über die Entrepreneurship-Landschaft in verschiedenen Ländern und oecd
Wie beschreibt entrepreneurship und Innovation die Entwicklung einer Volkswirtschaft
Entrepreneurship und Innovation werden oft als wichtige Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung angesehen. Sie können eine Volkswirtschaft auf mehrere Arten beeinflussen:
Insgesamt tragen Entrepreneurship und Innovation dazu bei, die Wirtschaft eines Landes wachsen und sich an die sich verändernden Anforderungen anzupassen. Sie sind also unerlässlich für die Entwicklung einer Volkswirtschaft.
Allokationseffekte (lang)
Allokationseffekte beziehen sich auf die Art und Weise, wie Ressourcen innerhalb einer Wirtschaft verteilt werden. Sie beschreiben, wie die Verteilung von Finanzmitteln, Arbeitskräften und Produktionsfaktoren die Produktivität und Wachstum beeinflusst.
Es gibt zwei Arten von Allokationseffekten: positive und negative Allokationseffekte. Positive Allokationseffekte entstehen, wenn Ressourcen den Unternehmen und Branchen zugewiesen werden, die sie am effizientesten nutzen können. Dies führt zu einer höheren Produktivität und einem höheren Wachstum. Negative Allokationseffekte entstehen, wenn Ressourcen den Unternehmen und Branchen zugewiesen werden, die sie ineffizient nutzen. Dies führt zu einer niedrigeren Produktivität und einem niedrigeren Wachstum.
Ein Beispiel für einen positiven Allokationseffekt ist die Vergabe von Fördergeldern an Unternehmen, die innovative Technologien entwickeln. Dies führt dazu, dass Ressourcen in die Entwicklung von Technologien fließen, die für die Wirtschaft von großem Nutzen sein können. Ein Beispiel für einen negativen Allokationseffekt ist die Vergabe von Fördergeldern an Unternehmen, die ineffiziente Technologien entwickeln. Dies führt dazu, dass Ressourcen in die Entwicklung von Technologien fließen, die für die Wirtschaft von geringem Nutzen sein können.
Es ist wichtig, die Allokationseffekte im Auge zu behalten, wenn wirtschaftliche Politik formuliert wird, um sicherzustellen, dass die Ressourcen der Wirtschaft effizient eingesetzt werden und das Wachstum und die Produktivität gesteigert werden.
Innovationseffekte (lang)
Innovationseffekte beschreiben die Auswirkungen von Innovationen auf die Wirtschaft und Gesellschaft. Innovationen können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.
Positive Innovationseffekte beinhalten:
Negative Innovationseffekte beinhalten:
Es ist wichtig, sowohl die positiven als auch die negativen Innovationseffekte zu berücksichtigen, wenn wirtschaftliche Politik formuliert wird, um sicherzustellen, dass die Innovationen die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt bereichern und nicht schädigen.
Wachstums und Wohlfahrtseffekte (lang)
Wachstumseffekte beziehen sich auf die Auswirkungen von Innovationen auf das Wirtschaftswachstum. Innovationen können dazu beitragen, das Wirtschaftswachstum durch die Schaffung neuer Produkte, Prozesse und Märkte anzukurbeln. Sie können auch die Produktivität und Effizienz von Unternehmen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft insgesamt erhöhen.
Wohlfahrtseffekte beziehen sich auf die Auswirkungen von Innovationen auf die Lebensqualität der Menschen. Innovationen können die Lebensqualität verbessern, indem sie neue Produkte und Dienstleistungen bereitstellen, die die Bedürfnisse der Verbraucher besser erfüllen. Sie können auch dazu beitragen, die Umweltbelastung zu reduzieren und die Gesundheit und Sicherheit der Menschen zu verbessern.
Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl Wachstumseffekte als auch Wohlfahrtseffekte von Innovationen nicht immer positiv sind und manchmal auch negative Auswirkungen haben können, z.B auf Arbeitsplätze oder die Umwelt. Es ist wichtig sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen zu berücksichtigen, wenn wirtschaftliche Politik formuliert wird, um sicherzustellen, dass die Innovationen die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt bereichern und nicht schädigen.
Beschäftigungseffekte (lang)
Beschäftigungseffekte beziehen sich auf die Auswirkungen von Innovationen auf die Anzahl und Qualität der Arbeitsplätze. Positive Beschäftigungseffekte können sich ergeben, wenn Innovationen dazu führen, dass neue Unternehmen und Branchen entstehen, die Arbeitsplätze schaffen. Dies kann besonders wichtig für die Regionen und Bevölkerungsgruppen sein, die von hoher Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Negative Beschäftigungseffekte können sich ergeben, wenn Innovationen dazu führen, dass bestehende Unternehmen und Branchen überflüssig werden und Arbeitsplätze verloren gehen. Dies kann vor allem dann der Fall sein, wenn die betroffenen Arbeitnehmer nicht über die notwendigen Fähigkeiten und Qualifikationen verfügen, um in den neuen Unternehmen und Branchen zu arbeiten.
Es ist wichtig, dass die wirtschaftspolitischen Maßnahmen sowohl die positiven als auch die negativen Beschäftigungseffekte berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Innovationen die Gesamtbeschäftigung und die Qualität der Arbeitsplätze verbessern. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die die betroffenen Arbeitnehmer unterstützt, kann helfen, negative Beschäftigungseffekte zu minimieren und positive Effekte zu maximieren.
Mesoökonomische Effekte (lang)
Mesökonomische Effekte beziehen sich auf die Auswirkungen von Innovationen auf die Messbarkeit und Vergleichbarkeit von Produkten und Dienstleistungen. Positive messökonomische Effekte können sich ergeben, wenn Innovationen dazu führen, dass Produkte und Dienstleistungen einfacher und genauer gemessen werden können. Dies kann dazu beitragen, die Transparenz des Marktes zu erhöhen und die Entscheidungen von Verbrauchern und Unternehmen zu verbessern.
Negative messökonomische Effekte können sich ergeben, wenn Innovationen dazu führen, dass Produkte und Dienstleistungen schwieriger zu messen und zu vergleichen sind. Dies kann dazu führen, dass Verbraucher und Unternehmen schlecht informiert sind und schlechte Entscheidungen treffen. Es kann auch dazu führen, dass Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf unethische Weise bewerben oder verkaufen.
Es ist wichtig, dass die Regulierungsbehörden und die Industrie zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die messökonomischen Effekte von Innovationen positiv sind und dass die Verbraucher und Unternehmen die notwendigen Informationen haben, um informierte Entscheidungen zu treffen. Dies kann durch die Schaffung von Standards und Vorschriften für die Messbarkeit und Vergleichbarkeit von Produkten und Dienstleistungen erreicht werden.
OECD lang
Das Entrepreneurship Indicator Program (EIP) ist ein Programm der OECD, das sich auf die Messung und Analyse von Entrepreneurship in den Mitgliedsstaaten konzentriert. Das Programm umfasst verschiedene Indikatoren, die die Entrepreneurship-Aktivität in einem Land messen, wie z.B. die Zahl der Neugründungen, die Zahl der Unternehmen, die expandieren, und die Zahl der Unternehmer.
Das EIP sammelt auch Daten zu den Rahmenbedingungen für Entrepreneurship in einem Land, wie z.B. den Zugang zu Finanzierung, Bildung und Schulung, und die Regulierung. Dies ermöglicht es der OECD, die Entrepreneurship-Aktivität in verschiedenen Ländern zu vergleichen und Empfehlungen für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Entrepreneurship in einem Land abzugeben.
Das EIP hat auch eine Online-Datenbank, die es interessierten Parteien ermöglicht, die Entrepreneurship-Daten der verschiedenen Länder zu durchsuchen und zu analysieren. Diese Daten können von Regierungen, Unternehmen und akademischen Institutionen verwendet werden, um die Entrepreneurship-Aktivität in einem Land zu verstehen und zu verbessern.
GEM lang
Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) ist ein internationales Forschungsprojekt, das sich auf die Messung und Analyse von Entrepreneurship in über 100 Ländern konzentriert. Das Projekt wurde 1999 von Babson College und Imperial College London ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich durchgeführt.
Das GEM verwendet eine breite Palette von Indikatoren, um die Entrepreneurship-Aktivität in einem Land zu messen, einschließlich der Zahl der Neugründungen, der Unternehmerquote und der Wachstumsambitionen von Unternehmen. Es sammelt auch Daten zu den Rahmenbedingungen für Entrepreneurship in einem Land, wie z.B. Zugang zu Finanzierung, Bildung und Schulung und Regulierung.
Das GEM vergleicht auch die Entrepreneurship-Aktivität zwischen Ländern und untersucht die Faktoren, die die Entrepreneurship-Aktivität beeinflussen, sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene. Die Ergebnisse des GEM werden jährlich in einem Bericht veröffentlicht und können von Regierungen, Unternehmen und akademischen Institutionen verwendet werden, um die Entrepreneurship-Aktivität in einem Land zu verstehen und zu verbessern.
Zwei Typenklassen des GEM
Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) unterscheidet zwischen zwei Typen von Entrepreneurship:
GEM untersucht sowohl die Unternehmertum im etablierten Unternehmen als auch im frühen Stadium und analysiert die Unterschiede in Bezug auf die Entrepreneurship-Aktivität, die Rahmenbedingungen und die Erfolgsfaktoren zwischen den beiden Typen von Entrepreneurship.
Total Early-Stage Entrepreneurial Activity (TEA)
Total Early-Stage Entrepreneurial Activity (TEA) ist ein Indikator, der von dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) verwendet wird, um die Entrepreneurship-Aktivität im frühen Stadium zu messen. Der Indikator misst die Häufigkeit von Unternehmensgründungen in einem bestimmten Zeitraum und die Anzahl der Personen, die an der Gründung eines Unternehmens beteiligt sind.
TEA umfasst drei Arten von Entrepreneurship-Aktivitäten im frühen Stadium: die Gründung neuer Unternehmen, die Übernahme bestehender Unternehmen und die Schaffung neuer Geschäftsfelder innerhalb bestehender Unternehmen. Es werden sowohl die Gründer als auch die Unternehmer, die an der Schaffung neuer Geschäftsfelder beteiligt sind, in die Berechnung einbezogen.
TEA ist ein wichtiger Indikator für die Entrepreneurship-Aktivität in einem Land, da er die Häufigkeit von Unternehmensgründungen misst und damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum leistet. Es hilft auch Regierungen und Unternehmen, die Entrepreneurship-Förderungsmaßnahmen zu evaluieren und zu verbessern.
Factor driven phase
Eine Factor-driven Phase ist eine Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens, in der dessen Wachstum hauptsächlich durch externe Faktoren wie Marktnachfrage und wirtschaftliche Bedingungen bestimmt wird. Diese Phase kann durch hohes Umsatzwachstum und einen relativ geringen Bedarf an erheblichen Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte oder Marketing gekennzeichnet sein. Allerdings kann diese Phase auch mit einer zunehmenden Konkurrenz und dem Bedarf, sich an verändernde Marktbedingungen anzupassen, einhergehen.
Die Efficiency-driven Phase
Die Efficiency-driven Phase ist eine Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens, in der der Fokus von Wachstum auf die Steigerung der operativen Effizienz und die Reduzierung von Kosten gelegt wird. In dieser Phase hat das Unternehmen in der Regel seine Reife erreicht und der Markt kann gesättigt sein. Die primären Ziele in dieser Phase sind, den Marktanteil zu halten oder zu erhöhen, während die Gewinne maximiert und die Kosten reduziert werden. Dies kann die Vereinfachung von Abläufen, die Reduzierung von Personal und die Optimierung von Prozessen beinhalten.
Die Innovation-driven
Die Innovation-driven Phase ist eine Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens, in der der Fokus darauf liegt, neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu entwickeln und einzuführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Wachstum zu generieren. In dieser Phase investieren Unternehmen stark in Forschung und Entwicklung, um neue und innovative Produkte oder Dienstleistungen zu schaffen, die sie von ihren Wettbewerbern unterscheiden und neue Kunden anziehen. Diese Phase kann durch hohes Wachstum und hohe Investitionen gekennzeichnet sein, birgt aber auch ein hohes Risiko, da neue Produkte oder Dienstleistungen möglicherweise nicht erfolgreich auf dem Markt sein können.
Entrepreneurship in Deutschland (lang)
In Deutschland ist die Gründungstätigkeit in den letzten Jahren gestiegen, aber im Vergleich zu anderen Ländern nicht so hoch. Laut dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) lag die Rate der Unternehmensgründungen in Deutschland im Jahr 2019 bei 6,1%, was unter dem Durchschnitt der OECD-Länder von 8,6% lag.
Deutschland hat jedoch eine starke und etablierte Wirtschaft, die von großen und erfolgreichen Unternehmen dominiert wird. Einige Faktoren, die die Gründungstätigkeit in Deutschland beeinflussen können, sind:
Hohe regulatorische Anforderungen und bürokratische Hürden für die Gründung eines Unternehmens
Mangel an Risikokapital für Start-ups
Mangel an Unternehmerkultur und geringes Selbstbewusstsein bei der Gründung eines Unternehmens
Hohe Arbeitslosigkeit und wenig Arbeitsplatzsicherheit, die dazu führen können, dass Menschen eher dazu neigen, eine sichere Anstellung anstatt ein Unternehmen zu gründen
Trotz dieser Herausforderungen gibt es in Deutschland auch positive Entwicklungen, insbesondere in Bereichen wie Technologie und Innovation. In den letzten Jahren hat die deutsche Regierung auch Maßnahmen ergriffen, um die Gründungstätigkeit zu fördern, wie z.B. die Schaffung von Förderprogrammen und die Erleichterung von bürokratischen Verfahren.