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Welche Themen wurden in der Führungsforschung in den vergangenen Jahren kontrovers diskutiert?

  • Narzissmus
  • Psychopathie
  • toxische MA

Nenne die wichtigsten Ergebnisse der Persönlichkeitsforschung in Bezug auf Führung/Persönlichkeitsstudie von Boudreau & Boswell (2001).

  • Boudreau & Boswell (2001): verknüpfen den Zusammenhang zwischen Anforderungen an die Persönlichkeit und den Erfolg und führen dabei Merkmale erfolgreicher Führungskräfte an


  • Boudreau & Boswell (2001): Persönlichkeit eines Spitzen-Managers wirkt sich direkt + indirekt über Motivation und Humankapital auf Karriererfolg aus


  • Boudreau & Boswell (2001): hoher Level an Optimismus, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Streben nach Erfolg + Entscheidungsfreudigkeit als erfolgsversprechende Persönlichkeitsmerkmale (unterstützen damit eine tiefere Untersuchung der Persönlichkeit)


  • (u.a.) Judge & Bono (2006): Untersuchung von dominanten Persönlichkeitsprofilen anhand von Big Five, die ein ähnliches Profil wie zuvor beschrieben hervorbringen


  • Aus diesen Studien gehen jeweils dominant vorherrschende Typen hervor, die sich jedoch im direkten Vergleich innerhalb ihrer Merkmalsausprägungen unterscheiden und selten nur in einem Typen wiederfinden


  • Stogdill (1948): frühzeitige Schlussfolgerung, dass Ableitung eines einheitlichen Persönlichkeitsprofils nicht möglich ist (Metaanalyse)

Metaanalyse nach Judge et al. (2002)

= Korrelationen mehrerer Studien zusammengefasst und in Meta-Korrelationskoeffizienten ρ überführt

Unterscheidung von:

  • Leadership Emergence
  • Leadership Effectiveness


Ergebnisse = leicht unterschiedliches Bild für die Wahrscheinlichkeit in eine Führungsposition befördert zu werden, und die anschließende Effektivität einer FK


Wichtigste Eigenschaften zur Beförderung:

  • emotionale Stabilität
  • Extraversion
  • Gewissenhaftgkeit


Wichtigsten Eigenschaften für Effektivität einer FK:

  • Extraversion
  • Kreativität
  • Anpassungsfähigkeit

Was meint "Leadership Emergence"?

= die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in eine Führungsposition befördert wird

Was meint "Leadership Effectiveness"?

= die Effektivität einer FK in ihrer Rolle

Wozu sollte die Inkonsistenz/Diskrepanz bei der Beförderung zur und von Effektivität als Führungskraft führen?

= Hinterfragen der Auswahlmethoden

Definition "Narzissmus" nach Campbell et al. (2011).

  • entstammt griechischer Mythologie: junger Mann verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild
  • übertriebene Selbstliebe + Idee, sich selbst für das Größte zu halten


Definition nach Campbell et al. (2011):

= stabile individuelle Persönlichkeitseigenschaft, die auf einem gewissen Maß an Größenwahn, Selbstliebe und übersteigertem Selbstwert beruht

Wie macht sich Narzissmus nach Campbell et al. (2011) bemerkbar?

= in drei verschiedenen Hinsichten

  1. Prägung von positiven Selbstevaluationen, Auffassung etwas "Besonderes" zu sein, Eitelkeit, Wunsch nach Macht + Leistung
  2. meist wenig Empathie + unfähig, echte Nähe zu Mitmenschen aufzubauen (eher: viele bekannte/oberflächliche Freundschaften --> manipulativ + auf Nutzen ausgerichtet)
  3. Strategien zurechtlegen, um übersteigerten Selbstwert aufrechtzuerhalten, wollen angeben + im Mittelpunkt stehen (gelingt dies nicht = aggressiv, Depressionen, Angstzustände)

Nenne die Subtypen von Narzissten.

  1. grandiose Narzissten
  2. verletzliche Narzissten

Was sind Merkmale von "grandiosen Narzissten"?

= sind oftmals Spitzen-FK (Vorstände, etc.)

  • selbstsicher
  • extrovertiert
  • dominant
  • aufmerksamkeitssüchtig
  • charismatisch
  • kritikunfähig
  • aggressiv
  • arrogant
  • ausnutzerisch

Was sind Merkmale für "verletzliche Narzissten"?

  • feindselig (da Eindruck, dass Welt sich gegen sie verschworen)
  • arrogant
  • geringes Selbstwertgefühl
  • eher depressiv + zurückgezogen

Relevanz von Narzissmus für Leadership und Management.

= wichtig, da grandiose Narzissten vielfach nach Macht und Einfluss streben (= überdurchschnittlich viele Narzissten in Führungspositionen),


Sie werden häufig in Assessment-Centern positiv bewertet = deswegen trägt Narzissmus zu Leadership Emergence bei:

sie reden gern viel, dominieren Gruppendiskussionen und sind die, die gerne präsentieren ("Chocolate-Cake-Effekt")

Was meint der "Chocolate-Cake-Effekt" nach Campbell et al. (2011)?

= was in sehr kleinen Dosen besonders angenehm sein kann, wird in großen Dosen schnell unangehm

Was meint "Metaanalyse"?

= Studien, die frühere Studien zur gleichen/ähnlichen Thematik zusammenfassen und damit einen Überblick über ein gesamtes Forschungsfeld bieten.

Zusammenhang von Narzissmus und Effektivität als FK im Sinne der Metaanalyse nach Grijalva et al. (2015).

Verhältnis: Effektivität/Leistung als FK (von niedrig zu hoch auf y-Achse) + Narzissmus der FK (von niedrig, mittel zu hoch auf x-Achse)


Ergebnis: umgekehrter U-förmiger Verlauf

= ist Narzissmus mittelmäßig ausgeprägt, ist die Effektivität/Leistung am höchsten (sehr hoher + sehr niedriger Narzissmus = niedrige Effektivität)

Definiere Psychopathie nach Dutton (2013).

(auch antisoziale Persönlichkeitsstörung genannt)


= ein tiefgreifendes Muster von Missachtung und Verletzung der Rechte anderer, das in der frühen Adoleszenz beginnt und bis ins Erwachsenenalter fortdauert.

Benenne die sieben Faktoren des Diagnostischen und Statischen Manual für Psychatrie (DSM).

= min. 3 von 7 müssen vor dem 15. Lebensjahr aufgetreten sein, um eine belastbare Diagnose zu stellen:


  1. Unfähigkeit zur Anpassung an soziale Normen (wiederholte kriminelle Handlungen)
  2. Unehrlichkeit (wiederholtes Lügen, um sich Vorteile zu verschaffen)
  3. Impulsivität + fehlende Umsicht
  4. Reizbarkeit + Aggression (Schlägereien/Überfälle)
  5. Rücksichtslosigkeit
  6. dauerhafte Verantwortungslosigkeit (bzgl. Arbeit/Finanzen)
  7. fehlende Gewissensbisse (Gleichgültigkeit oder Rationalisierung eigener Fehltritte)

Erkläre die Psychopathy Check List - Revised (PCL-R) nach Hare (1991).

= erstes empirisches Messinstrument zur eindeutigen Bestimmung von Psychopathen, Unterscheidung von 4 Dimensionen


Faktor 1: interpersonell

trickreich, sprachgewandt, oberflächlicher Charme, übersteigertes Selbstwertgefühl, ständige Lügen, betrügerisches Verhalten


Faktor 2: affektiv

Gewissenlosigkeit, oberflächliche Gefühle, Empathielosigkeit, Zurückweisen von Verantwortung


Faktor 3: lebensstilbezogen

ständiges Gefühl von Langeweile, parasitärer Lebensstil, Ziellosigkeit, Impulsivität


Faktor 4: antisozial

unkontrolliertes Verhalten, frühe Verhaltensauffälligkeiten, Delinquenz in der Jugend, Verstoß gegen Weisungen und Auflagen

Studie nach Dutton (2013) bzgl. Beruf und Psychopathie.

= deskriptive Studie, in der Teilnehmer nach ihrem Beruf gefragt werden und deren Psychopathie-Score im Anschluss gemessen wurden.

Rangliste von Berufen mit überdurchschnittlichen Psychopathie-Scores (Dutton, 2013).

  1. CEO
  2. Anwalt
  3. Medien (Fernsehen/Radio)
  4. Verkäufer
  5. Chirurg
  6. Journalist
  7. Polizist
  8. Geistlicher
  9. Koch
  10. Beamter


= hochbezahlte Berufe ziehen eher psychopathische Personen an bzw. Personen können in solchen Berufen aufblühen

(Psychopathie scheint im Vertrieb von Vorteil zu sein)

Wie erklärt Dutton (2013) das Phänomen, dass Psychopathie in einigen Berufen "von Vorteil" sein kann?

= "Psychopathie ist wie eine Arznei für die modernen Zeiten. Wenn man sie in Maßen nimmt, kann sie sich als äußerst nützlich erweisen. Sie kann viel existenzielles Leiden lindern, denen wir sonst zum Opfer fallen würden, weil unser schwaches psychisches Immunsystem nicht fähig ist, uns zu beschützen. Nimmt man jedoch zu viel davon, ist die Dosis zu hoch, kann dies wie bei allen Arzneien einige sehr unangenehme Nebenwirkungen haben."

Rangliste von Berufen mit unterdurchschnittlichen Psychopathie-Scores (Dutton, 2013).

  1. Krankenpfleger
  2. Krankenschwester
  3. Psychotherapeut
  4. Handwerker
  5. Friseur
  6. MA von Wohltätigkeitsorganisationen
  7. Lehrer
  8. Künstler
  9. Arzt
  10. Buchhalter

Was meint "Leadership Derailment"?

= gibt bisher keine prägnante deutsche Übersetzung


--> meint so viel wie "das Scheitern in einer Führungsrolle".


= Topmanager, die einst sehr gefeiert wurden, dann aber "abstürzten" (z.B. Thomas Middlehoff mit Konkurs bei Arcor bzw. Karstadt/Quelle oder Jürgen Schrempp bzgl. des Misslingens der DaimlerChrysler-Fusion oder Ron Sommer bzgl. hoplriger Börsengang der Telekom)

Was meint "Counterproductive Work Behavior"?

= von Studien identifizierte Verhaltensweisen, Motive und Persönlichkeitsfaktoren, die mit Leadership Derailment in Zusammenhang stehen.


= insb. Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich erkannt

zum Beispiel:

Unfähigkeit, ein echtes Team mit Kohäsion, gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Ziel zu erschaffen + fehlende Managementfähigkeiten, Arroganz, Egoismus + Verfolgen einer eigenen Agenda anstelle des Unternehmensziels

Erkläre die erfolgsversprechenden Strategien im zwischenmenschlichen Bereich im Sinne von Leadership Derailment nach Hogan & Kollegen (2010).

  1. "Moving away" = Kontakt mit anderen wird vermieden + Einschüchterung wird zur Zielerreichung genutzt (oftmals instabile, argwöhnische, schüchterne, pessimistische Typen)
  2. "Moving against" = Manipulation + Charme werden zur Zielerreichung eingesetzt (oftmals arrogante, manipulative, exzentrische, aufmerksamkeitsbedürftige, egozentrische Typen)
  3. "Moving toward" = Ziele werden durch Integration anderer Partnerschaften angestrebt (oftmals sorgfältige, pflichtbewusste, verlässliche, perfektionistische Typen)


= Moving-toward-Strategie ist vermutlich der erfolgsversprechendste Ansatz zum Aufbau und Erhalt tragfähiger zwischenmenschlicher Beziehungen



Welche kulturübergreifende Faktoren erweisen sich neben der Moving-toward-Strategie nach Hogan et al. (2010) außerdem als schützend gegen Leadership Derailment?

  • erfolgreiches Managen von Komplexität
  • wirksame Anleitung + Motivation der MA
  • Ehrgefühl
  • Streben nach Exzellenz
  • Versiertheit bzgl. Organisation + Management
  • Selbstbeherrschung + würdevolles Auftreten
  • Sensibilität + Empathie
  • clevere Personalentscheidungen

Was versteht man unter toxischen Mitarbeitern?

= all jene Personen in einem Team, die häufig "Counterproductive Work Behavior" an den Tag legen.

Wie definieren Housemann & Minor (2015) toxische Mitarbeiter?

= Mitarbeiter, die im glimpflichsten Falle nur schlecht zum Unternehmen und zur jeweiligen Stelle passen, was zu einer kostenintensiven Nachbesetzung führt.

Sie leisten häufig zwar mehr, aber auch qualitativ Schlechteres als durchschnittlich beitragende MA.


z.B. durch sexuelle Belästigung, Gewalttätigkeit am Arbeitsplatz, Betrug sowie andere Regelverstöße

Nenne Faktoren nach Houseman & Minor (2015), die zu toxischem Verhalten führen.

  • schwache Serviceorientierung, die Geringschätzung anderen gegenüber widerspiegelt
  • übermäßiger Optimismus + besonders hohe Meinung von sich selbst
  • vielfacher Kontakt mit anderen toxischen Individuen
  • geringe Überwachung + Kontrolle der Position durch Vorgesetzte

Nenne die relevanten Ergebnisse des Schätzmodells nach Houseman & Minor (2015) zum Vergleich von Einsparungen, wenn entweder "Superstar Performer" eingestellt oder ein toxischer MA durch Entlassung entfernt wird.

= Entfernung eines toxischen MA: Einsparung von 12.489 US-Dollar

(da weitere Abwanderungen von durchschnittlichen bzw. guten MA verhindert werden)


= Einstellung eines Superstar Performers, der zu den obersten 25% der Leistungsträger im Unternehmen zählt: Einsparung von 1.951 US-Dollar

(da dieser so produktiv wie 1,3 oder 1,5 "durchschnittliche" MA ist, aber nur ein Gehalt (anstatt 1,3 bzw. 1,5) kostet)


= Einstellung Superstar Performer, der zum obersten Prozent der Leistungsträger zählt: Einsparung von 5.303 US-Dollar

(da erheblich produktiver als durchschnittlicher MA + kostet nur ein Gehalt)


= Entlassung eines Toxikers ist bzgl. Kosteneinsparung mehr als doppelt so effizient wie die Einstellung eines herausragenden MA


Auf welche beiden Subdimensionen lässt sich das Machtprinzip in Unternehmen herunterbrechen und wie werden diese definiert?

  1. Positions- bzw. organisationale Macht = bezieht sich auf den Teil des Einflusses, der durch die vom Unternehmen zugewiesene Position und zur Verfügung stehende Instrumente ausgeübt werden kann
  2. Personenbezogene Macht = kommt nur durch die individuellen Charakteristiken und Anstrengungen zustande (≠ hierarchische Stellung oder vorhandene Ressourcen)

Benenne die Quellen der Macht nach Colquitt et al. (2011).

  1. Positions-/organisationale Macht, die als hierarchische Macht, Macht durch Belohnungen oder als erzwingende Macht Einfluss nimmt
  2. personenbezogene Macht, die als Expertenmacht, Identifikationsmacht oder Macht durch Netzwerk Einfluss nimmt

In welche Subtypen lässt sich die Positions-/organisationale Macht im Sinne der Machtquellen nach Colquitt et al. (2011) teilen?

= 3 Subtypen:


  1. Hierarchische Macht durch Stellung in der Hierarchie (Position zeigt im Organigramm auf, inwiefern der Stelle Leitungs-, Koordinations- oder Supervisionsfunktionen zugewiesen sind)
  2. Macht durch Belohnung, wenn FK größtenteils/vollständige Kontrolle über variable Gehaltsbestandteile der MA besitzt (und so deren Höhe direkt beeinflussen kann)
  3. Erzwingende Macht durch direkte Weisungsbefugnis (ergibt sich häufig aus Organigramm; speziell in Stellenbeschreibung niederlegt)

In welche Subtypen lässt sich die personenbezogene Macht im Sinne der Machtquellen nach Colquitt et al. (2011) teilen?

= 3 Subtypen:


  1. Expertenmacht durch breites Fachwissen (Machtzuteilung durch Wissens-/Erfahrungsgefällen zu anderen)
  2. Identifikationsmacht durch Charisma; Einfluss, der zustande kommt, indem andere Personen sich bevorzugt mit dieser Person identifizieren + assoziieren (zentraler Bestandteil von transformationaler Führung)
  3. Macht durch Netzwerk, indem FK viele tragfähige Beziehungen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen und darüber hinaus hat (Daraus können Informationsvorsprung + Symbiosen entstehen und Synergien genutzt werden)

Nenne Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generation X, Y und Z nach Bresman & Rao (2017) in Bezug auf Führungsambitionen.

grundlegende Gemeinsamkeit:

  • Geografie bzw. Herkunft/Geschlecht genau so wichtig wie Zugehörigkeit zu einer der 3 Generationen (= FK muss individuell auf MA + kulturelle Besonderheiten eingehen (≠ "Generationen-Schublade")


Führungsambitionen/Übernahme von Führungsverantwortung:

  • wichtig für 61% Gen Y+ Z, 57% für Gen X (vor allem für US-Amerikaner + Mexikaner, deutlich weniger in Norwegen)
  • Gen X + Y reizt das Coachen/Mentoring an Führung (ins. Spanien; am wenigsten in DE, Großbritannien, USA), für Gen Z steht eher die erhöhte Verantwortung im Vordergrund
  • über alle Generationen hinweg: Männer hegen stärkere Führungsambitionen als Frauen, aber bei Gen Y + Z weisen Frauen eine "Leadership Ambition" auf = 63% Männer, 61% Frauen

Nenne Arbeitsmärkte mit weniger ausgeprägten Führungsambitionen. Welche Herausforderungen ergeben sich für diese Länder?

  • Norwegen
  • Dänemark
  • Schweden
  • Frankreich


Herausforderung = geeigneten Führungsnachwuchs finden

Nenne Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generation X, Y und Z nach Bresman & Rao (2017) in Bezug auf unternehmerischer Ambitionen.

  • starkes Interesse an Selbstständigkeit bei allen 3 Gen (jeder 4. befragte Student der Gen Z will sich selbstständig machen)
  • Wunsch nach Selbstständigkeit (unabhängig von Generation) vor allem in Indien und Mexiko
  • Berücksichtigung: in entwickelteren Volkswirtschaften Europas + Nordamerikas stehen den Befragten mehr attraktive Tätigkeiten als Arbeitnehmer zur Verfügung als in der "Zweiten" und "Dritten" Welt (= "entrepreneurial acitivity out of necessity" vs. Choice)

Nenne Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generation X, Y und Z nach Bresman & Rao (2017) bzgl. angestrebter Übereinstimmung von Persönlichkeit und Arbeit.

  • für jüngere Generationen ist es wichtiger, bzgl. Persönlichkeit + Werten zum Unternehmen zu passen
  • 70% sehen Flexibilisierung von Arbeitszeiten + Arbeit als größte Chance für die nächsten 10 Jahre (unabhängig von Generation)
  • mehr Pax aus Gen X würden an einem Online-Kurs teilnehmen als aus Gen Z

Der strukturierte Überblick von Judge et al. (2002) über die Merkmale effektiver Führungskräfte zeigt, dass...

= ... unterschiedliche Studien unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen.

Welche Führungsvariablen werden am besten als abhängige Variablen untersucht?

= "Leadership Effectiveness" und "Leadership Emergence"

Neue Metaanalysen stellen fest, dass Narzissmus

= … im mittleren Grad zur höchsten Effektivität führt.

Welche Berufsgruppe weist empirischen Studien zufolge den höchsten durchschnittlichen Psychopathie-Wert auf?

= CEOs

Welche Strategie trägt nicht zu Leadership Derailment bei?

= Moving toward

Nenne die Geburtenjahrgänge der Generation X, Y und Z.

Generation X ("Generation Golf"; ca. 1970-1980)

Generation Y ("Millennials"; ca. 1981-1996)

Generation Z ("Digital Natives"; nach 1997 geboren)