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Welche Größen sind Bestandteile der Kapitalkosten?

  • Abschreibung
  • Zinsanspruch

Welche der folgenden Positionen sind Bestandteil der durchschnittlichen jährlichen Kosten von Investitionsgütern?

  • Zinsanspruch
  • Gegenwartswert
  • Reparaturkosten
  • Abschreibung
  • Tilgung
  • Annuität
  • Zinsanspruch
  • Reparaturkosten
  • Abschreibung

Welche Aussagen treffen für ein Annuitätsdarlehn zu?

  • Der jährliche Kapitaldienst ist konstant
  • Die jährlichen Tilgungszahlungen sind konstant
  • Die jährlichen Zinszahlungen sind konstant

Der jährliche Kapitaldienst ist konstant

Kapitaldienst

Der Kapitaldienst umfasst alle Zahlungen, die ein Schuldner zur Bedienung seiner Schulden leisten muss, also Zins- und Tilgungszahlungen

Wenn die totalen Durchschnittskosten gedeckt sind, gilt immer:

Die Produktion ist kurzfristig rentabel.



(totale Durchschnittskosten sind gedeckt = Unternehmen erzielt keinen Verlust, da alle Kosten (fix und variable) sind gedeckt= Kurzfristige Rentabilität)

Welche Aussagen treffen auf die Bilanz eines lw. Unternehmens zu?

  • Die Summe der Aktiva entspricht immer der Summe Passiva
  • Die Bilanz die eine Gegenüberstellung von Ertrag und Aufwand
  • Die Passiva untergliedern sich in Anlage-, Tier-, und Umlaufvermögen
  • Die Aktiva gliedern sich in Anlage-, Tier-, und Umlaufvermögen
  • Die Aktiva beschreiben die Mittelverwendung im Unternehmen
  • Die Passiva beschreiben die Mittelverwendungen im Unternehmen
  • Die Summe der Aktiva entspricht immer der Summe Passiva
  • Die Aktiva gliedern sich in Anlage-, Tier und Umlaufvermögen
  • Die Aktiva beschreiben die Mittelverwendungen im Unternehmen

Intensität

Misst den Einsatz von Ressourcen

Einsatz von Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital, Maschinen, Düngemittel) im Verhältnis zur Fläche oder Menge der produzierten Güter

  • es beschreibt, wie stark ein Betriebe bestimmte Ressourcen in der Produktion verwendet (Düngermenge pro Hektar, Arbeitsstunden pro Hektar)

-> Intensität kann höhere Produktivität fördern, wenn zusätzliche Ressourcen effizient eingesetzt werden


Produktivität

misst die Effizient des Ressourceneinsatzes

Produktivität ist das Ergebnis der Produktion im Verhältnis zum Einsatz von Produktionsfaktoren, Sie misst die Effizienz, mit der Ressourcen genutzt werden, um eine bestimmtes Outputniveau zu erzielen

  • Bespiel: Der Ertrag pro Hektar, Ertragsmenge pro Arbeitseinheit

-> Produktivität stellt sicher, dass die eingesetzten Ressourcen optimal genutzt werden, was zu höheren Erträgen bei einem gegebenen Ressourceneinsatz führt

Differenzierende Kräfte

(im Bezug auf den Spezialisierungsgrad landwirtschaftlicher Betriebe)

Differenzierende Kräfte sind Einflussfaktoren , die den Spezialisierungsgrad landwirtschaftlicher Betriebe in verschiedene Richtungen lenken, also entweder eine stärkere Spezialisierung oder eine Diversifizierung (Breitenproduktion) fördern

  • Spezialisierung führt zu Effizienzgewinn
  • Diversifizierung streut das Risiko
  • Differenzierende Kräfte bestimmen, welcher Weg für den Betrieb sinnvoll ist

Integrierende Kräfte

(im Bezug auf den Spezialisierungsgrad landwirtschaftlicher Betriebe)

Integrierende Kräfte sind Faktoren, die dazu führen, dass verscheiden Produktionszweige/ Betriebsbereiche miteinander verknüpft werden. Sie fördern also eine Diversifizierung oder eine enge Verzahnung von Produktionsprozessen innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebes

  • Integrierende Kräfte wirken verbindend und fördern die Koexistenz verschiedener Produktionszweige, während differenzierende Kräfte eher zu einer Trennung oder Spezialisierung führen

Produktionsschwelle

  • Die Produktionsschwelle ist der Mindestpreis, den ein Unternehmen erzielen muss, um seine varialen Kosten vollständig zu decken
  • Preis liegt über der Produktionsschwelle: Produktion lohnt sich, da zumindest die variablen Kosten gedeckt sind
  • Preis liegt unter der Produktionsschwelle: Produktion wird eingestellt, da nicht einmal die variablen Kosten gedeckt sind



-> Die Produktionsschwelle liegt unterhalb der Gewinnschwelle, da bei der Produktionsschwelle noch keine Fixkosten gedeckt sind

Formel Produktionsschwelle

Produktionsschwelle = Gesamte variable Kosten / Produktionsmenge

Gewinnschwelle

Die Gewinnschwelle ist der Mindestpreis, den ein Unternehmen erzielen muss, um seine Gesamtkosten zu decken (Fixe und variable Kosten)

  • Über der Gewinnschwelle = Unternehmen erzielt Gewinn
  • Unter der Gewinnschwelle = Unternehmen erzielt Verlust


-> Die Gewinnschwelle liegt immer oberhalb der Produktionsschwelle, da hier sowohl variable als auch Fixkosten gedeckt werden

-> ist wichtig für die langfristige Planung und zeigt, ab wann ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist

Formel Gewinnschwelle

Formel (Mengenbezogen)

Gewinnschwelle (Menge) = Fixkosten / Preis pro Einheit - variable Kosten pro Einheit


Formel (wertmäßig)

Gewinnschwelle (Erlös) = Fixkosten / 1- Variable Kosten/Umsatz

Selbstfinanzierung

Selbstfinanzierung bezeichnet die Finanzierung eines Unternehmen durch einbehaltenen Gewinne anstatt durch externen Kapitalquellen wie Kredite oder Investoren

  • Vorteile: Unabhängigkeit von externen Kapitalgebern, keine Zinsbelastung wie bei Fremdfinanzierung, Stärkung der Eigenkapitalbasis, was die Kreditwürdigkeit verbessert
  • Nachteile: Weniger Liquidität für Gesellschafter, da Gewinne nicht ausgeschüttet werden, begrenztes Wachstumspotential, wenn der Gewinn nicht ausreicht

-> Selbstfinanzierung ist eine Form den Innenfinanzierung und träft zur langfristigen Stabilität eines Unternehmens bei

Eigenfinanzierung

Eigenfinanzierung beschreibt die Finanzierung eines Unternehmens durch Eigenkapital, das von den Eigentümern oder von den Gesellschafter zur Verfügung gestellt wird

  • Einlagen der Gesellschafter: oft als Gründungskapital
  • Thesaurierung vom Gewinn: Gewinne werden nicht ausgeschüttet
  • Erhöhung des Eigenkapitals: Ausgabe neuer Aktien oder Gesellschaftereinlagen

Grenzwertprinzip

Besagt, dass Entscheidungen immer auf den zusätzlichen Kosten oder die zusätzlichen Kosten einer weitern Einheit abgestimmt werden sollen

  • Ein Landwirt entscheidet, ob er zusätzlichen Dünger aufträgt. Er vergleicht den zusätzlichen Ertrag (Grenznutzen) mit den zusätzlichen Kosten (Grenzkosten) des Düngers. Wenn der Grenznutzen größer als die Grenzkosten ist, wird der Dünger aufgetragen

-> hilft bei der Optimierung von Entscheidungen durch die Betrachtung der zusätzlichen EInheiten

Opportunitätskostenprinzip

Besagt, dass bei jeder Entscheidung die Opportunitätskosten berücksichtigt werden müssen, d.h. die Kosten der entgangenen Alternative. Es geht darum was man aufgibt, wenn man eine bestimmte Entscheidung trifft

  • Ein Landwirt hat 100 Hektar Ackerland zur Verfügung und muss entscheiden, ob der diese für Weizen oder Mais anpflanze. Wenn er sich für Mais entscheidet, sind die Opportunitätskosten die entgangenen Erträge des Weizenanbaus

-> Das Opportunitätskostenprinzip hilft, den Wert der entgangenen Option zu verstehen, um fundierte Entscheidungen zu treffen

Aktiva

Aktiva zeigen, wie das Kapital im unternehmen verwendet wird, also das Vermögen des Unternehmens

  • Anlagevermögen: Vermögenswerte, die langfristig im Unternehmen bleiben, z.B. Immobilien, Maschinen, Anlagen
  • Umlaufvermögen: Kurzfristig im Unternehmen verwendbare Werte, z.B. Warenbestände, Forderungen, Bargeld

Passiva

Passiva zeigt, woher das Kapital kommt, also die Finanzierungsquellen des Unternehmens

  • Eigenkapital: Das Kapital, das vom Eigentümer oder den Gesellschaftern stammt, z.B. eingezahlte Einlagen und einbehaltene Gewinne
  • Fremdkapital: Kapital, das von dritten stammt, z.B. Kredite, Darlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten

Bilanzgleichgewicht

Die Summe Aktiva und Passiva muss immer einander entsprechen, die die Verwendung des Kapitals immer die Herkunft des Kapital widerspiegelt

Tilgungsdarlehen

Die Tilgung des Darlehn wird in gleichbleibenden Raten (Fester Betrag) über die gesamte Laufzeit gezahlt

Die Zinsen werden jedoch auf den jeweils verbleibenden Betrag berechnet, sodass die Zinszahlungen zu Beginn hoch und mit fortschreitender Laufzeit immer geringer werden


-> führt zu einer schnelleren Reduzierung des Darlehns und damit zu geringeren Zinskosten über die Zeit

Annuitätsdarlehen

Bei einem Annuitätsdarlehen wird über die gesamte Laufzeit eine gleichbleibende Rate (Annuität) gezahlt, die aus Zins- und Tilgungsanteil besteht

Zu Beginn ist der Zinsanteil der Rate höhe und der Tilgungsanteil geringer, aber mit fortschreitender Laufzeit verschiebt sich die zugunsten der Tilgung, währen die Annuität konstant bleibt


-> gleichbleibende Belastung durch die rate, was für die Planungssicherheit wichtig ist

Betrieb

Ein Betrieb ist ein wirtschaftliche Einheit, in der Produktion oder Dienstleistungen erbracht werden. Es handelt sich dabei um den Ort der Tätigkeit

  • umfasst alle wirtschaftlichen prozesse, die zur Erreichung eines Produktionszieles notwendig sind, wie Machinen, Arbeitskräfte, Kapital und Rohstoffe
  • ein Betrieb ist nicht zwangsläufig ein rechtllicher oder organisatorischer rahmen, sondern beschreibt die praktische Umsetzung der wirtschaftlichen Tätigkeit


Betrieb = einzelne Produktionsstäte oder der Wirtschaftsraum, während das Unternehmen als Gesamtorganisation alle Betriebsstätten und rechtlichen Strukturen umfasst

Unternehmen

Ein unternehmen ist eine rechtliche und organisatorische Einheit, die einen Betrieb führen kann, aber auch eine juristische Struktur aufweist, wie z.B. eine GmbH, AG oder ein Einzelunternehmen

  • ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen
  • ein unternehmen kann auch mehrere Produktlinien oder Geschäftsfelder umfassen, die über verschiedene Betriebe hinweg koordiniert werden

Unternehmen = kann mehrere Betriebe führen, aber ein betrieb ist immer Teil eines Unternehmens

Betriebszweig

Ein Betriebszweig ist ein abgegrenzter Bereich innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebs, der eine bestimmte Produktion von Gütern oder Dienstleistungen umfasst

  • beschreibt, was produziert wird
  • Ackerbau, Milchviehhaltung, Schweinemast, Obstanbau, ...
  • in einem lw. Unternehmen können mehrere Betriebszweige parallel existieren


der Betriebszweig beschreibt den Produktionsbereich, während das Produktionsverfahren beschreibt, wie die se Produkte hergestellt werden

Produktionsverfahren

Ein Produktionsverfahren beschreibt die konkrete Art und Weise, wie die Produktion in einem Betriebszweig durchgeführt wird

  • umfasst alle technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die für den Produktionsprozess notwendig sind
  • Beispiel: In dem betriebszweig miclhviehhaltung kann das Produktionsverfahren entweder extensiv (mit Weidehaltung) oder intensiv ´(mit hohem Kraftfuttereinsatz) sein



Umlaufvermögen

  • Bestandteil der Aktiva in der Bilanz
  • umfasst alle Vermögenswerte, die für den kurzfristigen Verbrauch, den verkauf oder die Verarbeitung bestimmt sind und sich im Laufe des Geschäftsjahres regelmäßig verändern
  • zeigt, wie flüssig ein unternehmen ist, das es Vermögenswerte umfasst, die kurzfristig zu Geld gemacht werden können -> wichtiger Indikator für die Liquidität eines Unternehmens

Anlagevermögen

  • Bestandteil der Aktiva der Bilanz
  • umfasst alle Vermögenswerte, die dem unternehmen dauerhaft dienen und für den betrieblichen Einsatz bestimmt sind - also nicht zum kurzfristigen Verkauf gedacht
  • dient der Produktion von Gütern und Dienstleistungen
  • Abschreibungsfähig, da viele Anlagegüter mit der zeit Wert verlieren (Maschinen)
  • zeigt, welche dauerhaften Vermögenswerte ein unternehmen besitzt, die für die langfristige Sicherung der Produktion und des Geschäftsbetriebs notwendig sind

Welcher Begriff bezeichnet die wirtschaftliche, finanzielle und rechtliche Einheit?

Unternehmen

Der Begriff Intensität beschreibt ...

... das Faktoreinsatzverhältnis von zwei Produktionsfaktoren

Sofern der Produktpreis unterhalb der Produktionsschwelle liegt, ...

... die die Produktion sofort einzustellen

Welche Produktionsfaktoren sind aus dem Gewinn zu entlohnen?

  • Arbeit
  • Kapital
  • Boden

Welches sind Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung?

  • Abschreibung für Gebäude
  • Einnahmen aus dem Verkauf für Schlachtvieh

Welche Aussagen treffen auf die Bilanz eines landwirtschaftlichen Unternehmens zu?

  • Die Summe der Aktiva entspricht der Summe der Passiva
  • Die Aktiva untergleidert sich in Anlage-, Tier-, und Umlaufvermögen

Was sind Beispiele für den Begriff Intensität?

  • Das Verhältnis von eingesetzter Arbeit zu Kapitaleinsatz
  • Die ausgebrachte Menge Saatgut pro Hektar


Verhältnis zweier Inputs z.B. Weizen(dt)/ha

Welche Produktionsfaktoren sind aus dem Betriebseinkommen zu entlohnen?

  • Fremdarbeitskräfte
  • Familienarbeitskräfte

Was gilt bei der Gewinnmaximierung für die optimale (= gewinnmaximierende)Faktoreinsatzmenge?

Die optimale Faktoreinsatzmenge liegt immer im steigenden Bereich er Produktionsfunktion

Welche Finanzierungsformen sind der Innenfinanzierung zuzurechnen?

  • Landverkauf
  • Finanzierung au dem laufenden Gewinn
  • erfolgreicher Ackerbau

Wie lässt sich der Reinertrag errechnen?

Reinertrag = Betriebsertrag - Sachaufwand - Lohnaufwand (Fremdlöhne & Lohnsatz für Familienarbeitskräfte)

Reinertrag = Roheinkommen - Lohnansatz für Familienkräfte

Welche Positionen müssen vom Roheinkommen bestritten werden?

  • Pachtzahlungen für zugepachtete Flächen
  • Zinsen für Fremdkapital
  • Privatentnahmen für private Lebenshaltung

Im Maximum des Durchschnittertrages ...

... wird die Durchschnittsertragskurve von der Grenzertragskurve geschnitten

Welche Aussagen treffen für die Produktionsfunktionen und die daraus abgeleiteten Grenzertrags- und Durchschnittsertragsfunktion zu?

  • bei Erhöhung der Faktoreinsatzmenge steigt der Durchschnittsertrag, solange der Grenzertrag über dem bisherigen Durchschnittsertrag liegt
  • die Grenzertragsfunktion schneidet die Durchschnittsertragsfunktion immer in deren Maximum

Welche Menge produziert und bietet ein gewinnmaximierender Unternehmer in Abhängigkeit vom Preis und Gütermarkt an?

  • die kurzfristige Angebotsfunktion eines Unternehmen entspricht der Grenzkostenfunktion oberhalb des Minimums der durchschnittlichen variablen Kosten
  • die langfristige Angebotsfunktion eines Unternehmens entspricht der Grenzkostenfunktion oberhalb der Gewinnschwelle
  • die optimale Produktionsmenge wird unter anderem durch die Bedingung Preis gleich grenzkosten bestimmt

Für die Optimierung landwirtschaftlicher Betriebe mittels linearer Programmierung gilt:

  • die lineare Programmierung dient der Planung der optimalen Kombinationen verschiedener Produktionsverfahren eines Betriebes
  • bei der linearen Programmierung wird die Faktorausstattung des Betriebes als begrenzt und gegeben betrachtet

Für die folgende Auswertungskennzahlen der Jahresabschlussanalyse gilt:

Der Cash-Flow gibt Auskunft über die Liquidität eines Unternehmens

Wenn die totalen Durchschnittskosten gedeckt sind, gilt immer:

die Produktion ist kurzfristig rentabel

Welche der folgenden Positionen sind Bestandteil der durchschnittlichen jährlichen Kosten von Investitionsgütern?

  • Reparaturkosten
  • Abschreibung

Welche Größen gehören aus die Aktiva Seite der Bilanz?

  • Viehvermögen
  • Grund und Boden

Was zählt zu proportionalen Spezialkosten im Ackerbau?

  • Saatgut
  • Pflanzenschutz
  • Düngemittel

Beispiele für landwirtschaftlich genutzte Fläche

  • Ackerfläche
  • Dauergrünland
  • Obstfläche
  • Wein- und Hopfen
  • Baumschulen

Bespiele Außenfinanzierung

  • langfristiger Kredit
  • Privateinlagen

Was sind Besonderheiten der landwirtschaftlichen Produktion

  • Produktion unterliegt Jahreszyklus
  • Bodengebundenheit
  • Wetterabhängigkeit
  • geringere Angebotselastizität

Welche Aussagen treffen für den Kapitalwert eines Investitionobjektes zu?

Alle Ein- und Auszahlungen werden auf den Gegenwartswert abgezinst

Welche Aussagen treffen für gewinn- und Verlustrechnungen zu?

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Unternehmenserträge sämtlichen Unternehmensaufwendungen gegenübergestellt

Was gilt im Optimum der Faktoreinsatzmenge (optimale spezielle Intensität) bei Gewinnmaximierung?

  • die Differenz aus Erlös minus Kosten ist maximal
  • das WPG entspricht dem Faktorpreis

Welche Bestandteile gehören zur der Passiva Seite einer Bilanz?

  • Fremdkapital
  • Eigenkapital

Zum Aufwand eines landwirtschaftlichen Betriebes gehören:

  • Ausgaben für Düngemittel
  • Pachtzahlungen

Welche der folgenden Positionen sind Bestandteil der jährlichen Kosten von Investitionsobjekten?

  • Zinsanspruch für das gebundene Kapital
  • Abschreibung
  • Reparatur- und Versicherungskosten

Für die optimale Produktionsmenge bei Gewinnmaximierung gilt:

Die Grenzkosten entsprechen dem Güterpreis

Liegt die jährliche Auslastung eines Rübenroders oberhalb der Abschreibungsschwelle,

ist die Abschreibung für die betriebswirtschaftliche Gewinnermittlung leistungsabhängig zu berechnen

Deckungsbeitrag

Erlös - variable Kosten

oder

Gewinne + fixe kosten

variable Kosten

Kosten, die mit der Einsatzmenge des Inputs variieren, z.B. Düngemittel

fixe Kosten

Kosten, die sich in der Höhe nicht ändern, wenn der einsatzumfang des Inputs geändert wird, z.B. Düngerstreuer

Haushalt

Wohn- und Verbrauchsgemeinschaft, in der Menschen auf der Basis ihres Einkommens private Spar- und Konsumentscheidungen treffen

Produktionsfaktoren

Inputs die zur Produktion von Gütern eingesetzt werden; übliche Bezeichnung: x

Bsp.: Boden, Kapital, Dünger

Güter

Outputs, die unter Einsatz einer Kombination von Produktionsfaktoren produziert werden.

übliche Bezeichnung: y

Bsp.: Getreide, Milch

Produktionsfunktion

beschreibt den Zusammenhang zwischen der Faktoreinsatzmenge x und dem damit realisiertem Output y

Rentabilität

Verhältnis einer monetären Erfolgsgröße zum eingesetztem Kapitl

Bsp.: Gewinn/Kapital

Wertgrenzprodukt

Mehrerlös, der durch Erhöhung der Faktoreinsatzmenge um eine EInheit erzielt wird

Das WPG lässt sich berechnen aus dem GE x Produktprei

GE = ableitung der Produktionsfunktion nach der Faktoreinsatzmenge x

Grenzkosten

zusätzliche Kosten bei der Erhöhung der Produktionsmenge um eine Einheit

durchschnittliche totale Kosten

Quotient aus den totalen Kosten (VK + FK) und der Produktionsmenge -> DTK = TK/y

durchschnittliche fixe Kosten

Quotient aus FK und der Produktionsmenge


-> DFK = FK/y

durchschnittliche variable Kosten

Quotient aus VK und der Produktionsmenge DVK -> VK/y