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Was sind die 3 Essströrungen des Erwachsenenalters?
Anorexia nervosa (anorexie)

Bulimia nervosa (Bulimie)

Binge Eating Störung
Propriozeptiv
Wahrnehmung der Körperlage und Bewegung im Raum
Was sind die Gemeinsamkeiten von Essstörungen ?
1. vorliegen von körperschemastörungen

2. Störungen der proprio-,interozeptiven und der emotionalen Wahrnehmung

3. Gefühl eigener Unzugänglichkeit
Was kennzeichnet eine anorexia nervosa ?
- deutliches Untergewicht, welches durch die Einschränkung der Nahrungsaufnahme oder gegensteuernde Maßnahmen erzielt wird
Welche 2 Typen gibt es bei anorexia Nervosa?
Restriktiver Typus und binge eating/purging Typus
Wie äußert sich das binge eating/purging?
- gegensteuernde Maßnahmen, wie Einnahme von Abführmitteln und Erbrechen um Gewicht zu regulieren
Worin unterscheidet sich eine anorektische Person mit Binge /purging verhalten von bulimischen Personen?
Anorektische Personen mit binge eating/purging verhalten unterscheide sich von bulimischen Personen durch das Körpergewicht
Wie wird der schweregrad der anorexie festgestellt werden?
Durch den bmi wert
Wie äußert sich bulimia nervosa?
- wiederholte essanfälle
- Nahrungsmänge übersteigt Durchschnitt
- während des essanfalls kontrollverlust
- danach kompensatorische Maßnahmen wie Erbrechen , Medikament oder Sport , hungern
Wie wird der schweregrad von bulimia nervosa festgestellt?
Auf Basis der Häufigkeit des erbrechens oder kompensationsverhaltens
Wann setzen heißhungerattacken bei der bulimia nervosa ein?w
Ein Person gestresst ist oder negative Emotionen verspürt, oftmals in der Folge unangenehmer zwischenmenschlicher Begegnungen
- häufig bei allein sein
Wie äußert sich binge eating Störung?
- wiederholte essanfälle, bei denen Betroffene die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren und so lange essen, bis sie sich unangenehm voll fühlen , auch essen wenn kein Hunger
Wann kommt eine heißhungerattacke vor?
Wenn die Betroffenen in einer negativen gefühlslage sind
- stressfaktoren wie interpersonelle Konflikte oder negative Gefühle auf den eigenen Körper
Wie fühlen sich betroffene nach einer heißhungerattacke?
Schuldig, angeekelt
Wann wird die Diagnose einer binge eating Störung vergeben?
Wenn Betroffene Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Essverhalten zu verlieren und heißhungerattacken erleiden
Wie lässt sich der schweregrad der binge eating Störung feststellen?
Anhand der wöchentlichen essanfälle
Epidemiologie der anorexia nervosa
- Frauen 10 mal häufiger
-LP 1%
- beginnt häufig in der adoleszenz durch Diät oder kritische lebensereignisse
Epidemiologie der bulimia nervosa
LP 1%
- Frauen 10 mal häufiger
- beginnt meist mit jungen Erwachsenenalter
- durch diäten oder kritische lebensereignisse
- erhöhtes suizidrisiko
Epidemiologie binge eating Störung
Frauen doppelt so häufig
Komorbide Störungen bei anorektischen Personen
Affektive Störungen (bipolar, depressiv)
Angststörungen

Bei Personen mit restriktiven Typus Zwangsstörungen

Bei binge eating/purging alkoholmissbrauch
Komorbide Störungen bei bulimie
Affektive Störungen, angszstörungen, substanzkonsum
Komorbide Störungen bei binge eating störung
Affektive Störungen, angststörungen
Wann ist das Risiko an einer Essstörung zu erkranken erhöht auf der biologischen Ebene?
Wenn Verwandte ersten Grades betroffen sind
- Veränderungen im hypothalamus und serotonin, dopaminsystem
Wo zeigen sich bei personen mit einer Essstörung Veränderungen auf neurobiologischer Ebene?
Veränderungen im hypothalamus, dopamin, serotoninsystem
Was sind Risikofaktoren und retrospektive Korrelate für Essstörungen (psychische und soziale Risikofaktoren)
Anorexia nervosa: früher Beginn der Pubertät, starker Fokus auf Gewicht, diäten, viel Sport, negative selbstbewertung, Perfektionismus

Bulimia nervosa: früher pubertätsbeginn, starke Beschäftigung mit Figur und Gewicht, negatives Bild des Körpers, negative lebensereignisse, kritische Bemerkungen

Binge eating Störung: mobbing, negative Erfahrungen
Was trägt nach dem kognitiv verhaltenstherapeutischen störungsmodell zur Entstehung auf Aufrechterhaltung einer. Essstörung bei ?
- Restriktion des Essverhalten, Vermeidung bestimmter Lebensmittel
-selbstwert wird vom äußeren erscheinungsbild abhängig gemacht (lernzettel)
Folgen von anorexia nervosa
- Reduktion Blutdruck, Herzfrequenz
- Nieren Magen Probleme
- Ausbleiben Menstruation
- Veränderungen des hormon und elektrolythaushalts
- trockenen Haut etc
Folgen bulimia nervosa
Unregelmäßige Menstruation
- kaliummangel
- gewebeverletzungen
Folgen binge eating Störung
Erhöhtes Risiko Diabetes Typ 2
- reizdarmsyndrom
Bindung bei Essstörungen
Unsicher ambivalent und selten sicher gebunden
Wodurch entsteht unsicher ambivalenter bindungsstil?
Dass die primäre Bezugsperson in der Kindheit als inkonsistent und unkontrollierbar wahrgenommen wurde was zu einer tieferen Verunsicherung in zwischenmenschlichen Beziehungen beiträgt

Störung der Autonomie und Identität während er adoleszenz

Kinder zeigen dadurch erhöhtes Bedürfnis nach Nähe und Klammern an Bezugsperson
Worauf basiert die thougt shape fusion?
Wird angenommen, dass bei betroffenen Personen ein ähnlicher kognitiver Mechanismus von Relevanz sein könnte wie bei Personen mit Zwangsstörung
Komponenten der thougt shape fusion
- Überzeugung, dass allein der Gedanke an ein verbotenes Lebensmittel es wahrscheinlicher macht, dass die Person an Gewicht zugenommen oder sich in Körperform verändert hat

- Gedanken über den Verzehr verbotenerer Lebensziel werden moralische als verwerflich angesehen wie der tatsächliche Verzehr der verbotenen Lebensmittel

- Gedanken über den Verzehr verbotener Lebensmittel verstärken das Gefühl zu dick zu sein

1Wenn ich daran denke, verbotene Lebensmittel zu mit zu nehmen, dann denke ich, dass ich 2 wahrschelich zunehme 3 dass ich mich unmoralisch verhalte und mich dicker fühle
Demenz s
Schwere neurokognitive Störung
Auf welchen Domänen basieren die neurologischen
Störungen ?
Komplexe Aufmerksamkeit
Exekutivfunktion
Lernen und Gedächtnis
Sprache
Perzeptiv motorische Fähigkeiten
Soziale kognition
Was zählt zum Bereich der komplexen Aufmerksamkeit?
Daueraufmerksamkeit
Geteilte Aufmerksamkeit
Selektive Aufmerksamkeit
Verarbektungsgeschwindigkeit
As zählt zu den exekutivfunktionen?
Planen
Entscheiden
Arbeitsgedächtnis
Verwerten von Feedback
handeln entgegen Gewohnheit
Verhaltenshemmung
Mentale Flexibilität
As zählt zum lernen und Gedächtnis?
Arbeitsgedächtnis
Kurzzeit Langzeitgedächtnis
Implizites lernen
Was zählt zur Domäne Sprache
Sprachproduktion und verstehen
Was gehört zum perzeptiv motorischen Bereich?
Visuo-perzeption ( Test zum linien halbieren)
Visuo- konstruktion (Hand Auge Koordination)
Perzentuell motorische Fähigkeiten (Verbindung von Wahrnehmung und Bewegung )
Praxis(gelernte Bewegungen darstellen)
Gnosis (Farben und Gesichter erkennen)
Demenz
Einbußen in der kognition
Einschränkung in alltagsbewältigung
Verlust der Gedächtnisleistung
Verflachung des Affekts
- psychotische Symptome
Sprachstörungen
Depressive Symptomatik
Leichte kognitive Störung
Konzentrationstests-gedächtnis- lernschwierigkeiten
Wie kann eine Demenz verlaufen ?
Progredient (fortschreitend), remittierend (nachlassend), gleichbleibend
Kriterien der schweren neurokognitiven Störung (Demenz)
A) Nachweis einer erheblichen Annahme kognitiver Leistung, relativ zum vorherigen Leistungsniveau in einem oder mehreren kognitiven Bereichen auf Basis von:
1. Besorgtheit des Patienten oder klinikers, dass eine erhebliche Abnahme derkognitiven Leistungsfähigkeiten stattgefunden hat

2. erhebliche Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch eine standardisierte neuropsychologische Testung oder klinische Bewertung

B) kognitive Einschränkungen beeinträchtigen die Unabhängigkeit Inder Verrichtung alltäglicher Aktivitäten
Alzheimer Demenz
Ab 45
Am häufigsten
- konzentrationsschwierigkeiten, Orientierungslosigkeit, psychische Beeinträchtigungen, alltagsbewältigung nicht möglich
- Charakter ändert sich
Wie wird der Verlauf von Alzheimer beeinflusst?
Ausmaß der neurodegeneration, Persönlichkeit, soziales Umfeld, strssoren
Alzheimer aus pathologischer Sicht
Neurodegenerative Erkrankung, bei der sich im Gehirn kleine Runde beta amyloide proteinablagerungen an den Neuronen im Bereich des frontalen kortex bilden
- plaques tragen zur Entstehung von Entzündungen bei, die weitere Veränderungen im Gehirn auslösen
- esemtstehen neurofibrillenbündel, aus tauproteinen der nervenaxone bestehende verknäulte proteinfäden die im hippocampus auftreten
- Reduktion der ach und ecetylcholinergen und glutamatergen Neurone die zum schrumpfen des Gehirns führen
- es entstehen Löcher
Was ist nicht von Alzheimer betroffen ?
Rückenmark, sensorische motorische areale des kortex
Erblichkeitsrate Alzheimer
75%
Welche Gene können mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden ?
Spezifische Ausprägung des e3 des apo E (apolipoproteins E)- Gens auf Chromosom 19
- bei homozygoter Ausprägung des e3 Allels werden zu viele beta amyloide plaques produziert
Welche umweltfaktoren erhöhen das Risiko für Alzheimer ?
Rauchen, Übergewicht, Depression, Einsamkeit
Welche umweltfaktoren verringern Risiko für Alzheimer ?
Gute Ernährung, Sport, Bildung, kognitive Betätigung
Umweltbezogene Risikofaktoren bei alzheimer
Schädel Hirn Traumata, Nikotin, hohe cholesterinwerte
Vaskuläre Demenz
Werden durch zebrebrovaskuläre Erkrankungen (Schlaganfälle) ausgelöst, die mit einer Unterbrechung der blutversorgung einhergehen
Risikofaktoren vaskuläre demenz
Rauchen, hoher Cholesterinspiegel. Erhöhter Blutdruck
Frontotemporale Demenz (pick Krankheit)
- Beginn mittleres Erwachsenenalter
-frühe langsame persönlichkeitsänderung
- Verlust sozialer Fähigkeiten
- Gedächtnis und Sprachfunktionen mit Apathie
Kreuzfeld jakob
- zählt zu spongiformen enzephalopathien
-neuronenverlust, spongiforme Veränderungen und Ablagerung von pathologischen prion Protein
- ab 65
- fortschreitende Demenz
Übertragung vielleicht durch rinderwahn
Demenz mit lewy Körperchen
Bildung von proteinablagerungen im Gehirn
- visuelle Halluzinationen
- fluktuierende Kognition ( Aufmerksamkeit und Wachheit)
- spontan auftretende Symptome: Störung des REM Schlafs , lebhafte Träume
Chorea huntington
- dramatische persönlichkeitsveränderungen
- Depression, Angst
- motorische abnormitäten ( Zuckungen)
Parkinson
Zittern, starre, Bewegungsräume
Wie äußert sich eine substanzgebrauchsstörung?
- starkes Verlangen nach einer Substanz, die auf das ZNS einwirkt und angenehme Wirkung entfaltet
- es entsteht eine toleranzentwicklung
Toleranzentwicklung
Es werden immer größere Mengen der Substanz für den gleichen Effekt benötigt.
, es können entzuggserscheinungen auftreten wenn der Konsum reduziert wird
Was sind die klassifikationskriterien von substanzgebrauchsstörungen?
1. Einschränkung im Alltag
2. Verpflichtungen werden vernachlässigt
3. Substanz wird in gefährlichem Situationen konsumiert
4. beziehungsprobleme treten aufgrund dessen auf
5. toleranzentwicklung
6.sichtdruck
7. substanzbeschaffung
8. konsumreduktion gelingt nicht
9. kontrollverlust
Welche substanzen lösen Abhängigkeiten aus?
Alkohol
Opioide
Cannabinoide
Kokain
Tabak
Lösungsmittel
Warum definiert DSM 5 pathologisches Glücksspiel im gleichen Kapitel wie stoffgebundene abhängigkeitserkrankungen?
Glücksspiele aktivieren ähnliche Bereiche des Gehirns wie substanzbezogene suchterkrankungen
Wie wird Alkohol im Blut aufgenommen ?
Alkohol gelangt vom Magen durch enzyme in den Dünndarm und dann ins Blut
Wie wird Alkohol abgebaut ?
In der Leber die 15 Gramm pro Stunde metabolisieren kann
Wie wirkt Alkohol im Gehirn ?
Wirkt auf Neurotransmitter Rezeptoren : GABA, serotonin, dopamin, Glutamat
Folgen längeren Alkoholkonsums
Verschlechterung Konzentrations und Gedächtnisleistungen
Schlaganfall
Erektionsstörungen
Bluthochdruck
Schädigung der Leber
Korsakow Syndrom
Was kann durch Rauchen ausgelöst werden ?
Krebsarten
Was sind die zentralen toxischen Substanzen des tabakmissbrauchs?
Nikotin
Teer
Kohlenmonoxid
Was sind Folgen vom Rauchen ?
Herzkrankheiten
Plötzlicher kindstod
Welche ethnische Unterschiede gibt es im Hinblick auf die verstoffwechslung von Nikotin ?
Nikotin bleibt bei schwarzen länger im Blut

Bei Asiaten metabolisieren weniger Nikotin
Marihuana
Aus ausgetrockneten zerriebenen blütenpilzen der cannabispflanze
Was kann der Konsum von Cannabis auslösen?
Entspannend, euphorisierend
Glücksgefühle
Einschränkung des reaktionsvermögens
Stimmungsschwankungen
Panik
Wovon hängt das wirkspektrum von Cannabis ab?
Von der konsumart und Situation, Grundstimmung und psychischer Konstitution des Konsumenten
Derivat
Abkömmling einer Substanz
Wovon wird die cannabiswirkung herbeigeführt?
Von cannabinoid tetrahydrocannabinol und an Rezeptoren bindet
Wie wird ein opiad gewonnen
Aus milchsaft des schlafmohns
Heroin aus chemischen Prozess aus morphin (halbsynthetisches opioid)
Methadon ist ein vollsynthetisches opioid, das legal als schmerzmittel ist
Warum haben opioide ein hohes Abhängigkeitspotential?
Durch körperliche entzugserscheinungen, bereits nach 8 Stunden
Symptome bei opioiden Entzug
Schweißausbrüche
Zittern
Erbrechen
Gliederschmerzen
Krämpfe
Hitzewellen
Durchfall
Stimulanzien
Psychotrope Substanzen die primär die Wachheit ankurbeln und eine anregende Wirkung auf das zentrale und sympathische NS ausüben
Wie werden Amphetamine gewonnen ?
Aus den Blättern der kokapflanze durch chemisches Verfahren, weißes Pulver
- wird intravenös verwendet oder geraucht, aufputschende Wirkung , ca 10 Minuten
Was ist das häufigste verwendete vollsynthetische amphetaminderivat?
Methamphetamin
Beispiel für natürliche stimulanzie und eine synthetisch hergestellte
Natürlich: kokain
Synthetisch: Amphetamine
Was löst kokain im Körper aus?
- erhöht die Ausschüttung der körpereigenen Neurotransmitter dopamin, noradrenalin, serotonin und blockiert deren Wiederaufnahme, was zu einer gesteigerten Wachheit , erhöhter Leistungsfähigkeit sowie einer euphorischen Stimmung führt
- am Ende Erschöpfung
- angstzustände
- Schuldgefühle
- suizidgedanken
- Halluzinationen
- Herzinfarkt
Was löst mathaphetamin aus?
- verlangen kann nach Beendigung des Konsums noch Jahre anhalten
- Schädigungen im hippocampus
- herzschädigungen
-Psychosen
Halluzinogene
MDMA
LSD
ECstasy
Phasen der Abhängigkeit nach dem Bio Psycho sozialen Modell
1. zeigt sich positive Einstellung der Substanz gegenüber und es wird ausprobiert
2. Konsum erfolgt regelmäßig, da größere Mengen benötigt werden um dieselbe Wirkung zu erzielen und emtzugserscheinungen auftreten
3. entsteht Abhängigkeit
Was ist der relevanteste Neurotransmitter im Hinblick auf substanzbezogene Abhängigkeit ?
Dopamin: Konsum führt du Ausschüttung von dopamin, welches das belohnungs und lustzentrum im Gehirn stimuliert
Was führt zu einer Fortführung des Konsums?
Sowohl positive Wirkung der Droge auf das dopaminsystem als auch die negativen Folgen des Konsums
Inventive sensation theory nach robinson
Das Verlangen nach der Droge wird als craving oder wanting bezeichnet
- das positive Gefühl durch den Konsum wird liking genannt
- besagt das durch den Konsum der durch umgebungsreize die mit dem konsum der Droge verknüpft sind aktiviert sind
- es entsteht ein starkes craving nach der Droge, welches die Person zum Konsum antreibt
- das liking nimmt mit Konsum ab, während das craving gleichbleibt

- bei Personen mit einer Substanzgebrauchsstörung ist eine verstärkerabwertung
-bedeutet, dass sie sich eher für eine sofortige kleiner Belohnung entscheiden als eine spätere größere
Hirnareale die im Zusammenhang mit der verstärkerabwertung stehen
Amygdala, nucleus accumbens
Was ist ein relevanter psychologischer Faktor für den Konsum einer psychotropen Substanz?
Damit einhergehende Verbesserung der Stimmung
(Anxyolitischer Effekt von Alkohol)
Studie von perkins zu Nikotin
- weniger Nikotin als mehr das inhalieren des Rauchs führt zur Reduktion negativer affekte
- kein Unterschied zwischen Rauchern die eine nikotinhaltige Zigarette bekamen und Rauchern die keine hatten
- Konsum der psychotropen Substanz ist nicht notwendigerweise mit positiven Empfindungen verbunden
Was spielt die Erwartung an eine Droge für eine Rolle beim Konsum?
Erwartung ist wichtig und nimmt Einfluss auf verhalten
Welche Personen haben ein höheres Risiko einensibstanzgebrauchsstörung zu entwickeln?
Personen die immer wieder neue aufregende Erfahrungen suchen (sensation seeking)
- höhere Ausprägungen in neurotizismus, extraversion und Offenheit und niedrige Ausprägung in gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit
Schizophrenie
Störung primär durch eine fehlerhafte Wahrnehmung der Realität, formale denkstörungen, ich Störungen sowie durch Veränderungen des Affekts und Motorik
Symptomgruppen Schizophrenie
Positive Symptome
Negative Symptome
Desorganisierte Symptome
Positive Symptome bei schizophrenie
- Halluzinationen
Wahn
Ich Störungen
Formale denkstörungen
- es wir mehr wahrgenommen als in der Realität vorhanden ist
Negative Symptome bei Schizophrenie
Alogie (sprachverarmung)
Anhedonie
Affektverflachung
Apathie
Asozialität

- sozialer Rückzug
- verminderter Antrieb
Desorganisierte Symptome bei Schizophrenie
- bizarre Verhaltensweisen
- desorganisierte Sprechweise
- körperliche Vernachlässigung

- denkstörungen
-denkverlangsamung
- gedankenabreißen
- gedankenarmut
- umständliches Denken
- zerfahrendes Denken
Halluzinationen
- wahrnehmen von Reizen ohne dass eine physikalische reizgrundlage vorliegt
- akustische Halluzinationen am häufigsten
- akustische Halluzinationen können auch nonverbalen Art sein
Wahnideen
- objektiv falsche Überzeugungen: Personen sind davon überzeugt, von anderen mit Wanzen abgehört, bedroht, verfolgt zu werden
Beziehungswahn
Äußere Geschehnisse werden fälschlicherweise so interpretiert, als würden sie mir der eigenen Person in direktem Zusammenhang stehen
(Liebes, verarmungs, schuld , größenwahn)
Ich Störung
- Gefühle, Gedanken der eigene Körper oder Umgebung wird als fremdartig wahrgenommen
- Personen glauben dass ihre Gedanken nicht ihre eigenen sind , sondern von außen ins Bewusstsein eingegeben werden
- kann Überzeugung vorliegen, die eigenen Gedanken würden aus dem Bewusstsein gestohlen (gedankenentzug) oder könnten von anderen gehört werden (gedankenausbreitung)
Katatonie
- Betroffene führen bestimmte , sonderbare Bewegungsabläufe aus, die scheinbar ein Ziel verfolgen
- deutlich überhöhtes aktivitätsniveau, andere bewegen sich gar nicht mehr

Phänomen der wächsernen biegsamkeit: Personen können von außen in eine bestimmte Position gebracht werden und so verharren
Beispiel desorganisiertes Verhalten
Sammeln von Abfällen, Hamstern
Kriterien der Schizophrenie nach DSM5
A) 2 der folgenden Symptome, jedes bestehend für einen erheblichen Teil einer einmonatigen Zeitspanne
- min 1 dieser Symptome muss 1) 2) oder 3) sein
1 Wahn
2 Halluzinationen
3 desorganisierte Sprechweise
4 grobes desorganisierte Verhalten
5 negativsymptome (verminderter emotionaler Ausdruck)

B) eine oder mehrere zentrale Funktionsbereich wie Arbeit oder Beziehungen deutlich unter dem Niveau das vor dem Beginn erreicht wurde

C) Zeichen für min 6 Monate
- min 1 Monate mit Symptomen die Kriterium A erfüllen und kannperioden mit prodromalphase oder residialphase Symptomen einschließen
Subtypen Schizophrenie
Paranoide Schizophrenie
Hebephrene desorganisierte Schizophrenie
Katatone Schizophrenie
Merkmale paranoide Schizophrenie
- ausgeprägte Wahnvorstellungen
- verfolgunsg/beziehungswahn
- Wahnvorstellungen
- akustische und visuelle Halluzinationen
-streitsüchtig, zornig
Merkmale hebephrene Schizophrenie
- desorganisierte Sprechweise
- Affekt verflacht
- verhalten ergibt kein Sinn
- vernachlässig Körperhygiene
Veränderungen des gefühlszustands
Merkmale katatone Schizophrenie
- motorische Störungen
- echolanie
- unruhig
Welche Personen weise das höchste Risiko aus an Schizophrenie zu erkranken
Personen zwischen 20-35
Phasen der Schizophrenie
1. prodromalphase:Ängste, Schlafstörungen, Depression, Reduktion in Leistung (5jahre )

2. akute fluide Phase: positive Symptome, desorganisierte Sprechweise

3. residualphase: negativsymptome
Ätiologie Schizophrenie
Genetische Faktoren (eineiige Zwillinge 44%)

Dopamin Exzess Hypothese

Störungen der gehirnstruktur und Funktion

Schwangerschaftskomplikation

Psychoaoziale Einflüsse

Entwicklungspsychologische Faktoren

Multifaktorielle entstehungsmodelle
Dopamin Exzess Hypothese
- Gabe von Medikamenten die Dopamin hemmen führt zu einer Verbesserung der psychotischen Zustände
- es konnte evidenz für Überschuss an Dopamin gezeigt werden
- wird angenommen dass eine unterdurchschnittliche dopaminaktivität im präfrontalen kortex für die negativsymptome verantwortlich sein könnten
- zeigen die dopaminneurone im präfronatlen kortex eine geringe Aktivität dann hemmen sie die dopaminneuronen im Limbischen System nicht so ist das mesolimbische dopaminsystem überaktiviert
Welche Veränderungen liegen in der gehirnstruktur und Funktion bei Schizophrenie vor?
- Veränderungen im präfronatlen kortex
- desorganisierte Symptome durch fehlerhafte Kommunikation der neurone im Gehirn, welche durch den Verlust von dendritischen dornen entsteht
- Verbindung zwischen hirnarealen ist herabgesetzt
Welche schwangerschaftskomplikatinen können Schizophrenie begünstigen
- Mangel an Sauerstoff
- influenzaviren
Bei wem ist Präferenz für Schizophrenie am höchsten?
Personen aus niedriger sozialen Schicht
Welche psychosozialen Auswirkungen gibt es bei Schizophrenie?
- soziale kompetenzdefizite in Interaktionen mit anderen
- Schwierigkeiten interpersonelle Probleme zu lösen und Emotionen zu verstehen
- rückfallquote höher in Familien, wo feindselige Äußerungen getätigt wurden , kritische Kommentare
- höhreres maß an überbesorgtheit der Eltern ( expressed emotion EE)
Einfluss der Kindheit auf Schizophrenie
- bereits in Kindheit emotionale, motorische, soziale, kognitive Auffälligkeiten
- verschlossen, abweisend
Entstehung Schizophrenie nach Vulnerabilitäts Stress Modell
- geringe stressoren und Belastungen führen zu psychotischen sympto,ein wenn eine hohe vulnerabilitöt vorliegt
- Erkrankung als ein komplexes Zusammenspiel von biologischen psychologischen und sozialen Faktoren
Schizoaffektive Störung
Wahnhafte Störungen
Weitere psychotische Störungen
- Symptome Schizophrenie und Symptome affektiver Störung gleichzeitig min 2 Wochen
Schizoaffektive Störung
Min 1 Monate ein wahnphänomen
Wahnhafte Störung
Somatoforme Störungen
Exzessive sorgenvolle Beschäftigung mit körperlichen Empfindungen Oder eigenen Gesundheit
Verhalten bei somatoformen Störungen
Körperliches schonverhalten
Einnahme Medikamente
Inanspruchnahme medizinischer Versorgungen
Docotr hopping
Welche somatoformen Störungen gibt es ?
Somatisierungsstörung
Undifferenzierte somatoforme Störung
Körperdysmorphe Störung
Hypochondrische Störung
Konversionsstörung
Chronische schmerzstörung
Diagnose einer somatoformen Störung
Beschwerden min ein halbes Jahr mit subjektivem Leiden oder starker Beeinträchtigungen in der lebensführung
Somatisierungsstörung
Wiederholt auftretende häufig wechselnde körperliche Beschwerden die über einen Zeitraum von min 2 Jahren anhalten
- lange Krankheitsgeschichte
Undifferenzierte somatoforme Störung
- nur 6 Monate und insgesamt weniger stark ausgeprägte Symptomatik
Hypochondrische Störung
- starke Angst davor an einer körperlichen Erkrankung zu leiden
- machen vermeidungsverhalten vor Ärzten manche mehr
Körperdysmorphe Störung
- Inselgebiet Beschäftigung mit vermeintlichen körperlichen makeln wobei diese von Außenstehenden nicht nachvollzogen werden können
Chronische schmerzstörung
- schwere Schmerzen in einem Körperteil über einen Zeitraum von min 6 Monaten ohne dass eine organmedizinische Ursache vorhanden ist
- wahrscheinlich mit emotionalen Problemen verbunden
Konversionsstörung
- vermeintliche vorliegen neurologischer Symptome ohne medizinische Ursache
Was spielt behindert Konversionsstörung eine Rolle?
Soziale und kulturelle Faktoren
Welche Hirnregionen spielen in Hinblick auf das verstärkte erleben körperlicher Empfindungen eine Rolle?
- anteriore insula
- anteriorer cingulärer kortex
Modell der neuronale filterstörumg (Ätiologie somatoforme Störungen)
- somatoforme Störungen als Störungen der Wahrnehmung körperlicher Signale
- körperliche Empfindungen werden durch internen Mechanismus gefiltert und gelangen eigentlich selten ins Bewusstsein
- Anzahl körperlicher Empfindungen die durch afferente Bahnen entstehen, können nicht vollständig verarbeitet werden
Wie äußert sich eine dissoziative Störung ?
- wenn die Integration mentaler Prozesse stark beeinträchtigt ist
- Umgebung wird stark verändert wahrgenommen
- teilweise keine Erinnerungen an persönlicher Erlebnisse
- verschiedenen Persönlichkeiten
Welche dissoziativen Störungen gibt es?
Depersonalisationsstörung
Derealisationsstörumg
Dissoziative Amnesie
Dissoziative identitätsstörung
Dissoziative fugue
Depersonalisation
- Betroffene erleben sich selbst als unwirklich und losgelöst von den eigenen Gedanken, Gefühlen, Wahrnehmungen, Handlungen oder dem Körper
- emotionales abgestumpftsein
- Gefühl über dem Körper zu schweben
Derealisation
- verfremde Wahrnehmungen von Personen oder Gegenständen
- traumhaft oder optisch verzerrte Gegenstände
Dissoziative Amnesie
Betroffene können sich zeitweise nicht an bestimmte persönliche Erfahrungen erinnern, ohne dass dies organisch eine Begründung findet
- häufig nach traumatischen Erlebnissen
Dissoziative fugue
- gedächtnisverlust
-zuhause verlassen und neue Persönlichkeit entwickeln
- gedächtnisverlust nicht bewusst
Dissoziative identitätsstörung (multiple)
- min 2 verschiedene Persönlichkeiten
-komplexere Störung der dissoziativen Störungen, da bei ihr alle Symptome der anderen dissoziativen Störungen auftreten können
- diskontinuität im Bewusstsein bezüglich des ich Gefühls und des eigenen Handelns
- Veränderungen des Affekts, Verhaltens, Bewusstseins, Wahrnehmung
- von außen kann Wechsel zwischen Persönlichkeiten beobachtet werden
?

Oft bei depressiven Störungen und PTBS
Ätiologie bei dissoziativen Störungen
- traumatische Ereignisse
Traumatische Erinnerungen aus Kindheit
Spoziokognitives Modell
Soziokognitives Modell, Lynn
- neben traumatischen Erlebnissen müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden, die zur Entstehung einer DIS beitragen
-
Wovon gehen dalenberg in Bezug auf traumatische Ereignisse bei dissoziativen Störungen aus ?
- traumatischer Ereignisse als auslösende Faktoren für DIS
- traumatische Erinnerungen aus der Kindheit werden ins unbewusste verdrängt und können später wieder entdeckt werden
- können auch fehlerhafte Erinnerungen entstehen
Welche artifiziellen Störungen gibt es?
Münchhausen Syndrom
Münchhausen By proxy Syndrom
Wie äußern sich artifizielle Störungen?
- Betroffene täuschen verschiedenen schwere körperliche psychische Symptome vor, aggravieren diese oder fühlen sich selbst Verletzungen zu
Woraus handeln Menschen mit einer artifiziellen Störung?
- handeln aus einem dissoziativen Zustand oder psychischen gestörtheit heraus
- schrecken vor operativen Eingriffen nicht ab
-kein offenkundiger äußerer Anreiz
Unklare Motivation
Klassifikationskriterein der artifiziellen Störungen
A)vortäuschen körperlicher oder psychischer Merkmale oder Symptome oder erzeugen einer Verletzung oder Krankheit in Verbindung mit identifiziertem täuschungsverhalten

B) Person stellt sich anderen gegenüber als krank oder verletzt dar

C) verhalten kann nicht besser durch andere Krankheiten erklärt werden
Münchhausen Syndrom
Betroffene wandern von Krankenhaus zu Krankenhaus
- komorbid: antisoziale Persönlichkeitsstörung
Münchhausen by proxy Syndrom
- primäre Bezugsperson täuscht körperliche Symptome vor, übertreibt diese oder fügt selber hinzu
- meist Frauen aus medizinischen Bereich
Wovon geht Fiedler bezüglich der Entstehung der artifiziellen Störungen aus?
1 maskierte suizidalität
2 schwerwiegende Persönlichkeitsstörung
Welche spekte spielen mach freyberg bei der Entstehung artifizieller Störungen eine Rolle?
1. schwierige Lebensumstände in der Kindheit
2. reinszenierung erlittener Traumata
3. fortführen positiver Verstärker

Erleben emotionaler Traumata in der Kindheit kann darüber hinaus zu Rückzug des Kindes in fantasiewelten führen, sodass die Grenze zwischen Realität und Fantasie mit derzeit verschwimmt
Kind hält möglicherweise sehr an der Welt fest dass es künftig selbstverletzung Und lügen als Mittel der Bewältigung belastender Situationen einsetzt
- selbstschädigung als Mechanismus Zuwendung andere Personen zu bekommen
Welche persönlichkeitsstörungen gibt es ?
Cluster a: paranoide Persönlichkeitsstörung, schizoide Persönlichkeitsstörung, schizotypische Persönlichkeitsstörung

Cluster b: antisoziale Persönlichkeitsstörung, histrionische Persönlichkeitsstörung, narzisstische Persönlichkeitsstörung, emotional instabile Persönlichkeitsstörung (borderline),

Cluster c: vereidend selbstunsichere Persönlichkeitsstörung, zwanghafte Persönlichkeitsstörung, dependente Persönlichkeitsstörung
Symptome einer Persönlichkeitsstörung
Überdauerndes, unflexibles tiefgreifende muster im inneren erleben und verhalten das von gesellschaftlichen Erwartungen abweicht und mit subjektivem Leiden oder Beeinträchtigung in relevanten Bereichen verbunden ist
Klassifikationskriterein der Persönlichkeitsstörung
A) überdauerndes Muster von innerem erleben und verhalten das merklich von den Erwartungen der soziokulturellem Umgebung abweicht, Muster manifestiert sich in min 2 dieser Bereiche:
1. Kognitionen ( Art sich selber und andere wahrzunehmen)
2. Affektivität ( variationsbreite, Intensität, labilität)
3. Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen
4. impulskontrolle

B) überdauerndes Muster ist unflexibel und tiefgreifend in weitem Bereich persönlicher und sozialer Situationen

C) Muster führt in klinisch bedeutsamer Weise zu leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen beruflichen oder andern Bereichen

D) muster ist stabil und lang andauernd und seit Beginn bis in die adoleszenz oder frühe Erwachsenenalter zurückzuverfolgen

E) Muster lässt dich nicht besser als eine manifestation oder folge einer anderen psychischen Störung abklären

F) Muster ist nicht folge der Wirkung einer Substanz und anderer Krankheit
Wie nehmen Betroffene einer Persönlichkeitsstörung ihre Persönlichkeit wahr?
Zur eigen Person zugehörig (ich syntonie)
Wie hoch ist die remission einer Persönlichkeitsstörung?
Bei borderline: hoher Rückgang der Symptomatik
Bei schizotypischen Störungen remission seltener
Ätiologie Persönlichkeitsstörungen
- missbrauch in Kindheit
- Narzissmus
Symptome Cluster A Persönlichkeitsstörung
Absonderliches exzentrisches Verhalten
Paranoide Persönlichkeitsstörung
- besonders misstrauisch und argwöhnlisch gegenüber anderen Personen
- harmlose Bemerkungen werden als abwertend interpretiert
- verhalten anderen Menschen wird als feindselig erlebt
-Untreue, zweifeln an vertrauen
Schizoide Persönlichkeitsstörung
- Desinteresse an engen intimen Beziehungen
- Einzelgänger
- Meinung anderer interessiert sie nicht
- wenig Interesse an sexuellen Kontakt
- emotionales empfinden verändert
- kalt
Schizotypische Persönlichkeitsstörung
- Denk Wahrnehmung Verhaltensweisen die an eine Schizophrenie erinnern
- fühlen sich in engen Beziehungen unbehaglich
- Argwohn
- paranoide Vorstellungen
- soziale Angst
- Auffälligkeiten in der Wahrnehmung des Denkens oder äußeres Erscheinungsbild
Symptome Cluster b Persönlichkeitsstörung
Dramatisches launenhaftes Verhalten
Antisoziale Persönlichkeitsstörung
- missachten die Rechte anderer Personen oder soziale Normen und geraten dadurch mit Gesetz in Konflikt
- hinterlistig, impulsiv, reizbar, aggressiv
- keine Reue
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
- überdauernd3 Muster an Instabilität von interpersonalen Beziehungen, in ihrem Selbstbild und in ihren Emotionen
- impulsiv
Klassifikationskriterein borderline
- tiefes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, im selbstbild und in den affekten und impulsiv
- Beginn im frühen Erwachsenenalter und das Muster zeigt sich in verschiedenen Situationen
- min 5 dieser Kriterien:

1. verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes verlassen werden zu vermeiden
2. Muster instabiler und intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist
3. identitätsstörung, andauernde Instabilität des selbstbildes oder selbstwahrnhemung
4. impulsivität in min 2 selbstschädigenden Bereichen
5 wiederholte suizidale Handlungen, selbstmordandeutungen
Warum verletzen sich Personen mit borderline oft selbst?
Um negative affekte zu regulieren, dissoziative Zustände beenden , Zuwendung anderer erhalten , selbst bestrafen
Wovon gehen kognitive erklärungsmodelle bei Personen mit borderline aus?
Von irrationalen denkmustern und hypervalenten schemata
Veränderungen auf neurobiolgischer Ebene bei borderline
Erhöhte amygdala Aktivität beim Anblick emotionaler Bilder, dies kann mit einer emotionalen dyregulation in Verbindung gebracht werden
- veränderte Funktionsweise des Frontallappens, die mit erhöhter impulsivität zusammenhängt
Diathese Stress Modell von linehan zu borderline
Neben biologischer diathese führen vor allem soziale Einflüsse dazu, dass Betroffenen ihre Emotionen nicht angemessen regulieren können
- invalidierender erziehungsstil als Risikofaktor
Was konnten barnow feststellen zu borderline ?
Es liegt eine kognitive Verzerrung in der Bewertung anderer Personen vor
- häufig missbrauch in der Kindheit
Histrionische Persönlichkeitsstörung
- stehen gerne im Mittelpunkt
- neue Bekanntschaften durch Enthusiasmus Offenheit aber häufig unangemessen und aufreizende Verhaltensweisen und auffälliges Aussehen
- Emotionen meist oberflächlich
Narzisstische Persönlichkeitsstörung
- überhöhtes Empfinden von eigener großartigkeit und grandiosität
- fordern Bewunderung , kreisen um sich selbst
- Abwertung Leistung anderer
- umgeben sich mit Personen die sich gleichrangig erleben
- schweres Einfühlungsvermögen
- arrogant , ausbeuterisch. Neidisch auf andere
Cluster c Symptome
Ängstliches furchtsames Verhalten
Vermeidend selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
- Angst sich im Kontakt mit anderen als Unfähigkeit zu beweisen
- Annahme selber unattraktiv, unbeholfen zu sein
- geringes Selbstwertgefühl
- zurückhaltend
- Angst lächerlich zu machen
Dependente Persönlichkeitsstörung
- hohes Bedürfnis von anderen versorgt zu werden
- können keine Verantwortung für Aufgaben und Entscheidungen übernehmen
- kaum Eigeninitiative
Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
- Beschäftigung mit Ordnung und Perfektion
- Beschäftigung mit regeln, Listen, Plänen
- arbeitsunfähig Produktivität im Mittelpunkt
- wenig Moral
- geizig
Klinische Psychologie
- psychische Störungen, Häufigkeiten, Ursachen, Aufrechterhaltung, Behandlung
Merkmale einer psychischen Störung
- persönliches Leid
- verletzen sozialer Normen
- Beeinträchtigung in der Lebensführung
- dysfunktionales verhalten
Beispiele persönliches Leid
Person mit antisozialer Persönlichkeitsstörung verstößt gegen Gesetze ohne dabei Reue zu empfinden
Beeinträchtigung in der Lebensführung Beispiel
Person mit sozialer Phobie konnte Schwierigkeiten bekommen wenn der neue Job es fordern einen Vortrag von vielen Menschen zu halten
Schwierigkeiten aufgrund einer depressiven Episode
Verletzen sozialer Norm Beispiel
Ängstliche Person kann sich sehr angepasst verhalten und somit den sozialen Normen entsprechen und gleichzeitig unter einer sozialen Phobie leiden
Dysfunktionales verhalten Beispiel
Person die von einer negativen Beurteilung anderen Menschen flüchtiger und daher nicht zur mündlichen Prüfung kommt, kaum soziale Kontakte führt und regelmäßig Alkohol konsumiert würde unangemessene Verhaltensweisen zeigen
Epidemiologie
Wie Krankheiten in der Gesellschaft verteilt sind und welche Faktoren für Gesundheit und Krankheit von Bedeutung sind
1.Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen
2. Verbesserungen ihrer Definitionen
3. Bewertung des Versorgungssystems und versorgungsbedarfs
4. Untersuchung der Ursache und Entwicklung
5. Ableitung von Maßnahmen für Prävention und Therapie
Aufgaben der epidemiologie in der klinischen Psychologie
Häufigkeit einer Erkrankung
Morbidität
Mortalität
Sterblichkeitsrate
Prävalenz
Häufigkeit einer Erkrankung
Prävalenzrate
Prozentsatz alles krankheitsfälle in einer definierten Bevölkerung
Punktprävalenz
Prävelnzrate zu einem bestimmten Zeitpunkt
Inzidenz
Häufigkeit der neuerkrankungen an einer Störung innerhalb eines bestimmten Zeitraums
Risiko
Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten Erkrankung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erkranken
Biologisches Paradigma psychischer Störungen
Psychische Störungen entstehen durch gestörte biologische Prozesse
Relevante Neurotransmitter bei psychischen Störungen n
Noradrenalin
Dopamin
Serotonin
gaba
Wie entstehen psychische Störungen nach dem psychodynamischen Paradigma ?
Unbewusste Konflikte und störungen in der Entwicklung werden als Ursache gesehen
Aus welchem 3 Teilen besteht nach Freud die Psyche?
Es, ich, über Ich
Es
Repräsentiert Triebe und Impulse, seit der Geburt
Ich
Entwickelt sich am 6 Monaten und folgt dem realitätsprinzip, vermittelt zwischen Realität und es
- regiert bei unangenehmen Empfindungen mit unbewussten angstreduzierenden Strategien (abwehrmechanismen)
Über Ich
An 3 Jahren, Kind übernimmt moralischen Anforderungen und Normen der Eltern
Wichtigste Abwehrmechanismus

Verdrängung: feenhaften unangenehmer Impulse aus dem Bewusstsein
Kirk an Freuds arbeiten


Weil seine psychoanalytische Theorie auf subjektiven Beobachtungen und nicht auf objektiv wissenschaftlichen Kriterien basiert
Annahmen von Freud die heute noch anerkannt werden


1. kindheitserfanrungen beeinflussen die Entwicklung der Persönlichkeit , wobei vor allem Eltern Kind Beziehungen im Fokus stehen
2. menschliches Verhalten wird von unbewussten Prozessen beeinflusst
3. Ursachen und zwischen menschlichen handeln sind nicht immer offen und fordern einen Block hinter die Fassade
Wie entstehen psychische Störungen nach dem humanistischen Paradigma ?
Das Bewusstwerdung problematischen Erlebens ist das zentrale Element in der Änderung des Patienten
Therapie rogers
Klientenzemtrierte Therapie
Basisvariablen der klientenzentrierten Therapie
Empathie: Grundhaltung zur Förderung der selbstempathie des Klienten

Akzeptanz ( unbedingte Wertschätzung): Patienten ohne Vorbehalt annehmen

Kongruenz(Echtheit): Therapeut sollte authentisch in der Interaktion auftreten und eine Rolle zu spielen
Psychische Störungen nach dem lerntherapeutischen Paradigma
Beobachtbares Verhalten ist der Fokus, welches menschliches Bewusstsein als Blackbox darstellt
Für was kann die klassische Konditionierung in der Therapie eingesetzt werden ?
Bei angststörungen stellt die Veränderung der Reaktion auf den phobischen Reiz die zentrale Komponente der Therapie dar
- durch die Prinzipien der Konfrontation mit dem gefürchteten Objekt und habituation soll langfristig eine Abschwächung bzw. Löschung der angstreaktion erfolgen
Operanden Konditionierung
Lernen, welches auf Basis der Konsequenzen der eigenen Handlungen entsteht
Wie kann das operante konditionieren in der Therapie angewendet werden
Menschen mit angststörung vermeiden die Konfrontation mit der gefürchteten Situation wodurch eine als negativ erlebte Konsequenz ausbleibt
Innerhalb der Therapie wird versucht das vermeidungsverhalten abzubauen und eine Konfrontation zu ermöglichen und die Angst zuzulassen um einen gewöhnungseffekt zu erzielen
Kognitives Paradigma
Wie eine Person über eine Situation denkt und diese bewerten und interpretiert
- neue Infos werden bewusst verarbeitet und in eine organisiertes Netz bereits erworbener Kenntnisse integriert
Kognitive Prozesse
Prozesse des wahrnehmen, Denkens, Urteilens, begreifens, schlussfolgerns
Was versucht man in der kognitiven Therapie zu ändern?
Kognitionen verändern die Denkfehlern unterliegen
Rational emotion Therapie, Ellis
Geht davon aus dass die Gedanken der Menschen über sich selbst auf irrationalen und dysfunktionalen Überzeugungen beruhen und negative emotionale Reaktionen auslösen können
Wie entstehen psychische Belastungen nach ellis
Aus unrealistischen soll und muss Forderungen die eine Person an sich und ihre Umwelt stellt
Diathese
Veranlagerung für eine Krankheit
Was können nach dem diathese Stress Modell Ursachen für psychsiche Störungen sein ?
- bestimmte genetische Ausprägungen
- prä und perinatale komplikationen
- bestimmte persönlichkeitseigenschaften
- dysfunktionale schemata
- gesellschaftliche Normen
Wie entstehen psychische Störungen nach dem diathese Stress Modell?
Durch die Interaktion von biologischem psychischen und sozialen und umweltfaktoren
Was zählt zur stresskomponente des integrativen Ansatzes
Schädliche und ungünstige umweltreize(kritische lebenserwignisse ) oder chronische stressoren
Integratives Paradigma
Diathese Stress Modell
Modell das die Entwicklung von psychische Störungen im allgemeinen erklärt
Integratives multifaktorielles Bio Psycho soziales vulnerabilitäts Stress Modell
Was ist ,auf dem integrativen Ansatz für die Entstehung einer psychischen Störung bedeutsam?
Diathese als auch Stress Komponente
Klassifikationssysteme
Icd 10 (who)
Dsm5 (apa)
Nachteil bei der Vergabe einer Diagnose?
Inforeduktion, individuelle Aspekte bleiben aus
Funktion einer Diagnose
Vereinfacht die Kommunikation zwischen Ärzten
Niedrige internaten Reliabilität
Wenn 2 Diagnostiker auf unterschiedliche Diagnose kommen
Operationalisierte und kriteriumsorientierte Diagnostik
Kriterien die möglichst exakt explodiert und beobachtet werden können
Klassifikation
Einordnung von pphänomenen mit bestimmten Merkmalen in ein nach Klassen geordnetes System
Diagnostik
Einordnung bestimmte Merkmale oder Personen in diagnostische Kategorien eines klassifikationssystems
Kategoriale Diagnostik
Person wird als zu einer bestimmten Gruppe gehörig oder nicht gehört zugeordnet
Um in eine Kategorie eingeordnet zu werden, muss eine festgelegte Anzahl von Symptomen erfüllt sein
Kategoriale Ansatz
Unterteilt in gesund oder krank = Stigmatisierung
Dimensionaler Ansatz
Bildet schweregrad der psychischen Symptome besser ab.
Psychische Störungen im icd 10
Kapitel 4 Abschnitt F mit zahlen
Verhaltenstherapeutische Diagnostik
Therapeut hat Aufgaben die Symptome der Person zu beschreiben und klassifizieren
Während der kennlernphase versucht er zu bestehen, welche faltoren zur Entstehung und Aufrechterhaltung beitragen
Darauf kann er ein individuelles erklärungsmodell ableiten und passende interventionen machen
Sorkc Model kanfer saslow
Lerntheoretisches Modell
Problematisches Verhalten R resultiert aus vorausgehenden Bedingungen S und wird durch Konsequenzen c verstärkt oder verringert
Vorgehen zur Erhebung der diagnostischen Daten nach tuscher
1. Definition des problemverhaltens
2. Beschreibung des problemverhaltens
3. Identifikation der vorausgehenden Stimuli
4. Analyse der folgenden kurz und langfristigen Konsequenzen
5. Berücksichtigung situationsübergreifendee Faktoren
Stimulus S
Interne externe Reize, die auf Person einwirken
Sintern: negative Erwartungen bezüglich anstehender Prüfungen
Sextern: negative Bewertung durch andere Personen
Organismus O
Biologische und psychische Merkmale die situationsübergreifend vorliegen
Reaktion R
Problemverhalten welches auf der kognitiven emotionalen physiologischen und behavioralen eben angesiedelt werden kann
Kontingent
Auf das problemverhaltens folgt regelmäßig immer oder in bestimmten Intervallen eine Konsequenz
Konsequenz
Negative Verstärkung , positive Verstärkung, Wegnahme positiver Verstärker , Bestrafung
Multimodale therapieplanung BASIC-ID
Lazarus
Ansatz der die Individualität jeden Menschen umfassen anhand von 7 modalitäten abbilden
Basic id
B verhalten ( offene Verhaltensweisen die beobachtbar sind)

A Affekt ( Emotionen, Stimmung, Gefühle)

S Empfindungen (Sinne)

I Vorstellungen (wiederkehrende Träume, bildhafte Erinnerungen)

C Kognitionen (Ideen, werte, Meinungen)

I soziale Beziehungen (verhätnisse)

D Medikamente biologische Faktoren
Wovon geht das basic id Modell aus ?
Das alle Bereiche Einfluss aufeinander haben und miteinander interagieren
Daraus können therapiemaßnahmen abgeleitet werden
Stress und anpassungsstörungen
Akute belastungsreaktion
Anpassungsstörung
PTBS
Kriterien für trauma
Drohender Tod
Sexuelle Gewalt
Verletzungen
Folter
Terror
Naturkatastrophen
Was ist lebendig für eine anpassungsstörung?
Erleben eines Katastrophenartigen oder kritischen Erlebnisses
Anpassungsstörung
Reaktion die durch affektive Symptome (depressive Stimmung) oder Veränderungen des sozialverhaltens zum Ausdruck kommt und auf ein einmaliges kde andauerndes lebensereignis zurückzuführen ist
Dauer Anpassungsstörung
Nicht länger als 6 Monate
Muss kein traumatisches Ereignis passiert sein
PTBS
- erhöhte Psychophysiologische Erregung (hypervigilanz)
- Schlafstörungen
ß Schreckhaftigkeit
- intrusion (wiederbeleben eines traumatischen Ereignisses)
- Flashbacks
Max 6 Monate nach erleben eines Traumatas
Traumahedächtnis
Traumatische Erinnerungen werden lebendiger wahrgenommen als normale Erinnerungen , werden anders abgespeichert
Kriterien ptbs
A) Konfrontation mit Tod , verletzung, Gewalt: persönlich erlebt, als zeugen, wodeegolte Konfrontation

B) auftreten von Symptomen des wiedererlebens des Traumas in Form von! Woderlehrenden belastenden Erinnerungen, Alpträumen, Flashbacks. Konfrontationen

C) Vermeidung von Reizen die mit dem traumatischen Ereignis in Zusammenhang stehen und die möglicherweise erneute Erinnerung auslösen können

D) negative Veränderungen des Denkens und Stimmung: riskante Verhaltensweisen, Unfähigkeit etwas angenehmes zu fühlen, negative emotionalität, Interessenverlust, berührte Kognitionen

E) Veränderungen der Erregung und Reaktivität: Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, hypervigilanz
Wie lange dauert ptbs
Länger als einen Monat
Wann akute belastungsreaktion
Direkt nach erleben eines traumatischen Erlebnisses , min 3 Tage Max 1 Monat
Wann tritt ptbs meist auf
Innerhalb der ersten 3 Monate nach Trauma
Dissoziation
Veränderung des Raum zeiterlebens
Was erschwert die psychische Verarbeitung des Ereignisses bei ptbs
Dissoziation des traumatischen Erlebnisses und ein vermeidender bewältigungsstil
Ätiologie ptbs
2 Faktoren Theorien
Kognitives Modell
Neuroendokrinologie
Furchtstrukturmodell
Neuromorphologie
Rahmenmodell
2 Faktoren Theorie mowrer ptbs
Ptbs Symptomatik beruht auf 2 Prozessen der Konditionierung
1. klassische Konditionierung: Kopplung zwischen einem unkonditionieren stimulus (Park) und traumatischen Erlebnis (Überfall)
- durch diese Erlebnis wird der Park zu konditioniertem stimulus der Erinnerungen an das traumatischer Erlebnis reaktivieren kann

2. operante Konditionierung: Vermietung des konditionierten stimulus (Park) führt kurz zur Erleichterung , es können aber keine korrigierenden Erfahrungen gemacht werden
Furchtstrukturmodell kozak ptbs
Grundlegenden Bedürfnisse nach Schutz und Sicherheit werden erschüttert, was sich auf sie Abspeicherung des Ereignisses im verhinderter auswirkt
- es entsteht eine Furchtstrukturmodell, in der alle Infos über das Trauma gespeichert und miteinander vernetzt werden
- äußere Reize und innere Reaktionszeiten der Person können als trigger fungieren, Elemente des furchtgedächtnisses aktivieren und dymtomle einer ptbs auslösen
Rahmenmodell, maercker ptbs
Risikofaktoren: frühe Traumata, junges Alter, intelligent , weiblich, persönlichkeitseigenschaften

Gesundheitsfördernde Faktoren: soziale Anerkennung als Opfer
Modell der chronischen ptbs clark
Primäre Bewertung des traumatischen Ereignisses entscheidet darüber, ob eine ptbs entsteht , gelingt nicht das Ereignis als abgeschlossen zu betrachten
Neuroendokrinologie bei ptbs
Verändertes cortisol feedbackschleife
Erhöhte Aktivität des sympathischen Systems durch erhöhte katecholamin Konzentration
Körper ist in erhöhter Alarmbereitschaft
Worauf weist eine hyperaktivitöt der amygdala auf traumaassoziierte Reize hin?
Erhöhte Aktivierung von angstkreisen im Gehirn.
Panik und angsstörungen
Spezifische Phobie,
Generalisierte angststörung
Panikstörung
Agoraphopbie
Soziale angststörung
Phobie
Anhaltende und übertriebene durch vor einer Situation einer Handlung oder Objekt
Stimulus wird vermieden
Angststörungen
Angst ist so stark, dass es zur Vermeidung entsprechender Situationen oder dem erleben starker Angst kommt wenn eine Konfrontation nicht vermeiden werden kann
- hoher Subjekten leidensdruck, Beeinträchtigungen
Spezifische Phobie
Tiertypus
Spritzentypus
Umwelttypus
Situationstypus
Soziale angststörungen
Angst sich lächerlich zu machen weil sie sich unangemessen verhalten könnten
Angst vor Bewertung
Wie entsteht soziale Phobie
Bereits im jugendalter wenn das soziale Bewusstsein, Interaktionen mit anderen Menschen und die Zugehörigkeit zu Gruppe an Bedeutung gewinnen
Panikstörung
Wiederholtes Auftreten von panikattacken die sich durch erstickungsgefühle Schwindel Überleitung oder Magen Darm Beschwerden äußern
Wann liegt eine Panikstörung vor ?
Wen unerwartete panikattacken wiederkehrend auftreten
Palpitationen
Herzunruhe, herzpochen
Parästhesien
Taubheit kribbeln
Symptome einer Panikattacke
1. palpitationen
2. schwitzen
3. Zitzen
4. Übelkeit
5. Schwindel
6. parästhesien
Diagnose Panikstörung
Nach mehreren panikattacken min 1 Monat 1) Besorgnis über weitere Attacken
2) vermeidungsverhalten
Agoraphobie
Ängst in spezifischen Situationen
Angst nicht fliehen zu können
Sicherheitsverhalten

Symptome agoraphobie


Min 2 dieser Situationen Angst:
Benutzung Öffis
Offene Plätze
Geschlosssene öffentliche röume
Menschenmenge
Alleine außer Haus
Generalisierte angststörung
Übermäßige Angst im Hinblick auf zukünftige Ereignisse, wobei ihnen die sorgenvollen Gedanken nicht kontrollierbar erscheinen
Symptome GAS
Min 3:
Ruhelosigkeit
Leichte ermüdbarkeit
Reizbarkeit
Schlafstörungen
Muskelspammung
Konzentrationsstörungen
Wie wird eine angststörung durch Konditionierung nach der 2 Faktoren Theorie aufrechterhalten ?
Negative Erfahrung führt dazu, dass der zunächst neutrale stimulus mit einer negativen unkonditionierten Reaktion verbunden wird

Durch dieses Ereignis wird der Hund für die Betroffenen zu einem konditionierten stimulus der ab da mit dem erleben von Schmerzen assoziiert wird (klassische Konditionierung)

Danach wird die Person Hunde meiden und das hält die Angst (operante Konditionierung)
Welche Bedeutung hat das Modelllernen für die Entwicklung bei angsstörungen?
Kind wird mit großer Wahrscheinlichkeit Angst vor Hunden entwickeln wenn die Mutter angstsysmptome mit dem Hund zeigt
Aber auch durch verbale Botschaften
Einflussfakren bei angststörungen
Lernen: verhaltenskonditionierung, modelllernen
Biologische Faktoren: genetische vulnerabilität, veränderte Aktivität des zerebralen angstkreises
Persönlichkeitseigenschaften: verhaltenshemmung, neurotizismus
Kognitive Faktoren: negative Überzeugungen, wahrnehmungsverzerrung
Preparedness
Potenzielle gefährliche reize lösen evolutionsbedingt schnell automatisch Angst aus

Während Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen häufig sind lösen andere selten Angst aus
Welche Hirnregionen zeigt erhöhte Aktivität in bedrohlichen Situationen?
Amygdala, löst beim betrachten bedrohlicher Stimuli eine erhöhte Aktivität aus
Veränderte konnektivität zwischen medialen präfrontalen kortex und amygdala
Behaviorale inhibition
Manche Kinder zeigen erhöhte Anspannung, Stress und rückzugsverhalten und unbekannten Situation
Zwangsstörungen
Schwierigkeiten bei vermeintlich bedrohlichen Gedanken die Ruhe zu bewahren

Ritualisierte zwangshandlungen als Folge der Gedanke

Ich dyston
Zwangsformen
Wasch und kontrollzwänge
Ordnungszwang
Sammelzwang
Wiederhol und zahlzwänge
Zwangsgedanken
Überlegungen, Vorstellungen oder Impulse die sich wiederholt ungewollt aufdrängen, über längere zeit anhalten und starke Angst auslösen
Zwangshandlungen
Wiederholt ritualisierte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen zu denen sich person gezwungen fühlt um die ausgelösten ängste zu lindern oder Unheil abzuwenden
Welche störungsbilder gehören nach dsm 5 auch zu Zwangsstörungen?
Körperdysmorphe Störung
Pathologisches Horten
Trichotillomanie
Dermatillomanie
Inhalte von zwängen
Symmetrie Ordnung
Religiöse Vorstellungen
Unsinn
Unglück
Tod
Aggressive Vorstellungen
Komorbidität Zwangsstörungen
Angsstörungen
Depression
Welche hirnareale reagieren auf Reize die bei Person mit Zwangsstörungen Symptome auslösen?
Orbitofrontale kortex
Nucleus caudatus
Aneriorer cingulum
Modell,des kortiko striato thalamo kortikaler regelkreis bei Zwangsstörungen
Verschiednen Infos diesigeren Ausgangspunkt im kortikaalem Arealen haben. Werden entweder über direkte oder indirekte Bahnen zum thalamus geleitet sodass dieser entweder aktiviert oder gehemmt wird
Was passiert beim cstc regelkreis bei Zwangsstörungen
Es liegt eine Veränderung des cstc regelkreis vor, welche in einer überaktivität des thalamus resultiert
Daraus folgt Störung des thalamischen filterptozesses, sodass Inhalte ins Bewusstsein gelangen die sonst unbewusst verarbeitet werden
Psychosozialemfaktoren bei der Entstehung von Zwangsstörungen
- angeborene Lernbereitschaft
Übersprungshandlungen
Höherer Bedeutung zu negativen Gedanken
Psychologischen Entwicklungsmodelle der Zwangsstörungen
Zwei Faktoren Modell mowrer
Kognitives Modell salkolovski
Zwei faktoren modell
2. schritt operante Konditionierung kann die Aufrechterhaltung einer Zwangsstörung anhand eines aktiven vermeidungsverhalten erklären
Kognitives Modell Zwangsstörung salkolovski
Zwangsstörungen entstehen durch negative Bewertung von sich aufdrängenden Gedanken, die auch bei gesunden Personen auftreten und deren Vermeidung

Kognitive Verzerrungen
Affektive Störungen
Unipolar
Bipolar
Aufteilung unipolare affektive Störungen
Major Depression
Andauernde depressive Störung / dysthymie
Aufteilung bipolare affektive Störungen
Bipolar 1
Bipolar 2
Zyklothymie
Major Depression
Deutlich deprimierte und hoffnungslose Stimmung sowie der Verlust von Freude und Interessen an Aktivitäten

Fühlen sich äußeren Umständen hilflos ausgeliefert, Schuldgefühle, wertlos, suizidale Vorstellungen
Psychomotorische agitiertheit
unruhige Veränderungen in Psyche und Motorik
Kriterien Major Depression
A) min 5 dieser Symptome in einer 2 Wochen Periode , stellen eine Änderung gegenüber vorher bestehenden funktionsniveau dar
Min 1 der Symptome: depressive Stimmung oder Verlust an Interesse
1. depressive Verstimmung
2. vermindertes Interesse an Aktivitäten
3, insomnie oder hypersomie
4. Gewichtsverlust oder Zunahme
5.psychomotorische agitiertheit
6. Gefühle von Wertlosigkeit

B) Symptome verursachen Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen beruflichen Bereichen

C) Episode ist nicht auf physiologische Wirkung einer Substanz zurückzuführen
Welche Merkmale werden beide Diagnose der Major Depression kodiert?
Schweregrad der Episode
Auftreten psychotischer Symptome
Remissionsstatus
Mögliche wiederholte Auftreten einer depressiven Episode
Welche möglichen Spezifizierungen einer Major Depression gibt es nach dsm 5?
Ängstliche Symptome oder saisonale Einflüsse
Einteilung der depressionsgrade
4-5 Symptome = leichte Depression
6-7 s mittelgradige Depression
Ab 8 Symptomen schwere Depression
Symptome andauernde depressive Störung (dythymie) die ohne Unterbrechung vorliegen
Min 2:
Verringerter/ gesteigerter Appetit
Gestörter appetit
Gestörter Schlaf
Vermindertes energieniveau
Geringes Selbstwertgefühl
Gefühle der hoffnungslosigkeit ( darf keine manische oder hypotaktischer Episode auftreten, da sonst eine bipolare Störung vorliegt)
Dythymie
Andauernde depressive Stimmung für einen gesamtzeitraum von mehr als 2 Jahren
Für welche Störungen gibt es die höchsten komorbiditätsraten?
Angststörungen, substanzbezogene und somatoforme Störungen ca. 60%

Erhöhte komorbidität für körperliche Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfälle, neurodegenerative Erkrankungen
Wovon hängt der Verlauf einer Major Depression ab?
Wie der schweregrad einzuordnen ist und ob weitere psychische Erkrankungen vorliegen
Welche Faktoren bedingen einen ungünstigen Verlauf einer Major Depression mit?
Junges Alter bei erstmanifestation

Schwere depressive Episoden

Unvollständige remission zwischen den Episoden

Vorausgehende dythyme Störung

Familiär bedingte prädisposition

Komorbide angststörungen, substanzstörungen
Risikofaktoren dysthymie
Armut
Arbeitslosigkeit
Alkohol
Erkrankungen
Erblichkeitsrate Depression
35%
Was kann aus neuroendokrinologiscjer Sicht Ursache für eine Depression sein ?
Störung der Regulation der stressachse (hpa), was sich in vermehrter Ausschüttung von cortisol zeigt
Was kann aus neuropsychologischer Sicht Ursache für eine Depression sein
Veränderte Aktivität von hirnarealen die mit enotionswahrnehmung und Regulierung verbunden sind (hippocampus, amygdala)

Verringerte Aktivität im belohnungszenrum
Welche sozialen Komponenten begünstigen Depression ?
Kritische lebensereignisse ( Verlust naher Personen, deprivation, Misshandlung)

Mangelnde soziale Unterstützung

Verlust positiver Verstärker
Was sind psychologische Komponenten die Depression begünstigen?
Verzerrte negative Kognitionen (hilf und Hoffnungslosigkeit )
Psychologische Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung Depression nach Beck KOGNITIVE TRIADE
Beck: Inder frühen Kindheit entstehen in der Interaktion mit den primären Bezugspersonen, grundüberzeugungenüber das Selbst und die Umwelt . Diese schemata beeinflussen wie wir Dinge interpretieren

Die verinnerlichten Schemata führen somit dazu dass in relevanten Situationen schemakongruente automatische Kognitionen auftauchen die wiederum die ursprüngliche Überzeugung weiter festigen

Depressive Personen neigen zu katastrophoerenden Gedanken und malen sich selbst den Ausgang schwieriger Situationen sehr negativ aus
Negative und verzerrte Gedanken betreffen das Selbst die Umwelt u d Zukunft
Shuttle box Experimente nach Seligmann/ Modell der erlernten Hilflosigkeit
Er konnte zeigen dass Hunde trotz fluchtmöglichkeit mit Hilflosigkeit reagieren, wenn sie zuvor über einen längeren Zeitraum unkontrollierbaren Stromschlägen ausgeliefert waren
Von wem wurde das Modell der erlernten Hilflosigkeit erweitert?
Von abramson, Seligmann, teasdale
Sie konnten zeigen dass depressive Personen die Ursache negativer Ereignisse auf Internate globale und stabile Ursachen zurückführen
Aus diesem ungünstigen attributionsstil entwickelt sich eine negative Erwartungshaltung bezüglich der eigenen Kontrolle und Handlungsfähigkeit die depressive kognitionsmuster begünstigt

Wurde um das erleben von Hoffnungslosigkeit erweitert, welche mittlerweile als bedeutsamer auslöse einer depressiven Episode angesehen wird
Verstärker Verlust Theorie lewinson
Das geringe Auftreten positiver Verstärker durch soziale Interaktionen als psychologische Ursache für depressiven Störungen
Gründe können geringe Erreichbarkeit oder Verfügbarkeit von Verstärkern aber auch verhalten der Betroffenen selbst sein
Symptome ptbs
Max 6 Monate nach dem traumatischen Erlebnis
Erhöhte Psychophysiologische Erregung, Schlafstörungen, erhöhte Schreckhaftigkeit, Intension, Flashbacks
Verkäufe depression
Einzelne Episode
Einzelne Episode, chronisch
Rezidivierend mit vollremission im Intervall
Rezidivierend ohne vollremission
Einzelne Episode, dystyhme Störung überlagernd (Double Depression)
Dysthyme störung