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Unterschied zwischen einem psychologischen und ärztlichen Psychotherapeut?

Es wird unterschieden zwischen einem psychologischen und einem ärztlichen Psychotherapeuten, je nachdem ob Medizin oder Psychologie studiert wurde.

Psychotherapeut ist eine Ausbildung.
 

Was ist ein Psychologe?

Arbeitet z.B. im Leistungssport, Werbung, Bewerbungsgespräche, Schule & Entwicklung oder spezialisieren sich auf klinische Psychologie. Sie können eine Diagnostik erstellen.
 

Was versteht man unter: Psychopharmaka und Psychopharmacotherapie?

1) Medikamente für psychische Störungen
2)

Psychotherapie und Psychopharmaka gleichzeitig
 


 

Was versteht man unter Pathogenese?

-Entwicklung der psychischen Störung

-Genese= Entstehung

Was fällt unter die affektiven Störungen?

-Bipolare

-Depressive Störungen

 

-->wenn der Affekt (Stimmung) gestört ist
 

Wie nennt man die Verhaltenstherapie noch?

kognitiv-behaviorale Therapie

Was versteht man unter der Systematische Desensibilisierung?

Stückchenweises Vorgehen (z.B. bei Spinnenphobien)

Was besagt die kognitiv-behaviorale Perspektive?

·  der Lernende interpretiert eine Situation aufgrund von Erkenntnissen aus der Vergangenheit
 

· Bei Entstehung/ Aufrechterhaltung psychischer Störungen spielen dysfunktionale Kognitionen eine große Rolle
 

· Kognitive Verhaltenstherapie (Interventionen erfolgen im Gespräch)
 

·  Einsichts- als auch handlungsorientierte Elemente

Was beinhaltet das Vulnerabilitäts-Stress-Modell?

Vulnerabilitäten = Anfälligkeit (genetische, biologische, psychische & soziale Faktoren)

I
v
Stressereignisse (kritische Lebensereignisse, Traumata, Veränderungen) = Prodromalphase (Stress-Fass =am überlaufen) -->alle Anforderungen die eine Anpassung erfordern
I
v
Risiko-/ Protektivfaktoren--> Störungsbeginn, Resilienz (Fähigkeit einer Person, Krisen zu bewältigen), Coping (Bewältigungsmechanismen)
I
v
Psychische Störung
I
v
Akute Folgen & Langzeitfolgen
-->Störungsverlauf

 

-->Vulnerabilitäten und Stressereignisse sind beide notwendig, um psychische Störung zu entwickeln

 

 

Was versteht man unter Klassifikation?

= 1. Einteilung einer Vielfalt in ein nach Klassen geordnetes System

 

= 2. Zuordnung einzelner Merkmale/Fälle zu Klassen eines solchen Systems nach festen Regeln (=Taxonomie)
 

Was bedeutet Ätiologie?

= Entstehung einer Krankheit

Welche 10 Hauptkategorien umfasst das ICD-10?

1.      Organische, einschließlich psychische Störungen

2.      Psychische- & Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

3.      Schizophrenie, schizotype & wahnhafte Störungen

4.      Affektive Störungen

5.      Neurotische, Belastungs- & somatoforme Störungen

6.      Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen & Faktoren

7.      Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

8.      Intelligenzminderung

9.      Entwicklungsstörungen

10.   Verhaltens- & emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit & Jugend

Was ist eine Differenzialdiagnose?

Alle anderen Diagnosen die als alternative Erklärung für die Symptome in Frage kommen

Unterschied zwischen Nosologie und Pathologie?

Nosologie= Einteilung & Beschreibung der Krankheiten


Pathologie=

Krankheiten werden beschrieben ( Ätiologie, Symptome, Syndrome, Pathogenese)
 

Nenne die Merkmale von Störungen durch Substanzkonsum! + Welche Folgestörungen gibt es?

  • Psychische Abhängigkeit
    -Craving
    -Kontrollverlust
     
  • Körperliche Abhängigkeit

    -Entzug

    -Toleranz


 

Folgestörungen:
-Akute Erkrankungen (Vergiftung…)

-Chronische Erkrankungen (Leberschäden…)

-Psychische Störungen (Depressionen, Angststörungen…)

-Soziale Probleme

 

Was versteht man unter Substanzmissbrauch?

=wiederholter Konsum, der zu Versagen bei der Erfüllung wichtiger Verpflichtungen führt (z.B. Autofahren unter Drogenkonsum) -->keine Abhängigkeit!

 

Merkmale einer Substanzabhängigkeit?

-Toleranzentwicklung

-Entzugssymptome

-Einnahme größerer Mengen oder länger als gewollt

-Viel Zeit wird in Substanz investiert

Erfolglose Versuche Konsum zu verringern

-Craving
 

Welche Begriff wird heutzutage für Substanzmissbrauch- und abhängigkeit verwendet?

=Substanzgebrauchsstörung

=Substanzmissbrauch- & Abhängigkeit zusammen genommen--> Es wird nicht mehr unterschieden!

 

Screening-Fragen zur Substanzgebrauchsstörung?

MERKE:CAGE

1. Cut down drinking:

-Haben Sie jemals daran gedacht weniger zu trinken?

 

2. Annoyance:
-Haben Sie sich schon einmal darüber geärgert, dass Sie von anderen wegen ihres Alkoholkonsums kritisiert wurden?

 

3. Guilty:
-Haben Sie sich jemals wegen Ihres Trinkens schuldig gefühlt?

 

4. Eye Opener:
- Haben Sie jemals morgens als Erstes Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren oder einen Kater loszuwerden?


-->bei einem JA weiterschicken
 

Was versteht man unter einem risikoarmen Konsum, riskanter oder gefährlicher Gebrauch, schädlicher Gebrauch?

-Konsum unterhalb einer statistisch definierten Gefährdungsgrenze
 

-Konsum oberhalb einer Gefährdungsgrenze
17,2 % d. Bevölkerung
 

-Konsummuster, das zu einer Schädigung der physischen oder psychischen Gesundheit führt oder geführt hat

Wie sieht die Geschlechterverteilung im Substanzbereich aus?

Überall mehr Männer betroffen!

Wie sieht die Ätiologie des Substanzgebrauchs aus?

1.       Selbstmedikationshypothese

-Personen mit psychischen Symptomen nutzen psychotrope Substanzen, zur Dämpfung der Symptome

 

2.   Gemeinsame Vulnerabilität
-externalisierende Störungen, Substanzkonsum und Substanzstörungen
 

Gateway-Hypothese
-Reihenfolge, d.h. Konsum bestimmter Substanzen als Risikofaktor für den Konsum weiterer Substanzen

Beschreibe anhand der Graphik das Suchtrias!

siehe Graphik

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Beschreibe das biosoziale Modell der Abhängigkeit!

siehe Graphik

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Beschreibe kurz den Verlauf der diagnostischen Exploration!

  1. Beschwerden, Klagen, Verhaltensweisen
  2. Symptome/ Befunde
  3. Syndrom (Muster von Symptomkonstellationen)  
  4. Diagnose (Störung/Krankheit)
     

Was beinhaltet eine Anamnese und in was wird sie unterteilt?

1.      Spezielle Anamnese = Teil der Anamnese, der sich auf die aktuellen Beschwerden bezieht, wegen derer der Patient den Arzt aufsucht

Sie fragt nach:
-Gründen für die Vorstellung, Symptomatik
-Entwicklung der aktuellen Symptomatik
-Psychopathologische Vorgeschichte
-Erfassung früherer Erkrankungen
-Details zur jetzigen Erkrankung
-Gezielte Fragen zur Psychopathologie
 

2.       Allgemeine Anamnese = eine systematische Befragung, die den Gesundheitszustand eines Individuums zum Thema hat

Sie fragt nach:
-Biographie
-Persönlichkeitsentwicklung
-Soziale Anamnese
-Familienanamnese
-Körperliche Vorerkrankungen
-Äußere Lebensgeschichte (Was?)
-Innere Lebensgeschichte (Warum? Wie?)
-Persönlichkeit (Umgang mit Bedürfnissen, Gefühlen, Beziehungen , Wesenszüge, Persönlichkeitszüge)
 

3.      Weitere psychopathologische Untersuchungen (Fragebögen u.ä.)

Ggf. Medizinische & Laboruntersuchungen

Was ist die äußere Lebensgeschichte?

WAS?
 

  •  Lebenslauf (harte Daten)
  • Schulischer/beruflicher Werdegang,
  • Lebensumstände,
  • Kritische Lebensereignisse
     

Was ist die innere Lebensgeschichte?

WARUM? WIE?
 

·         Motivationszusammenhänge

·         Familiäres Milieu

·         Entwicklung in Kindheit & Jugend

·         Berufsleben

·         Sexuelle Entwicklung

·         Partnerschaft

·         Freizeitgestaltung

           und Lebensgewohnheiten
 

Was beschreibt das Trichterprinzip?

Den Vorgang von patientengeleiteten offenen Fragen hin zu wissensgeleitet geschlossenen Fragen

Aufgaben der Epidemiologie?

1.      Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen

2.      Bessere Definitionen

3.      Versorgungsforschung: Evaluation des Versorgungssystems, Abschätzung des Versorgungsbedarfs

4.      Erforschung der Entstehungsbedingungen (Ätiologie) & des Verlaufs (Genese) psychischer Störungen

Ableitung von Konsequenzen für Prävention/ Gesundheitsförderung, Therapie und Rehabilitation
 

Was ist das epidemiologische Trias?

=Handlungsmodell der Epidemiologie

-es beschreibt die wechselseitige Interaktion von Wirt, schädlichen Stoffen/Umständen und der Umwelt
 

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Konzepte und Begriffe der Epidemiologie?

1.      Populationsbezogenheit

-in Bezug auf Aussagen über Entstehung, Vulnerabilität, bringen epidem. Studien bessere Ergebnisse als klinische.
-es werden nicht nur eine Teilgruppe sondern auch gar nicht- wenig erkrankte Patienten einbezogen
 

2. Exakte Falldefinition
-kann mit einer Diagnose deckungsgleich sein
-wichtig für Aussagekraft der Studie: Wie werden die diagnostischen Infos erhoben?

Falldefinition=Zusammenfassung typischer Symptome & Kriterien für eine Erkrankung

 

Wovon ist die Diagnosehäufigkeit abhängig?

Vom Klassifikationssystem!
-beim DSM-IV müssen mindestens 5 Symptome innerhalb 2 Wochen vorliegen
-beim ICD-10 mindestens 4

 

Was versteht man unter Prävalenz?

=Häufigkeit des Auftretens einer Erkrankung

=Anteil aller Fälle in einer definierten Population

entscheidend: Angabe des Zeitintervalls!

-Lebenszeitprävalenz// 12-Monatsprävalenz// 30-Tage Prävalenz// Punktprävalenz (gestern)

 

Was bedeutet Inzidenz?

= Häufigkeit der neu aufgetretenen Fälle in einem definierten Zeitraum

-z.B. Wie viele Kinder entwickeln in einem Jahr neu eine ADHS?
 

Nenne die Methodische Gütemerkmale der Epidemiologie!

·  Stichprobe
-möglichst repräsentativ für die Populationen, für die eine Aussage getroffen werden soll
-möglichst hohe Ausschöpfungsquote (alle Personen sollten repräsentativ vertreten sein)
-angemessene Stichprobengröße
 

· Datenerhebung
-Verwendung zuverlässiger, valider & standardisierter Verfahren zur exakten Falldefinition
-Optimierung der Durchführung
 

· Datenauswertung
-Nachvollziehbarkeit (Repräsentativität/ Generalisierbarkeit)

-Angemessene statistische Methoden
 

Was ist Habituation?

=Gewöhnung an einen Reiz, der beim ersten Auftreten eine Verhaltensreaktion auslöst, bei wiederholter Darbietung aber nicht mehr

 

Beschreibe kurz das klassische Konditionieren!

= (Lernen von Signalen)-->assoziative Verknüpfung einer Reaktionsweise mit einem zuvor neutralen, nun aber das Verhalten auslösenden Reiz

 

Iwan Pawlow: Speichelreflex bei Hunden: Ein unkonditionierter Stimulus (US) löst unkonditionierte Reaktion (UR) aus (vor der Konditionierung). Ein neutraler Reiz (NS) wird in Kombination mit dem US zu einem konditionierten Reiz (CS) und das ganze wird zu einer CR-konditionierten Reaktion
 

Beschreibe kurz das operante Konditionieren!

= (instrumentelle Konditionierung) -->gezeigtes Verhalten wird durch die Art der nachfolgenden Bekräftigung gefestigt oder gemindert (Lernen an Konsequenzen)

E. Thorndike’s Gesetz des Effekts: Verhalten, das zu einem befriedigenden Ergebnis führt, wird in Zukunft häufiger auftreten; Verhalten, das zu unbefriedigenden Konsequenzen führt, wird seltener auftreten

 

Skinner: Verstärkungspläne

Was ist Verstärkung? Und wie wird sie eingeteilt?

  •  erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Verhaltens
     
  • Positive Verstärkung: wenn auf das Verhalten ein positives Ereignis erfolgt (C+)
  • Negative Verstärkung: wenn ein unangenehmes Ereignis ausbleibt/ vermieden wird (C-)
     

Was versteht man unter Bestrafung?

  • Verringert die Wahrscheinlichkeit eines Verhaltens
     
  • Direkte Bestrafung: wenn auf das Verhalten ein unangenehmes Ereignis erfolgt
  • Indirekte Bestrafung: Entzug positiver Reize
     

Was ist Modelllernen?

= Aneignung & Übernahme neuer Verhaltensweisen auf Grund der Beobachtung erfolgreichen fremden Verhaltens

Was ist die 2-Faktoren-Theorie des Lernens von Angst?

·         Angst wird als Reaktion auf Reiz durch klass. Konditionierung gelernt

·         Dann wird Angst durch operante Kond. Zum Antrieb fürs Erlernen von Vermeidungsverhalten

·         Angst entfällt durch Vermeidung des gefürchteten Reizes (negative Verstärkung)

Was beschreibt die Manie?

Ø  situationsinadäquat gehobene Stimmung, sorglose Heiterkeit- unkontrollierbare Erregung

 

Ø  vermehrter Antrieb (Überaktivität, Rededrang, weniger Schlaf)
 

Ø  Aufmerksamkeit kann nicht mehr aufrechterhalten werden
 

Ø  überhöhte Selbsteinschätzung, Größenwahn

 

und Verlust normaler sozialer Hemmungen

Merkmale einer depressiven Episode?

Ø  gedrückte Stimmung & Verminderung von Antrieb & Aktivität

Ø  Fähigkeit zu Freude, Interesse & Konzentration sind vermindert

Ø  Müdigkeit

Ø  Selbstwertgefühl – und vertrauen = beeinträchtigt

Ø  Schuldgefühle, Gedanken über eigene Wertlosigkeit

Ø  leicht, mittelgradig, schwer (abhängig von Anzahl & Schwere der Symptome)

und somatische Symptome: Appetitverlust, Libidoverlust, Interessensverlust…

Was charakterisiert die bipolare affektive Störung?

Charakterisiert durch 2 Episoden:
-gehobene Stimmung, vermehrter Antrieb/ Aktivität
-Stimmungssenkung, verminderter Antrieb/ Aktivität

Welche 3 wichtigen wissenschaftlichen Kriterien gibt es?

-Verlässlichkeit (Wdhl. Unter gleichen Bedingungen liefert dieselben Ergebnisse)

-Objektivität (von anderen Forschern unter gleichen Bedingungen überprüfbar)

-Validität (Ergebnis misst, was es zu messen vorgibt)

 

Welche Notwendigkeit hat die Interventionsforschung?

  •     Wissenschaftliche Begründung (Interventionen als begründetes Handeln; Handeln muss erforscht werden)
     
  •    Gesundheitspolitische Begründung ( Legitimation von Interventionen durch Nachweis der Wirksamkeit)
     
  • Ethische Begründung (Hilfen müssen sorgfältig begründet sein, da es um in ihren Möglichkeiten eingeschränkte Menschen geht
     

Was sind Interventionen und wofür werden sie eingesetzt?

·         Geplant & gezielt eingesetzte Maßnahmen

·         Zur Vorbeugung von Störungen

·         Zur Behebung von Störungen

und:
Zur Eindämmung negativer Folgen von Störungen (Rehabilitation

Leitbilder der Interventionsforschung?

  • Allg. Wirksamkeitsüberprüfung -->wirkt die Intervention?
  •  Kontrollgruppendesign -->Ist die Intervention besser als eine andere Intervention oder als nichts zu tun?
  • Differentielle Therapieforschung-->Was wirkt für wen?
     

Welche Phasen der Interventionsforschung gibt es?

Ausgangspunkt
-neue Interventionsmethode, die aufgrund klinischer Beobachtungen, theoretischer Überlegungen und unsystematischen Einzelversuchen geschaffen wurde
 

·         Phase 0: Entwicklungsphase neuer Interventionsmethoden durch Beobachtung/ Überlegungen (Einzelfallberichte)
 

·         Phase 1: Erkundungsphase
-Einsatz & Überprüfung der neuen Methoden (Analogstudien, systematische Einzelfallstudien, vor-experimentelle Studien
 

·         Phase 2: Pilot-Phase (Prüfung der therapeutischen Wirksamkeit, unbehandelte Kontrollgruppe, Kontrollgruppe mit Behandlung, Kontrollgruppe mit Placebo, Kontrollgruppe mit alternativen Interventionen)
 

·         Phase 3: Testphase
(Prüfung der Interventionsmethoden im Großversuch-Metaanalysen, Verbundstudien)
 

  • Phase 4: Anwendungsphase-Praxiskontrolle (Prüfung unter alltäglicher Anwendung)

Was versteht man unter Evaluation?

=Beschreibung, Analyse & Bewertung von Prozessen & Organisationseinheiten
 

Möglich Evaluationen
-Kontext
-Strukturen
-Prozess
-Ergebnis
 

Welche Evaluationskriterien kennst du?

·         Effektivität/ Wirksamkeit
-statistisch signifikante Veränderungen
-klinisch bedeutsame Veränderungen
-Prozentsatz der Gruppe mit Verbesserungen
-Breite der Veränderung
-Veränderungsmuster
-Dauerhaftigkeit der Veränderung
-Ausmaß an negativen Effekten
 

·         Effizienz (Kosten-Nutzen-Analyse)
-direkte Kosten (Therapiekosten) und indirekte Kosten (Arbeitsplatzverlust), intangible Kosten (Bewertung des Leids für Betroffene/ Angehörige)
 

·         Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten
 

·         Praxisbewährung
 

  • Ethische Angemessenheit
     

Psychische Störungen in DE?

Ergebnisse:
-fast 1/3 der Bevölkerung (zw. 18-65 J.) sind betroffen

-Frauen insgesamt häufiger, jedoch Männer häufiger substanzbezogene Störungen

-Häufigste Formen: affektive Störungen, Substanzstörungen & Angststörungen
+stark ausgeprägte Komorbidität

Was bezeichnet "Lernen"?

= eine auf Erfahrung basierende, dauerhafte Veränderung in der Verhaltensdisposition eines Individuums

-->bezieht sich auf Kompetenzveränderungen (diese sind nicht direkt beobachtbar, sondern indirekt aus Veränderungen der Performanz erschließbar)