Flächenpotenzial von Gemeinden
(4)
Kernaussage der Novelle des BauGB 2013 "Innenentwicklungsnovelle"
Stärkung der Innenentwicklung mit Hilfe der sogenannten "beschleunigten Verfahren"
Die 4 W's der Projektentwicklung
Was? -> zündende Idee
Wo? -> Lage
Wie? -> Finanzierung
Wer? -> Nutzer
Regeln eines fairen Leistungsvergleichs
(5)
Teilnehmerauswahl für einen Wettbewerb – Einteilung

Definition: Projekt nach DIN 69901
pragmatische Definition: Projekt
- Vorhaben, welches
- Komplexes Erst- oder Einmalvorhaben von erheblicher Bedeutung aber großem Fehlerpotenzial
Definition: Management
Zielorientierte Gestaltung und Steuerung von Organisationen oder Teilen davon
Neue Anforderungen an Projektmanagemet (PM)
(3)
strategisches und operatives PM
strategisch: machen wir die "richtigen" Projekte
operativ: machen wir die Projekte "richtig"
Projektentwicklung
Spanne von Projektidee bis zur Übergabe an den Endnutzer
PM und Facility Management sind Teilbereiche der Projektentwicklung
Inhalte einer Immobilien - Projektentwicklung
(6)
Was ermöglicht eine Projektplanung?
(3)
Hauptursachen für das Scheitern im PM
(3)
Magisches Dreieck des PM

Magisches Dreieck der Organisation

Projektablauf
(Schemata)

Unterschied: Aufbauorganisation <-> Ablauforganisation
Aufbauorganisation: Klärt inhaltlich, WAS zu tun ist.
Ablauforganisation: Beschreibst, WIE die Aufgabe zu erfüllen ist.
Projektorganisation: Linie
(Wann, Vor-/Nachteile)
Geeignet bei Projekten mit großem Termindruck
Vorteil der leichten Realisierung
Nachteil der langen Infomations- und Entscheidungswege, da Projektkoordinator weder Entscheidungs- noch Weisungsbefugnisse hat
Reine Projektorganisation
(Wann, Vor-/Nachteile)
Geeignet für Projekte mit außergewöhnlichem Umfang und hoher Arbeitsintensität
Vorteil der straffen Projektführung und -abwicklung
Nachteil eingesetzte Spezialisiten, welche zeitlich oft nicht ausgelastet sind
Wechsel von Stadtplanung hin zum Stadtmanagement. Warum?
- Aufgrund der vielfältigen gesellschaftlichen Transformationsprozessen müssen Planer interdisziplinär ausgebildet werden
- erfordert Management städtischer Ressourcen (finanziell, ökologisch, personell)
Beteiligte / Betroffene bei einem Projekt
Der perfekte Projektleiter

Minimalschema für "kleine" Projekte
(5)
Bedeutung der Gemeinden
Arten von Gemeindeverbänden
(mit Beispielen)
Unterschied Einwohner <-> Bürger
Einwohner:
Bürger:
Hoheiten einer Gemeinde
(7)
Funktionsebenen kommunalen Handelns
(3 + Beispiel)
freiwillige Selbsverwaltungsaufgaben
pflichtige Selbsverwaltungsaufgaben
Pflichaufgaben zur Erfüllung nach Weisung
Auftragsangelgenheiten
Organe der Gemeinde
(7)
1. Gemeinderat
2. Ausschüsse
(2 + Beispiel)
3. Bürgermeister
4. Beigeordnete
5. Verwaltungsvorstand
Leitungsteam aus Bürgermeister und Beigeordneten
6. Bezirksvertretung
(3 Rechte)
7. Rechnungsprüfungsamt
kommunale Betriebs- / Beteiligungsformen
(5-6)
Gründe für Baulandentwicklung (BE)
Nachteile:
3 Erfolgsfaktoren für effiziente BE
Managementansätze in den Planungsverwaltungen
Organisationsformen in der BE
(5)
fachübergreifende Kooperation
(Strategie, Chancen, Risiken)
Strategie: Bildung aufgabenbezogener, interdisziplinärer Projektgruppen
Chancen: Abbau von Hierachien, Verfahrensbeschleunigung, Kostenvorteile
Risiken: Abbau von Kontrollmechanismen
kommunale Projektgesellschaft
(Strategie, Chancen, Risiken + Bsp)
Strategie: Aufgabenübertragung auf kommunale Enwicklungsgesellschaften
Chancen: Finanzierung außerhalb des kommunalen Haushaltes
Risiken: finanzielle Eigenbeteiligung der Kommune
Beispiel: Sportanlage Nordpark, Bahnstadt Opladen
Treuhänder
(Strategie, Chancen, Risiken + Bsp)
Strategie: Treuhänder handelt in eigenem Namen auf Rechnung der Kommune
Chancen: administrative Entlastung der Kommune durch "Einkauf" von Fachwissen
Risiken: finanzielle Eigenbeteiligung der Kommune
Beispiel: Bundersviertel Bonn
Privater Projektentwickler
(Strategie, Chancen, Risiken)
Strategie: vollständige Abgabe der Baulandentwicklung an externen Investor
Chancen: finanzielle und administrative Entlastung der Kommune
Risiken: beschränkter Einfluss der Kommune
PPP - Aufgaben der Privaten und der öffentlichen Hand
Private
öffentliche Hand:
Formen von PPP
(3)
Handlungsfelder von PPP
(4)

Schwerpunkte von PPP
Chancen durch PPP aus Sicht der Gemeinde
(5)
Chancen durch PPP aus Sicht der Privaten
(5)
Risiken durch PPP aus Sicht der Gemeinde
Risiken durch PPP aus Sicht der Privaten
Kritik an PPP
(2)
Anforderungen an PE in PPP
Tücke in der Realisierungsstrategie durch PPP
Je stärker die Privatisierung der Projektsteuerung ist, desto mehr Steuerungsbedarf durch die Kommune wird nötig
Arten von Realisierungsstrategien
(3)
Angebotsplanung
(Strategie, Chancen, Risiken)
Strategie: Kommune beschränkt sich auf das Schaffen des erforderlichen Planungsrechtes
Chancen: uneingeschränkte Planungshoheit
Risiken: finanzielle Belastung der Kommune; Bodenwertsteigerung für Einzelne auf Kosten der Allgemeinheit
Zwischenerwerb
(Strategie, Chancen, Risiken)
Strategie: Verwendung der Differenz zwischen Bodenerwerbskosten und Verkaufspreis
Chancen: Gewinne können zur Finanzierung herangezogen werden
Risiken:Vorfinanzierung bleibt bei der Kommune
Städtebaulicher Vertrag
(Strategie, Chancen, Risiken)
Strategie: Übernahmevereinbarung mit potentiellen Investoren
Chancen: erhebliche finanzielle Entlastung der Kommunen
Risiken: möglicherweise höhere Kontrollerfordernis; Gefahr der Insolvenz des Vorhabenträgers
Typen von Städtebaulichen Verträgen
(3)
Anforderungen an Städtebauliche Verträge
(5)
Synergieeffekte durch PPP
(3)
Erfolgsfaktoren bei PPP
(5)
wichtigste Rechtquellen im öffentlichen Baurecht
Baugesetzbuch (BauGB) + Baunutzungsverodnung (Bau NVO) -> Bundersrecht
Landesbauordnung (LBO) -> Landesrecht
Grundsätze der Bauleitplanung
(5)
Vorhabenbezogener Bebauungsplan
Umweltprüfung
Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen
-> Umweltbericht ist ein gesonderter, selbstständiger Teil der Begründung zum Bebauungsplan
Tätigkeitsbereiche der Bauordnung
Erforderlichkeit einer Planung
"sobald erforderlich"
"soweit erforderlich"
Strategische Umweltprüfung (SUP)
betroffene Bereiche bei einer Verträglichkeitsprüfung nach Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
Definition: Scoping
Festlegung des Untersuchungsumfangs, der Untersuchungsmethode und des Detaillierungsgrads, bezogen auf die verschiedenen Schutzgüter und mögliche Wechselwirkung.
Verkehrliche Themen
(4)
Faktoren bei Erschließung
(3)
-> bei einem Vorhabenbezogenen Bauplan trägt der Eigentümer die vollen Erschließungskosten
Ablauf bei der Erschließung
(7)
Vergaberechtsreform 2016
Die Modernisierung des Vergaberechts ist das größte vergaberechtliche Gesetzgebungsverfahren der letzten zehn Jahre. Betroffen sind Vergaben oberhalb der EU Schwellenwerte.
Unterschwellenvergaberecht
Aufträge im Oberschwellenbereich müssen standardisiert und europaweit bekannt gemacht werden.
planerische Grundlagen nach VOB/A
Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung
(4)
Ziele und Aufgabe bei Beteiligungsverfahren
Beteiligungsverfahren
(5 + Beispiel)
Was ist eine Planungswerkstatt?
Was brauchen Planungswerkstätte?
Rollen der Teilnehmer in Planungswerkstätten
(4)
Chancen und Grenzen von Planungswerkstätten
Chancen Ideenspektrum der Planer wird durch Bürger und ihrer Ortskenntnisse erweitert
Grenzen Planungswerkstatt ist kein Instrument zur Konfliktlösung; Bürger sind keine Planer
Faktoren bei der Realisierung eines Projektes
(5)
Definition: Developer Rechnung
zunächst überschlägige, dann immer weiter verfeinerte Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Erstellung eines bestimmten Gebäudes bzw. für dessen Erweiterung.
-> Im Bereich der Prognose, somit verbunden mit Unsicherheiten
Maßgebende Fakten bei Developer Rechnung
(4)
Tradedeveloper
Developer, der das Objekt nach Fertigstellung veräußern will.
Ablauf einer "einfachen" Developer Rechnung
(12)
Abgrenzung soziale <-> technische Infrastruktur
Soziale: Schulen, Kitas, Feuerwehr, Polizei, Kirchen
Technische: Müllentsorgung, Gas, ÖPNV, Gehwege, Straßen, Telefon
Unterschiede
Steuern öffentliche Abgaben zur Deckung der Ausgaben seitens der öffentlichen Hand
Gebühren Gegenleistung für individuell zurechenbare Vorteile seitens der öffentlichen Hand
Beiträge werden für öffentliche Veranstaltungen und Leistungen erhoben von denen Einzelne profitieren
pri. Einnahmen bspw. Vermietung, Verpachtung
Möglichkeiten der Ermittlung des beitragsfähigen Erschließungsaufwand
(2 Ansätze)
Ermittlung nach Einheitssätzen
Ermittlung nach tatsächlich entstandenen Kosten
Erschließungsaufwand -> Umlegungsfähiger Erschließungsaufwand

Verteilungsmaßstäbe
(3)
Art und Maß der baulichen Nutzung Abgrenzung nach GRZ und GFL (überwiegend praktiziert)
Grundstücksfläche Grundstücksfläche dient als Maßstab
Grundstücksbreite Grundstücksfront dient als Maßstab
Charakteristika von Erschließungsverträgen
(4)
Definition: Förderung
Unterstützung unterschiedlichster Vorhaben auf unterschiedliche Weise.
Auf finanzieller Basis in Form von Spenden oder Mitgliedsbeiträgen
Zuwendungen an Gemeinden
Förderprogramme in NRW
Projekte werden gefördert, welche
Vorraussetzung