Fertigungsverfahren
geschaffen -> urformen
geändert ->umformen, trennen, fügen
beibehalten -> beschichten, änderung der stoffeigenschaften
geschaffen
URFORMEN:
Flüssig
-> Gießen
Teigig
-> Extrudieren
körnig
-> Sintern
Ionisiert
-> Galvanoplastik
geändert
Umformen:Druckumformen(Walzen),Zugdruckumformen(Tiefziehen),Zugumformen(Längen, Weiten),Biegeumformen(Abkanten), Schubumformen(Winden einerDruckfeder)
Trennen: Zerteilen(Scher-,Strahlschneiden), Spanen(Fräsen,Drehen, Schleifen), Abtragen(Funkene-rodieren), Zerlegen(Abschrauben)
Fügen:Zusammensetzen, Einpressen, Schweißen Löten Kleben
beibehalten
Beschichten:Gas-, dampfförmig, Flüssig/ pastös, ionisiert, Fest/ körnig
Änderung der Stoffeigenschaften: Umlagern, Aussondern, Einbringen
Spanende Fertigungsverfahren
Drehen, Fräsen, Bohren, Sägen
Drehen
•Abstech- / Einstechdrehen
•Gewindedrehen
•Querplandrehen
•Längsrunddrehen (Schruppen, Schlichten)
Drehen Gestaltung
Handy
Fräsen
Varianten: Stirnfräsen, Umfangsfräsen, Umfangs-Stirnfräsen
Planfräsen
• Wälzfräsen
• Konturfräsen/Profilfräsen
• Nutenfräsen
Fräsengestaltung
Handy
Bohren
Bohren ist ein spanendes Fertigungsverfahren mit drehender Schnittbewegung des
Bohrers, die nur in Richtung der Rotationsache erfolgt
Spitze des Bohrers -> Körper
Ende des Bohrers -> Schaft
Es gibt noch Gewindeschneiden und Reiben
Arten von Bohrungen
Handy
Bohrung Gestaltung
Handy
Biegen
Durch mechanische Überlastung wird die Struktur des Halbezeugs verändert und behält die letzliche Form bei
gängig:Schwenkbiegen, Abkanten
Zug-/Druckumformung
mechanische Belastung wird durch Zug- und Druckkräfte verwirklicht
gängig: Tiefziehen, Durchziehen, Drücken
Druckumformen
mechanische Belastung wird durch Druckkräfte verwirklicht
gängig:Freiformen (Freiformschmieden), Gesenkformen (Gesenkschmieden)
Eindrücken, Durchdrücken
eim Schmieden müssen die Angaben
der Werkstoffhersteller über Anwärmzeiten und Schmiedetemperaturen eingehalten
gestreckte Längen
Die gestreckte Länge von Biegeteilen entspricht der Länge der neutralen Faser.
• Berechnung der gestreckten Länge mit großen Biegeradien: 𝐿 = 𝑙1 + 𝑙2 + 𝑙3
Zuschnittermittlung
90grad: Berechnung der gestreckten Länge mit kleinen Biegeradien: 𝐿 = 𝑙1 + 𝑙2 + 𝑙3 − 𝑛 ⋅ 𝑣
• 𝑛 beschreibt die Anzahl der Biegungen
Wert für 𝑣 kann aus Tabelle abgelesen werden
Andere Winkel: Handy
Biegeradius
Handy
Biege Gestaltung
Handy
Stoffschlüssige Verbindung
Schweißen: Schmelzbereiche für Grundwerkstoff und Schweißzusatzwerkstoff
sind nahezu gleich
Löten: Weichlöten < 450°C, Hartlöten > 450°C, Hochtemperaturlöten > 800°C
Kleben: Raumtemperatur oder
mäßige Erwärmung
Schweißverfahren
Schmelzverfahren: Lichtbogenschweißen, Gasschweißen, Widerstands-Schmelzschweißen -> verwendung von Wärme
Pressschweißen: Gaspressschweißen, Lichtbogenpresschweißen -> verwendung von Druck
Schweißarten
• Feuerschweißen
• Gasschmelzschweißen
• Lichtbogenhandschweißen
• Metallschutzgasschweißen (MSG)
• Wolfram-Inertgasschweißen (WIG)
• Plasmaschweißen
• Widerstandsschweißen
Unterscheidung: Eignung, Wärmezufuhr, Schweißzusätze, Hilfsstoffe
Nahtarten
Handy
Problem vom Schweißen
Verzug:
Querschrumpfung
Winkelschrumpfung
Längsschrumpfung
Handy
Konstruktionsrichtlinien Schweißen
Beanspruchungsgerecht: ungestörte Kraftlinienfluss, keine Nahtkreuzung, nicht an krit. Stelle
Werkstoffgerecht: Eignung des Werkstoffs, keine großen Querschnitte, keine Hohlräume
Fertigungsgerecht: einfache Nahtformen, Zugänglichkeit, nicht auf Passfläche
Gestaltungsregeln Schweißen
Handy
Gießen
1- Erstellen von Form/Model
2- Gießen des Rohteils
3-Nachbearbeitung zum Fertigteil
Funktionsflächen benötigen Nacharbeitungen
Gießen Fertigungsverfahren
Gießen mit verlorener Form
Handy
Gießen mit Dauerform
Handy
Vorteile Gießen
• Freie Gestaltungsmöglichkeit mit funktional optimal ausgelegten Bauteilkonturen
• Ermöglicht komplexe Innenstrukturen
• Große Werkstoffvielfalt
• Nahezu unbegrenzt anwendbar bezüglich der Größe
• Wirtschaftlichkeit gegenüber anderen Fertigungsverfahren (v. a. bei großen
Stückzahlen)
• Geeignet für Einzelfertigung und Großserien
Besonderheiten Gießen
• Materialfluss beachten
• Formschrägen vorsehen
• Hinterschneidungen vermeiden
• Auf Wandstärken achten
• Zu geringe Wandstärken durch Rippen versteifen
• Geeignete Flächen vorsehen für Bohrungen und Verschraubungen
• Radien anstatt scharfe Kanten
Festigkeit
Festigkeit ist der Widerstand eines Bauteils gegen das Versagen unter Last. Ein Versagen kann sowohl in einer bleibenden Verformung als auch in einem Bruch des Bauteils bestehen.
Äußere Lasten, die am Bauteil angreifen (Belastungen)…
• Zug, Druck, Biegung, Torsion, Scherung
…bewirken Schnittgrößen (innere Belastungen)…
• Längs- und Querkräfte, Biege- und Drehmomente
Sicherheit
Zulässige Spannung/ vorhandene Spannung
Kraftbegriff
Punktkraft [N]; [kN]
Linienkraft [N/m]; [kN/m]
Flächenkraft [N/m²]; [kN/m²]
Volumenkraft [N/m³]; [kN/m³]
Schnittgrößen
handy
Lager
Loslager -> nur vertikale kraft aufnehmen
Festlager -> vertikale und horizontale kraft aufnehmen
feste Einspannung -> vertikale horizontale und moment kraft aufnehmen
Spannungen
Es gibt
Zug/Druck Spannungen -> F/A
Biegespannungen -> Mb/Wb
Torsionsspannungen -> Mt/Wt
und selten Schubspannungen -> Fq/As
Widerstandsmomente
Handy
Spannungs-Dehnung Diagramm
Handy
Vergleichspannungshypothese
kombiniert alle Spannungen und gibt uns die vorhandene Spannung womit wir die Sicherheit ausrechnen können
Handy
Funktion einer WNV
Drehmomenübertragung
Ein- bzw. Ableitung von Drehmomenten
Übertragung von Kräften in axialer und/oder radialer Richtung
feste oder bewegliche Verbindungzwischen Bauteilen
Arten von WNV
Formschlüssig, Reib bzw. Kraftschlüssig, Stoffschlüssig
Formschlüssige WNV
Passfeder
Scheibenfeder
Keilwelle
Kerbzahnwelle
Polygonwelle
Reib- bzw. Kraftschlüssig WNV
Klemmverbindung
Zyl.-Pressverband
Kegel-Pressverband
Ringfeder-Spannelement
Ringspann-Sternscheiben
Spannhülsen
Passfeder 6885
Übertragung des Drehmomentes nur durch Formschluss
Möglichst keine wechselnden Drehmomente
Schwächung der Welle (Gefahr: Dauerbruch der Welle, Unwucht)
Gleitsitz der Nabe nur unter Benutzung von Halteschrauben an der Passfeder
Die Nutformen A, C und E haben eine eingeschränkte tragende Länge, aufgrund ihrer Abrundung am Rand: 𝑙𝑡𝑟 = 𝑙 − 𝑏
Für alle anderen Nutformen (B, D und F) gilt: 𝑙𝑡𝑟 = 𝑙
Kraft an der Passfeder
𝑟2 ⋅ 𝐹𝑡2 = 𝑟1 ⋅ 𝐹𝑡1
𝐹𝑡 = 2⋅𝑀𝑡/d
Pressung an der Nabe
Handy
zulässige Flächenpressung einer Passfeder
a. duktiler Werkstoff: 𝑝zul = 0,9 ∙ 𝑅e
b. spröder Werkstoff: 𝑝zul = 0,9 ∙ 𝑅m
Äquivalentes Torsionsmoment gemäß DIN 3990-1 ermitteln: 𝑀𝑡,𝑒𝑞 = 𝐾𝐴 ⋅ 𝑀𝑡,𝑛𝑒𝑛𝑛
Gestaltung zur WNV
Passfeder kürzer als die Nut
Sicherung der Nabe gegen axiales Verschieben durch Sicherungs-, Stellringe, Distanzhülsen
Nabenabmessungen L und D werden in Abhängigkeit vom Wellendurchmesser ausgewählt
Soll die Nabe verschiebbar auf der Welle sein, so muss ein Gleitsitz gewählt werden.
Fertigungen von Nut
N1 (Langlochfräser):
negativ: zeitaufwändig und ungenau, größere axiale Kerbwirkung
positiv: formschlüssige axiale Führung der Passfeder
N2 (Scheibenfräser):
negativ: Keine formschlüssige axiale Führung der Passfeder
positiv: Kostengünstiger und genauer, Geringere axiale Kerbwirkung
Berechnung Mindestwellendurchmesser
Handy
Keil und Zahnwellen
Welle- und Nabenquerschnitt als Profil
im Vergleich zur Passfeder übertragbares Moment
größer
Wechselnde Momente möglich
Zentrierung von Keilwellen
Innenzentrierung k=0,75
Immer bei Zahnwellen (Kerb- und
Evolventenverzahnung)
bei stoßhaftem Betrieb und/oder
wechselnden Momenten
Flankenzentierung k=0,9
Bei Keilwellen,
wenn hohe Rundlaufgenauigkeit erforderlich ist
z.B. bei Werkzeugmaschinen
Montage schwieriger als Flankenzentrierung
k = Tragfaktor
Grundlage der Reib bzw. Kraftübertragung
Zylindrische Teile haben Übermaß
Beim Fügen entsteht eine Vorspannung und Fugenspannung
In Nabe und Welle entstehen Spannungen in radialer und tangentialler Richtung
Schubspannung abhängig von:
Beispiele für reib- bzw. kraftschlüssige WNV
Querpressverband, Kegelpressverband, Sternscheibe, Kegelspannring
Reibschlüssige WNV Spannelemente
Federnde Zwischenglieder, Ringspannscheiben
Beispiele für Pressverbände
Längspressverband, Querpressverband, Ölpressverband
Für die Berechnung von Pressverbänden braucht man
a) Längskraft, b) Umfangskraft (Tangentialkraft), c) resultierende Kraft
Handy
Einbaufälle von Bolzen
Bolzen und Gabel und Stange Spielpassung (1)
Bolzen und Gabel Übermaßpassung und mit Stange Spielpassung (2)
Bolzen und Gabel Spielpassung und mit Stange Übermaß (3)
Handy
Festlegung von Bauteilmaßen
Handy
Bolzenverbindung Biegespannung und Schubspannung und Flächenpressung
𝜎𝑏 = 𝐾𝐴 ⋅ 𝑀𝑏,𝑛𝑒𝑛𝑛 / 𝑊 ≈ 𝐾𝐴 ⋅ 𝑀𝑏,𝑛𝑒𝑛𝑛 / 0,1 ⋅ 𝑑3 ≤ 𝜎𝑏,𝑧𝑢𝑙
𝜏𝑚𝑎𝑥 = 4/3 ⋅ (𝐾𝐴 ⋅ 𝐹𝑛𝑒𝑛𝑛) / (𝐴𝑆 ⋅ 2) ≤ 𝜏𝑎,𝑧𝑢l
𝑝 = (𝐾𝐴 ⋅ 𝐹𝑛𝑒𝑛𝑛) / (𝐴𝑝𝑟𝑜𝑗) ≤ 𝑝𝑧𝑢
Funktion von Lagerung
Tragen: Kräfte und Momentezwischen relativ
zueinander bewegten Teilen übertragen
Führen: Gegenseitige Lage der relativ zueinander bewegten Teile festlegen
Umfangslast
Lagerring läuft relativ zur Lastrichtung um: Während einer Umdrehung wird der ganze Umfang des Lagerrings einmal beansprucht
Punktlast
Lagerring steht relativ zur Lastrichtung still: Der Lastvektor befindet sich ständig über dem selben Punkt des Lagerrings
Axiale Sicherungen Lager
Sicherungsblech, Nutmutter, Sicherungsring
Lageranordnung
Dichtung Anforderung
Schutzfunktion soll funktionsverschiedene Räume gegeneinander abdichten
Gegenseitige Wechselwirkung mit dem Dichtwerkstoff?
Zustand des Betriebsstoffes
Dichtungsarten
Dynamische Dichtungen
Statische Dichtungen