Nenne und erkläre die Nebengütekriterien.
Nebengütekriterien
1. Skalierung
2. Normierung
3. Testökonomie
4. Nützlichkeit
5. Zumutbarkeit
6. Unverfälschbarkeit
7. Fairness
Was ist das Testbeurteilungssystem des Testkuratoriums?
Testbeurteilungssystem des Testkuratoriums (TBS-TK)
Beurteilungsprozess in drei Schritten
Erkläre den Zusammenhang zwischen Testhalbierung und interne Konsistenz.
Reliabilität (Hauptgütekriterium)
Testhalbierung (split-half-Reliabilität)
= Quasi-Parallelform
Der Test wird in 2 gleichwertige Hälften aufgeteilt
Vorteil: Test muss nur einmal einer Stichprobe vorgelegt und dann in zwei Hälften aufgeteilt werden
Interne Konsistenz
Zusammenhang
Erkläre warum es bei der Retest-Reliabilität und der Testhalbierung zu unterschiedlichen Korrelationen kommen kann.
Reliabilität (Hauptgütekriterium)
Testwiederholung (Retest-Reliabilität)
Mögliche Probleme
--> Voraussetzung der Retest-Reliabilität: Stabilität des Merkals, d.h. Zielmerkmal muss relativ stabil bleiben
Dilemma bei der Bestimmung des besten Zeitintervalls für die Retesung
Testhalbierung (split-half-Reliabilität)
= Quasi-Parallelform
Der Test wird in 2 gleichwertige Hälften aufgeteilt
Vorteil: Test muss nur einmal einer Stichprobe vorgelegt und dann in zwei Hälften aufgeteilt werden
Gründe für unterschiedliche Korrelationen
Nenne mindestens 2 Arten der Objektivität
Arten der Objektivität
...je nach Stelle im (test-)diagnostischen Verfahren
Schreiben Sie zwei Arten von Validität auf und erklären Sie diese.
Arten der Validität
(misst der Test, was er zu messen verspricht?)
1. Inhaltliche Validität (Augenschein-Validität)
Repräsentationsauschluss!
= Möglichkeit, das Testergebnis über die konkreten Aufgaben hinaus auf das Universum möglicher Aufgaben zu verallgemeinern.
2. Kriterienbezogene Validität
3. Inkrementelle Validität
= Beitrag, den ein weiterer Test zur Vorhersage eines Kriteriums zu leisten vermag (über ein bereits vorhandenes Testverfahren hinaus)
4. Konstruktvalidität
(bezieht sich zunächst auf latente, theoretische Konstrukte)
Was ist die Grundidee der Konstruktvalidität?
Konstruktvalidität
(bezieht sich zunächst auf latente, theoretische Konstrukte)
Nennen und beschreiben sie zwei Arten der Reliabilität.
Reliabilität (Hauptgütekriterium)
Das Maß zur Kennzeichnung der Genauigkeit einer Messung kann auf verschiedene Arten und Weisen bestimmt werden
Testwiederholung (Retest-Reliabilität)
Mögliche Probleme
--> Voraussetzung der Retest-Reliabilität: Stabilität des Merkals, d.h. Zielmerkmal muss relativ stabil bleiben
Dilemma bei der Bestimmung des besten Zeitintervalls für die Retesung
Paralleltestmethode
= Quasi-Testwiederholung
Testhalbierung (split-half-Reliabilität)
= Quasi-Parallelform
Der Test wird in 2 gleichwertige Hälften aufgeteilt
Vorteil: Test muss nur einmal einer Stichprobe vorgelegt und dann in zwei Hälften aufgeteilt werden
Interne Konsistenz
Test wird statistisch in so viele Teile geteilt, wie er Items hat--> Überprüfung des inneren Zusammenhangs der Items oder Testteile, wobei auch die Testlänge Berücksichtigung findet
Nennen und erläutern Sie 2 Nebengütekriterien.
2 Nebengütekriterien
Definiere kurz Reliabilität
Welche drei Arten der Objektivität gibt es?
Erläutern Sie kurz den Begriff Objektivität.
Objektivität
= Unabhängigkeit der Untersuchung vom Diagnostiker. Verschiedene Testauswerter kommen beim gleichen Probanden zu identischen Ergebnissen
Welche Arten der Validität gibt es?
Arten der Validität
Nennen Sie 3 Beurteilungskriterien des Testkuratoriums.
Die Besprechungs- und Beurteilungskategorien des Testkuratoriums (TK) sind:
Haben bei einer Testwiederholung die unsystematischen oder die systematischen Veränderungen Einfluss auf die Reliabilitätsschätzung?
Unsystematische Veränderungen
--> die Retest-Reliabilität wird nicht durch Merkmalsveränderungen beeinflusst, die alle Personen gleichermaßen betreffen (systematische Veränderungen).
Systematische Veränderungen der gemessenen Werte, die bei allen getesteten Personen gleich ausfallen, sind grundsätzlich kein Problem bei der Bestimmung der Retest-Reliabilität (Beispiel: Alle Testpersonen lernen zwischen dem ersten und zweiten Zeitpunkt genau gleich viel dazu). Durch das Addieren oder Sub- trahieren eines konstanten Betrags bei allen Messwerten würden sich die wahren Varianzen und damit auch die Korrelation zwischen dem ersten und zweiten Messzeitpunkt nicht ändern.
Eine unsystematische Veränderung zwischen den Messgelegenheiten hat dage- gen einen verfälschenden Einfluss auf die Test-Test-Korrelation. Unsystematische Veränderungen können beispielsweise bei instabilen Merkmalen durch interindivi- duell unterschiedliche Entwicklungsverläufe oder auch durch situationsspezifische Effekte, auf die die Testpersonen unterschiedlich reagieren, zustande kommen