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Definition: Kommunikationspolitik

...planmäßige Gestaltung & Übermittlung von Infos, die die Adressaten der Kommunikation im Bereich Wissen, Einstellungen, Erwartungen & Verhaltensweisen im Sinne der Unternehmensziele beeinflussen sollen (= Werbung)

Nenne die Schritte des idealtypischen Prozesses der Kommunikationspolitik! (6)

  1. Bestimmung Kommunikationsziele & Zielgruppen
  2. Budgetierung & Mediaplanung
  3. Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen
  4. Kontrolle der Wirkung (Pretest)
  5. Durchführung der Kommunikation
  6. Kontrolle des Kommunikationserfolgs

Kommunikationsbotschaft vs. Kommunikationsmittel vs. Kommunikationsträger

Kommunikationsbotschaft

  • Aussage, die dem Umworbenen nahegelegt werden soll
  • z.B."Unsere Produkte haben hohe Qualität"

Kommunikationsmittel

  • Art/Mittel zur Präsentation einer Kommunikationsbotschaft
  • z.B. Werbespot

Kommunikationsträger

  • eingesetztes Medium, durch das best. Kommunikationsbotschaft an  Empfänger gesendet wird
  • Durch Fernseher (Kommunikationsträger)
    wird Werbesendung (Kommunikationsmittel)
    bzw. ihre Aussage (Botschaft) an Zuschauer herangetragen

Erkläre das AIDA-Modell!

A: Attention

I: Interest
D: Desire
A:  Action

  • Attention, Interest, Desire = Potenzialbezogene Ziele
    (z.B. Bekanntheit)
  • Action = Markterfolgsbezogenes Ziel (z.B. Marktanteil)

Nenne & Erläutere kurz 3 verschiedene Verläufe von Werbe-Response-Funktionen!

  1.  Linearer Verlauf
    = unwahrscheinlich, ansonsten wäre Absatz unendlich steigerbar durch Steigerung des Werbemitteleinsatzes
     
  2.  Degressiv Steigender Verlauf
    = sinnvoll, da Widerstand zunimmt bei erhöhtem Werbemitteleinsatz (Sättigungsgrenze bei vorhandenen Kunden erreicht)
     
  3. S-förmiger Verlauf
    = Bei geringem Werbebudget &-einsatz bleibt Absatzerfolg aus, weil Werbung nicht ausreichend wahrgenommen wird. Höherer
    Werbeaufwand wirkt zuerst überproportional, dann Effekte
    wie bei degressivem Verlauf

Nenne die Formeln der Gewinnfunktion (abhängig vom Kommunikationsbudget) & Elastizität des Absatzes!

W = Werbebudget

x = Absatz

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Nenne 4 Arten der Budgetallokation!
(= Streuplanung/Verteilung des Budgets)
 

Wovon ist die Verteilung abhängig/Beurteilungkriterien von Medien?(3)

  1. Intermedienverteilung
    = Verteilung auf verschiedene Kategorien von Kommunikationsmedien
  2. Intramediaverteilung
    = Verteilung auf einzelne Kommunikationsmedien
  3. Zeitliche Verteilung
  4. Geographische Verteilung


Sie werden beurteilt durch:

1. Verbreitung des Mediums (z.B. Auflage)

2. Reichweite des Mediums (z.B. Bruttoreichweite)

3. Kosten des Mediums (z.B. Tausenderkontaktpreis TKJ:
Wie hoch ist der Preis, den man zahlen muss, um mit einem Medium
1.000 Personen zu erreichen?

TKPj=cj : Kj * 1000
cj = Kosten je Belegung des j-ten Mediums
Kj= Nutzer pro Ausgabe des j-ten Mediums

Nenne die 4 Beispiele der Klassischen Mediawerbung

  1.  Printwerbung
  2.  Fehrnseh-/Kinowerbung
  3.  Radiowerbung
  4.  Außenwerbung

Nenne Vor- & Nachteile der Printwerbung!

Vorteile

  • z.T. hohe Reichweiten
  • Genaue Zielgruppenansprache
  • Langlebigkeit
  • Möglichkeit detaillierte Produktinformationen zu senden

Nachteile

  • Nicht sehr „aufdringlich“
  • Nur begrenzte darstellerische Möglichkeiten

Nenne Vor- & Nachteile der Fehrnsehwerbung!

Vorteile

  • Hohe Reichweite
  • Schnelle Wirkung
  • Produkt kann in Gebrauch gezeigt werden
  • Möglichkeit hohe Aktivierung zu erzeugen (durch Bild & Ton)
  • Hohe Verfügbarkeit, Nutzung des Mediums
    --> hoher Werbedruck möglich

Nachteile

  • Hohe Kosten
  • Hohe Streuverluste
  • Einige interessante Zielgruppen kaum erreichbar
  • Reaktanz / Zapping möglich

Nenne Vor- & Nachteile der Radiowerbung!

Vorteile

  • Regionale Segmentierung
  • Hohe Reichweite
  • Radio als „Überallmedium“
  • Geringer Preis

Nachteile

  • Keine visuellen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Nicht für alle Produktarten geeignet

Nenne Vor- & Nachteile von Außenwerbung!

Vorteile:

  • Jüngere, mobile Schichten können erreicht werden
  • Effektive Nutzung für lokale, regionale Werbung durch präzise Platzierung
  • Neue Möglichkeiten der Erfolgsmessung
  • Personalisierbarkeit
  • Erfolgsbasierte Vergütungsmodelle

Nachteile

  • kurze Betrachtungszeit

Nenne 4 Kommunikationsinstrumente des Online-Marketing!

  1.  Online-Werbung  z.B. integrierte Ads, Pop-Ups
    (am teuersten)
  2. Search Engine Marketing (SEM)
  3. Social Media Marketing
  4. Mobile Marketing

 

  • Internet als Massenmedium: Veränderte Mediennutzung & veränderte Erwartungen an alle Medien!

Nenne Vor- & Nachteile von Online-Marketing!

Vorteile

  • Individualisierbarkeit
  • Interaktivität / Dialogorientierung
  • Integrierbarkeit mit anderen Medien & Funktionen (z.B. CRM)
  • Multimedialität
  • Dynamik / Aktualität
  • Gute Werbeerfolgskontrolle möglich
  • Hohe Erreichbarkeit junger Zielgruppen
  • Nutzung für virales Marketing
  • Nutzung der eigenen Homepage für Kommunikationszwecke
  • Automatisierbarkeit
  • Vergleichsweise geringe Kosten

Nachteile

  • Verstärkte Reaktanz (z.B. Adblocker)
  • Nicht alle Zielgruppen erreichbar
    (insb. ältere Zielgruppen nicht online)

1. Definition: Direktmarketing

2. Vor- & Nachteile von Direktmarketing

1. marktbezogene Aktivitäten, die sich einstufiger (direkter) Kommunikation bedienen, um Zielgruppen in Einzelansprache gezielt zu erreichen. Typische Direktmarketing-Medien sind
Werbebriefe, Werbepostkarten, Postsendungen, Faxe, E-Mails.
(Nicht überschneidungsfrei mit anderen Instrumenten wie Online-Werbung, Mobile Marketing.

2.
Vorteile

  • Individualisierbarkeit
  • gute Erfolgskontrolle

Nachteile

  • Verstärkte Reaktanz

1. Definition: Verkaufsförderung

2. Nenne die 4 Arten von Verkaufsförderung

1. zeitlich befristete Maßnahmen mit Aktionscharakter, die andere Marketingmaßnahmen unterstützen, den Absatz bei Händlern & Endkunden fördern sollen (=Promotion)

2.

  • preisorientierte vs.  nicht-preisorientierte Verkaufsf.
  • endkundenbezogene vs. händlerbezogene

 

1. Definition: Public Relations (=Öffentlichkeitsarbeit)

2. Konkrete Ziele der Public-Relations

1. planmäßige Gestaltung der Beziehungen zwischen dem Unternehmen & versch. öffentlichen Zielgruppen mit dem Ziel, diese im Sinne der Unternehmensinteressen zu beeinflussen

2. Ziele:

  • Erhöhung der Bekanntheit des Unternehmens
  • Bereitstellung von Informationen über U.
  • Gestaltung & Pflege der Beziehung des U. zur Öffentlichkeit
  • Verbesserung des Unternehmens-/Produktimages
  • Erhöhung  Glaubwürdigkeit & Vertrauen zum U.
  • Anregung positiver Medienberichterstattung

1. Definition: Guerilla-Marketing

2. Vor- & Nachteile

1. ...größtmögliche Aufmerksamkeit durch unkonventionelles bzw. originelles Marketing  erlangen

  • Häufig außerhalb der klassischen Werbekanäle & Marketing-Traditionen
  • Verwandte Ansätze: Virales-, Ambush-, Trojanisches Marketing

2.

Vorteile

  • kurzfristiges Nutzen von Chancen
  • geringe Investition
  • Überraschungseffekt

Nachteile

  • rechtlich oft in Grauzone
  • Gefahr von Strafen

1. Defiintion: Product-Placement

2. Vor- & Nachteile

 

1...Werbewirksame Integration von Produkten in den Handlungsablauf diverser Medienprogramme (z.B. Filme, Serien) zur Steigerung der Bekanntheit, Imagetransfer, Absatzsteigerung

2.

Vorteile

  • große Reichweite
  • Oftmalige Wiederholung-->Starke Erinnerungswirkung
  • Imagetransfer
  • Relativ geringe Koste
  • Umgehen von speziellen Bestimmungen
  • Hohe Glaubwürdigkeit/Akzeptanz

Nachteile

  • Oftmals geringe Einblendzeit
  • Limitierte Botschaftsvermittlung
  • Geringe Kontrolle
  • Steigende Konkurrenz
  • Negative Product Placements

 

 

Nenne die gestaltbaren Elemente eines Kommunikationsmittels! (4)

  • Inhaltliche Elemente (Text, Humor,Testimonials (=Prominente)
  • Visuelle (Hauptbildkomponenten, Farben..)
  • Auditive (Musik, Lautstärke..)
  • Sonstige (Geruch, Geschmack, Gefühl..)

Was muss beim Einsatz von Humor in der Werbung bezüglich des Inhalts, Mediums & der Zielgruppe beachtet werden?

Inhalt

  • effektiver für Low-Involvement-Produkte
  • Produktbezug wichtig, ansonsten wird Marke vergessen

Medium

  • besonders gut in TV & Radio, in Print auch möglich

Zielgruppe

  • effektiver bei jungen, männlichen, gut ausgebildeten Zielgruppen
  • starke Kultuabhängigkeit

+ Werbung kann Aufmerksamkeit

- Abnutzungseffekte & kann ablenken

- Branchenabhängig

Nenne die 3 Faktoren von denen die Wirkung von Kommunikationsmaßnahmen abhängt!

  1. Involvement der Angesprochenen
  • Geringes --> peripherer Einfluss (Emotionen etc.) wichtiger
  • Hohes --> Inhalt, Glaubwürdigkeit, Nutzenversprechen wichtiger

2. Beeinflussungsmodalität (individuelle Verarbeitung der Reize)

  • Sprache: rational argumentieren
  • Bild: emotoinal beeidrucken

3. Zahl der Wiederholungen

  • Je öfter wir einem Reiz ausgesetzt sind, desto eher mögen wir ihn

Nenne die Methoden zur Kontrolle der Kommunikationswirkung! (2)

  1. Beobachtung
  • Verhalten
  • apparative Verfahren

2. Befragung

  • Einstellungsfragen
  • Erinnerungsfragen

Beschreibe die (Rechen-)schritte einer Intramedienselektion!

1. Nutzer pro Ausgabe Ermitteln Kj
Kj = Leserschaft * Zielgruppenneigung * Kontaktqualität

2. Berechnung des TKP
TKPj = Kosten je Ausgabe : Nutzer je Ausgabe * 1000

=  cj : Kj * 1000
--> geringster TKP
entscheidet Belegreihenfolge

3.  Streuplan erstellen (nach Belegreihenfolge)

Gesamtkosten = Ausgaben * komplette Leserschaft
--> immer vom Restbudget abziehen, gucken wie viele Ausgaben wirklich belegbar