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Fortschrittsgläubigkeit

Fortschritt ist möglich

Vieles was heute noch nach Utopie wirkt, könnte mal Wirklichkeit werden

Ideen Fortschrittsgläubigkeit (3 Pkt)

1. Menschen sind das Produkt der gesellschaftlichen Bedingungen unter denen sie leben

2. Gesellschaftliche Bedingungen sind das Produkt menschlichen Handelns und lassen sich ändern

3. Durch eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen lässt sich auch das Erleben und Verhalten der einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft verändern

(Idee Tabula rasa)

Behaviorismus

Beschränkung psychologischer Untersuchungen auf beobachtbares Verhalten. Die inneren Prozesse werden zwar nicht geleugnet, bleiben aber unberücksichtigt, da man sie nicht beobachten und messen kann

Innere des Menschen = Black Box

Mechanisches Weltbild

Mensch als Maschine

Versucht Zusammenhänge zwischen Verhalten und Determinanten exakt und mathematisch zu beschreiben

Principle of Behavior

Fokus auf Laborexperimente, bei denen Störvariablen ausgeschlossen bzw. konstant gehalten werden

Laborexperiment bis heute Standardverfahren in Psychologie

klassische Konditionierung (Parlow)

Wenn ein neutraler Stimulus A wiederholt mit einem Stimulus B gepaart wird, der zu einer bestimmten Reaktion führt, dann reicht irgendwann die Anwesenheit des zunächst neutralen Stimulus A, um die Reaktion hervorzurufen

Effektgesetz/ Law of Effect

Wenn Verhalten zu positiver (negativer) Konsequenz führt, dann steigt (sinkt) die Häufigkeit, mit der dieses Verhalten auftritt

positive Konsequenz

Hinzufügen eines positiven Stimulus (positive Verstärkung) oder Entfernen eines negativen Stimulus (negative Verstärkung)

negative Konsequent

Hinzufügen eines aversiv empfundenen Stimulus (Bestrafung 1. Art) oder Entfernen eines angenehmen Stimulus (Bestrafung 2. Art)

instrumentelle Konditionierung (Skinner) (3 Pkt)

- Lernen als Veränderung der Häufigkeit eines Verhaltens

- Erklärung der Häufigkeit, mit der von einem Organismus ein bestimmtes Verhalten gezeigt wird; ohne Rückgriff auf mentale Konzepte

- Beispiel für simple Heuristik

Eigenschaften der instrumentellen Konditionierung (3 Pkt)

1. Verstärker muss kurz nach bestimmten Verhalten folgen, um Wahrscheinlichkeit des Auftretens zu erhöhen (Kontiguität)

2. Organismen lernen mit fortschreitender Konditionierung, Verhalten an spezifische Hinweisreize anzupassen

3. Intermittierende Verstärkerpläne sind besonders erfolgreich, Häufigkeiten langfristig zu stabilisieren

Verhaltenstherapie (2 Pkt)

- Untersuchung von bestimmten für Patienten belastenden Verhaltensweisen/Gefühlen als Ergebnis ihrer Lerngeschichte

- Versuch das unerwünschte Verhalten durch Gegenkoordinierung zu löschen

sozial-koginitive Lerntheorie (Bandura)

Erweitert Behaviorismus um 2 Aspekte:

1. explizite Berücksichtigung von mentalen Prozesen (Menschen lernen auch durch Einsicht und Verstehen)

2. Menschen lernen nicht nur aus Konsequenzen, sondern auch aus Beobachtung des Verhaltens Anderer (wird Modellperson für Verhalten belohnt, steigt Wahrscheinlichketi für Imitation)

Effizienzerwartung / efficacy expectations

- Maß, in dem eine Person glaubt, das Verhalten einer Modellperson auch wirklich imitiern zu können

- sich selbst erfüllende Prophezeiung: Wenn ich mir etwas nicht zutraue, werde ich es gar nicht erst versuchen und es auch nicht schaffen

Kognitive Wende (3 Pkt)

- Seid Anfang der 60er

- Bedeutung von Kognitionen in Wissenschaft immer relevanter, um menschliches Verhalten zu erklären

- Es reicht nicht aus, Akteure nach Gründen für Verhalten zu fragen, um es zu erklären

Lernfähigkeit Behaviorismus

Mensch=tabula rasa

Verhalten wird über klassische und instrumentelle Konditionierung gelernt und folgt Gesetzen

Lernfähigkeit Evolutionspsychologie

Menschen mit unterschiedlichen Lernbereitschaften und -fähigkeiten ausgestattet

Stimulusabhängigkeit der Lernkurven (2 Pkt)

- Einfluss der Stimulusart auf Fähigkeit, neue Verhaltensweisen mithilde instrumenteller Konditionierung zu lernen

- genetische Veranlagung, Zusammenhänge zwischen bestimmten Stimuli und Konsequenzen schneller zu lernen, als die zwischen anderen Stimuli und Konsequenzen

Modelllernen

Wenn du beobachtest, dass bei einer Person ein bestimmtes Verhalten zu positiven Konsequenzen führt und du dich in der Lage fühlst, dich genauso zu verhalten, dann imitiere dieses Verhalten! (Und umgekehrt)