Motive
Bestimmen was wir wollen
Kognitionen
Vermitteln Informationen darüber, wie wir etwas erreichen
Emotionen (2 Pkt)
- Informieren, inwiefern unser Verhalten uns einem angestrebten Ziel näher bringt oder nicht
- Informieren über Stärke eines Motivs und steuern Verhalten
Social Cognition
Beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Infos aus ihrer sozialen Umwelt verarbeiten
Drei grundlegende Dimensionen von Emotionen
1. Bewertungsdimension (Positiv vs. negativ)
2. Erregungsdimension (ruhig vs. aufgeregt)
3. Potenzdimension (Fühlen wir uns groß und stark oder klein und schwach)
1. und 2. unabhängig
1. und 3. oft positiv miteinander verknüpft
Subjektivität von Emotionen
Emotionen sind nicht Reaktion auf objektive Umweltzustände, sondern auf deren subjektive Interpretation
Thomas Theorem
If men define situations as real, they are real in their consequences
selbst zerstörende Prophezeiungen
Vorhersagen, die zu ihrem eigenen Nichteintreten beitragen
Aufgabe Motivationsforschung
Ordnen und systematisieren von Motiven
Lustprinzip (Jeremy Bentham) (2 Pkt)
- Menschliches Verhalten ist dadurch motiviert, positive Emotionen zu erleben und negative Emotionen zu vermeiden
- Handeln zielt nicht nur auf die Befreidigung von einem einzelnen Motiv ab
Nichtsoziale Motive (3 Pkt)
1. Nahrung/Flüssigkeit (Emotionen: Durst, Hunger, Ekel)
2. körperliche Unversehrtheit/Überlebens (Motivation: Verletzung/Krankheit vermeiden; Emotion: Furcht, Schmerzempfindlichkeit)
3. Kontrolle/Autonomie (Bedürfnis Umwelt zu kontrollieren, u.a. um zu vermeiden, selbst kontrolliert zu werden)
Soziale Motive (3 Pkt)
1. Zugehörigkeit: stärkstes Motiv des Menschen (Notwendig um eigenes Überleben zu sichern und sich fortzupflanzen)
2. Scham (Bsp. dafür, dass Gefühle immer gleichzeitig genetisch (jeder empfindet Scham) und kulturell bedingt (unterschiedlicher Auslöser) sind)
3. Sexualität/Intimität (Emotionen: sexuelle Erregung, Zärtlichkeit, Eifersucht)
Freud: Triebfelder menschlichen Verhaltens
1. Sexualtrieb (sehr lange das einzige Triebfeld)
2. Thanatos: Todes- bzw. Zerstörungstrieb (ab 1. WK)
Intrinische Motivation
Eine Person führt ein bestimmtes Verhalten um seiner selbst willen aus
Extrinsische Motivation
Eine Person führt ein bestimmtes Verhalten aus, weil sie sich davon zu einem späteren Zeitpunkt positive Effekte verspricht
Flow-Erlebnis (Schaffensrausch) (2 Pkt)
- durch intrinsisch motiviertes Handeln
- Menschen erleben Flow, wenn sie mit hoher Konzentration en einer Aufgabe arbeiten, deren Anforderungsniveau genau ihren Fähigkeiten entspricht und sie direkt Rückmeldung bekommen
Explizite Motive (3 Pkt)
- Bewusste Motive
- Spiegeln bewusstes Selbstbild einer Person wieder (Messung einfacher)
- Korreliert positiv mit Verhalten in Anreizbedingungen, in denen externe Standards gesetzt werden und relevante Bezugspersonen eine Belohnung in Aussicht stellen
Implizite Motive (3 Pkt)
- Unbewusste Motive
- Menschen haben keinen Zugang (Messung schwierig)
- Korreliert positiv mit Verhalten in Anreizbedingungen, in denen Beharrlichkeit bei der eigenständigen Verfolgung eines selbst gesetzten Ziels gefordert ist
Leistungsmotiv
Motiv, den Erfolg einer eigenen Handlung mit einem objektiven Tüchtigkeitsmaßstab zu vergleichen
Crowding out
Intrinsische Motivation kann durch das Hinzufügen extrinischer Belohnungen untergraben werden
Stärke von Motiven (2 Pkt)
- Motive werden meist stärker, wenn sie regelmäßig befriedigt werden (Sucht)
- Stärke davon abhängig wie es stimuliert wird (Mönche; Abstinenz: trotzdem kein erhöhter Sexualtrieb)
Relevanz von Zustandveränderungen
Auslösen von starken Emotionen durch Wahrnehmung von Veränderungen (schnell Schicksalsschläge verarbeiten)
Impact Bias (2 Pkt)
- Menschen überschätzen sowohl Dauer als auch Intensität von Emotionen
- Motiviert, positive Situationen anzustreben und negative Situationen zu vermeiden
Negative Emotionen (5 Pkt)
- haben die Funktion, uns über negative Zustände zu informieren und uns dadurch zu motivieren, unsere Umwelt, bzw. Situation zu verändern
- sie zu ignorieren könnte lebensgefährlich sein
- im Allg. stärker und differenzierter als postive Emotionen
- sind kognitiver Kontrolle weitesgehend entzogen
- höherer Perseveranz als positive