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Psychologie

Lehre vom Erleben und Verhalten des Menschen

Verhalten ist abhängig von... (3 Pkt)

1. individuellen Lern- und Lebensgeschichten

2. der Umwelt, Epoche und Kultur in der wir leben

3. der genetischen Prädisposition

Grundlegende Annahmen der Evolutionstheorie (3 Pkt)

1. Die Individuen einer Art unterscheiden sich

2. Kinder gleichen in gewissem Maße ihren Eltern, weil sich Eigenschaften der Eltern auf die Kinder vererben

3. Das Leben ist schwer. Alle Spezies produzieren sehr viel mehr Nachkommen als für den Bestand der Population notwendig ist

Wovon hängt ab, ob ein bestimmter Organismus den Überlebenswettbewerb gewinnt?

Entweder: Vollkommen vom Zufall

Oder: Systematischer Unterschied in der Lebenswahrscheinlichkeit -> survival of the fittest

survival of the fittest

Derjenige überlebt, der am besten an die herrschenden Umweltbedingungen angepasst ist

Evolution

Die nicht intendierte Konsequenz eines immerwährenden Selektionsprozesses

Tabula rosa (3 Pkt)

ungeschriebens Blatt

Mensch ist als solches geboren und kann äußert flexibel auf seine Umwelt reagieren

Die jeweiligen Lebensbedingungen determinieren menschliches Verhalten vollständig (Meinung vieler Sozialwissenschaftler)

grundlegende Meinung Evolutionspsychologie

Mensch (wie jede andere Spezies) nur als Produkt seiner evolutionären Vergangenheit zu erklären

proximate Erklärung

Welche physischen und psychischen Prozesse führen zu einem bestimmten Verhalten? (Wie?)

ultimate Erklärung

Welchen langfristigen adaptiven Nutzen hat der bestimmte proximate Mechanismus? (Warum?)

Vergangenheit erklärt die Gegenwart

Menschen sind nicht an ihre gegenwärtige, hochkomplexe Umwelt adaptiert (z.B. Präferenz für Fett und Zucker)

Verhaltensökologie (Frage: Warum gibt es heute so wenige Kinder?)

Alles Verhalten ist unter den gegebenen Umweltbedingungen und unter Berücksichtigung aller Alternativen dazu geeignet, den Reproduktionserfolg eines Individuums zu maximieren

Vorwurf: Evolutionspsychologie verteidigt den Status Quo, weil sie bestimmte Verhaltensweisen, bzw. gesellschaftl. Phänomene als natürlich auffasst

naturalistischer Fehlschluss

naturalistischer Fehlschluss

aus einem "Sein" kann kein "Sollen" gefordert werden und aus einem "Sollen" kein "Sein"

Gefühl-als-Information-Heuristik

Menschen verlassen sich bei der Einschätzung abstrakter Sachverhalte häufig auf ihr momentanes Gefühl

Handicapping

Organismen schränken sich selbst ein, um zu zeigen, dass sie ztotz Einschränkungn überleben können und daher erst recht attraktive Sexualpartner sind (Pfau)

sexuelle Selektion

Männchen und Weibchen einer Spezies konkurrieren miteinander um den attraktivsten und besten Vertreter des jeweils andere Geschlechtes

Was muss eine gute Theorie können

1. bereits erkannte Tatsachen erklären

2. bislang unbekannte Phänomene vorhersagen