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Medizinische Einsatzbereiche des Home Monitoring

  • Pulmologie, Diabetologie, Psychatrie, Kardiologie
  • Managed Care wie z.B. Disease Management oder Case Management

→ Es handelt sich nicht um Ambient-Assisted-Living (hier kommt es zur altersgerechten, intelligenten Assistenz in z.B. folgenden Bereichen: Wohnen, Pflege und Sport)

Gründe für Home Monitoring

  • die Versorgungsqualität kann gesteigert werden
  • Kostenminimierung möglich
  • die Kommunikation wird verbessert
  • Effizienzsteigerung möglich
  • die Einnahme von Medikamenten wird durch eine Erinnerungs-funktion/ Dokumentationsfunktion unterstützt
  • die Transparenz wird erhöht

→ Senkung der Morbiditäts- und Mortalitätsrate

Chronisch kranke Menschen, deren Kosten und daraus resultierende Maßnahmen

  • 70-80% der chronisch Kranken führen zu geringsten Kosten. Eine Unterstützung bei der Selbstversorgung wird benötigt
  • 10-20% der chronisch Kranken führen zu mittelhohe Kosten. Meistens wird ein Therapie-management benötigt
  • 3-5% der chronisch Kranken führen zu höchsten Kosten. Bei ihnen wird ein Fallmanagement benötigt, um akute Situationen zu verhindern

Erläuterung der vier Generationen des Home Monitorings

  • 1.Generation: Messung der nicht- reaktiven Vitalparameter
  • 2.Generation: Reaktion verläuft asynchron, der Datentransfer synchron
  • 3.Generation: 24/7-Analyse mit Patientenschulung und Entscheidungsunterstützung, die von Ärzten geleitet werden und von spezialisierten Schwestern durchgeführt wwerden
  • 4.Generation: durch Geräte im Körper werden Daten erhoben

Datenerhebung bei der 3. Generation des Home Monitorings

  • Vor/ Während der Aufnahme ins Gesundheitsprogramm (Ziel: einen Versorgungsplan erstellen)
    • aktueller Gesundheitsstatus, Komorbiditäten
    • sozialer und psychischer Status
    • weitere relevante Risiken
  • Fortlaufend (Ziel: den Versorgungsplan an aktuelle Bedürfnisse anpassen)
    • aktuelle Veränderungen und Symptomatik

Patientenschulung in der 3. Generation des Home Monitorings

  • Phasen: Einführung, unterhaltsames Lernen (Edutainment) und Nachhilfe
  • Inhalte: Quizze, Fragebögen, Messwerte mit Tabellen, Tipps, Schulungen mit Videos
  • findet regelmäßig statt

Nutzen durch Home Monitoring für Patienten

  • Steigerung der Lebensqualität
  • Stabilisierung des Gesundheitszustands
  • Steigerung der Sicherheit
  • Verringerung der Krankenhaustage
  • Verlängerung des Lebens

Nutzen durch Home Monitoring für Ärzte und Kliniken

  • Stärkung der regionalen Kompetenzzentren
  • Fokussierung auf akute und aktuelle Probleme
  • Sichere Versorgung in der Fläche
  • frühzeitiges Erkennen von Verschlechterungen
  • Effizienzsteigerung der Versorgung
  • Entlastung, z.B. durch Verringerung der Hausbesuche und Re-Hospitalisierung

Nutzen durch Home Monitoring für das Gesundheitssystem

  • große Anpassungsfähigkeit
  • bessere, wirtschaftlichere Versorung
  • Senkung der Krankenhausaufenthalte
  • Etablierung zukünftiger Technik
  • Aufbau zukünftiger Strukturen

Herausforderung an Home Monitoring

  • die Anwender müssen es akzeptieren
  • es muss mit bestehenden Datennetzen interagieren
  • es muss in bestehende Versorgungsstrukturen integriert werden
  • Datenschutz und -sicherheit sollte gewährleistet sein
  • es sollte skalierbar sein