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Wo gibt es Steppen?

In kontinentalen Räumen Eurasiens und Nordamerikas sowie in Ostpatagonien (Südamerika)

Tundren

  • Kältesteppe
  • Offenland der (sub)polaren Klimazone
  • auf der Nordhalbkugel und kleinräumig auch auf der Südhalbkugel
  • meist über Permafrost
  • baumfrei
  • mit Flechten, Moosen, Gräsern und Zwergsträuchern bewachsen

Ökologisches Optimum

Optimaler Lebensraum einer Art unter Einfluss von Konkurrenz bzw. Koexistenz. Das ökologische Optimum kann deutlich vom physiologischen Optimum abweichen, wenn eine Art an die Grenze ihres ökologischen Optimums gedrängt wird.

Physiologisches Optimum

Optimale Lebensbedingungen einer Art unter Nichtberücksichtigung von Konkurrenz bzw. Koexistenz

Xeromorphie

Anpassung an Trockenstandorte

  • Verdickte Cuticula
  • In der Epidermis eingesenkte Spaltöffnungen
  • Kleine Blättchen oder Dornen statt Blätter
  • Behaarte Blätter
  • Wurzelmasse > oberirdische Sprossmasse
  • Mehrjährige Gräser und hemikryptophytische Kräuter

Magere Flachland-Mähwiese

  • Glatthaferwiesen
  • Trockene Hänge und Kuppen als auch wechselfeuchte Wiesen in Talauen
  • saure als auch basen- oder kalkreiche Böden
  • auch in Mittelgebirgslagen

Düngung und Nutzung:

  • keine oder geringe Düngung
  • Erste Heunutzung nicht vor Hauptblütezeit der Gräser

Kennarten:

  • Wiesen-Margerite
  • Knöllchen-Steinbrech
  • Gewöhnliche Schafgarbe
  • Wiesen-Primel
  • Wiesen-Pippau
  • Wiesen-Bocksbart
  • Wiesen-Flockenblume
  • Wiesen-Storchschnabel
  • Rundblättrige und Wiesen-Glockenblume
  • Wiesen-Witwenblume
  • Gewöhnliche Hainsimse

Grasland

Offenlandökosystem, deren Vegetation aus Gräsern und krautigen Arten besteht und die weitgehend baumfrei sind

Dazu zählen:

  1. Die ohne den landwirtschaftlichen Einfluss des Menschen entstandenen Tundren, Savannen, (sub)tropischen Grasländer und Steppen, d.h. das weitgehend "natürliche Grasland"
  2. Das Grünland, das auch "Kulturgrasland" genannt wird

Grünland

Graslandökosysteme, die nutzungsbedingt frei von Baumarten sind, d.h. auf Standorten ausgebildet sind, die ohne Nutzungseinflüsse mehr oder weniger dicht mit Bäumen bestanden wären.

Dazu zählen das Wirtschaftsgrünland auf produktiven Standorten sowie Heiden auf wenig produktiven Standorten.

Heide

Überwiegend, aber nicht ausschließlich, durch Beweidung entstandene produktionsschwache, von Gräsern/Zwergsträuchern bestandene, baumfreie Vegetationstypen unterhalb Waldgrenze und Moore sowie die zugehörige Primärvegetation

Sandböden

  • 5-12mm / 0,1m Profiltiefe nutzbare Feldkapazität
  • geringes Wasserspeichervermögen
  • geringer natürlicher Nährstoffvorrat
  • eingeschränktes Nährstoffspeichervermögen
  • gute Tragfähigkeit

Lehmböden

  • 15-25mm / 0,1m Profiltiefe nutzbare Feldkapazität
  • hohes Wasserspeichervermögen
  • hoher nativer Nährstoffvorrat und Nährstoffspeichervermögen
  • ertragreichste Böden
  • uneingeschränkt nutzbar für Weide und Wiese


Tonböden

  • 5-18mm / 0,1m Profiltiefe nutzbare Feldkapazität
  • Bodenquellung schränkt Wasserführung, Durchlüftung und Durchwurzelung ein
  • wegen erschwerter Bearbeitbarkeit oft Grünland oder Wald
  • unzureichende Tragfähigkeit, eingeschränkt weidefähig, schwer erwärmbar