Wann greift der BMI nicht? Nennen sie drei Limitationen des BMI bei der Berurteilung des Ernährungsstatus.
Welche Bedeutung hat es, wenn ein Kind auf de 25. Perzentile liegt?
75% der gleichaltrigen Kinder ist größer und schwerer
Was sind die Wachstumddstandards der WHO Child Growth ?
Schreiben sie die Formel zur BMI-Berechnung auf. Nennen sie die BMI-Grenzen für Übergewicht und Adipositas Grad I-III.
1. BMI= Gewicht/Größe= kg/m^2
2.
a) > 25 Übergewichtig
b) I. 30-34,5 II. 35-39,4 (operativer Eingriff, wenn gemeinssam mit Erkrankungen) III. > 40
Wie unterteilt man den BMI bei unter 5 Jährigen?
Weight-for-height
> Median+2SD =Übergewicht
> Median+3SD =Adipositas
Wofür steht BMI-for-age?
5-19 Jahre
> Median +1SD = Übergewicht
>Median+2SD =Adipositas
Nennen sie zwei anthropometrische Methoden, um die Fettverteilung zu bestimmen.
= Vermessen mit einfachen Hilfmitteln
Was ist ECC?
Early Childhood Caries
I. mild-moderat - Läsionen an Schneidezähnen
II. moderat-schwer - Läsionen an oberen Schneidezähnen
III. schwer - Läsionen an fast allen Zähnen
Was ist die Hauptursache für ECC I, ECC II und ECC III?
1. unzureichende Mundhygiene + kariogenen Nahrung
2. verlängerte Trinkzufuhr aus Saugeflaschen/ extremes Stillen
3. unzureichende Mundhygiene + kariogene Nahrung 3-5Jahre
Nennen sie die vier Pfeiler der Kariesprävention?
Welche kariostatischen Wirkmechanismen mit Fluorid gitb es? Ab wann sind Fluoridmaßnahmen aus zahnärztlicher Sicht notwenig?
Wie viel Fluorid sollte in Kinderzahnpasta sein?
1.
2. ab dem ersten Milchzahn
3. bis zum 6. LJ max.100ppm
Was versteht man unter NCDs? Nennen sie vier Beispiele. Was haben alle gemeinsam
1. Nichtübertragbare Krankheiten, chronisch im Verlauf
2. Herz-Kreislauf-Rrkrankungen, Krebs, Diabetes 2, chronische Atemwegserkrankungen
3. prävalenz steigend, häufig tödlich, überwiegend vermeidbar
Erklären sie priämere, sekundäre und tertiäre Präventon am Beispiel Schlaganfall.
1. gesunde Ernährung + Lebensstil zur Vermeidung von Bluthochdruck u. anderen Risikofaktoren
2. Lebensstiländerung nach diagnostiziertem Bluthochdruck zur Vermeidung eines Schlaganfalls
3. Behandlung von Bluthochdruck nach einem Schlaganfall
Erklären sie priämere, sekundäre und tertiäre Präventon am Beispiel Diabetes.
1. Gesunde Ernährung + Lebensstil zur Vermeidung von Übergewicht + IGT
2. Lebensstilländerung bei diagnostiziertem Übergewicht zur Vermeidung von Diabetes 2
3. Reduktion von Übergewicht + Verbesserung der Blutglucose bei diagnostizierter Diabetes 2 zur Vermeidung von Komplikationen
Was Bedeutet die OddsRatio? Wie ist sie Verteilt?
1. Relatives Risiko
2. = 1 kein Unterschied
> 1 Risiko unter Ex. größe( (= Risikofaktor)
< 1 Risiko unter Ex. kleiner (=Präventionsfaktor)
Definieren sie den Begriff Primärprävention. Welche Vorurteile gibt es?
1. Vorbeugen von Krankheiten -> Impfen, Schwangerschaftsvorsorge, Gesundheitsförderung
2.
Was bedeutet Sekundärprävention?
Früherkennung von Krankheiten bei Risikopatienten -> (Neugeborenen-)Screening, Gesundheitsrisikoanalyse
Definieren sie den Begriff Tertiärprävention.
Verhinderung von Komplikationen bei einer bereits manifestierten Erkrankung -> Rehabilitation, Vermeiden von Risikofaktoren
Wie entsteht eine Arteriosklerose? Nennen sie Auswirkungen/Folgen. Nennen sie drei Manifestationen von Endotelschäden/ Artheriosklerose.
1. Hyperlipidämie, Hypertonie, Rauchen, Diabetes, Genetik, Übergewicht, Alter, männliches Geschlecht
2. Mangeldurchblutung ->Ischämie; Gefäßverengung -> Thrombose, Embolie
3. Durchblutungsstörung in Beine (pAVK), Herz (KHK), Bauchgefäße, Hirn (Schlaganfall), Aneurysma
Was ist der Unterschied zwischen Typ I und Typ II Diabetes? Welche Form ist häufiger?
1. I. absoluter Insulinmangel -> angeboren II. Insulinresistenz
2. Typ II (Prävalenz steigend 7-8%)
Wie wird der HbA1c definiert? In welcher Maßeinheit wird er angegeben?/Was ist die Bezugsgröße? Was ist der Zielwert bei Diabetikern?
1. Langzeitmarker für den Blutzucker in den Erys
2. % oder mmol/mol
3. %
4. 6,5-7,5%
Nennen sie die Normalwerte und Diabeteswerte von HbA1c sowie Prävention und Folgekomplikationen.
1. a) 4-6%. b) > 6,5%
2. Früherkennung + Lebensstilländerung
3.
Nennen sie die Therapieschritte bei Typ I und Typ II Diabetes.
1. Schulung, Ernährung, Insulintherapie - zeitgleich
2. Basistherapie: 1. Schulung, Lebensstill, Ernährung 2. orale Antidiabetika 3. Insulin
Wie lauten die Werte für Nüchternglucose und 2h nach GTT beo (Prä-)Diabetes?
1. bei gesunden < 100mg/dl
Wie läuft die Insulinsekretion ab?
1. Phase: rasche Freisetzung des gespeicherten Insulins
2. kontinuierliche Freisetzung des gespeicherten insulins + Neusynthese (bei Typ II vermindert)
Was ist GLP-1?
Was ist die Hauptursache für Diabetes? Wie hoch ist die Prävalenz?
Welchen Einfluss hat die gentische Vorbelastung
Übergewicht (Freisetzung von Adypozytokinen)
Prävalenz ca. 15% -> korreliert positiv mit dem Alterund negativ mit sozialem Status
Lebensstill hat viel höheren Einfluss als genetische Vorbelastung
Nennen sie zwei Gründe, warum eine Insulinresistenz durch viszerales Fett entsteht.
Wie bewerten sie eine schnelle Gewichtsreduktion durch Fasten in Bezug auf Gicht?
Kann zur Ketozidose führen
Wo wird Harnsäure ausgeschieden?
> 80% Niere, 20% Darm
Wie erfolgt die Ernährungstherapie bei Gicht?
Nennen sie je zwei LM mit hohem und niedrigem Purin gehalt.
1. Innerein, Sardellen, Bohnen, Linsen, Forelle, Fleisch
2. Kartoffeln, Eier, Möhren, Milchprodukte
Beschreiben sie die Behandlung des Malnutrition mit Hilfe des Stufenmodells.
Wie erfolgt enterale E.? Welche Sonderformen gibt es und wie unterscheidet sich transnasal von transkutan?
transkutane Sonden
transnasal
Welche Standartdiät wird bei Sondenkost empfohlen?
Nährstoffdefinierte Sondenkost (hochmolekular) -> modifiziert, stoffwechseladapiert, bilanziert
Nierenins.: hochkalorisch, eiweiß- & elektrolytarm, flüssigkeitsreduziert
Leberins.: hochkalorisch, höherer Anteil verzweigtk. AS
respiratorische I.: fettreich, KH-arm
onkologische E.: hochkalorisch, fett/eiweißreich, KH-arm
Diabetes: ballaststoffreich, erhöhter Anteil einfach ung. FS
Was ist bei parenteralen E. zu beachten? Welche Komplikationen gibt es?
1.
2. Infektionen, Schädigung der Leber u. Niere, Elektrolytentgleisungen
Nennen sie drei Unterschiede zw. chemisch-definierter und nährstoffdefinierter Kost.
1. niedermolekular (vorverdaut), hohe Osmolität, Mono-, Di-, Oligosaccharide, gestörte Absorption
2. Hochmolekular, physiologische Osmolität, Oligo-, Polysaccharide, Funktionell Intakter GIT
Warum ist bei Bolusgabe bei postpylorischern Sonden so gefährlich?
Bolus kann nicht verdaut werden
Definieren sie quantitative und qualitative Mangelernährung.
1. Unterernährung bzw. Energiedefizit
2. Fehlen bestimmter Nährstoffe
Welche Methoden zur Erfassung des Ernährungszustands gibt es?
Nennen Sie Folgen von Mangelernährung auf die Organe.
Lunge: sinkende Atemmuskulatur
Herzmuskel: sinkende Herzmuskelmasse
Darm: Zottenathrophie
Was ist Sarkopenie?
Was ist Kachexie?
Wie unterscheiden sich die Aufgaben von Ernährungswissenschaftlern und Diätassistenten?
1. angewandte und epidemiologische Forschung
2. Übernahme klinischer Aufgaben, Diätverpflegung durch Diagnostik, Beratung + Schulung -> gilt für beide
Nennen sie vier Aufgaben des Ernährungsteams.
Welche Ernährungsempfehlungen gibt es beim Frühdumpingssyndrom?
Was zählt zu den Nicht- Infektiösen Darmerkrankungen?
Was ist eine Divertikulitis? Wie wirken saure und fetthaltige LM?
1. = akute Entzündung von Divertikeln im distalen Colon
2. schädigen Alveolareepithel
Wie lassen sich infektiöse Darmerkanungen unterscheiden und wodurch werden sie verursacht?
Was sind CEDs? Woras bestehen sie und wo?
1. = chronisch entzündliche Darmerkrankung
2. Colitis Ulcerosa -> Colon (Dickdarm)
Morbus Chron -> Mund und/bis Anus (= transmural)
Definieren sie Enterokolititis, Enteriden und Kolitidien?
1. Kombinierte Entzündung des Dünn- und Dickdarms
2. Entzündung des Dünndarms
3. Entzündung des Dickdarms
Wie lautete die Ernährungsempfehlung bei Gastrektomie?
Pektin und Guar zur Anreicherung von LM ->Verdickung/ Erhöhung der Ballaststoffe
Nennen sie die Faktoren, die den Reflux fördern?
Was hilft bei Dysohagie? Was führt zu Aspirationsgefahr?
1. Geschmacksreize + Temperatur verbessern Schluckreflexe
2. säure- und fetthaltige Speisen schädigen Aveolarepithel
Definieren sie Immunonutrition und Pharmanutrition.
1. "Cocktail" mehrer Wirkkomponenten ohne Evaluation des Dosisoptimums + Wirksamkeit der Einzelkomponenten
2. untersuch die Wirksamkeit + und höhe der Dosierung jeder Einzelkomponente
Nennen sie drei Bestandteile der Immunonutrition.
n-3-FS, Glutamin, Arginin, Nukleotide, Antioxidantien
Auf welche Wikungen wird mit Immunonutrion abgezielt? Nennen sie vier.
Schreiben sie SIRS aus.
Systemic Inflammatory Response Syndrom.
Was wird beim Postaggresionssyndrom freigesetzte?
Glucose, Glutamin und S-haltige AS aus dem Gewebe
Was führt bei Postaggressionssyndrom zu Multiorganversagen?
Wann wird eine Glutamingabe empfohlen?/ Wann wirkt Glutamin immunmodulierend?
a) bei Inensivpatienten und parenteraler E. ODER bei Verbennungs- und Traumapatienten und enteraler E. ansonsten erhöhte Mortalität bei kritisch Kranken
Unterscheiden sie zwischen GERD, NERD und ERD.
1. Gastroösopgageale Refluxkrankheit
2. Nicht erosive Refluxkrankheit
3. Erosive Refluxkrankheit