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Positive Wirkungen der Ballaststoffe (KR!!)

 Ballaststoffe regen zum Kauen an und verhindern, dass das Essen heruntergeschlungen wird.


 Sie füllen den Magen, verzögern die Magenentleerung und damit die Aufnahme der Nährstoffe ins Blut und verlängern so die Sättigungswirkung.


 Die verzögerte Nährstoffresorption sorgt für eine relativ konstante Blutzuckerkurve, sodass ballaststoffreiche Nahrung auch für Diabetiker:innen empfehlenswert ist.


 Ballaststoffe quellen im Dickdarm, beschleunigen die Darmpassage und erhöhen das Stuhlvolumen und die Stuhlfrequenz. Damit beugen sie einer Verstopfung (Obstipation) und schwerwiegenden Darmerkrankungen vor.


Aus einem erhöhten Stuhlvolumen resultiert außerdem ein verringerter Innendruck im Dickdarm; dadurch wird z. B. Hämorrhoiden vorgebeugt.


 Ballaststoffen wird zudem eine Schutzwirkung auf die Verdauungsorgane zugeschrieben, da sie toxische Stoffe an sich binden und diese aufgrund der verkürzten Transitzeit schneller aus dem Körper abführen.


 Bestimmte Ballaststoffe binden Gallensäuren an sich, diese bestehen u. a. aus Cholesterin. Um die normale Zusammensetzung der Gallensäuren aufrechtzuerhalten, bildet der Organismus (unter Ballaststoffzufuhr) vermehrt


Gallensäuren aus Cholesterin. Dies führt zu einem Abfluss von Cholesterin aus dem Blut und damit zur Senkung des Blutcholesterinspiegels; gleichzeitig wird einer cholesteringesättigten Galle und dadurch der Entstehung von Cholesteringallensteinen vorgebeugt.


 Ballaststoffe können im Dickdarm teilweise von den Bakterien der Darmflora abgebaut werden. Dadurch wird die Verdauung und der Weitertransport des Speisebreis vereinfacht. Das Bakterienwachstum (natürliche Bakterienflora im Darm) wird gefördert und so die intestinale Immunabwehr gestärkt.

Schematische Darstellung der Wirkung wasserlöslicher und wasserunlöslicher Ballaststoffe (KR!!)

Diese Abbildung erklärt die Wirkungsweise von 

Ballaststoffen

 im menschlichen Darm, insbesondere ihren Einfluss auf die Verdauung und den Stuhlgang. Es wird zwischen 

wasserunlöslichen

 und 

wasserlöslichen

 Ballaststoffen unterschieden.


1. Ballaststoffe allgemein


Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Nahrung. Sie werden in zwei Gruppen unterteilt:


A. Wasserunlösliche Ballaststoffe



B. Wasserlösliche Ballaststoffe



Fazit:


Beide Arten von Ballaststoffen tragen zur 

Förderung der Verdauung

Darmgesundheit

 und einem 

weichen, regelmäßigen Stuhlgang

 bei – auf unterschiedlichen Wegen, aber mit ähnlichem Endergebnis.


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transfettsäuren

transfettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die sich durch ihre Struktur von normalen ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Sie entstehen bei der teilweisen oder vollständigen Härtung von Pflanzenölen und können auch in Milch und Fleisch vorkommen. Transfettsäuren gelten als ungesund, da sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. 

vitamin A


fettlöslich

Leber, Milch, Butter,


Käse, Innereien,


Eigelb


Möhren, Tomaten,


Grünkohl, Spinat,


Brokkoli, Paprika,


Erbsen, Mais, Kopf-


salat


Provitamin


Carotin besonders


in Möhren

vitamin D


fettlöslich

Milch, Butter, Ei,


Hefe, Leber,


Innereien, Fische


Kakao, Pilze

vitamin E


fettlöslich

Pflanzenöle, Fleisch,


Eigelb, Milch, Sahne


grüne Pflanzen,


Getreide, Nüsse

vitamin K


fettlöslich

grüne Gemüse,


Tomaten, Schweineleber,


Milch, Soja-,


Rapsöl


Eigensynthese


durch Darmbakterien


Vitamin B1


wasserlöslich

Hefe, Kleie,


Getreide­ korn vollreif, Getreidekeimling, Kartoffeln,


Hülsenfrüchte,


Sojamehl, Vollkornprodukte, Spargel


Leber, Niere, Herz,


Fleisch, Milch,


Eigelb

Vitamin B2


wasserlöslich

Hefe, Grünkohl,


Spinat, Kartoffeln,


Hülsenfrüchte, Vollkornerzeugnisse


Leber, Niere, Herz,


Milch, Käse, Eier

Vitamin B6


wasserlöslich

Hefe, Vollkorn


(Keimling), Spinat,


Kohl, Kartoffeln


Innereien


Fleisch, Fisch, Milch,


Eigelb

Niacin


wasserlöslich

Hefe, Erdnüsse,


Pfifferlinge,


Gemüse, Getreide,


Reis, Kleie


geringer in Fisch,


Geflügel

Vitamin B5


wasserlöslich

Hefe, Pilze, Weizenkleie, Erdnüsse


Leber, Niere,


Muskelfleisch,


Eigelb

Biotin


wasserlöslich

Hefe, Reiskleie,


Sojabohnen,


Erdnüsse


Leber, Niere, Herz,


Muskelfleisch,


Eigelb

Folat


wasserlöslich

in Hefe, Leber,


grünem Blattgemüse

Vitamin B12


wasserlöslich

in Eigelb, Fisch,


Milch, Käse


Mikroorganismen

Vitamin C


wasserlöslich

Kartoffeln, Paprika,


Zitrusfrüchte, Kiwi,


schwarze Johannis-


beeren, Sanddorn,


Hagebutten


Leber, Milch

Nährstoffempfehlungen für die Hauptnährstoffe

Die Zusammensetzung und Gewichtung der Hauptnährstoffe sollte sein:


 15 % Eiweiß (oder 0,8 g pro kg Körpergewicht)


 30 % Fett (etwa 70–90 g pro Tag)


 > 50 % Kohlenhydrate

Kalorie

eine Maßeinheit für die Energie, die in unserer Nahrung ent-


halten ist. Eine Kalorie ist per Definition die Menge an Wärmeenergie, die benötigt wird, um 1 g Wasser von 14,5 auf 15,5 °C zu erwärmen.


internationale Maßeinheit für Energie: Joule (J)


alte Einheit der Kalorie bzw. Kilokalorie verwendet.


Eine Kilokalorie (kcal) = 1.000 Kalorien (cal).

Physikalischer Brennwert

physikalische Brennwert bezeichnet die Energiemenge, die

bei der vollständigen Verbrennung von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und Alkohol

frei wird

PHYSIOLOGISCHER Brennwert

physiologische Brennwert die Energiemenge ist, die dem Körper

nach derVerdauung und Oxidation

der Energieträger zur Verfügung steht

Nachteile & Risiken v hohem Fleischverzehr

„ 1.Hohe Cholesterinaufnahme


Neben dem hohen Eierkonsum trägt insbesondere der hohe Fleisch- und Wurstkonsum dazu bei, dass die meisten Deutschen heute fast doppelt so viel Cholesterin aufnehmen wie empfohlen ---> steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


„2.Hoher Verzehr tierischer Fette und damit gesättigter Fettsäuren


Eine Bevorzugung von fettem Fleisch und fetter Wurst wirkt sich ungünstig auf die

Zusammensetzung der Blutfette und das Körpergewicht

aus.


3.Hohe Purinaufnahme


Purine können den Harnsäurespiegel im Blut erhöhen. Wenn die Harnsäure in Gelenken und Nierengewebe auskristallisiert, können Gicht und Nierensteine die Folge sein


„ 4.Hoher Salzverzehr


bei sensiblen Personen zur Entstehung von Blut- hochdruck beitragen

Enzyme Definition

Enzyme sind biologische Katalysatoren, die helfen, Stoffwechselvorgänge schneller ablaufen zu lassen.

Verdauung Definition

der Vorgang, bei dem unser Körper das Essen in kleine Teile zerlegt, damit er daraus Energie und Nährstoffe gewinnen kann.

Absorption Definition

Nährstoffübertritt ---> der Körper die Nährstoffe aus dem Essen aufnimmt, zum Beispiel im Darm.

Energiebilanz erklärt

⚖️ Was ist ein Energiebilanzproblem?

Ein Energiebilanzproblem entsteht, wenn mehr Energie (Kalorien) aufgenommen als verbraucht wird.

  • Positive Energiebilanz: Du nimmst mehr Kalorien zu dir, als du verbrauchst → Gewichtszunahme
  • Negative Energiebilanz: Du verbrauchst mehr Kalorien, als du aufnimmst → Gewichtsabnahme

Das Problem: Viele Menschen nehmen über längere Zeit mehr Energie auf, als sie verbrauchen – z. B. durch Bewegungsmangel oder kalorienreiche Ernährung. Dadurch speichert der Körper die überschüssige Energie als Fett→ Übergewicht entsteht.

🎯 Welche Rolle spielt der Set-Point dabei?

Der Set-Point ist eine Art "Sollgewicht", das dein Körper über viele Jahre zu halten versucht.

  • Das Gehirn (v. a. der Hypothalamus) reguliert Hunger, Appetit und Energieverbrauch so, dass du ungefähr dieses Gewicht hältst.
  • Wenn du abnimmst, reagiert der Körper mit mehr Hunger und weniger Energieverbrauch – um wieder zum alten Gewicht zurückzukehren.
  • Bei Gewichtszunahme kann sich der Set-Point nach oben verschieben – und der Körper "verteidigt" dann auch das neue höhere Gewicht.

🧩 Zusammenhang:

Das Energiebilanzproblem ist nicht nur eine Frage von Disziplin, sondern hängt stark mit biologischen Faktoren wie dem Set-Point zusammen. Deshalb ist dauerhaftes Abnehmen so schwer.

Drei Komponenten Modell

Das Drei-Komponenten-Modell des Essverhaltens beschreibt, wie unser Essverhalten durch drei zentrale Einflussfaktoren gesteuert wird:

1. Innere Signale (Innensteuerung)

  • Hierzu zählen physiologische Prozesse wie Hunger- und Sättigungsgefühl. Diese Signale stammen aus dem Körper selbst und zeigen an, wann Energie benötigt wird oder wann genug gegessen wurde. Besonders im Säuglingsalter spielen diese Signale eine dominante Rolle.

2. Äußere Reize (Außensteuerung)

  • Das Essverhalten wird stark durch Umweltfaktoren beeinflusst. Dazu gehören das Nahrungsangebot, familiäre und kulturelle Einflüsse, Werbung, soziale Situationen, aber auch der Geruch, das Aussehen oder der Geschmack von Lebensmitteln. Mit zunehmendem Alter gewinnen diese äußeren Reize an Bedeutung.

3. Kognitive Steuerung (rationale Einstellungen)

  • Darunter versteht man bewusste Einstellungen, Überzeugungen und das Wissen rund um Ernährung. Kognitive Faktoren beeinflussen, wie wir unser Essverhalten steuern, zum Beispiel durch Diäten, Gesundheitsbewusstsein oder moralische Überlegungen (z.B. vegetarische Ernährung). Sie werden im Laufe des Lebens durch Erfahrungen, Erziehung und gesellschaftliche Normen geprägt.

Diese drei Komponenten wirken zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Ihre Bedeutung verschiebt sich im Laufe des Lebens: Während bei Kindern die inneren Signale dominieren, werden im Erwachsenenalter äußere Reize und kognitive Steuerung immer wichtiger.

Zusammengefasst:

Das Drei-Komponenten-Modell erklärt, dass unser Essverhalten nicht nur von biologischen Bedürfnissen, sondern auch von Umweltfaktoren und bewussten Entscheidungen geprägt wird.