Was zählt zu den Giganten der Geriatrie?
Inkontinzen
Insomnie
Impotenz
Immobilität
Instabilität
Impairment
intellektueller Abbau
iatrogene Störungen
Ziele der Altenpflege
eigenständige Lebensführung
soziale Kontakte fördern
fördern individueller Ressourcen
Gesundheitsförderung
Prävention
Biographie und Bedürfnisorientiertheit
Fachberatung und Betreuung (auch Angehöriger)
Risikofaktoren Demenz
>65. LJ
Geschlecht M>F
familiäre Häufung
Bildungsgrad
Ernährung
Alkohol-/Nikotin-/Drogenabusus
Depression
kardiovaskuläre Risikofaktoren: Hypertonie, Diabetes Mellitus, ...
Formen der Demenz
primäre Demenz:
- degenerativ -> Alzheimer, senile Demenz
- vaskulär -> Abbauprozess; Mulitfaktoriell
sekundäre Demenz
- Gehirn ist ursprünglich nicht erkrankt, sondern ein anderes Organ -> Gehirn reagiert auf jenes Problem mit einer Funktionsstörung
Demenz Stadien
Prädemenz: (1-3a)
- Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis
- Sprachverständnis gestärt
- Depressive Verstimmungen
Früh-/MIttelstadium (2-10a)
- Feinmotorik reduziert
- Gedächtnisleistung reduziert
- Lerndefizite
- Langzeitgedächtnis intakt!
Fortgeschrittene Demenz (8-12a)
- verlernen Altbekannter Dinge
- vergessen bekannter Personen
- degeneration der Muskulatur
- Aggressives Verhalten
Diagnostik Demenz
Anamnese
Klinik
TFDD, MMST
Uhrentest
NOSGER -> Nurses Observation Scale for Geriatric Patients
Labor + Liquordiaagnostik
CT, MRT
Medikamentöse Therapie der Demenz
Cholinesterasehemmer -> verlangsamen Fortschreiten
Acetylcholinesterase-Hemmer -> steigert Kognition
Memantadin
Psychopharmaka -> vorher Psychopathologischer Befund notwendig
Benzidiazepine -> Vorsicht zewcks Abhängigkeit
Antidepressiva -> TCA
Risperidon -> bei Agitiertheit
5 Ich-Identitässäulen n. Prof. Petzold
1. Körper und Gesundheit
2. Soziale Beziehungen
3. Arbeit und Leistungsfähigkeit
4. Materielle Sicherheit
5. Werte und Ideale
Was versteht man unter dem Begriff "Normalitätsprinzip"?
-> jeder Mensch wird duch sein Leben geprägt und bildet sich aufgrund der gesammelten Erfahrungen, Gesellschaftlichen Normen und und Verhalten ein Bild von "normalem" Verhalten
Das Normalitätsprinzip besagt, dass Menschen mit Demenz in Stressreichen SItuationen auf jene gelernten Normen und Handlungsweisen zurückgreifen.
Was versteht man unter dem Begriff Regression?
"Rückfall" in frühere Verhaltensmuster
Für welche Gruppe Geriatrischer Patienten wurde das integratrives Pflegekonzept geschaffen?
Betreuung Alter Menschen mit Besonderen (Entwicklungsverzögerten Psychologisch Auffälligen) Bedürfnissen
Entwickelt von: Maria Riedl
Nenne den Begründer und die Ziele der "10-min Aktivierung"
Begründer: Ute Schmidt-HAckenberg 1981
Ziel: ganzheitliche reaktivierung hochbetagter, desorientierter, demenziell erkrankter Menschen auf Basis ihrer Erinnerungen
Nenne Möglichkeiten der Unterteilung von Copingstrategien:
kognitive Verarbeitung
- Verleugnung von Problemen
- Erklärungsversuche/Ausreden
- übermäßige Beachtung des Selbst
Affektive Verarbeitung
- Angriff
- Flucht
- Kapitulation
- Rückzug
Nenne die Grundprinzipien der aktivierenden und reaktivierenden Pflege.
Aktivierende Pflege
- Ziel = größtmögliche Unabhängigkeit
- Hilfe zur Slebsthilfe
- Ausgleich von Defiziten, Unterstützung, Beratung, Integration
Reaktivierende Pflege
- Impulse zur "Wiederbelebung der Seele" setzen
- Pat. "dort abholen, wo er gerade ist"
- Lebensantrieb wecken
- aktuelle kognitive Erreichbarkeits Stufe halten oder Verbessern
Begriffsdefinition:
Integrative & Segregative Wohnformen im Alter
Integrative Wohnformen
- Demente + Gesunde Menschen wohnen im selben Wohnraum
+ Verhaltensauffälligkeiten schwinden, Angehörige sind öfter zu Besuch, bedürfnisgerechter Raum
Segregative WF
- Absonderung von Dementen in eigenen Einrichtungen
+ erhöhter Gebrauch von ANtidementiva + Forschung, vermehrt Biographiearbeit , weniger FBM notwendig
neg: Mangelhafte individuelle Ressourcenförderung